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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: dieschmitt
Wohnort: Fürth
Über mich:


Bewertungen

Insgesamt 17 Bewertungen
12
Bewertung vom 20.04.2018
Spreewaldrache / Klaudia Wagner Bd.3
Dieckerhoff, Christiane

Spreewaldrache / Klaudia Wagner Bd.3


sehr gut

Zum Inhalt:
Ein zusammengeschlagener Mann ohne Erinnerung, ein toter Obdachloser. Das Ermittlerteam versucht Licht ins Dunkel zu bekommen.

Meine Meinung:
Dies ist der dritte Band für Klaudia Wagner und ihr Team. Ich kenne alle drei Bände und sie sind wirklich lesenswert. Dennoch kann diese Buch auch ohne Vorwissen aus den anderen Bänden gelesen werden, da jeder Band in sich abgeschlossen ist.
Da man sich in Buchreihen aber zusammen mit den Ermittlern weiterentwickelt, wäre es schade die beiden vorherigen Bücher nicht zu kennen, denn der Blickwinkel ändert sich doch.

Ich war direkt von Anfang an Mitten in der Geschichte und sie hielt mich auch durchgehend gefangen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut lesbar, flüssig und detailliert und anschaulich, so dass man die Atmosphäre förmlich spüren kann und die ein oder andere Szene direkt vor Augen hat.

Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, ich freute mich manchen aus den Bänden vorher wieder zu finden, aber es treten natürlich auch neue Figuren auf. Die Charaktere sind eigen und ich konnte sie mir sehr gut vorstellen.

Der Fall selbst ist spannend von Beginn an und nicht vorhersehbar. So kann man miträtseln und mitdenken. Obwohl das Buch schon sehr spannend beginnt, baut sich die Spannung immer weiter auf und die Geschichte wird erst ganz zum Schluss aufgelöst.

Alles in allem ein sehr gutes, unterhaltsames Buch.

Fazit:
Spannender und gut geschriebener Krimi.

Bewertung vom 13.04.2018
Höllenjazz in New Orleans
Celestin, Ray

Höllenjazz in New Orleans


sehr gut

Zum Inhalt:
Ein Serienmörder in New Orleans treibt sein Unwesen. Er fordert die Stadt heraus, wer Jazz hört bleibt verschont. Meine Meinung:
New Orleans, 1919:
Ein Buch das sehr interessant Fakten und Fiktion zu einer sehr spannenden Geschichte mischt. Den Serienmörder gab es wirklich, die hier gestrickte Geschichte ist ausgedacht. Das Buch besticht zunächst schon einmal durch sein außergewöhnliches und sehr schönes Cover.
Die Idee auf Fakten zurückzugreifen und aus diesen etwas Neues zu schaffen finde ich großartig und entsprechend neugierig war ich. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Ich fand ihn sehr gut lesbar, detailliert und anschaulich. Die ein oder andere Szene hatte ich direkt vor Augen, da sie so gut beschrieben war.
Die Charaktere des Buches fand ich interessant und ungewöhnlich und absolut super passend in diesen Schmelztiegel New Orleans. Die Charaktere waren sehr gut beschrieben und ich mochte sie an für sich alle recht gerne.
Die Geschichte selbst ist sehr spannend, sehr gut zum miträtseln dargestellt und fesselnd. Das Ende hat mich überrascht, damit hätte ich nicht gerechnet.
Damit hat dieses Buch alles was ein guter Krimi für mich braucht. Ein sehr interessanter Auftakt für eine Reihe, ich bin auf die Forsetzung gespannt.

Fazit:
Guter Reihenauftakt und gelungene Mischung aus Fakten und Fiktion

Bewertung vom 29.03.2018
Zu nah / Frankie Sheehan Bd.1
Kiernan, Olivia

Zu nah / Frankie Sheehan Bd.1


sehr gut

Zum Inhalt:
Aus der Beschreibung:
Die angesehene Wissenschaftlerin Eleanor Costello ist tot. Erhängt in ihrem Schlafzimmer. Frankie Sheehan, Detective im Dubliner Police Department und schwer gezeichnet von ihrem letzten Fall, glaubt nicht an Selbstmord. Jemand war bei Eleanor, als sie starb. Jemand, der sadistische Lust an brutalen Spielchen hat. Schon bald wird eine zweite Leiche gefunden: eine junge Frau - zu Tode gefoltert. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, und für Frankie geht es erneut um Leben und Tod.

Meine Meinung:
Sehr neugierig bin ich an den Debütroman herangegangen. Das Cover ist schlicht aber durch die Farben dennoch auffallend.
Durch den Schreibstil fühlte ich mich sofort mitten in der Geschichte. Durch die Erzählweise in der Ich-Form, wird dies noch verstärkt. Mir hat der Schreibstil gut gefallen, er ist anschaulich, detailliert und sehr gut lesbar.
Ich fand die Geschichte spannend, sie beginnt undurchsichtig, die Spannung baut sich immer weiter auf und ich selbst bin nicht auf die Lösung des Falls gekommen. Das mag ich. Die Charaktere des Buches sind eigen und sehr gut beschrieben. Das alles spricht an für sich für ein super gutes Buch. Dennoch wirkte die ein oder andere Szene für mich etwas künstlich konstruiert und so konnte mich das Buch nicht komplett überzeugen, daher ziehe ich einen der 5 Sterne ab.

Fazit:
Guter Krimi mit interessanten Wendungen.

Bewertung vom 27.03.2018
Mindful@work
Braun, Ralf

Mindful@work


sehr gut

Zum Inhalt:
Die Arbeit. Das umgibt fast alle jeden Tag, sehr lange. Nicht sehr viele sind mit ihrer Arbeit zufrieden. Gibt es einen Weg zu mehr Zufriedenheit und weniger Stress? Das Buch zeigt, wie es möglich ist, für den einzelnen, für das Team und für das ganze Unternehmen.
Neben der Theorie enthält das Buch auch Anleitungen, Anregungen und Übungen. Zu dem Schriftteil gibt es auch eine CD.

Meine Meinung:
Ein Buch über ein sehr wichtiges Thema. Wir alle packen oft viel zu viel in unsere Tage. Das Cover in seinem schönen blau mit der minimalistischen Aufmachung gibt meiner Meinung nach schon einen ersten Eindruck vom Inhalt. Es geht in gewisser Weise um Entschlackung, Verlangsamung.

Der Inhalt des Buches ist sehr gut aufgemacht und für ein Sachbuch finde ich ihn auch sehr gut lesbar, ich bin nur so über die Seiten geflogen. Meiner Meinung nach bietet es sich an es zunächst einfach einmal zu lesen und dann nochmals zu starten und wirklich damit zu arbeiten.

Die dazugehörige CD enthält viele Anleitungen und Übungen. Alltagstauglich, weil sie kurz und knackig sind. So wie mir der Schreibstil des Buches sehr gut gefallen hat, so angenehm fand ich auch die Stimme auf der CD. Die CD selbst hat sehr viele verschiedene Übungen, durch die Vielfalt ist sicherlich für jeden etwas dabei.

Der Inhalt machte mir wieder einmal deutlich auf wie vielen Hochzeiten jeder von uns im Leben gleichzeitig tanzt und wie schwierig es ist, hier den Fokus nicht zu verlieren.

Mein Fazit:
Schönes Buch über Achtsamkeit. An für sich für den Job, aber auch allgemein gut nutzbar.

Bewertung vom 18.03.2018
Das geheime Leben der Seele
Wery von Limont, Sabine

Das geheime Leben der Seele


sehr gut

Zum Inhalt:
Jeder von uns ist eigen. Aber weshalb sind wir genau so wie wir sind. Können wir uns verändern? Was uns ausmacht ist die Seele. Sie wirkt sich auf unseren gesamten Körper aus und wirkt auf unser Leben. Wie können wir die Seele verstehen und das was sie uns sagen will.

Meine Meinung:
Die Autorin gibt einen Überblick über die Seele. Dies gelingt ihr sehr gut und sehr gut verständlich. Dieses Sachbuch bietet sehr gut verständlich dargelegtes Sachwissen, das sich darüberhinaus noch sehr gut lesen lässt.
Das Buch hat mich, wie ein guter Roman, in seinen Bann gezogen und ich habe es nahezu auf einen Rutsch durchgelesen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr anschaulich, flüssig und macht einfach Spaß.
Die Erklärung beginnt beim Baby im Mutterleib und führt sich denn entsprechend fort. Welche Wirkung haben Erlebnisse in der Kindheit, wie wirkt Erziehung und wie wirkt sich die Vergangenheit aus, die man selbst gar nicht miterlebt hat.
Die Autorin gibt nicht nur Sachtext weiter, in dem Buch sind zahlreiche Fallbeispiele vorhanden.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Enttabuisierung des Feldes der Psyche und der Therapie. Jeder kümmert sich um seinen Körper, genauso normal sollte es sein sich um die Seele zu kümmern.
Ein sehr interessantes und umfassendes Buch über die Seele, die Wirkungen und das eigene Verhalten. Ich habe es sehr gerne gelesen.

Fazit:
Ein sehr interessantes und umfassendes Buch über die Seele, die Wirkungen und das eigene Verhalten.

Bewertung vom 02.03.2018
Fanatisch
Schröder, Patricia

Fanatisch


sehr gut

Zum Inhalt:
Sechs Mädchen verschwinden für sechs Tage. Plötzlich sind sie wieder da, in identischer Kleidung, einer Wunde an der Hand und stumm. Sie sprechen nicht. Außer den Mädchen ist auch ein Freund einer der Mädchen verschwunden, aber er taucht nicht wieder auf. Die Eltern, die schon außer sich vor Sorge waren versuchen herauszufinden was passiert ist. Aber sie bekommen genau so wenig Antworten wie die Polizei, die ebenfalls versucht das Rätsel zu lösen.

Was steckt hinter der Geschichte?

Meine Meinung:
Die Leser erleben Nara, eine ganz normale Jugendliche, deren Freundin Charlotte und deren Freund Jamie und begleiten diese ein kleines Stück in ihrem Alltag.
Plötzlich erhält Nara Drohungen, der Hund der Familie verschwindet und damit dreht sich die Geschichte.

Die Autorin führt die Leser, in einem für mich sehr gut lesbaren Schreibstil langsam und und still in die Erlebnisse ihrer Romanfiguren. Durch die sehr anschauliche Schreibweise kann man sich die Figuren und ihre Erlebnisse sehr gut vorstellen. Die Geschichte wird durch Nara erzählt, wodurch man ihre Verwirrung und das Grauen gut nachvollziehen kann. Das Buch berührt, finde ich.
Mit Nara erlebt man die Drohungen, die Entführung und die Erlebnisse dieser Zeit. Hin und wieder kann man auch die Gedanken des Täters verfolgen, und erhält so einen Eindruck der anderen Seite.

Das Buch ist sehr spannend, die Spannung baut sich immer weiter auf. Die Geschichte selbst wird erst ganz am Ende aufgelöst, wobei mich die Auflösung ziemlich überrascht hat.

Mit dem Buch greift die Autorin ein sehr aktuelles Thema auf. Es geht um religiösen Wahn und um Vorstellungen davon, wie die Welt sein sollte. Damit hat es für mich eindeutig einen sehr aktuellen Bezug. Und der ist sehr gut aufgearbeitet, meiner Meinung nach.

Fazit:
Sehr spannender Thriller über Religion und Weltansichten.

Bewertung vom 26.02.2018
Totenweg / Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn Bd.1
Fölck, Romy

Totenweg / Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn Bd.1


ausgezeichnet

Zum Inhalt:
Frida ist Polizistin, sie lebt in Hamburg und hat nur sehr eingeschränkt Kontakt zu ihren Eltern. Nach einem Überfall auf ihren Vater kehrt sie zurück auf den Hof ihrer Eltern und taucht so in ihre eigene Vergangenheit ein. Denn seit damals hat sie ein Geheimnis, das mit dem noch ungeklärten Verbrechen vor 14 Jahren an ihrer Freundin zu tun hat, von dem sie noch niemandem erzählt hat. Damals hat Bjarne Haverkorn ermittelt.
Meine Meinung:
Der Start einer Krimiserie von Romy Fölck um Frida Paulsen und den damaligen Ermittler Bjarne Haverkorn. Das Buch der Autorin hat mich direkt von Anfang an in seinen Bann gezogen und es fiel mir sehr schwer es aus der Hand zu legen. Der sehr anschauliche und detaillierte Schreibstil sorgte dafür dass ich einige der Situationen förmlich vor meinen Augen sah.
Der Roman spielt auf zwei verschiedenen Ebenen. Zum einen die aktuelle Situation, in der die Ereignisse stattfinden. Zum anderen gibt es immer wieder Rückblenden in die Vergangenheit zu dem Fall, mit dem Geheimnis von Frida. Für mich ist dies sehr passend und gut verständlich und nachvollziehbar. Das Gefühlsleben der Figuren der Geschichte war sehr gut dargestellt und diese war an allen Punkten für mich sehr gut nachvollziehbar.

Die Charaktere der Geschichte sind für mich sehr gut dargestellt. Sie sind eigen und haben einen gut dargestellten Charakter. So wirkten sie für mich sehr authentisch und menschlich. Der eher schrullige Ermittler Haverkorn, wie auch die sehr eigenwillige Frida habe ich im Laufe des Buches wirklich sehr mögen gelernt.
Der Fall selbst ist spannend und nicht vorhersehbar, ich bin in Gedanken immer wieder verschiedenen Spuren gefolgt und bin bis zum Ende nicht wirklich auf die Lösung gekommen. Das Buch ist von Anfang an sehr spannend, dennoch steigert sich die Geschichte immer weiter und löst sich erst ganz am Ende auf.

Mir hat das Buch sehr, sehr gut gefallen. Ich werde den Ermittlern sicherlich auch in Zukunft bei der Lösung ihrer Fälle folgen. Für mich ist das ein super Team mit Charakter.
Fazit:
Super Auftakt einer Krimireihe. Spannend, eigen und fesselnd.

Bewertung vom 05.02.2018
Töchter wie wir
Kunrath, Barbara

Töchter wie wir


gut

Mütter-Töchter-Beziehungen und deren Wirkung.

Zum Inhalt:
Mona hatte klare Vorstellungen von ihrem Leben. Als sie zurückblickt, stellt sie fest weder die Vorstellung einer Familie mit eigenen Kindern, noch die glückliche Ehe, noch eine Arbeit, die sie mag und genießt hat sie erreicht. Eine Begegnung mit einem Mädchen, reißt sie aus ihrer Routine.

Meine Meinung:
Die Autorin führt die Leser in die Kindheit und das Leben von Mona, insbesondere im Bezug zu deren Mutter Hella. In einem gut lesbaren und mitnehmenden Schreibstil berichtet die Autorin in Erzählperspektiven der beiden Personen. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und man nimmt auch am Gefühlsleben derer teil. Durch dieses Vorgehen wirken die Personen sehr greifbar und ich konnte ihr Gefühlsleben und ihre Verhaltensweisen gut nachvollziehen.
Für mich ist dieses Buch ein eher leises Buch, das mir allerdings nicht genug in die Tiefe geht. Das ist sehr schade, denn an für sich gefällt es mir gut und es wäre deutlich mehr möglich gewesen. Es ist letztlich die Geschichte der beiden Personen. Am Rande spielt noch ein Mädchen mit, das eine Zufallsbekanntschaft ist. Es geht um Verletzungen um Erwartungen, aber insgesamt bleibt es mir etwas zu flach. Die Akteure kamen mir etwas so vor, als würden sie nur um ihren eigenen Kosmos kreisen.

Fazit:
Mütter-Töchter-Beziehungen und deren Wirkung.

Bewertung vom 22.01.2018
Das Lied der toten Mädchen / Jan Römer Bd.3
Geschke, Linus

Das Lied der toten Mädchen / Jan Römer Bd.3


ausgezeichnet

Toll geschriebener, sehr spannender Thriller mit Gruselfaktor.

Zum Inhalt:
Im Jahr 1997 wird eine junge Frau ermordet aufgefunden. Der Fall wird nie aufgeklärt.
Viele Jahre später macht sich ein Reporterduo – Jan Römer und seine Kollegin Mütze – an die Lösung des Falls. Sie sind Reporter für ungeklärte Mordfälle un dieser Fall hat es ihnen angetan... plötzlich passiert etwas, dass den alten Fall und die Gegenwart miteinander verbindet.

Meine Meinung:
Dies ist mein erstes Buch des Autors, das ich gelesen habe und frage mich nun warum ich nicht schon früher auf den Autor aufmerksam wurde.

Ich war von Anfang an mitten in der Geschichte und es fiel mir sehr schwer das Buch aus der Hand zu legen, denn es hat mich wirklich begeistert. Für die Geschichte selbst ist das Vorwissen der anderen Bände für mich nicht erforderlich gewesen, es hat sich nicht so angefühlt, dass mir etwas gefehlt hätte. Allerdings werde ich die anderen Bücher mit Sicherheit noch lesen.

Der Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen, er ist detailliert und sehr anschaulich, so dass ich die ein oder anderer Szene förmlich vor Augen hatte. Die Geschichte selbst ist sehr spanned, von Anfang bis zu Ende, und nicht wirklich vorhersehbar, erst ganz zum Ende des Buches hatte ich eine Idee, bzgl. des Täters. Die Figuren der Geschichte sind sehr eigen, aber auch sehr sympathisch, ich mochte sie einfach sehr gerne. Irgendwie sind sie für mich mitten aus dem Leben.

Die Beschreibung der Szenerie war so gelungen, dass ich mich wirklich teilweise gegruselt habe und ich hoffe, bis zum nächsten Waldbesuch, habe ich die Beschreibungen nicht mehr ganz so präsent vor Augen.

Ich bin ohne Erwartungen an dieses Buch gegangen und bin nach dem Lesen hin und weg. Es hat mir sehr gut gefallen und ich werde Jan Römer und Mütze bei noch einigen weiteren Fällen begleiten. Eine neue Entdeckung für mich.

Fazit:
Toll geschriebener, sehr spannender Thriller mit Gruselfaktor.

Bewertung vom 22.01.2018
Hangman. Das Spiel des Mörders
Cole, Daniel

Hangman. Das Spiel des Mörders


gut

Kriminalfall mit verhaltener Spannung

Zum Inhalt:
Ein Toter wird gefunden. Jemand hat das Wort Köder in seine Brust geritzt. Hierin liegt eine Verbindung zu den sogenannten Ragdoll-Morden und die damalige Ermittlerin wird angefordert um den Fall zu lösen.

Meine Meinung:
Ich habe das Hörbuch Radoll damals ebenfalls gehört und es hat mir sehr gut gefallen. So bin ich mit sehr großen Erwartungen an dieses Hörbuch gegangen.

Ich fand es sehr schön Emily Baxter, die Ermittlerin wieder bei einer Lösung ihres Falls zu begleiten. Die Sprechstimme ist sehr angenehm und so konnte ich der Geschichte leicht und entspannt folgen.

Der Sprecher führt mit ruhiger und tiefer Stimme durch die Geschichte, die Beschreibung der Hauptfiguren ist detailliert und anschaulich. Auch die Schauplätze sind sehr gut beschrieben. Ich fand es sehr sinnvoll Ragdoll vorher gehört zu haben, denn sonst wäre ich glaube ich an einigen Stellen nicht so gut mit der Geschichte mitgekommen.

Die Geschichte konnte mich insgesamt nicht hundertprozent überzeugen, sie hatte durchaus einige Längen und die Spannung war teilweise etwas zäh. Der Spannungsbogen war für mich nicht wirklich klassisch. Zu Beginn ist die Geschichte sehr spannend, dann lässt sie nach und zum Ende hin steigt die Spannung wieder, was mir ehrlich gesagt etwas zu spät war.

Fazit:
Eine deutlich leisere und für mich leicht konstruierte Fortsetzung von Radoll, das man vorher gelesen/gehört haben sollte.

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