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Benutzername: MatzeL


Bewertungen

Insgesamt 41 Bewertungen
Bewertung vom 30.06.2019
Der Geist von Cavinello d'Alba
Sesta, Caroline

Der Geist von Cavinello d'Alba


ausgezeichnet

Zum Buch

Piemont, Sommer 2016

Ihre Tage sind ihre Nächte. Denn nur dann kann er bei ihr sein. Baldassare die Sodevalle, entstiegen seinem Abbild von 1463 … Und sie weiß, dass sie ihn verliert, wenn sie es verliert:
Donatella ist die letzte Nachfahrin eins alten piemontesischen Adelsgeschlechts. Auf ihr lastet die ganze Verantwortung, das imposante Kastell Cavinello d´Alba, das seit dem Mittelalter ihrer Familie gehört, vor dem Verfall zu retten.

Lesen Sie in diesem Märchen für Erwachsene von einer ungewöhnlichen Liebe, die Kraft schenkt, um ein großes Problem unserer Zeit zu lösen. Nämlich den Erhalt monumentaler Bauwerke aus längst vergangener Zeit.

Caroline Sesta, geboren und aufgewachsen im Vogtland lebt seit Jahren in Piemont: Geht sie hinaus in ihre norditalienische Wahlheimat, flüstert ihr diese unentwegt Märchenhaftes in die Ohren mit der Aufforderung, es genau zu ergründen und aufs Papier zu bringen. So entstehen ihre Bücher, die quer durch die Epochen von Piemonts aufregender Geschichte und durch die Vielfalt seiner Landschaften führen.

Zum Inhalt

Cornelia ist eine junge Konditorin im Essen im Ruhrgebiet. Als ihr Freund sie mit einem Heiratsantrag überrascht – was übrigens für Cornelia etwas unerwartet kommt – möchte sie von ihren Eltern eine Abstammungsurkunde erhalten. So erfährt sie auch unerwartet von ihrer wahren Identität. Noch geschockter war sie, als sie erfuhr, dass auf sie auch noch ein enormes Erbe in Piemont, einer norditalienischen Region, wartete. Sie stellte sich immer stärker die Frage, was sie tun soll. Soll sie sich der Verantwortung stellen? Oder das Erbe vielleicht sogar ablehnen? Schließlich ging es um ein nicht unerhebliches Erbe in Form eines imposanten Kastells aus dem Mittelalter. Es stellte sich auch heraus, dass Cornelia aus einem uralten Adelsgeschlecht abstammt. Sie ist die Letzte noch Lebende daraus.
Sie versucht solange wie möglich, sich davon zu distanzieren. Als es aber dann zu Streitereien in ihrem persönlichen Umfeld kommt, verlässt sie Deutschland Hals über Kopf. Mal schauen, ob sie ihre Entscheidung weiter verfolgt oder ob sie ihren Schritt vielleicht doch bereut......

Bewertung vom 02.04.2019
Zara und Zoë - Rache in Marseille
Oetker, Alexander

Zara und Zoë - Rache in Marseille


sehr gut

Um im bestialischen Mord an einer Jugendlichen ermitteln zu können, reist Zara widerwillig mit ihrem Kollegen Isaakson von Europol in die französische Küstenstadt Marseille. Sie beide finden heraus, dass einige Mitglieder aus der Familie der getöteten jungen Frau zu einem Clan in der Drogenszene gehören. Aber es mischen auch korrupte Polizisten in dieser Gegend mit. Leider kann Zara nichts daran ausrichten kann, so lange sie an ihrer eigenen gesetzestreuen Einstellung festhält. Daher entschließt Zara sich kurzerhand, ihre Schwester Zoe um Hilfe zu bitten auch wenn sie beide sich lange und viele Jahre nicht gesehen haben, weil ihre Eltern im Streit getrennte Wege gingen. Aber vielleicht hat die schlechte Vergangenheit auch etwas positives an sich, da Zoe sich in der Unterwelt von Marseille bestens auskennt. Das Wichtigste ist, dass sich die Feindschaft zwischen den beiden eineiigen Zwillingen in Wohlwollen auflösen kann und sie wieder miteinander gut auskommen.

Bewertung vom 23.03.2019
Das Geheimnis von Arranmore / Sturmwächter Bd.1
Doyle, Catherine

Das Geheimnis von Arranmore / Sturmwächter Bd.1


sehr gut

Fionn muss den Sommer bei seinem Opa verbringen. Zu seinem Leidwesen mit seiner Schwester Tara. Er kann sich aber damit trösten und abfinden, weil er auf der Insel der Magie begegnet. Rein zufällig findet Fionn heraus, dass sein Opa ein Sturmwächter ist. Als Sturmwächter bewacht und schützt man die Insel vor der bösen Zauberin der Vergangenheit.

Das vorliegende Buch „Sturmwächter“ von Catherine Doyle erzählt das Geheimnis von Arranmore und ist ein wirklich gelungenes Buch voller magischer und abenteuerlustiger Geheimnisse. Allerdings kann man auch einige traurige Passagen entdecken, die über Freundschaft, Liebe und andere Sachen berichten will.

Trotz allem ist es sehr abwechslungsreich und der Leser wird von Fionn in seinen Bann gezogen wird.

Bewertung vom 05.03.2019
Lago Mortale
Conti, Giulia

Lago Mortale


sehr gut

Als dieser Roman auf dem Weg zu mir war, war ich schon voller Spannung, was mich insgesamt erwarten würde in Piemont. Für Jemanden wie mich, der gerne viele neue Gegenden kennenlernen will, ist es doch absolut spannend, wie eine so tolle Gegend im italienischen Piemont so viele Geschichten und Beschreibungen erhältlich sind und auch sehr gut beschrieben sind.

Mit ihrem Schreibstil nimmt Giulia Conti die Leser mit auf eine tolle Reise, indem sie uns mit vielen tollen Einzelheiten verwöhnt. Dies bezieht sich nicht nur auf die Landschaft mit vielen Orten, lokalen Gaumenfreuden oder Sportarten, sondern auch in der Gestaltung der Darsteller, welche in dieser tollen Gegend arbeiten und leben.

Da ist beispielsweise Simon Strasser. Als er auf einer Yacht die Leiche des Sohnes einer ortsansässigen Fabrikantenfamilie findet, werden in ihm alte Instinkte als Polizeireporter wieder geweckt. Ich konnte mich richtig in seine Arbeitsweise hineinversetzen.

Bewertung vom 31.01.2019
Stieg Larssons Erbe
Stocklassa, Jan

Stieg Larssons Erbe


ausgezeichnet

Als Jan Stocklassa im Jahr 2013 in verschiedenen Archiven recherchiert, fallen ihm interessante Informationen über einen Stieg Larsson auf. Stieg Larsson befasste sich sehr intensiv damit, wie und unter welchen Umständen 1986 der damalige schwedische Ministerpräsident Olof Palme ums Leben kam. Es stellte sich heraus, dass er ermordet wurde. Leider konnte – trotz intensivster Ermittlungen – nicht herausgefunden werden, wer der Attentäter ist. Mit den Ergebnissen von Larsson forscht Jan Stocklassa mit heutigen Mitteln weiter. Dabei stößt er auf Spuren, die ihn bis nach Südafrika führen. Darum fliegt er nach Johannesburg. Letztendlich hofft Stocklassa, dass der Fall OLOF PALME mit Hilfe der Polizei vielleicht doch noch gelöst wird.

Mein persönliches Fazit

Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte das vorliegende Buch mich doch noch in einen Bann ziehen.

Bewertung vom 13.11.2018
Queen Victoria
Baird, Julia

Queen Victoria


sehr gut

Die Biographie der Königin Victoria (1819 – 1901), „Großmutter Europas“, beginnt bereits mit der Schilderung der Situation in England nach dem Tod der Charlotte Augusta von Wales, die 1817 mitsamt ihrem Sohn im Kindbett starb. Die Gruppe der nächsten Thronanwärter bestand nun aus den alternden Brüdern von Charlottes Vater George IV, die jedoch keine (legitimen) Nachkommen hatten und schnellstens heiraten „mussten“. Den „Wettlauf“ um die Zeugung eines potenziellen Thronfolgers der nächsten Generation gewannen der Herzog von Kent und seine deutsche Ehefrau, am 24. Mai 1819 brachte die Herzogin ihre Tochter Victoria zur Welt.

Die Geschichte der Royals ist mitunter nicht immer leicht zu verstehen. Aber das vorliegende Buch beschreibt meiner Meinung nach sehr anschaulich die vielen Höhen und Tiefen und gibt auch ein gewisses Verständnis dafür, wie weit und bis zu wem die Wurzeln der heutigen Königshäuser zurück geht und wer mit ihnen in den früheren Jahrhunderten bereits verwandt war.

Bewertung vom 23.10.2018
Echo Killer / Polizeireporterin Harper McClain Bd.1
Daugherty, Christi

Echo Killer / Polizeireporterin Harper McClain Bd.1


sehr gut

Als zwölfjährige fand die heutige Polizeireporterin Harper McClain ihre eigene Mutter ermordet im Haus vor und leidet heute immer noch darunter, dass der Mörder nach 15 Jahren immer noch auf freiem Fuss ist. Bei einem neuen Einsatz kommen vor Ort die Erinnerungen an den Mord an ihrer Mutter wieder auf. Deswegen reagiert Harper total betroffen. Allerdings geht die Polizei beim aktuellen Mord nicht davon aus, dass es der Täter von vor 15 Jahren ist. Daher denkt Harper für sich, dass es nicht schlecht wäre, auf eigene Faust und gegen jeder Regel durch Freunde und Vorgesetzte selbst zu ermitteln, in der Hoffnung, dass sie sowohl den Mörder ihrer Mutter als auch den der jetzigen Opfers zu finden. Leider muss sie dies mit einem hohen Preis bezahlen.

Meiner eigenen Meinung ist dieses Buch sehr geschrieben und begeisterte mich durch und durch für dieses gute Genre.

Bewertung vom 22.09.2018
Das Heer des Weißen Drachen / Draconis Memoria Bd.2
Ryan, Anthony

Das Heer des Weißen Drachen / Draconis Memoria Bd.2


ausgezeichnet

Für mich als eingefleischten Fantasy-Liebhaber war es kaum zu erwarten. Den zweiten Band der tollen Trilogie von Anthony Ryan in Händen zu halten.

In diesem Teil geht es um den Kampf zwischen Menschen und Drachen.

Nach seiner Auferstehung, will der weiße Drache die Herrschaft über die Welt übernehmen. Ein Mythos, welcher seit Jahrtausenden vorherrscht, wird zur schrecklichen Bedrohung, der einige Bewohner mutig auf eigene verbissene Art und Weise entgegentreten wollen. Aber ob sie die Gefahr auch bannen können?

Für meine Begriffe sind die Handlungen der Protagonisten total genial ausgearbeitet. Sie entwickeln eine gewisse Lebendigkeit, Facettenreichtum, viele positive und negative Besonderheiten und Eigenarten. Aber das zieht sich letztendlich wie ein roter Faden durch den ganzen Fantasy-Roman, was mir sehr gut an dem Schreibstil von Anthony Ryan gefällt. Deswegen gibt es von mir die volle Punktzahl.

Bewertung vom 22.09.2018
Rachewinter / Evelyn Meyers & Walter Pulaski Bd.3
Gruber, Andreas

Rachewinter / Evelyn Meyers & Walter Pulaski Bd.3


sehr gut

Mit seinem dritten Band aus seiner „RACHE“-Serie überzeugt mich Andreas Gruber mit seinem Schreibstil sehr eindrucksvoll. Er schreibt über zwei Bauarbeiter, die ein Video über einen vermeintlichen Mord aufnehmen. Die gute Stilform erkennt man bereits im Prolog. Aber auch die weitere Geschichte bietet sehr gut damit auf. Dies hat wohl u. a. den ausgeprägten Ermittlungsarbeit von Evelyn und Flo zu verdanken.
Langweilige oder irreführende Ermittlungen findet man keineswegs.

Eigene Meinung

Mit dem vorliegenden Thriller ist es Andreas Gruber erneut gelungen, einen richtig guten Fall mit guten Figuren hervorzubringen, welcher mit unterschiedlichen Settings in unterschiedlichen Ländern und Städten – etwa Leipzig, Wiesbaden oder Wien – überzeugt.

Bewertung vom 16.09.2018
Der Sprengmeister
Mankell, Henning

Der Sprengmeister


sehr gut

Jeder Profi ist darauf bedacht, seine Arbeit gut zu erledigen. Aus der gewissen Routine kann schnell ein Fehler entstehen, der fatale Auswirkungen hat. Sprengmeister Oskar zieht sich bei einer Sprengzündung, die an eine falsche Stelle geschieht, schwere Verletzungen zu. Von seiner aktuellen Freundin wird er sitzen gelassen. Zum Trost heiratet er ihre Schwester und die beiden leben bescheiden und entbehrungsreich. Dafür haben sie drei gemeinsame Kinder und sind sehr glücklich. Auch entdeckt Oskar eine neue Seite an sich. Er wird politisch aktiv, weil er an eine Revolution glaubt, die aber nie kommen wird. Nach dem Abbruch des Hauses, in dem Oskar bisher lebte, zieht er in ein selbstgekauftes Saunahäuschen.

Wie ich finde, ist Oskars Leben ein Beispiel für ein typisches Arbeiterleben in der industriell geprägten Teil der Bevölkerung.