Benutzer
zu den Top-Rezensenten

Benutzername: MatzeL


Bewertungen

Insgesamt 39 Bewertungen
Bewertung vom 23.03.2019
Das Geheimnis von Arranmore / Sturmwächter Bd.1
Doyle, Catherine

Das Geheimnis von Arranmore / Sturmwächter Bd.1


sehr gut

Fionn muss den Sommer bei seinem Opa verbringen. Zu seinem Leidwesen mit seiner Schwester Tara. Er kann sich aber damit trösten und abfinden, weil er auf der Insel der Magie begegnet. Rein zufällig findet Fionn heraus, dass sein Opa ein Sturmwächter ist. Als Sturmwächter bewacht und schützt man die Insel vor der bösen Zauberin der Vergangenheit.

Das vorliegende Buch „Sturmwächter“ von Catherine Doyle erzählt das Geheimnis von Arranmore und ist ein wirklich gelungenes Buch voller magischer und abenteuerlustiger Geheimnisse. Allerdings kann man auch einige traurige Passagen entdecken, die über Freundschaft, Liebe und andere Sachen berichten will.

Trotz allem ist es sehr abwechslungsreich und der Leser wird von Fionn in seinen Bann gezogen wird.

Bewertung vom 05.03.2019
Lago Mortale
Conti, Giulia

Lago Mortale


sehr gut

Als dieser Roman auf dem Weg zu mir war, war ich schon voller Spannung, was mich insgesamt erwarten würde in Piemont. Für Jemanden wie mich, der gerne viele neue Gegenden kennenlernen will, ist es doch absolut spannend, wie eine so tolle Gegend im italienischen Piemont so viele Geschichten und Beschreibungen erhältlich sind und auch sehr gut beschrieben sind.

Mit ihrem Schreibstil nimmt Giulia Conti die Leser mit auf eine tolle Reise, indem sie uns mit vielen tollen Einzelheiten verwöhnt. Dies bezieht sich nicht nur auf die Landschaft mit vielen Orten, lokalen Gaumenfreuden oder Sportarten, sondern auch in der Gestaltung der Darsteller, welche in dieser tollen Gegend arbeiten und leben.

Da ist beispielsweise Simon Strasser. Als er auf einer Yacht die Leiche des Sohnes einer ortsansässigen Fabrikantenfamilie findet, werden in ihm alte Instinkte als Polizeireporter wieder geweckt. Ich konnte mich richtig in seine Arbeitsweise hineinversetzen.

Bewertung vom 31.01.2019
Stieg Larssons Erbe
Stocklassa, Jan

Stieg Larssons Erbe


ausgezeichnet

Als Jan Stocklassa im Jahr 2013 in verschiedenen Archiven recherchiert, fallen ihm interessante Informationen über einen Stieg Larsson auf. Stieg Larsson befasste sich sehr intensiv damit, wie und unter welchen Umständen 1986 der damalige schwedische Ministerpräsident Olof Palme ums Leben kam. Es stellte sich heraus, dass er ermordet wurde. Leider konnte – trotz intensivster Ermittlungen – nicht herausgefunden werden, wer der Attentäter ist. Mit den Ergebnissen von Larsson forscht Jan Stocklassa mit heutigen Mitteln weiter. Dabei stößt er auf Spuren, die ihn bis nach Südafrika führen. Darum fliegt er nach Johannesburg. Letztendlich hofft Stocklassa, dass der Fall OLOF PALME mit Hilfe der Polizei vielleicht doch noch gelöst wird.

Mein persönliches Fazit

Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte das vorliegende Buch mich doch noch in einen Bann ziehen.

Bewertung vom 13.11.2018
Queen Victoria
Baird, Julia

Queen Victoria


sehr gut

Die Biographie der Königin Victoria (1819 – 1901), „Großmutter Europas“, beginnt bereits mit der Schilderung der Situation in England nach dem Tod der Charlotte Augusta von Wales, die 1817 mitsamt ihrem Sohn im Kindbett starb. Die Gruppe der nächsten Thronanwärter bestand nun aus den alternden Brüdern von Charlottes Vater George IV, die jedoch keine (legitimen) Nachkommen hatten und schnellstens heiraten „mussten“. Den „Wettlauf“ um die Zeugung eines potenziellen Thronfolgers der nächsten Generation gewannen der Herzog von Kent und seine deutsche Ehefrau, am 24. Mai 1819 brachte die Herzogin ihre Tochter Victoria zur Welt.

Die Geschichte der Royals ist mitunter nicht immer leicht zu verstehen. Aber das vorliegende Buch beschreibt meiner Meinung nach sehr anschaulich die vielen Höhen und Tiefen und gibt auch ein gewisses Verständnis dafür, wie weit und bis zu wem die Wurzeln der heutigen Königshäuser zurück geht und wer mit ihnen in den früheren Jahrhunderten bereits verwandt war.

Bewertung vom 23.10.2018
Echo Killer / Polizeireporterin Harper McClain Bd.1
Daugherty, Christi

Echo Killer / Polizeireporterin Harper McClain Bd.1


sehr gut

Als zwölfjährige fand die heutige Polizeireporterin Harper McClain ihre eigene Mutter ermordet im Haus vor und leidet heute immer noch darunter, dass der Mörder nach 15 Jahren immer noch auf freiem Fuss ist. Bei einem neuen Einsatz kommen vor Ort die Erinnerungen an den Mord an ihrer Mutter wieder auf. Deswegen reagiert Harper total betroffen. Allerdings geht die Polizei beim aktuellen Mord nicht davon aus, dass es der Täter von vor 15 Jahren ist. Daher denkt Harper für sich, dass es nicht schlecht wäre, auf eigene Faust und gegen jeder Regel durch Freunde und Vorgesetzte selbst zu ermitteln, in der Hoffnung, dass sie sowohl den Mörder ihrer Mutter als auch den der jetzigen Opfers zu finden. Leider muss sie dies mit einem hohen Preis bezahlen.

Meiner eigenen Meinung ist dieses Buch sehr geschrieben und begeisterte mich durch und durch für dieses gute Genre.

Bewertung vom 22.09.2018
Das Heer des Weißen Drachen
Ryan, Anthony

Das Heer des Weißen Drachen


ausgezeichnet

Für mich als eingefleischten Fantasy-Liebhaber war es kaum zu erwarten. Den zweiten Band der tollen Trilogie von Anthony Ryan in Händen zu halten.

In diesem Teil geht es um den Kampf zwischen Menschen und Drachen.

Nach seiner Auferstehung, will der weiße Drache die Herrschaft über die Welt übernehmen. Ein Mythos, welcher seit Jahrtausenden vorherrscht, wird zur schrecklichen Bedrohung, der einige Bewohner mutig auf eigene verbissene Art und Weise entgegentreten wollen. Aber ob sie die Gefahr auch bannen können?

Für meine Begriffe sind die Handlungen der Protagonisten total genial ausgearbeitet. Sie entwickeln eine gewisse Lebendigkeit, Facettenreichtum, viele positive und negative Besonderheiten und Eigenarten. Aber das zieht sich letztendlich wie ein roter Faden durch den ganzen Fantasy-Roman, was mir sehr gut an dem Schreibstil von Anthony Ryan gefällt. Deswegen gibt es von mir die volle Punktzahl.

Bewertung vom 22.09.2018
Rachewinter / Evelyn Meyers & Walter Pulaski Bd.3
Gruber, Andreas

Rachewinter / Evelyn Meyers & Walter Pulaski Bd.3


sehr gut

Mit seinem dritten Band aus seiner „RACHE“-Serie überzeugt mich Andreas Gruber mit seinem Schreibstil sehr eindrucksvoll. Er schreibt über zwei Bauarbeiter, die ein Video über einen vermeintlichen Mord aufnehmen. Die gute Stilform erkennt man bereits im Prolog. Aber auch die weitere Geschichte bietet sehr gut damit auf. Dies hat wohl u. a. den ausgeprägten Ermittlungsarbeit von Evelyn und Flo zu verdanken.
Langweilige oder irreführende Ermittlungen findet man keineswegs.

Eigene Meinung

Mit dem vorliegenden Thriller ist es Andreas Gruber erneut gelungen, einen richtig guten Fall mit guten Figuren hervorzubringen, welcher mit unterschiedlichen Settings in unterschiedlichen Ländern und Städten – etwa Leipzig, Wiesbaden oder Wien – überzeugt.

Bewertung vom 16.09.2018
Der Sprengmeister
Mankell, Henning

Der Sprengmeister


sehr gut

Jeder Profi ist darauf bedacht, seine Arbeit gut zu erledigen. Aus der gewissen Routine kann schnell ein Fehler entstehen, der fatale Auswirkungen hat. Sprengmeister Oskar zieht sich bei einer Sprengzündung, die an eine falsche Stelle geschieht, schwere Verletzungen zu. Von seiner aktuellen Freundin wird er sitzen gelassen. Zum Trost heiratet er ihre Schwester und die beiden leben bescheiden und entbehrungsreich. Dafür haben sie drei gemeinsame Kinder und sind sehr glücklich. Auch entdeckt Oskar eine neue Seite an sich. Er wird politisch aktiv, weil er an eine Revolution glaubt, die aber nie kommen wird. Nach dem Abbruch des Hauses, in dem Oskar bisher lebte, zieht er in ein selbstgekauftes Saunahäuschen.

Wie ich finde, ist Oskars Leben ein Beispiel für ein typisches Arbeiterleben in der industriell geprägten Teil der Bevölkerung.

Bewertung vom 12.09.2018
Der Schatten
Raabe, Melanie

Der Schatten


sehr gut

Mit ihrem dritten Buch schafft die Autorin wieder mal ein Werk, in dem sehr viel Wahrheit Bestand hat. Mit der gewohnt guten Sprache und Beschreibung erzeugt sie eine Atmosphäre, in der es vielleicht auch etwas zu viel Gutes durchscheint.

Die Protagonistin Norah flieht auf Grund eine Katastrophe nach Wien. Doch dann entpuppt sich die Situation nur noch als Verleumdungsklage. Auch wenn dies für Norah als Journalistin keine Bedeutung mehr darstellt und sie merkt, dass hier Manipulationen im Spiel sind, wird sie nach einiger Zeit erfahren müssen, dass die Prophezeiung durch eine Bettlerin in Erfüllung gehen soll. In den Erzählungen spielt ein Erzähler aus der Vergangenheit eine wichtige Rolle. Es wird rasch klar, wer alles hinter der Geschichte steht und zum Schluss steckt vielleicht doch jemand anderes hinter der Rolle. Alles in allen – Sehr verzwickt.

Bewertung vom 12.09.2018
Weit weg von Verona
Gardam, Jane

Weit weg von Verona


sehr gut

Als Jessica 9 Jahre alt war, erzählte sie ihren Mitschülern von einem Mann, der Schriftsteller ist und was es mit der Schreibkunst auf sich hat. Das liegt daran, dass Jessica selbst schon in diesem Alter von der Schriftstellerei schwärmt. Vier Jahre später, im Alter von 13 Jahren hat sie selbst die Lust am Schreiben entdeckt. Es liegt wohl daran, dass sie mit ihrem Gegenüber in kritischen Blickkontakt tritt und ihre Eindrücke auf Papier bringen will und ihre Beobachtungen den Lesern vorstellen will. Nicht jeder ist davon begeistert und nimmt daran „Anstoß“. Aber es gibt auch Menschen, die Jessica in ihrem Vorhaben unterstützen. So erfährt sie, dass auch die Schriftstellerkunst Vor- und Nachteile haben kann. Vor allem in der Zeit, als noch Krieg herrscht. Deswegen versteht sie die Erwachsenen auch nicht immer.