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Benutzername: Bücherwürmchen
Danksagungen: 6 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 113 Bewertungen
Bewertung vom 29.09.2018
Mitten im Sturm
Winter, Jessica

Mitten im Sturm


sehr gut

„Mitten im Sturm“ ist eine emotionale Geschichte. Nicht nur das Schicksal von Grace geht einem nahe. Auch Lillys Schicksal lässt einen nicht kalt.

Es hat zwar lange gedauert, bis klar war, was Grace in ihrer Vergangenheit – in ihrer Kindheit und Jugend – alles durchmachen musste. Nach und nach wird dem Bild ein weiteres Puzzleteil hinzugefügt, bis das Bild fertig ist. Oder sollte ich das ganze lieber mit dem Aufbau eines Möbelstücks vergleichen? ;-)

Die Entwicklung zwischen Eric und Grace schreitet nur langsam voran. Bevor die beiden zusammen kommen, freunden sie sich an. Dies ist stimmig, denn in Anbetracht der Vergangenheit von Grace wäre alles andere unglaubwürdig.

Eric ist rücksichtsvoll und einfühlsam. Er kümmert sich nicht nur um Grace. Auch seine Familie braucht seine Unterstützung und er ist immer für sie da.
Lilly, Erics Schwester, ist mir dabei besonders ans Herz gewachsen. Sie ist ein tapferes achtjähriges Mädchen. Es gab einige Szenen, die belastend waren. Aber das machten die Szenen zwischen Lilly und Grace wieder wett.

Bei Davie, Erics Bruder, brauchte ich etwas länger, bis er mir sympathisch wurde. Aber er tat am Anfang ja auch nichts dafür, auch wenn sein Verhalten irgendwie nachvollziehbar war.

Manche Leser werden Julia und Jeremy bereits kennen. Ich kannte sie noch nicht. „Mitten im Sturm“ ist aber auch so gut zu lesen. Man spürt die Verbindung zwischen Julia und Grace, dass sie einander Halt geben, deren Stärke aus der Vergangenheit sprießt.

Ich habe mich im Übrigen irgendwann mal gefragt, ob den alle vom Pech verfolgt sind. Ich habe bis jetzt kein Buch in Erinnerung, bei dem das Schicksal in dieser Häufigkeit zugeschlagen hätte. Das empfand ich auch als etwas belastend.

„Mitten im Sturm“ ist keine leichte Liebesgeschichte. Den Charakteren werden einige Steine in den Weg gestellt. Sie berührt und insbesondere Lilly ist mir hier ans Herz gewachsen. Von mir gibt es vier Sterne.

Bewertung vom 18.09.2018
Es beginnt mit einem Blick / Redwood Love Bd.1
Moran, Kelly

Es beginnt mit einem Blick / Redwood Love Bd.1


ausgezeichnet

Ein tierischer Neuanfang

Wenn man nach Redwood reist, kommt man in ein beschauliches Örtchen in Oregon. Die Bewohner hier halten zusammen, auch wenn Privatsphäre dank sozialer Medien ein Fremdwort ist. Die Thematik steht hier aber mehr im Hintergrund.

Bereits als die Beschreibungen der Bücher gelesen habe, war ich schon hin und weg und mir war klar, dass ich alle Bücher, am besten schon gestern, lesen wollte. Die Erwartungen waren also hoch – und sie wurden erfüllt. „Es beginnt mit einem Blick“ wird zu einen meiner Lieblingsbücher dieses Jahres gehören.

„Es beginnt mit einem Blick“ ist der erste Band der Redwood Love-Trilogie. Es erzählt die Geschichte von Cade und Avery und ihrer Tochter Hailey.

Cade führt mit seinen Brüdern Flynn und Drake die örtliche Tierklinik Animal Instincts. Die Klinik selbst gehört zu den zentralen Handlungsorten und nicht nur ihre drei Tierärzte sorgen dabei für Unterhaltung. Auch die dort aufgenommenen Tiere tragen hierzu ihren Teil bei. Allen voran Gossip. Gossip ist ein Kakadu und hat für jede Situation den passenden Songtitel parat.

Die Liebesgeschichte zwischen Avery und Cade hat mir sehr gefallen. Ich wollte das Buch auch kaum aus der Hand legen. In Bezug auf Avery ist Cade sehr geduldig und gibt ihr die Zeit, die sie braucht. Und auch mit Hailey, ihrer Tochter, geht er liebevoll um. Man merkt schnell, dass die beiden ihm ans Herz gewachsen sind. Jedes Mal, wenn er sie Krümel genannt hat, quoll mein Herz über.

Hailey ist Autistin und spricht nicht. Und diese Stille war auch spürbar. Ich fand Hailey gut gezeichnet und sowie auch Averys Kummer, dass sie ihrer Tochter nie ganz nahe sein kann.

Cades Brüder fand ich interessant und sie haben viel Potential. Flynn ist taub, steht mitten im Leben und auf ihn ist Verlass. Drake trauert noch um seine Jugendliebe, die er an den Tod verloren hat. Auf die Geschichten der beiden bin ich schon sehr gespannt, zumal ich auch Gabbi und Zoe näher kennenlernen möchte.

Ich bin hier gespannt, wie es weitergeht. Von mir gibt es hier volle fünf Sterne.

Bewertung vom 16.09.2018
Save Us / Maxton Hall Bd.3
Kasten, Mona

Save Us / Maxton Hall Bd.3


ausgezeichnet

4,5 Sterne - Das Finale von Ruby und James

Nun habe ich sie beendet, die Maxton-Hall-Trilogie. Als Abschluss dieser Reihe hat mir das Buch sehr gut gefallen.

Ich hatte mich auf ein Wiedersehen mit Ruby, James, Lydia, Graham, Ember, Lin, Wren und insbesondere Alistair und Keshav gefreut und wurde nicht enttäuscht. Zwar stehen Ruby und James im Vordergrund, die Autorin räumt aber auch den anderen genügend Platz in der Geschichte ein, wenn sie gerade dran sind, diese zu erzählen.

Mir gefiel es, wie die Fäden jeweils miteinander verwoben waren und die Schicksale in die richtige Bahn gelenkt wurden. Romantische Szenen wechselten sich ab mit Dramatik sowie auch der Zusammenhalt der Freunde. Das fand ich sehr schön.

Über Mortimer Beaufort sage ich lieber nichts. Er hat es nicht verdient, als Vater bezeichnet zu werden. Was das Ende angeht, so gingen meine Gedanken, wenn ich ehrlich bin, schon in diese Richtung. Bei der Konfrontation wäre ich doch zu gerne dabei gewesen.

Manche Punkte blieben für mich offen, weshalb ich in meiner Bewertung auch einen halben Stern abziehe. Vielleicht hätte ich mir aber auch zu ein paar Charakteren einfach noch das ein oder andere Wort gewünscht.

Insgesamt hat mir „Save us“ besser gefallen als sein Vorgänger und stellt sich mit in eine Reihe mit Band 1. 4,5 Sterne gibt es hier von mir.

Bewertung vom 04.09.2018
Der Klang eines Augenblicks (eBook, ePUB)
Dakota, Kate

Der Klang eines Augenblicks (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Mit „Der Klang eines Augenblicks“ liefert Kate Dakota einen schönen wie auch emotionalen Irland-Roman.

Britt wollte in Irland den Verlust ihres Vaters aufarbeiten und endlich Antworten finden. Antworten, warum er ermordet wurde. Stattdessen findet sie die Liebe und eine Wahrheit, mit der sie nicht gerechnet hat.

Brittany Baxter und Declan Connolly waren mir gleich sympathisch. Britt ist eine starke Frau mit einem Sturkopf. Wenn sie wütend ist, kann man nur hoffen, nicht der Grund dafür zu sein. Sie hat mich in ihrem Verhalten ein bisschen an Declans Schwester Lauren erinnert.
Declan hingegen hat den Verlust seiner Frau Sandy noch nicht ganz verwunden. Die Hoffnung seiner Familie war also berechtigt, dass Britt ihn aus diesem Loch herausziehen könnte.

Die Connollys sind eine liebenswerte Familie. Sie halten zusammen und sorgen sich umeinander, auch wenn vereinzelt bei letzterem etwas über das Ziel hinausgeschossen wird. Auch der Umgang der Geschwister fand ich gut eingefangen. Trotz ihrer „Differenzen“ merkt man, wie nahe sie sich stehen.

Die Sache zwischen Calum, Declans bestem Freund, und Lauren fand ich sehr unterhaltsam. Insbesondere Becca’s Rolle dabei sorgte bei mir für vereinzeltes Schmunzeln.

Die Hintergründe zum „Book of Kells“ fand ich interessant, auch welche Rolle es tatsächlich beim Tod von Britts Vater gespielt hat. Im Nachtrag gibt es hierzu auch noch ein paar Informationen.

Über die Recherchen zum Tod von Britts Vater hatte ich die ganze Zeit einen anderen Verlauf im Kopf. Ich muss zugeben, meiner wäre spannender und actionsreicher gewesen (färbt hier jetzt die Krimiautorin ab?) Aber so wie die Geschichte verlaufen ist, ist es, glaube ich, besser gelöst. Es ist in sich schlüssig und hat einen Abschluss.

Sandys Schicksal hat mich nicht kalt gelassen. Was wirklich dahintersteckt, erfährt man zwar erst am Ende, der Schock war aber umso größer. Ich habe mit vielem gerechnet. Damit jedoch nicht.

Über ein Wiedersehen und insbesondere der Neuigkeiten habe ich mich besonders gefreut. An dieser Stelle will ich aber nicht verraten, um wen es sich dabei handelt.

Von mir gibt es hier fünf Sterne.

Bewertung vom 12.08.2018
My Image of You - Weil ich dich liebe (eBook, ePUB)
Moreland, Melanie

My Image of You - Weil ich dich liebe (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Für mich kam „My Image of you - Weil ich dich liebe“ genau zur richtigen Zeit. Es ist eine sehr romantische Geschichte, bei der die Beziehung zwischen Ally und Adam auch im Vordergrund steht. Bei Ally und Adam fühlte ich mich gleich wohl und konnte problemlos abschalten und das Lesen genießen. Und dieses Abschalten war genau das, was ich im Moment brauchte ohne es vorher gewusst zu haben.

Ally, wie Adam Alex immer nennt, und Adam sind zwei sehr sympathische, freundliche Charaktere. Während sie sich kennenlernen und sich ineinander verlieben, sind die Emotionen spürbar. Sie genießen ihr Glück, müssen sich aber auch mit der Familie herumschlagen. Elena ist mir hierbei besonders ans Herz gewachsen.

Adam ist durch seine Tätigkeit als Fotograf viel auf Reisen. Da ich fand, dass die Reisen lediglich Randnotizen waren, hatte ich das Gefühl, dass er nicht groß weg war (obwohl er es ja war). Lediglich Afrika spielte eine größere Rolle, was aber verständlich war.

Erzählt wird hier in zwei Teilen. Was genau der Wendepunkt ist, will ich nicht verraten. Als das ganze Ausmaß aufgeklärt wurde, erfassten mich diverse Gefühle. Angefangen bei Fassungslosigkeit bis hin zu Wut. Im Nachhinein war das Getane aber wenig überraschend.

Das Ende hat mir hier gefallen. Ich hatte das Gefühl, es begann schon im letzten Kapitel und somit war es sehr lang. Aber da ich Ally und Adam noch nicht verlassen wollte, war ich über jede Seite froh.

„My Image of you - Weil ich dich liebe“ ist eine Geschichte, in die ich mich immer wieder verlieben könnte. Von mir gibt es 5 Sterne.

Bewertung vom 05.08.2018
Show Me How - Wenn wir uns lieben (eBook, ePUB)
McAdams, Molly

Show Me How - Wenn wir uns lieben (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Noch nicht einmal die Marienkäfer können verhindern, dass man sich in diese Geschichte verliebt ;-)


Bereits seit „Letting Go - Wenn ich falle“ habe ich mich auf Charlies Geschichte gefreut. Und ich wurde nicht enttäuscht. Gefreut habe ich mich vor allem, ihren Sohn Keith besser kennenzulernen. Und es war nicht nur Deacon, der sich in den Kleinen verliebt hat. Auch in mein Herz hat er sich geschlichen. Und die Marienkäfer hatten keine Chance, das zu verhindern ;-)

Wieder zurück nach Thatch zu kommen ist irgendwie wie nach Hause zu kommen. Die Freunde bilden eine Gemeinschaft, in der man sich gleich wieder wohl fühlt. Und sie halten zusammen, auch wenn es einmal lauter wird.

Langsam kommen sich Charlie und Deacon näher, verlieben sich (auch wenn die Einsicht ein anderes Thema ist). Auf der anderen Seite ist da aber noch Stranger und Words. Diese Unterhaltungen das langsame Entstehen des Songs werden geschickt in die Liebesgeschichte verwoben. Der Leser weiß zwar, was bzw. wer dahintersteckt. Die Spannung geht deshalb aber nicht verloren.

Neben dem namentlichen Hinweis, wer mit der Erzählung dran ist, ist auch jeweils das Datum abgedruckt. Das fand ich sehr gut, da so immer klar war, wie viel Zeit vergangen oder ob es noch der gleiche Tag ist.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Sympathische Charaktere, Freunde, die zusammenhalten und ein Kind, das mit seinen Superhelden Herzen stielt. Wem die anderen beiden Geschichten dieser Reihe gefallen hat, sollte sich „Show me how“ nicht entgehen lassen. Fünf Sterne gibt es hier von mir.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 12.07.2018
King of New York / Kings of New York Bd.1 (eBook, ePUB)
Bay, Louise

King of New York / Kings of New York Bd.1 (eBook, ePUB)


sehr gut

Um es kurz zu machen: In „King of New York“ wurde der Liebesroman nicht neu erfunden. Max King, Inhaber von King & Associates, lässt sich mit seiner Angestellten Harper Jayne ein. Das führt konsequenterweise auch zu Komplikationen. Nichts Neues also.

Wie kann „Kind of New York“ dann aber trotzdem punkten? Mit Amanda und Max Doppelleben in Connecticut. Für Max steht seine Tochter Amanda an erster Stelle, was man auch sofort merkt, wenn er mit der Erzählung dran ist. Ohne zu viel verraten zu wollen, geben das familiäre Umfeld sowie auch die Umstände, wie Amandas Eltern ihre Erziehung geregelt haben der Geschichte eine besondere Note. Es braucht nicht immer Dramatik. Dieser Max hat mir jedenfalls besser gefallen als der New York-Max. Ich hätte kein Problem damit gehabt, wenn die Handlung mehr in Connecticut gespielt hätte.

Als Gegengewicht dazu gibt es die Problematik mit Harpers Vater, der für Harper nicht da war. Das beeinflusst Harper mehr als sie angenommen hat. Ich gebe zu, dass ich lieber über Amanda und ihren Dad las, akzeptiere aber auch, dass die Problematik ein Grundstein der Geschichte ist.

Der familiäre als auch der berufliche Teil sind ausgewogen und weder der einen noch der andere Teil kommen zu kurz. Und dass sie sich vermischen kann selbst ein Max King nicht verhindern ;-)

Neben Amanda, die mir gleich sympathisch war, lernt man auch Harpers Freundin Grace sowie Max‘ Schwestern Scarlett und Violet kennen, die noch ihre eigenen Geschichten haben werden. Auf diese bin ich schon gespannt, allein schon deshalb, um Harper, Max und Amanda wiederzutreffen.

Das Ende empfand ich als gelungen. Es ist weder zu kurz noch wurde es in die Länge gezogen.

„King of New York“ bekommt von mir gute vier Sterne.

Bewertung vom 07.07.2018
Was wir verbergen / The Ivy Years Bd.2
Bowen, Sarina

Was wir verbergen / The Ivy Years Bd.2


ausgezeichnet

Ich habe schon ein paar Bücher von Sarina Bowen gelesen, aber wow, was für eine Geschichte. In meinem internen Ranking hat „Was wir verbergen“ soeben „Him“ von Platz 1 verdrängt.

„Was wir verbergen“ ist in zwei Teile aufgegliedert. Schon bereits in Teil 1 habe ich Bridger und Scarlet in mein Herz geschlossen. Beide haben ihr Päckchen zu tragen und versuchen ihre Probleme vor ihren Freunden und der Umwelt zu verbergen. Die Entwicklung der Liebesgeschichte las ich sehr gerne und fühlte mich wohl.
Als Teil 2 dann angebrochen war, zerriss es mir das Herz und wurde anschließend wieder zusammengesetzt. Ich will nicht auf die Steinbrocken im Detail eingehen, die Bridger und Scarlet aus dem Weg schaffen mussten. Lest selbst. Ich jedenfalls habe mit ihnen mitgefühlt und wollte am liebsten selbst irgendwie helfen.

Lucy, Bridgers Schwester, ist der Sonnenschein der Geschichte. Sie ist ein tolles Mädchen. Sie hat mehr erlebt, als ein Mädchen in ihrem Alter hätte erleben dürfen und trotzdem ist sie ein fröhliches Kind. Sie hat Glück, so einen tollen Bruder zu haben.

Dass Scarlet in Harkness kaum Freunde hat bzw. Bridger sich bei seinen rar gemacht hat, merkt man im Verlauf der Geschichte immer mehr. Der Mangel an Nebencharakteren wirkt sich aber nicht negativ auf die Geschichte aus. Und abgesehen davon lässt sich Hartley ja nicht so leicht abschütteln.

Eishockey spielt hier eine wichtige Rolle, und das obwohl weder Scarlet noch Bridger aktiv spielen. Ich bin schnell enttäuscht, wenn bei einem Sportler-Buch der aktive Sport keine Rolle spielt. Hier hingegen empfinde ich keine Enttäuschung. Ich weiß jetzt nur nicht, ob es daran liegt, dass mir die Bezugnahme ausreichte oder mich der Rest der Geschichte überzeugen konnte. Aber das spielt schlussendlich auch keine Rolle.

Ich las „Was wir verbergen“ sehr gerne. Es hat alles, was ein guter Liebesroman für mich braucht: ein sympathisches Liebespaar, eine gute Geschichte, das richtige Maß an Dramatik ohne übertrieben zu wirken und ein kleines Mädchen, dass sich in mein Herz gestohlen hat.

Ich kann hier klar eine Leseempfehlung aussprechen, vergebe fünf Sterne und freue mich schon auf die Fortsetzungen.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 02.07.2018
Wherever you go / Winston Brothers Bd.1 (eBook, ePUB)
Reid, Penny

Wherever you go / Winston Brothers Bd.1 (eBook, ePUB)


sehr gut

Die Winstons-Geschwister, das sind die Brüder Jethro, Billy, Cletus, die Zwillinge Beau und Duane soiwe Roscoe und Schwester Ashley. Man lernt hier zwar alle Winstons, zumindest kurz, kennen, jedoch haben neben der Hauptfigur Duane nur Beau und Cletus größere sowie Jethro und Billy kleiner Rollen. Und war auch in Ordnung so.

Duane war mir gleich sympathisch, auch wenn er anders war, als ich ihn mir nach der Beschreibung vorgestellt hatte. Positiv ist mir vor allem aufgefallen, dass er eine klare Vorstellung von dem hatte, was er wollte.
Sein Zwillingsbruder Beau hingegen empfand ich als zu blass. Er ist zwar da, aber so richtig ein Bild von ihm machen konnte ich mir nicht, auch wenn er Duane zum Verwechseln ähnlich sieht.
Cletus dagegen ist eine Persönlichkeit für sich. Zuerst konnte ich ihn zwar nicht richtig einordnen, aber je mehr ich ihn kennenlernte, desto mehr interessanter wurde er.

Jessica ist ebenfalls sympathisch. Sie hat Träume, die sie sich erfüllen möchte und sich dabei auch nicht von ihrer Familie beirren lässt. Sie ist ehrlich und loyal.

Wenn man die Geschichte ein bisschen liest und somit die Vorgeschichte klar wird, ist es leicht zu verstehen, warum sich Jessica und Duane verlieben. Und es ist auch klar, was von ihrer ach so genialen Abmachungen zu halten ist. Denn Pläne zu machen ist das eine, das Leben hat aber immer etwas anders vor. Und so war ich gespannt, wie das hier ausgehen würde.

Es kommt hier zu Wendungen, die zum Teil überraschend kamen und ich nicht damit rechnete. Für ein bisschen Spannung sorgten die Iron Wraiths, mit denen nicht zu spaßen ist. Dieser Teil der Geschichte gefiel mir allerdings nicht so. Nicht, weil es schlecht geschrieben war. Nein, das nicht. Solche Bedrohungen mag ich einfach nicht. Die Lösung fand ich allerdings genial.

„Wherever you go“ wird abwechselnd von Jessica und Duane erzählt. Zum einen kann man so die Gefühle und Entscheidungen beider gut nachvollziehen, zum anderen wurde so auch eine gewisse Spannung aufgebaut, wenn Kapitel mit kleineren Cliffhangern endeten.

„Wherever you go“ ist zwar eine schöne Liebesgeschichte, bei der mir aber das Besondere fehlte. Ich schwanke zwischen 3,5 und 4 Sternen und entscheide mich schlussendlich für 4 Sterne.

Bewertung vom 03.06.2018
Die letzte erste Nacht / First Bd.3
Iosivoni, Bianca

Die letzte erste Nacht / First Bd.3


sehr gut

„Die letzte erste Nacht“ erzählt die Geschichte von Trevor und Tate. Die beiden geben zwar ein süßes Paar zusammen ab, aber so leicht ist es nicht. Denn Tate ist von Trevors Helferzwang genervt und Trevor ist davon überzeugt, dass aus ihnen aufgrund seiner Vergangenheit nichts werden kann.

In Bruchstücken erfährt man, was es mit dem Tod von Jamie, Tates Bruder, auf sich hat. Tate lässt nicht locker und begibt sich dabei auch selbst in Gefahr. Langsam setzen sich die Puzzelteile zu einem Bild zusammen. Und noch bevor das entsprechende Teilchen sein Platz in dem Bild fand, dämmerte mir, was damals passiert war. Ich verstand Trevors Schweigen genauso wie Tates Wut, erkannte dann aber auch, dass es eben nicht so einfach ist, über Schuld zu urteilen. Es ist eben nicht alles schwarz oder weiß.

Mit Tate und Trevor ist es ein auf und ab. Bei Tates schlimmstem Tief fiel es mir schwer, weiterzulesen, da Tates Schmerz greifbar war. Aber hier gab es auch eine Szene, die meine Neugier auf „Der letzte erste Song“ schürte und mich kurzzeitig ablenkte.

Heimlicher Star dieses Buches war für mich Mister Cuddles. Sei es, das sie ihre Abneigung gegen Luke zeigte oder genau merkte, wenn man von seinen Sorgen aufgefressen wird.

Das Ende hat sich zwar für mein Empfinden langsam angebahnt, was auch völlig in Ordnung oder eben genau richtig war. Ein kleines Kapitel hätte ich mir aber noch gewünscht.

Von mir gibt es hier 4 Sterne.