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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: HK1951
Danksagungen: 2 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 37 Bewertungen
Bewertung vom 09.02.2019
Die Plotter
Kim, Un-Su

Die Plotter


sehr gut

Wieder eines von den Büchern, die sehr stark „gehypt“ worden sind – das macht mich auf der einen Seite zwar neugierig, „schreckt“ mich aber auch ein wenig ab, weil es einfach schon soviele gab, bei denen ich dann den Hype so gar nicht nachvollziehen konnte...
Auch hier war ich „zwiegespalten“ nach dem Lesen...
Auf der einen Seite fand ich das Buch schon lesenswert, aber denke nicht, dass dieser Wirbel um das Buch „gerechtfertigt“ ist. Da gäbe es andere meiner Meinung nach, aber Meinungen und Geschmäcker sind ja nun zum Glück auch verschieden.
Ich habe das Buch aber auch mal zur Seite gelegt, weil einige Stellen für meinen Geschmack dann doch zu langatmig waren.
Raeseng ist Killer von Beruf, seit ihn Old Raccoon als Kind bei sich aufnahm und ausbildete. Aufgewachsen an einem geheimen Rückzugsort in Seoul, einer Bibliothek voller alter Bücher, gehört er zur Killer-Elite Koreas. Denn Old Raccoon ist ein Plotter. Als Kopf der Organisation »Library of Dogs« hat er seit Jahrzehnten alle politisch gewollten Exekutionen in Korea geplant. Doch als die Macht der Diktatur schwindet, gerät auch der Einfluss der Plotter ins Wanken – und eine neue Generation beginnt, ihr eigenes tödliches Netzwerk aufzuziehen. Als Raeseng vom Plan der Plotter bei der Ausführung eines Auftrags abweicht, geraten die Dinge außer Kontrolle – und Raeseng rückt selbst an die erste Stelle der Todesliste …
Die Geschichte hat mich nicht so ganz gepackt, ich war nicht gebannt gefesselt, kann aber ob der doch vorhandenen Spannung dann doch noch vier Sterne vergeben.

Bewertung vom 09.02.2019
Der Verfolger / Dr. Frederick Starks Bd.2
Katzenbach, John

Der Verfolger / Dr. Frederick Starks Bd.2


sehr gut

Ich habe vor Urzeiten das letzte Buch von John Katzenbach gelesen und gar nicht bemerkt, dass „Der Verfolger“ die Fortsetzung von „Der Patient“ ist...
Ich würde nicht sagen, dass man „Der Patient“ vorher gelesen haben muss, aber an einigen Stellen schadet es wohl auch nicht; die hätte man dann vielleicht besser beziehungsweise eher verstanden.
Lässt man das allerdings mal außer acht und beurteilt nur das Buch an sich, so hat man hier einen Thriller vor sich, der sehr spannend erzählt ist und mit einem Protagonisten aufwartet, der interessant ist und vielschichtig.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn es einige, aber wirklich winzige „Längen“ gab, die die Geschichte meiner Meinung nach ein wenig in die Länge gezogen haben. Das hätte man anders lösen können, aber da der Rest mich so überzeugt habe, vergebe ich trotzdem die volle Punktzahl und werde auch zum nächsten Buch von ihm greifen.

Bewertung vom 09.02.2019
Stella
Würger, Takis

Stella


ausgezeichnet

Keine leichte Kost, aber absolut lesenswert und wichtig
„Stella“ ist eins von den Büchern, das bei uns im Familien- und Freundeskreis herumgereicht wurde, weil jeder meinte, das MUSS man gelesen haben.
Und dem kann ich mich nun auch nur anschließen, denn „Stella“ ist ein ganz besonderes Buch.
Ein wichtiges Thema, das der Autor Takis Würger auch phantastisch umgesetzt hat. Mit viel Finesse, sehr viel Einfühlungsvermögen und man kann sich der Geschichte nicht entziehen.
Wir haben dieses Buch weiterempfohlen und bislang habe ich nichts „Negatives“ gehört. Leichte Kost ist dieses Buch natürlich nicht, es lässt sich nicht einfach so „runterlesen“. Man braucht Zeit und Raum für dieses Buch. Das braucht es und hat es auch verdient.

Bewertung vom 04.02.2019
Zwischen uns die Sterne
Sivec, Tara

Zwischen uns die Sterne


gut

„Zwischen uns die Sterne“ klang sehr interessant, auch wenn ich erst dachte, dass es wohl eher „für die jüngere Fraktion“ geschrieben ist.
Und leider war es dann auch so...

Gefühlvoll ja, gar keine Frage, aber mir war das Buch einfach zu vorhersehbar und das hat dann oft keinen Spass mehr gemacht zu lesen... Ich habe das Buch auch erstmal zugunsten eines anderen wieder auf die Seite gelegt, schlussendlich aber dann doch noch zuende gelesen.

Bewertung vom 04.02.2019
Der Hunger der Lebenden / Friederike Matthée Bd.2
Sauer, Beate

Der Hunger der Lebenden / Friederike Matthée Bd.2


ausgezeichnet

„Der Hunger der Lebenden“ von Beate Sauer ist wieder so ein Buch, das einen erstmal nicht mehr los lässt nach dem Lesen:

Diese Mischung aus historischen Aspekten, wenn ich das mal so nennen darf, denn es spielt mit 1947 natürlich nicht im Mittelalter/ist noch nicht so lange her, und dem Krimi gefällt mir ausnahmslos gut. Eigentlich ist das gar nicht mein bevorzugtes Genre, doch Beate Sauer´s Schreibstil mag ich einfach und sie hat mir Friederike Matthée auch eine „Kommissarin“ erfunden, die nicht alltäglich ist. Eine charismatische Persönlichkeit.
„Echo der Toten“ von ihr kann ich ebenfalls empfehlen, denn dieses Buch ist ebenso spannend und war der „Vorgänger“ von diesem, obwohl man beide absolut gut auch unabhängig voneinander lesen kann.

Bewertung vom 04.02.2019
Mit Karacho in den Winter / Ziemlich beste Schwestern Bd.3
Welk, Sarah

Mit Karacho in den Winter / Ziemlich beste Schwestern Bd.3


sehr gut

Mit einem Enkelkind im passenden Alter macht es natürlich richtig Spass, solche schönen „Mädchenbücher“ gemeinsam zu lesen.
Von dieser Reihe haben wir schon zwei Bücher gelesen, die auch beide gut ankamen und das war erfreulicherweise auch bei „Mit Karacho in den Winter“ nicht anders.
Auch hier beweist Sarah Welk wieder jede Menge Humor und der lustige Winterspass kam bei uns auch sehr gut an.
Auch wenn es erst ab 7 Jahren empfohlen wird, haben wir es bereits ein knappes halbes Jahr früher gelesen und das ist auch kein Problem unseres Erachtens nach. Im Gegenteil, auch unsere Enkelin hatte mit 6 Jahren sehr viel Spass an dem lustigen Winterabenteuer, das auch gerade jetzt hervorragend zum Wetter passt.
Super !

Bewertung vom 04.02.2019
Muttertag / Oliver von Bodenstein Bd.9
Neuhaus, Nele

Muttertag / Oliver von Bodenstein Bd.9


ausgezeichnet

Ausgezeichnet
Was soll man denn zu Nele Neuhaus noch sagen..??
Sie ist und bleibt eine Meisterin ihres Fachs und das sage ich nach Lektüre aller ihrer Bücher bisher, die Jugendbücher eingeschlossen. Wobei ich schon mehr Fan ihrer Werke bin, doch ihre Jugendbücher waren auch sehr gut und das sollte nicht unerwähnt bleiben meiner Meinung nach.
Mit „Muttertag“ legt sie nun wieder einen Kriminalroman vor, der natürlich mit nervenaufreibenden Thrillern nicht „mithalten“ kann, aber das muss ein Krimi ja nun auch gar nicht. Krimis leben von eher subtiler Spannung, die aber bitte dann auch gut ausgeklügelt sein muss und das ist bei dieser hervorragenden Autorin immer der Fall und gefällt mir von Buch zu Buch besser.
Ich habe natürlich einige andere Rezensionen gelesen und auch im Freundes- und Familienkreis (wir reichen die Bücher manchmal gerne auch herum) wurde „diskutiert“, ob denn nun soviele Personen nicht zuviel seien, man käme doch leicht durcheinander und und und. Ich empfand das witzigerweise gar nicht so. Natürlich sind es viele Personen, doch ich fand, man kam Null durcheinander, ich konnte alles gut auseinander halten, alles gut.
Das Spannungslevel baut die Autorin auch hier wieder sehr gekonnt auf und ich habe mich gefreut, die Protagonisten Pia und Oliver „wiederzusehen“.

Bewertung vom 04.02.2019
Liebes Kind
Hausmann, Romy

Liebes Kind


ausgezeichnet

Romy Hausmann Thrillerdebüt „Liebeskind“ hat mich restlos von ihren Fähigkeiten als Schriftstellerin überzeugt – und das binnen weniger Seiten. Das passiert mir auch nicht häufig und ist eher immer wieder bei Autoren/-innen der Fall, die ich schon länger kenne und von denen ich ausnahmslos alles lese. Sehr erfreulich also, dass ich hier ein „Erstlingswerk“ in Händen halten durfte, dem ich noch viele „Nachfolger“ wünsche, uns allen.
Als ich las, dass die Autorin in einem abgelegenen Waldhaus lebt mit ihrer Familie, musste ich schmunzeln, denn schließlich geht es auch in ihrem Buch um ein Haus im Wald:
Eine fensterlose Hütte im Wald. Lenas Leben und das ihrer zwei Kinder folgt strengen Regeln: Mahlzeiten, Toilettengänge, Lernzeiten werden minutiös eingehalten. Sauerstoff bekommen sie über einen »Zirkulationsapparat«. Der Vater versorgt seine Familie mit Lebensmitteln, er beschützt sie vor den Gefahren der Welt da draußen, er kümmert sich darum, dass seine Kinder immer eine Mutter haben. Doch eines Tages gelingt ihnen die Flucht – und nun geht der Albtraum erst richtig los. Denn vieles deutet darauf hin, dass der Entführer sich zurückholen will, was ihm gehört.
Man schwankt bei diesem Buch immer zwischen Grauen/Schock und Rührung, dass man bald gar nicht mehr recht weiß, was man nun fühlen „soll“. Dieses Buch geht dem Leser sehr nah – und das ging nicht nur mir so, daher erlaube ich mir auch mal, das so zu verallgemeinern.
Gewisse Dinge im Buch kann man sich nicht vorstellen, mag sie sich nicht vorstellen – und doch werden sie geschildert, so als müssten sie das.

Bewertung vom 19.01.2019
Die verlorene Schwester
Winterberg, Linda

Die verlorene Schwester


ausgezeichnet

Von Liv Winterberg habe ich schon einige Bücher gelesen und fand sie fast alle herausragend – und das war auch bei „Die verlorene Schwester“ nicht anders.
Dieses Buch ist nach historischen Fällen erzählt und wirkt meiner Meinung nach auch deutlich authentisch. Das mag es an manchen Stellen vielleicht sogar noch beklemmender. Das Leid wird dadurch noch spürbar deutlicher und ich habe wirklich mitgelitten. Man vergisst den Alltag komplett, wenn man erstmal in dieser Geschichte „drin“ ist und dann lässt sie einen auch nicht mehr so schnell los...
Manche Bücher haben/erzeugen einen „Nachhall“, dieses ist so eines – das aber im positiven Sinne, auch wenn sich in der Geschichte viel Leid offenbahrt.
Sie spielt im Bern des Jahres 1968:
Nach dem Tod des Vaters werden die Schwestern Marie und Lena der kranken Mutter von der Fürsorge entrissen. Die Mädchen werden getrennt und an Familien „verdingt“, bei denen sie schwer arbeiten müssen. Als sich die ältere Marie verliebt und schwanger wird, nimmt man ihr das Kind fort. Sie schafft es, sich ein Leben in Freiheit zu erkämpfen, doch der Gedanke an das Kind und an ihre Schwester lässt sie nie mehr los. Erst Jahre später findet sich eine Spur, die nach München führt – und eine Geschichte unermesslichen Leids offenbart.
Mich hat diese ergreifende Geschichte über die Verdingkinder der Schweiz, deren Schicksal bis in die Gegenwart reicht, absolut berührt und ich kann das Buch nur weiterempfehlen.

Bewertung vom 19.01.2019
Sowas kann auch nur mir passieren
McFarlane, Mhairi

Sowas kann auch nur mir passieren


sehr gut

Mhairi McFarlane ist nicht umsonst eine Bestseller-Autorin, was sie auch wieder mit ihrem neuen Buch beweist, dessen Titel mir allein schon sehr gut gefallen hat, weil er zur spritzigen Geschichte einfach gut passt, ebenso wie das Cover.
Wenn in Georginas Leben etwas schief geht, dann wenigstens gründlich: Erst verliert sie ihren Job als Kellnerin, dann erwischt sie ihren Freund Robin im Bett mit einer anderen.
Weil Tränen ihr noch nie geholfen haben, setzt Georgina den untreuen Robin vor die Tür und sucht sich einen neuen Job. Leider ist ihr zukünftiger Boss kein Unbekannter: Lucas war zu Schulzeiten Georginas große Liebe, bis zu jener schrecklichen Party-Nacht, die alles verändert hat…
Georgina ist ein echter Pechvogel und man leidet schon mit ihr mit. Sie war mir als Protagonistin gleich sympathisch und auch wenn das natürlich nicht ausschlaggebend ist, ob mir das Buch nun gefällt oder nicht, schadet das natürlich auch nicht, grins.

Schön und sehr gelungen fand ich auch, dass die Autorin weitestgehend ohne kitschige Klischees auskommt und man nicht das Gefühl hat, das sei jetzt zuviel des Guten. Sie hat eine ganz gute Mischung hinbekommen, für die ich vier Sterne vergebe.