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Nourea
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Straubing

Bewertungen

Insgesamt 100 Bewertungen
Bewertung vom 16.01.2026
Thumser, Anette

Kein Bock auf Knuddeln!


sehr gut

Knuddel, ein goldiges und äußerst flauschiges Hasenkind, kann es gar nicht leiden, wenn alle immer meinen, dass sie ihn knuddeln müssten. Das geht ihm nicht nur in der eigenen Familie so, sondern auch Fremde drücken und herzen ihn total gerne. Das Häschen unternimmt einiges, um andere vom Knuddeln abzuhalten, ist damit aber nicht sehr erfolgreich. Wütend und weinend schreit Knuddel es dann heraus, dass er nicht immer geknuddelt werden will. Und schon wird eine lautstarke Demonstration mit zahlreichen Plakaten organisiert, denn für jeden gibt es etwas, das er gar nicht mag.
Ein nettes Bilderbuch, das das Recht eines jeden betont, selbst zu bestimmen, ob man geknuddelt werden will oder nicht. Und dass jeder generell ein Recht darauf hat, Nein zu sagen.

Bewertung vom 16.01.2026
Ryans, Gareth

Vom Gespenst, das nicht allein sein wollte


sehr gut

Das kleine Gespenst, das in einem alten Schloss haust, kann gar nicht herumspuken und andere erschrecken, weil es sich selbst gruselt, wenn es alleine ist. Da hilft nur eines: Maus, Schnecke, Eichhörnchen und Co. werden zu einer Übernachtungsparty eingeladen. Aber egal, wen das kleine Gespenst einlädt, es erhält jedes Mal eine Absage, da alle etwas anderes zu tun haben. Wie schön, dass es ein anderes Gespenst trifft, das ihm hilft die bereits eingeladenen Tiere einzusammeln und ins Schloss zu bringen. Und schon kann die Übernachtungsparty steigen.
Ein liebevoll illustriertes und warmherziges Bilderbuch für die Kleinsten.

Bewertung vom 16.01.2026
Ottenschläger, Madlen

OTTO fährt los - Weihnachten in Finnland


sehr gut

Auf seiner vierten Reise hat Otto, der Campingbus, eine dreiköpfige Ferienfamilie an Bord, die die Weihnachtszeit in Finnland verbringen will. Auf seiner Fahrt durch das tief verschneite, glitzernde Land, erfahren wir viel über Sitten und Gebräuche um das dortige Weihnachtsfest herum. Mit Otto gehen wir auf den Weihnachtsmarkt mit all den fremden Köstlichkeiten in Helsinki, besuchen das Lucia-Fest, gehen in die Sauna, zum Eisbaden, zum Schlittenfahren und natürlich auch zum Weihnachtsmann und vieles mehr .
Das Buch enthält eine Fülle an Informationen über landestypische Gegebenheiten. Die Vorlesenden werden sicher immer wieder über die schwierigen finnischen Wörter stolpern, die zahlreich in den Text eingefügt sind. Auch dürfte es notwendig sein, sich selbst erst einmal ein bisschen Wissen, z.B. über das Lucia-Fest, anzueignen, um den Kindern erklären zu können, was dabei gefeiert wird. Die Illustrationen sind sehr liebevoll ausgeführt und fröhlich.

Bewertung vom 16.01.2026
Lüftner, Kai

Der Schrat


sehr gut

Es geht eine Sage um, dass im äußerst lebendigen Wandelwald ein uraltes magisches Wesen lebt, das Seele und Herz des Waldes ist. Der Schrat. Auch wenn ihn noch nie ein Menschenwesen gesehen hat, so weiß doch jedes Kind, dass man nur den Schrat zu fragen braucht, wenn man einen Rat benötigt. Und weil die beiden Geschwister, Alva und der jüngere Ubbe, unbedingt einen Rat benötigen, machen sie sich auf in den Wald, um den Schrat zu suchen. Auf dem Weg durch den Wald müssen die Kinder schon ein bisschen mutig sein, weil sie aus den Augenwinkeln immer wieder Bewegungen wahrnehmen oder ein Wispern und Flüstern hören. Als sie den Schrat finden, der die Gestalt eines uralten Baumes hat, zeigt sich, dass sie gar nicht gekommen sind, um einen Rat zu erbitten. Vielmehr wollen sie den Schrat und die Bewohner des Wandelwaldes warnen, da er einer Straße weichen soll.
„Der Schrat“ ist ein weiteres Bilderbuch des erfolgreichen Autor- und Illustratorin-Duos Kai Lüftner und Emilia Dziubak, Die Bilder sind wunderschön, manchmal verständlicherweise etwas düster, aber sehr atmosphärisch. Die Geschichte selbst endet eigentlich überraschend, etwas traurig und nicht leicht so zu akzeptieren. Das Ende lädt dann förmlich dazu ein, mit etwas größeren Kindern ab 5 Jahre über Umweltschutz, die Bedeutung von alten Wäldern und den Eingriffen des Menschen zu sprechen.

Bewertung vom 16.01.2026
Langen, Annette

Die Streitsaurier


gut

Zwei lustig illustrierte Urzeitsaurier, das Miracelrex und der Superosaurus, landen zeitgleich auf einer winzig kleinen Insel und geraten sofort in Streit darüber, wem diese gehört. Sie gehen aber nicht mit Fäusten aufeinander los, sondern liefern sich einen Schlagabtausch und Wettkampf, wer etwas besser kann als der andere; also „Schneller – höher – weiter“. Da wird mit den Augen gerollt, die Zunge an die Nase gebracht, auf einem Bein gehüpft oder die Größe verglichen. Als dann beide in Gefahr geraten, finden sie schnell heraus, dass es besser für beide ist, wenn sie zusammenhalten, als weiter zu streiten.
Von den Illustrationen her finde ich das Buch sehr gelungen. Der Inhalt, die Schreibweise und die eingefügte Urwesensprache haben mir aber nicht so gut gefallen.

Bewertung vom 16.01.2026
Krüss, James

Die Weihnachtsmaus (Pappbilderbuch)


sehr gut

Ein zeitlos schöner Klassiker, der zur Freude aller Kinder immer wieder neu aufgelegt wird.

Bewertung vom 16.01.2026
Höck, Maria

Ein Einhorn namens Oktober


sehr gut

Das kleine Einhorn Oktober lebt glücklich mit seinen Eltern und vielen Spielkameraden im Zauberwald. Sehnsüchtig und neugierig erwartet es seinen ersten Geburtstag, denn um diese Zeit herum bekommt jedes Einhorn eine Zauberkraft. Und obwohl die anderen einjährigen Einhörner schon fliegen können, super flauschig sind oder sich unsichtbar machen können, passiert bei Oktober gar nichts. Zusammen mit seinem besten Freund, einem kleinen Einhörnchen, versucht Oktober durch einen Wettkampf herauszufinden, ob er vielleicht ein super schneller Läufer ist. Aber er unterbricht den Wettkampf immer wieder, weil sie unterwegs so viele Tiere treffen, die Oktober begrüßen oder umsorgen muss. Seine Zauberkraft entdeckt er dabei aber leider nicht. Gut, dass das kleine Einhörnchen eine tollt Idee hat und Oktober erkennt, dass er eine ganz besondere Zauberkraft hat, die schon immer in ihm steckte.
Ein liebenswertes Buch für alle kleinen Einhornfans mit einer tollen Botschaft.

Bewertung vom 16.01.2026
Heinrich, Finn-Ole;Zipfel, Dita

Aali muss los


ausgezeichnet

Aali, ein kleiner Aal, lebt schon seit zwanzig Jahren im Nord-Ostsee-Kanal und verbringt dort seine Tage mit seinem besten Freund Frank, einer Brasse. Aber eines Tages ist alles anders, denn Aali spürt eine unerklärliche Veränderung in seinem Körper und den starken Impuls, Frank und sein bisheriges Zuhause zurückzulassen und sich auf eine Reise zu begeben, von der er nicht weiß, wohin sie ihn führt. Aalis Körper braucht nun keine Nahrung mehr, seine Augen und Flossen haben sich vergrößert. Auf seiner Reise trifft er nun einige Tiere, die ihm einen Teil seiner Fragen beantworten oder ihn eine Weile begleiten. Nur das letzte Stück seiner Reise in die Sargassosee muss Aali alleine bewältigen. Und da müssen wir ihn dann auch verlassen, da niemand weiß, wie das Leben eines Aales dort weitergeht oder endet.
Das Buch ist einfach nur toll. Aali wächst einem wirklich ans Herz und gleichzeitig erfährt man so viele interessante Dinge über Aale, die richtig spannend sind. Die Illustrationen sind sehr beeindruckend und wunderschön.

Bewertung vom 16.01.2026
Hau, Kerstin

Obacht!


sehr gut

Im Bilderbuch „Obacht!“ von Kerstin Hau liegt ein großes Tier vor der Stadt und versperrt den Zugang zu dieser. Die Einwohner sind geschockt und haben Angst, mit Ausnahme von Mienchen, die neugierig auf das große Wesen ist. Alle Versuche, das furchteinflößende Tier zu bedecken oder durch eine schnell gebaute Brücke bzw. Straße zu umgehen, scheitern. Mienchen nimmt ihren Mut zusammen und beschließt mit dem großen Tier zu reden. Und siehe da, schon gibt es eine ganz einfache Lösung.
Die Bewohner der Stadt haben alle sehr ungewöhnliche Namen, was die Kinder beim Vorlesen bestimmt lustig finden werden. Die Geschichte zeigt in eindrücklichen Bildern, dass man die Angst vor einem Fremden oder etwas Unbekanntem ganz einfach überwinden kann, wenn man darauf zugeht.

Bewertung vom 16.01.2026
Coudert, Sonia

Na und?


ausgezeichnet

In dem Bilderbuch „Na und? Wir lassen uns nicht ärgern“ werden verschiedene Kindergartenkinder von dem als grimmiges Krokodil dargestellten Bosse verbal attackiert. Er greift sie aufgrund ihres Aussehens, ihres Geruchs, ihrer Geschicklichkeit usw. an und macht sie lächerlich. Auch wenn es der Erzieherin auffällt, dass das jeweils gemobbte Kind bedrückt und schweigsam ist, bekommt dieses dennoch von dieser Seite keine Hilfe, dass es sich nicht traut, gegen Bosse vorzugehen. Alles ändert sich, als Pauline neu in den Kindergarten kommt und auf Bosses verbalen Angriff nur mit einem „Na und?“ reagiert und ihm dabei furchtlos in die Augen schaut. Bosse ist geschockt, aber die anderen Kinder sind so beeindruckt, dass sie Paulines Vorgehen schnell übernehmen. Das Ende des Buches gibt einen Eindruck, warum Bosse so ein Fiesling ist und dass es nun auch für ihn einen Ausweg und andere Verhaltensweisen gibt.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Kinder sind alle als Tiere dargestellt. Und es gibt sehr viel auf den einzelnen Seiten zu entdecken. Meiner Meinung nach gehört das Buch in jede Kita und auch in jedes Zuhause.