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Benutzername: Manu2106
Wohnort: Hamburg
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Danksagungen: 12 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 96 Bewertungen
Bewertung vom 13.10.2018
Wir sehen dich
Marland, Stephanie

Wir sehen dich


ausgezeichnet

Mich hat hier vorallem Klappentxt neugierig gemacht, ich war gespannt was mich erwartet, wie die True-Crime-Gruppe sich dem Mörder nähert.... es ist einfach spannend.

Eine wahnsinns Geschichte, mit viel Spannung, die nicht nur Clemntine und die Ermitttler rätseln lässt, als Leser bekommt auch viel Raum geboten um sich Gedanken über die Idendität des Mörders zu machen. Ich konnte das Buch nur sehr schwer aus den Händen legen.

Ich habe mich gut und schnell in die Geschichte eingefunden, durch den Prolog ist man auch gleich von Anfang an voll im Geschehen drin. Sehr Interssant fand ich die Zusammensetzung der True-Crime-Gruppe, die 8 Leute die sich da zusammen tun um den Mörder zu finden. Es sind alles verschiedene Charaktere, und durch Clementines Recherchearbeit kriegen wir von den übrigen 7 eine kurze Beschreibung. Clementine hat mir sehr gut gefallen, auch wenn sie Zeitweise in Selbsmitleid versinkt, rappelt sie sich schnell wieder auf und macht mit ihren recherchen weiter. Dominic war mir auch von an sympathisch, er hat auch wie Clementine seine Päckchen zu tragen, so muss er nicht nur schnellstmöglich den Serienkiller finden, sondern sich noch mit einer Internen Ermittlung auseinander setzen, und versuchen den Maulwurf in seinem Team zu finden.

Interssant waren die Ermittlungen der True-Crime-Gruppe, für die sich Clementine regelrecht überschlagen hat, und ihr Ängste überwinden musste, so lam sie dem Mörder unwissentlich immer näher, aber der Polizei,bzw Dominic kam sie näher. Spannend war der Zusammenschluß der Stränge, der Showdown hat mir gefallen, da kam nochmal richtig Spannung auf, das Ende passte igrgendwie ganz gut. Leider blieben einige Fragen offen, das auf einen Folgeband deuten könnte? Dies würde mich freuen, ich würde die zwei sehr gerne wiedersehen.

Die Beschreibungen der Handlungen und Schauplätze fand ich gelungen, detailliert, nicht zu ausschweiffend, man bekommt gleich ein Bild vor Augen , am Besten Kopfkino anschaklen und den Film laufen lassen.

Der Schreib- und Erzhlstil hat mir sehr gut gefallen, locker, Temporeich und mit viel Spannung lesen wir die Geschichte aus Drei Perspektiven. In der einen erzählt uns Clementine (in Ich-Form) was sie und ihre True-Vrime-Gruppe unternimmt, im nächsten begleiten wir die Ermittlungen der Polizei durch DI Bell und ab und an begleiten wir den Täter. Ein toller Mix, der die Spannung nur steigen lässt. Die 428 Seiten wurden in 67 unterschiedlich lange Kapitel sowie Prolog unterteilt.

Mich haben Clementine und Domonic sehr gut unterhalten, ich hoffe das wir vielleicht noch mehr von ihnen zu lesen bekommen.

Bewertung vom 06.09.2018
Krumme Type, krumme Type
Franklin, Tom

Krumme Type, krumme Type


sehr gut

Den Buchtitel fand ich interessant, konnte mir nicht wirklich etwas drunter vorstellen, drum las ich den Klappentext, der sagte mir zu, also las ich "Krumme Type, krumme Type" und wurde beschert mit einer interssanten Geschichte.

Cindy Walker verschwand damals nach einem Date mit Larry, alle waren, bzw sind im Glauben er hätte tatsächlich etwas mit ihrem verschinden zu tun, doch da man ihm nichts nachweisen konnte, passierte nichts weiter. Da ist es nur klar, das er als Erster Verdächtiger zählt wie die Tina Rutherford spurlos verschwindet, doch hat er wirklich etwas mit ihrem verschwinden zu tun? Genau das möchte Silas Jones herausfinden, und prompt wird gemunkelt warum er sich da so reinhängt, denn niemand weiß von der gemeinsamen Vergangenheit der beiden, diese war alles andere als rosig, denn der Rassismus lebte und lebt immer noch zwischen all den Menschen. Nach Jahrelanger Funkstille gehen die Zwei wieder auf einander zu, nur Schade, das sie es nicht früher schon getan haben, ordentlicher Gesprächsbedarf ist bei beiden vorhanden.

Die Story ist spannend, von Anfang an baut sich Spannung auf, und zieht sich mal mehr mal weniger durch die ganze Geschichte. Der Showdown ist gelungen, auch wenn's irgendwie doch vorhersehbar war.
Da wir ja beide, also Larry und Silas begleiten,im Jetzt und in der Vergangenheit, bekommt man eigentlich auch ein Gutes Bild davon was damals mit Cindy passiert ist oder passiert sein könnte.
Wer hinter dem verschwinden von Tina steckt, konnt ich mir nach einer Weile recht schnell denken, spannend wie Silas dahinter kommt.

Die Charaktere werden sehr gut beschrieben, man bekommt als Leser ein Gutes Bild von den Protaginisten, vorallem von Silas und Larry, Damals sowie Heute.
Die Schauplatzbeschreibungen sind auch gelungen, man kann sich alles sehr gut vorstellen.

Die 402 Seiten sind in 19 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt.
Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm, die Story lässt sich trotz der Perspektivenwechsel und Rückblenden flüssig lesen.

Ich hatte ein paar spannende und interessante Lesestunden mit "Krumme Type, krumme Type" kann das selber lesen empfehlen.

Bewertung vom 24.08.2018
Final Girls
Sager, Riley

Final Girls


ausgezeichnet

"Final Girls" musste ich lesen, denn der Klappentext hat mich richtig neugierig gemacht.

Eine wahnsinns Geschichte, mir hat sie sehr gut gefallen, denn man weiß bis zum Schluß nicht genau was genau in Pine Cottage passierte, wie es dazu kam, und wer für das Massaker verantwortlich ist. So blieb es nicht aus, das Quincy auch bei mir nicht aus dem Schneider war, denn wer weiß, vielleicht hat sie das Massaker ja angerichtet? Den Gedanken hatte ich während des lesens öfter gehabt, ob es auch so war, das muss jeder selber lesen ;)

Die Geschichte braucht zwar ein wenig um in Fahrt zu kommen, aber dies dauert nicht lange, und es lohnt sich wirklich dran zu bleiben, ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen, da ich wissen wollte wie es weiter geht. Gut Miträtseln kann man als Leser auch. Den Showdown und die Auflösung fand ich gelungen, sehr spannende Seiten zum Schluß.

DIe Charaktere, vorallem Quincy sind sehr gut ausgearbeitet, eine sympathische Frau, der ich im Laufe der Geschichte aber gerne mal mit Pfanne eine übergezogen hätte ;)

Auch die Schauplätze und Handlungen werden gut beschrieben, das Kopfkino läft einfach mit.

Erzählt wird die Geschichte in Zwei Erzählsträngen, zum begleiten wir Quincy in der Gegenwart; dieser Part wird von ihr selbst erzählt, und dann den anderen Strang, indem wir nach und nach das Geschehen in Pine Cottage erleben.

Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, der Mix aus Gegenwart und Vergangenheit tut dem Lesefluß nichts, es steigert ehr die Spannung.

Die 413 Seiten wurden in 43 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt, plus Prolog und Epilog, sowie einige Kapitel die uns mit in die Vergangenheit nehmen.

Das selber lesen kannn ich nur empfehlen, mir hat Riley Sager hier ein paar sehr schöne und spannende Lesestunden beschert.

Bewertung vom 31.07.2018
Jagdsaison in Brodersby
Ross, Stefanie

Jagdsaison in Brodersby


ausgezeichnet

"Jagdsaison in Brodersby" ist nach "Das Schweigen von Brodersby" schon der Zweite Teil in der Landarzt Jan mit seinen Freunden ermittelt. Ich kenne den Ersten Teil leider noch nicht, dennoch bin ich in diesem Teil sehr gut mitgekommen, denn es sind in sich abgeschlosse Fälle, doch einiges wird angeschnitten, das macht auf jedenfall neugierig, somit muss ich den Ersten Teil doch noch lesen ;)

Die Jagdsaison ist eröffnet, doch wird anders gejagdt als wie man es kennt, denn hier werden keine Gänse gejagdt sondern Menschen, und wir sind gleich von anfang an Mitten drin.
Die Story hat mir sehr gut gefallen, mit Spannung und Humor gespickt, kann man sehr gut miträtseln um was es hier wohl geht, und wer letztendlich dahinter steckt. So nach und nach fügen sich die Puzzleteile, und man kann sich schon ein recht Gutes Bild machen.

Die Charaktere wurden sehr gut Ausgearbeietet, sie wirken recht autentisch und werden uns sehr gut Beschrieben, man kann sie alle auch gut auseinanderhalten und leicht zuordnen, denn zu viele sind es nicht.
Jan war mir von anfang an sympathisch, so war es ein leichtes mit ihm und seinen Leuten durch die unglaubliche Geschichte zu gehen, es war eigentlich ehr ein laufen, denn wenn man einmal angefangen hat mit lesen, lässt sich das BUch nur sehr schwer aus den Händen legen, somit war es mehr ein laufen wie gehen ;)
Auch Jörg hat mir sehr gut gefallen, ich hoffe es gibt noch mehr Abenteuer die wir mit Ihnen erleben dürfen.

Die Beschreibungen der Handlungen und Schauplätze fand ich gelungen, detailliert, nicht zu ausschweiffend, man bekommt gleich ein Bild vor Augen, am Besten Kopfkino anschakten und den Film laufen lassen.

Der Schreib- und Erzählstil hat mir sehr gut gefallen, Temporeich, locker, gespickt mit einer kleinen Prise Humor, angenehm und flüssig zu lesen.
Wir lesen diese Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, hauptsächlich aber aus der von Jan und seinem Kumpel Jörg, das stört den Lesefluß aber nicht, es steigert nur die Spannung.

Die 377 Seiten wuwrden in 23 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt.

Mich haben Jan und seine Leute sehr gut Unterhalten, ich hatte ein paar witzige und spannende Lesestunden mit iHnen und hoffe auf ein Wiedersehen.

Bewertung vom 12.07.2018
Kerkerkind / Viktor Saizew und Rosa Lopez Bd.2
Bohnet, Katja

Kerkerkind / Viktor Saizew und Rosa Lopez Bd.2


gut

"Kerkerkind" ist nach "Messertanz" der Zweite Fall für Rosa und Viktor vom LKA Berlin.

Eine Hitzewelle liegt über Berlin. Im Wannseeforst findet man die verbrannte Leiche einer schwangeren Frau. Wer erstach die Türkin und zündete sie dann an? Rosa Lopez und Viktor Saizew sollen erneut unter Hochdruck für das Landeskriminalamt ermitteln. Aber Lopez erwartet bald ihr drittes Kind, und Viktor ist noch immer krankgeschrieben, leidet unter den Spätfolgen seines Hirntumors.
Der Verdacht fällt auf den Mann des Mordopfers, der kein Alibi vorweisen kann. Doch dann tauchen weitere männliche Leichen auf, unter ihnen auch der Verdächtige, die Köpfe abgehackt und ausgestellt. Die Ermittlungen führen Viktor nach Dänemark, wo er auf einmal spurlos verschwindet. Lopez bleibt nur wenig Zeit, ihren Partner zu finden, bevor vielleicht auch er seinen Kopf verliert.

Nach "Messertanz" war ich sehr gespannt drauf wie mir "Kerkekind" wohl gefallen würde, der Klappentext hatte mich auf jedenfall schon angesprochen, also musste ich es dann auch lesen.
Der Anfang hat mir sehr gut gefallen, denn es beginnt recht spannend, man ist gleich mittendrin im Geschehen. Leider baut die Spannung mit der Zeit ab, flimmert zwar immer mal wieder auf, zum Ende hin kommt sie dann wieder etwas mehr auf.
Normalerweise mag ich den Mix aus Kriminalfall und Privatleben der Ermittler, wenn er ausgewogen ist, hier kam es mir allerdings so vor, als hätte ich mehr vom Privatleben der beiden Ermittler gelesen als vom Kriminalfall, und das hat leider einiges an Spannung geklaut.
Wer der Täter ist, stellte sich für mich relativ früh heraus, auch mit dem warum war ich nicht falsch gewesen, denn sowas hatte ich mir schon fast gedacht.
Den Showdown fand ich spannend, allerdings auch vorhersehbar, dennoch passend zur kompletten Geschichte.

Die Charaktere werden sehr gut beschrieben, teilweiseaber leider etwas zu ausführlich, man bekommt als Leser ein Gutes Bild von den Protaginisten.
Viktor und Rosa haben sich ein wenig weiterentwickelt, Viktor war mir in diesem Teil recht sympathisch, das war im Vorgänger Band nicht so, zu Rosa konnte ich nach wie vor keinen Draht finden, ich fand sie tweilweise doch recht überzogen vom Geben und Handeln.
Auch die Schauplätze und Handlungen werden gut beschrieben, nicht zu detailliert, genau richtig für's Kopfkino.

Die 332 Seiten sind in 46 unterschiedlich lange Kapitel plus Prolog unterteilt.
Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm, die Story lässt sich trotz der Perspektivenwechsel flüssig lesen.

So ganz überzeugen konnte mich "Kerkerkind" leider nicht, aber Geschmäcker sind ja verschieden, einfach selber lesen.

Bewertung vom 26.06.2018
Option auf den Tod
Freinsheimer, Urs

Option auf den Tod


ausgezeichnet

Neugieirg hat mich ja das Vover und der Buchtitel gemacht, nachdem ich den Klappentext las, musste ich das buch einfach lesen, denn zu neugierig hat mich dieser gemacht.

Zu Beginn des Buches finden wir ein kurzes Personenregister, wo und die Mitwirkenden Protagonisten kurz vorgestellt werden. Ich fand dieses Register sehr hilfreich, denn es sind ja schon einige Personen mit denen wir es hier zu tun bekommen.

Nachdem ich das Personenregister gelesen hatte, hatte ich erst ein wenig bammel das ich die ganzen verschiedenen Leute durcheinander bekomme, aber dem war ein Glück nicht so, sie liessen sich ganz gut auseinander halten, zumal trifft man sie auch nicht alle auf einmal ;)

Ich habe mich gut und schnell in die Geschichte eingefunden, Hauptkommissar Alexander Lassalle und sein Assistent Themi waren mir auf anhieb sympathisch. Allerdings muss ich sagen, das es mir doch irgendwann auf Keks ging, das Themi seine "Rufnamen" sich ständig änderten, nachdem er ständig "Assi" oder "Wessi" gerufen wurde, und das erste mal mit "Themi" angesprochen wurde, wußte ich im ersten Moment nicht wer das nu ist,da man die anderen Spitznamen gewohnt war.

Den Mord aufzuklären ist garnicht so einfach, denn wie auch Alexander und Themi verstand ich zu Beginn der Ermittlungen so gut wie garnichts, musste mich also mit ihnen gemeinsam in die Holding einfuchsen, dies gelang uns doch recht gut. Nur wer steckt dahinter? Wer angerierte einen Auftragskiller? Das Geld für solch einen Auftrag haben sie alle, doch wer hätte auch das passende Motiv? Da tappen wir eigentlich bis zum Schluß im dunkeln, denn das wer und warum erfahren wir, wie bei jedem guten Krimi, erst am Ende.

Spannung war von Anfang bis Ende gegeben, und es gab nebenbei sogar noch interessante Einblicke ins Wirtschaftsmileu.

Die Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet und beschrieben, so wie auch die Beschreibungen der Handlungen und die der Schauplätze fand ich auch gelungen, detailliert, nicht zu ausschweiffend.


Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm, wir lesen die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, das stört aber nicht den Lesefluß, das lockert die Story auf, und steigert, vorallem zum Ende hin die Spannung.

Die 347 Seiten sind in 33 verschieden lange Kapitel plus Prolog und Epilog unterteilt. Die Kapitelüberschiften verraten uns immer wo wir gerade sind und wann es passiert.

Mir hat "Option auf den Tod" ein paar schöne und vorallem spannende Lesestunden beschert, so kann ich das selber lesen nur empfehlen.

Bewertung vom 08.06.2018
Das rote Tagebuch
Imm, Rainer

Das rote Tagebuch


gut

Aufmerksam wurde ich auf dieses Buch durch das anprechende Cover und dem Buchtitel, beides macht mich neugierig, somit las ich den Klappentext und hielt das Buch somit auch gleich in den Händen.

Hierrum geht's:
Mord in Tübingen. Hauptkommissar Pit »Bluthund« Mueller ermittelt. Mit der Hilfe seines exzentrischen Freundes Wilhelm findet er heraus, dass in Hamburg ein ähnlicher Mord begangen wurde. Das Opfer war eine Enkelin des US-Staatsanwalts, der die Leitung des Falls Marilyn Monroe hatte. Marilyns Tagebuch hätte damals eine entscheidende Rolle spielen sollen, wäre es nicht unter mysteriösen Umständen verschwunden …

Der Einstieg in die Geschichte viel mir schwer, zu Beginn lernen wir Pit Mueller ersteinmal kennen, leider zieht sich das kennenlernen, für meine Verhältnisse zu sehr in die Länge, Pit wurde mir mit der Zeit auch immer unsympathsicher, was das ganze nicht einfacher machte. Da ich aber ein neugieriger Leser bin, und wissen wollte was genau es mit dem Tagebuch von Marylin Monroe auf sich hat, musste ich am Ball bleiben. Denn auch die Ermittlungen in dem Mordfall die Pit Mueller und Spranz ziehen sich in die länge, richtig interessant wurde es denn auf einmal wo rauskam das das Mordopfer eine Enkelin von Marilyn Monroe war, da kam dann auch Spannung auf, und zog sich durch den Rest der Geschichte. Leider dauerte es eine gewisse Zeit bis ich diesen Punkt erreicht hatte.
Ich hatte das Gefühl das das Privatleben von Pit Mueller den Kriminalfall überwiegt; und das finde ich sehr schade, denn der Mordfall war wirklich sehr interessant.

Die Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet, und auch ausführlich beschrieben, so das man zu jeder Person ein klares Bild bekommt.
Mit Pit Mueller, unserem Hauptprotagonisten wurde ich leider nicht warm, er wurde mir auch im Verlauf der Geschichte immer unsymphatischer. Spranz und Wilhelm waren mir sympathisch.

Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm, die Geschichte öliest sich flüssig, Aufgebaut ist die Geschichte in Tagebuchform, wir wissen immer welcher Tag gerade ist. Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven.
Am Anfang gibt es einen kleinen Steckbrief von Pit Mueller und von Wilhelm Barenbach.
Die 333 Seiten wurden in 36 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt.

Mich hat "Das rote Tagebuch" leider nicht wirklich packen können aber zum Glück sind Geschmäcker ja verschieden.

Bewertung vom 16.05.2018
Nur Gisela sang schöner
Wood, Dany R.

Nur Gisela sang schöner


ausgezeichnet

Kennen tun wir die Familie Backes ja schon aus "Achtung! Familienfeier" , und "Urlaub! Wir sind dann mal fort", mir haben diese Romane sehr gut gefallen, deswegen war ich gespannt auf den Ersten Krimi mit Familie Backes, dieser ist wie die anderen Backes-Bücher sehr humorvoll, aber auch spannend.

Ich lese gerne Krimis wo auch eine Gute Portion Humor mit bei ist, dieser lockert die Geschichten immer gut auf. Ich war wirklich gespannt wie der Krimi mit Familie Backes ist, ich kenne sie ja schon aus den anderen Büchern, und muss sagen das sie mich doch positiv überrascht haben, denn ich häte nicht wirklich dran gedacht das sie es schaffen den Mord aufzuklären ;)
Mir hat der Mix, der uns hier geboten wird sehr gut gefallen, der Kriminalfall kommt trotz des Privatlebens der Backes nicht zu kurz, Spannung und Humor ist beides recht gut dosiert.

Die Charaktere wurden sehr gut beschrieben, Jupp ist der Knaller mit seinem Mundwerk, Inge hat sich gut gemacht, kommt immer mehr aus sich raus, und Oma Käthe ist eh der Knaller :)
Drum herum um Familie Backes lernen wir die einen oder anderen Leute noch kennen, man kann sie aber gut auseinander halten, denn so viele sind es nicht.
Auch die Handlungen und sonstigen Beschreibungen sind gelungen, Kopfkino anschalten und geniessen.

Der Schreib- und vor allem der Erzählstil hat mir wieder gefallen, Dany R. Wood erzählt seine Geschichten sehr humorvoll, da bleibt kein Auge trocken, auch bei diesem Krimi nicht, denn auch hier sitzt man wider mit einem Dauergrinsen vor dem Buch, obwohl es ein Krimi ist. Die Geschichte lässt sich flüssig und zügig lesen.
Aufgeteilt sind die 336 Seiten in 19 unterschiedlich lange Kapitel, plus Epilog.

Mich hat dieser Dorfkrimi sehr gut unterhalten, er hat mir
humorvolle und spannende Lesestunden beschert, drum kann ich das selber lesen nur empfehlen. Ich bin gespannt ob es noch den einen oder anderen Krimi mit Familie Backes geben wird.

Bewertung vom 19.04.2018
Das Fenster
Susi, Pauliina

Das Fenster


sehr gut

Ein aktuelles und sehr interessantes Thema wird in "Das Fenster" behandelt, Privatsphäre und Datenschutz im Netz, in wie weit können Häcker das reale Leben anderer Leute beeinflussen?
Neugierig hat mich der Klappentext gemacht, denn er verspricht sehr viel Spannung...

Ich fand den Ersten Teil sehr langatmig und trocken, es hat wirklich sehr lange gedauert bis die Geschichte an Fahrt und Spannung aufgenommen hat, ab da war das Buch dann aber schwer aus den Händen zu legen, nur schade es so spät erst richtig losging.

Im Ersten Teil lernen wir erstmal die hier Mitwirkenden Protagonisten kennen, erleben die Talkshow mit Leia und den anschliessenden Shitstorm gegen sie mit. Unter anderem lernen wir noch Tochter Vivii, den Hacker "Land-O" und den Justizminister kennen.
Warm wurde ich leider mit keinem der Charaktere, dennoch hat es mir, ab der Zweiten Hälfte der Geschichte, gefallen Leia und Vivii zu begleiten.

Im Zweiten Teil nimmt der Thriller dann endlich an Fahrt und Spannung auf, und Puzzleteile fügen sich langsam.
Wir erleben zwei Showdowns, wo langsam drauf hingearbeitet wird, diese sind spannend, und passend zum rest der Geschichte.

Die Beschreibungen der Schauplätze und auch die der Handlungen fand ich gelungen. Die Charaktere blieben leider etwas blass, den hat's einfach an Tiefe gefehlt.

Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm, wir lesen die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, das stört aber nicht den Lesefluß, das lockert die Story auf, und steigert, vorallem zum Ende hin die Spannung.

Die 527 Seiten sind unterteilt in 3 Teile, die insgesamt 91 verschieden lange Kapitel beinhalten.

Trotz langer Anlaufzeit hat mich der Thriller gut unterhalten.

Bewertung vom 16.04.2018
Muscheln, Mord und Meeresrauschen / Ostfriesen-Krimi Bd.5
Franke, Christiane; Kuhnert, Cornelia

Muscheln, Mord und Meeresrauschen / Ostfriesen-Krimi Bd.5


ausgezeichnet

"Muscheln, Mord und Meeresrauschen" ist nach "Mörderjagd mit Inselblick" ,"Miss Wattenmeer singt nicht mehr" , "Der letzte Heuler" und "Krabbenbrot und Seemannstod" der Fünfte Ostfriesen-Krimi des Autorenduos Christiane Franke & Cornelia Kuhnert, in dem Henner, Rosa und Rudi mit Leib und Seele ermitteln.
Man kann diesen Krimi auch lesen, ohne die Vorgänger zu kennen, denn es sind alle Fünf in sich abgeschlossene Fälle, nur das Privatleben geht natürlich weiter, aber selbst da dürfte man auch ohne Vorkenntisse gut mit kommen. Wobei ich die Ersten Vier Teile auch sehr empfehlen kann :)

Wer letztendlich wirklich hinter dem Brandanschlag, und dem Mord an Johann Gehrken steckt, das erfahren wir zum Schluß. Verdächtige mit den passenden Motiven haben wir einige, das miträtseln machte wieder sehr viel Spaß.
Spaß und Spannung haben wir von der Ersten bis zur Letzten Seite, denn wir haben nicht nur die Fälle ( hängen die irgendwie zusammen? ) die gelöst werden wollen, und für Spannung sorgen, Spaß haben wir auch, denn die Männer haben das Yoga fü sich entdeckt... warum nur? ;)

Die Hauptcharaktere, Rosa, Henner und Rudi haben sich im Vergleich zu den Ersten Büchern kaum verändert, die drei sind immernoch richtige Sympthieträger. Die Dialoge sind auch hier wieder sehr unterhaltsam.
Als Nebencharaktere haben wir Bekannte Gesichter, aber auch einige Neue kommen dazu. Alle werden uns gut beschrieben, es sind auch nicht so viele, man kann sie alle gut auseinander halten und zuordnen.
Auch die Beschreibungen der Handlungen und der Schauplätze haben mir gefallen, ich hatte alles genau vor Augen - Kopfkino anschalten und laufen lassen.

Der Schreib- und Erzählstil der beiden Autorinnen hat mir auch hier wieder gefallen, locker und sehr humorvoll, man merkt nicht das die Geschichte nicht nur aus einer Feder stammt.
Die 332 Seiten wurden in 6 verschieden lange Kapitel (Wochentage) einem Prolog und Epilog eingeteilt. Die Kapitel sind wie ein Tagebuch eingeteilt, zu lesen aus verschiednenen Perspektiven. Das lesen aus den wechselnden Perspektiven stört den Lesefluss aber nicht, das steigert nur die Spannung, die Geschichte lässt sich flüssig lesen.
Am Ende haben wir noch ein paar leckere Rezepte zum ausprobieren sowie eine kurze Personenbeschreibung der Charaktere.

Ich hatte wieder eine sehr schöne unterhaltsame Zeit in Neuharlingersiel bei Rosa, Henner und Rudi, kann das selber lesen nur empfehlen, und fiebere nu den nächsten Teil entgegen.