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Benutzername: nad_uebel
Wohnort: Magdeburg
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Bewertungen

Insgesamt 12 Bewertungen
12
Bewertung vom 28.05.2019
Das Apfelkuchen-Geheimnis
Breinl, Juliane

Das Apfelkuchen-Geheimnis


ausgezeichnet

Das Buch "Das Apfelkuchen-Geheimnis" von Juliane Breinl ist 2019 beim Verlag arsEdition erschienen. Es umfasst 182 Seiten und ist für junge Leserinnen und Leser ab 9 Jahren geeignet.

Isabella Modotti, genannt Zippa, ist 11 Jahre alt und hat bis vor Kurzem nur mit ihren Eltern zusammengelebt. Mittlerweile hat sie zwei Zwillingsbrüder, die sie mehr oder weniger liebevoll die Sabberlinge nennt. Zurzeit dreht sich alles nur um ihre Brüder und Zippa fühlt sich ein wenig vernachlässigt. So konnte sie schon lange nicht mehr ihrer Leidenschaft dem Backen folgen, die sie seit dem Kindergartenalter hat.
Als Zippas Urgroßmutter Urmila ganz unerwartet verstirbt und ihrern Eltern eine Villa hinterlässt, beginnt das apfelige Abenteuer um das Rätsel des Familienschatzes der Familie Modotti.

Das Cover ist farbenfroh und liebevoll gestaltet. Es spricht sowohl Mädchen als auch Jungen an. Auf dem Cover sind Zippa und ihr bester Freund Max beim Backen der berühmt berüchtigten Apfeltaler abgebildet. Der Hintergrund zeigt die Villa, die Zippas Familie erbt.

Der Schreibstil von Juliane Breinl ist sehr angenehm. Die Schriftgröße ist für das Lesealter entsprechend. Das Buch selbst ist in mehrere, nicht zu lang gehaltene, Kapitel untergliedert.

Juliane Breinl hat es geschafft, alltägliche aber auch ernste Themen kindgerecht darzustellen, wie z.B. der alltägliche Familienwahnsinn, Freundschaft, Probleme bei Dreier-Freundschaften, der Verlust eines geliebten Menschen, Eifersucht usw. Zudem ist die Geschichte stellenweise sehr spannend erzählt.

Juliane Breinl hat ganz liebevolle Charaktere erschaffen, von denen meinen Kindern und mir besonders Zippa ans Herz gewachsen ist. Zumal sie unsere Backleidenschaft teilt.
Wir hoffen, dass es noch weitere Bände von Zippa und ihren leckeren (Apfel-) Rezepten gibt.

Am Ende des Buches wird als Sahnehäubchen das Familienrezept des Apfeltalers preisgegeben, das wir auf jeden Fall ausprobieren werden.

Bewertung vom 10.05.2019
Das Strandcafé an der Riviera
Bohnet, Jennifer

Das Strandcafé an der Riviera


sehr gut

Der Roman “Das Strandcafé an der Riviera” von Jennifer Bohnet ist im Juni 2018 im MIRA Taschenbuch in der HarperCollins Germany GmbH erschienen.

Die junge Engländerin Rosie erfüllt sich ihren jahrelangen Traum und eröffnet in Südfrankreich ihr eigenes Café Fleur. Doch noch vor der Eröffnung lernt Rosie den Sternekoch Sebastian kennen, der zur gleichen Zeit im benachbarten Hotel sein Lokal eröffnet und nicht nur ihrem Café Konkurrenz macht, sondern auch ihre Gefühle kräftig durcheinander bringt.

Das Cover ist passend zum Titel des Buches gestaltet. Es zeigt ein farbenfrohes, von Bäumen gesäumtes Café, das direkt am türkisfarbenen Meer liegt.

Der Klappentext und das Cover haben bei mir den Eindruck erweckt, dass es sich um eine sommerliche romantische Geschichte zwischen Rosie und Seb handelt. Leider fehlte von Romantik jede Spur. Rosie und Seb kommen sich mit der Zeit zwar immer näher, aber die Beschreibung der sich entwickelnden Gefühle erfolgt nur oberflächlich. Auch ist es schade, dass das Café immer mehr in den Hintergrund rückt. Im Vordergrund stehen dafür die Probleme anderer Personen. Denn neben Rosie und Seb treten eine Vielzahl weiterer Personen in Erscheinung, die mit ihren Geld- oder Familienproblemen zu kämpfen haben. Da wäre z.B. GeeGee, die als Immobilienmaklerin tätig ist und sich von Provision zu Provision hangelt und versucht über die Runden zu kommen. Oder Erica und ihre Tochter Cammie, die den Tod ihres Mannes bzw. Vaters verarbeiten müssen. Aber auch Seb und Rosie haben sich mit Geschehnissen aus ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen.
Jede dieser Personen trägt ein großes Päckchen mit sich rum, das in einem einzigen Buch nur oberflächlich beschrieben werden kann. Hierbei sind leider die Gefühle auf der Strecke geblieben. Alle Personen sind auf ihre Art sympathisch und hätten es verdient, genauer betrachtet zu werden.

Dennoch ließ sich das Buch gut lesen und hat Lust darauf gemacht zu erfahren, was die Zukunft für die einzelnen Personen bringt.

Bewertung vom 10.05.2019
Die Charité
Schweikert, Ulrike

Die Charité


sehr gut

Der Roman „Die Charité“ von Ulrike Schweikert ist im Juni 2018 im Verlag Rowohlt Taschenbuch erschienen.

Schauplatz des Romans ist wohl das berühmteste Krankenhaus Deutschlands – die Charité in Berlin. Im Jahr 1831 wird Berlin von einer Choleraepidemie heimgesucht. Fortan versuchen Professor Dieffenbach und seine Kollegen herauszufinden, wie Cholera übertragen wird und ein Heilmittel zu entwickeln.
Zu dieser Zeit nimmt Elisabeth eine Stelle als Wärterin an und kümmert sich aufopferungsvoll und mit viel Freundlichkeit und Hingabe um ihre Patienten, um ihnen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Leider teilen nicht alle Wärterinnen die gleiche Einstellung wie Elisabeth, so dass sie oftmals in die Schusslinie gerät.
Nebenbei entdeckt Elisabeth ihr Interesse für Medizin und für einen ganz bestimmten jungen Arzt.
Die Hebamme Martha gibt nach einem schlimmen Vorfall ihren Beruf auf und fasst im Totenhaus der Charité Fuß. Dadurch hat sie bessere Arbeitsbedingungen und kann besser für ihren Sohn sorgen.
Die Gräfin Ludovica ist unglücklich mit einem Hypochonder verheiratet und findet Trost in der Freundschaft und den Gesprächen mit Professor Dieffenbach.

Ulrike Schweikert hat sehr anschaulich beschrieben, welchen Entwicklungsstand die Medizin zur damaligen Zeit hatte: wie der Wissensstand der Ärzte zur Entstehung und Übertragung sowie zur Behandlung von Krankheiten war; welche Behandlungsmethoden angewandt wurden; welche Qualen die Patienten erleiden mussten. Unvorstellbar, das Operationen ohne jegliche Form von Narkose durchgeführt wurden. Ganz zu schweigen von den hygienischen Bedingungen, die damals herrschten und deren dramatische Auswirkungen.
Auch die Darstellung der einzelnen Abteilungen und deren Behandlungsspektrum waren beeindruckend. Viele namenhafte Ärzte waren damals in der Charité tätig, denen wir dank ihres Forscherdranges so einige Erkenntnisse verdanken.
Interessant war zudem die Entwicklung der Krankenpflegeschule. Schon damals wurde erkannt, dass die Wärterinnen spezielle Anforderungen mitbringen und eine entsprechende Ausbildung absolvieren sollten, um diese Arbeit zum Wohle der Patienten ausführen zu können.

Neben der medizinischen Entwicklung vermittelt Ulrike Schweikert ein klares Bild über die Stellung der Frau zur damaligen Zeit.

Aufgrund der vielen Charaktere (vorwiegend Ärzte), die in dem Buch vorkommen, hätte ich zur besseren Orientierung eine Übersicht mit den Ärzten und deren Position in der Charité gut gefunden.
Im Nachwort klärt die Autorin kurz über einige Protagonisten und deren wirkliche Existenz (oder auch nicht) auf. Hier hätte ich mir mehr Informationen über das Wirken und Schaffen einzelner Ärzte usw. gewünscht.

Fazit
Ulrike Schweikert ist eine sehr gute Verbindung zwischen Historie und Fiktion gelungen. Dem Roman ist es anzumerken, dass die Autorin sehr gut recherchiert hat und diese Informationen in authentische Protagonisten und Handlungen einfließen ließ.
Dieses Buch empfehle ich jedem, der Interesse an der Entwicklung der Medizin und der Charité hat.

Bewertung vom 10.05.2019
Das inoffizielle Harry-Potter-Bastelbuch
Rechl, Christine

Das inoffizielle Harry-Potter-Bastelbuch


sehr gut

Das inoffizielle Harry Potter Bastelbuch - Zauberstäbe, Denkarium und Co. zum Selbermachen von Christine Rechl ist am 31. August 2018 im mvg Verlag erschienen und enthält auf knapp 160 Seiten verschiedene DIY-Projekte, um das eigene Heim in ein kleines Hogwarts zu verwandeln.

Das Buch beginnt mit einem Inhaltsverzeichnis, das die DIY-Projekte in verschiedene Kategorien einteilt: Zauberstäbe, Zaubermittel, Magie der Worte, das zauberhafte Zauberer-Zuhause usw. Zudem wird zu jedem Projekt der Schwierigkeitsgrad (leicht, mittel, schwer) angegeben. Diese Angabe finde ich sehr hilfreich, da ich die Bastelideen vorwiegend mit Kindern ausprobieren möchte.

Bevor es mit dem Basteln los gehen kann, gibt es zu jeder Bastelidee ein paar magische informationen und Tipps, die das Buch zu etwas Besonderem machen.

Die Anleitungen zu den DIY-Projekten werden durch Fotos der einzelnen Schritte aufgelockert. Gerade beim Basteln mit Kindern finde ich die Fotos sehr hilfreich.

Am besten haben uns die Anleitungen für die Zauberstäbe, das Geschirr und das Kapitel "Verzaubere deine Gäste" gefallen. Hier sind sehr gute Ideen enthalten, um eine Harry Potter Party (vor allem mit Kindern) zu veranstalten. Aus dieser Rubrik hätte ich mir gern noch weitere Ideen gewünscht.

Ich bin zwar ein großer Harry Potter Fan bin, aber ich würde nicht so weit gehen und meine Reinigungsflaschen mit neuen Etiketten bekleben.

Mein Fazit lautet: Das Buch ist sehr liebevoll und ansprechend gestaltet und bietet viele tolle Anregungen, um die Harry Potter Welt in sein eigenens Zuhause zu holen. Nicht alle Projekte können allein von Kindern umgesetzt werden, was ich etwas schade finde. Auch hätte ich mir mehr Ideen gewünscht, die für eine Harry Potter Party einsetzbar wären.

Bewertung vom 10.05.2019
Wenn du das hier liest
Adkins, Mary

Wenn du das hier liest


gut

Cover
Die Gestaltung des Covers gefällt mir sehr gut. Das Cover ist für mich ein richtiger Hingucker, es hat mich direkt angesprochen. Die Farben und das Motiv finde ich sehr passend ausgewählt. Auch der Einband des Buches ist super schön gestaltet.

Aufbau des Buches
Die Leseprobe ließ schon vermuten, dass das Buch anders aufgebaut ist als „normale“ Romane. Tatsächlich erfährt der Leser durch Blogeinträge, Emails und Textnachrichten, die sich durch das gesamte Buch ziehen, worum es in der Geschichte eigentlich geht.
Da ist Iris, die einen Blog über ihre Krebserkrankung führt.
Dann Smith, Iris` Chef, der seiner bereits verstorbenen Assistentin immer noch Emails schreibt, um mit seiner Trauer und in gewisser Weise auch mit seinem Leben zurechtzukommen. Nach und nach erfährt der Leser, wie die beiden sich kennengelernt haben und welche Beziehung sie zueinander hatten.
In weiteren Emails zwischen Smith und seinen Kunden bekommt der Leser einen Eindruck, wie es um Smiths PR-Agentur steht und welche Probleme es gibt.
Es werden noch viele weitere Emails geschrieben, z.B. zwischen Smith und seinem Praktikanten Carl, zwischen Smith und Jade (sie schreiben sich später auch Kurznachrichten), Jade an ihren Therapeuten usw.

Die Emails waren z.T. recht amüsant, vor allem wenn diese von Carl kamen. Als Praktikant nimmt er sich ziemlich viel heraus.
Beim Lesen der Emails ist eine gewisse Aufmerksamkeit erforderlich, um nachvollziehen zu können, wer aktuell mit wem schreibt. Die einzelnen Erzählstränge werden hier auseinander gerissen, weil Adressat und Empfänger der Emails recht häufig wechseln.

Manche Einträge von Iris` Blog bestehen nur aus Bildern, die ich nicht immer aussagekräftig fand. Auch hat mich gestört, dass die Kommentare, die zu Blogeinträgen hinterlassen wurden, nicht auf den Inhalt des Beitrags eingegangen sind. Manche Kommentare sind wirklich befremdlich.

Fazit
Im Großen und Ganzen war es für mich mal ein anderes Erlebnis ein Buch zu lesen. Durch die Emails, Nachrichten und Blogeinträge war das Lesen aufgelockerter und ich bin schneller vorangekommen. Aber ich hatte auch größere Probleme eine Beziehung zu den Charakteren aufzubauen und konnte nicht wirklich in das Geschehen eintauchen.
Für mich ist dadurch der Sinn bzw. die Message des Buches (Umgang mit dem bevorstehenden Tod bzw. mit der verbleibenden Zeit, Trauerbewältigung) nicht eindeutig genug rüber gekommen.
Obwohl das Ende des Buches mich dann doch überrascht und die Geschichte ein glückliches Ende genommen hat.

Bewertung vom 10.05.2019
Cassandra Carpers fabelhaftes Café / Cassandra Carper Bd.1
Herbst, Mona

Cassandra Carpers fabelhaftes Café / Cassandra Carper Bd.1


ausgezeichnet

Das Buch „Cassandra Carpers fabelhaftes Café – Magische Cupcakes aller Art“ von Mona Herbst ist 2019 im Verlag Boje erschienen und umfasst 368 spannende und magische Seiten für junge Leser ab 10 Jahren.

Das Cover ist sehr hübsch und ansprechend gestaltet. Die Hauptfarben sind lila und grün. Diese Farben passen sehr gut zu einer spannenden und magischen Geschichte. Zudem werden wesentliche Elemente aufgegriffen, die in dem Buch eine Rolle spiegeln, wie. z.B. der Hauptcharakter Emma, die magischen Cupcakes, der Rabe und die Schlange.

Der Schreibstil ist kindgerecht. Die Charaktere, Gegenstände und Handlungen sind so beschrieben, dass ich mir ein gutes Bild machen und die Geschichte gut nachvollziehen konnte.

Mona Herbst hat es geschafft, ein Buch für junge Leser zu schreiben, das von der ersten bis zur letzten Seite spannend ist. Mit den außergewöhnlichen Charakteren, magischen Tieren und ungewöhnlichen Zutaten für die Cupcakes gewährt sie einen Einblick in eine Welt voller Magie, die sich mitten in unserer „normalen“ Welt verbirgt und zeigt auf, wie die Magie das Leben der Menschen positiv beeinflusst.
Daneben werden auch ernste (alltägliche) Themen wie Mobbing, der Aufbau von Freundschaften und Vertrauen sowie Probleme mit Eltern und Geschwistern oder in der Schule aufgegriffen und gut dargestellt.

„Cassandra Carpers fabelhaftes Café“ ist das beste Kinderbuch, das ich in letzter Zeit gelesen habe. Mich hat es von Anfang an gefesselt. Ich hoffe sehr, dass es eine Fortsetzung geben wird!

Bewertung vom 10.05.2019
Eine Freundin fällt vom Himmel / Sternschnuppenmädchen Bd.1
Frixe, Katja

Eine Freundin fällt vom Himmel / Sternschnuppenmädchen Bd.1


ausgezeichnet

Das Buch „Sternschnuppenmädchen – Eine Freundin fällt vom Himmel“ von Katja Frixe ist 2019 im Dressler-Verlag erschienen und umfasst 192 Seiten für junge Leser ab 8 Jahren.

Das Cover ist sehr hübsch und ansprechend gestaltet – sogar mit Glitzer. Es greift wesentliche Aspekte auf, die in dem Buch eine Rolle spielen, wie. z.B. Stella und ihre Sternschnuppenfreundin Vega, die Sternwarte, die Vega ihr neues Zuhause nennt und viele Stern-Lichterketten.
Das Buch ist mit vielen wunderschönen Illustrationen versehen. Das Betrachten der Illustrationen bereitet sehr viel Freude. Als eine Besonderheit des Buches ist zu nennen, dass einige Seiten dunkelblau sind und die Schrift in Weiß gehalten ist. Das hat zu den Textstellen sehr gut gepasst.
Der Schreibstil ist kindgerecht und leicht zu verstehen. Die Charaktere und Handlungen sind so beschrieben, dass sie gut nachvollzogen werden können.

Stella lebt mit ihrem Papa, Bruder Theo, Opa Alwin und ihrem Hund Jupiter zusammen. Ihre Mama ist leider schon früh verstorben und Stella hat keine wirklichen Erinnerungen mehr an sie. Ihre Familie versucht die Erinnerungen an ihre Mama zu bewahren, auch wenn es ihrem Papa immer noch sichtlich schwer fällt, da er den Verlust noch nicht verarbeitet hat.
Ein besonderes Ritual von Stellas Familie ist das Zelebrieren der Sternschnuppennächte, bei denen sie die Nacht im Baumhaus verbringen und die Sternschnuppen betrachten. In ebenso einer Nacht fällt Vega vom Himmel. Sie ist etwas sonderbar und behauptet eine Sternschnuppe zu sein.

Es gilt nun, das Rätsel um Vega zu lösen. Dabei entwickelt sich allmählich eine Freundschaft zwischen Stella und Vega. Doch auf dem Weg dahin haben sie einige Hindernisse zu überwinden. Vor allem Pauline, Stellas beste Freundin, ist über die neue Freundschaft wenig begeistert.

Katja Frixe hat es geschafft, alltägliche aber auch ernste Themen, wie z.B. der Verlust eines geliebten Menschen und die damit verbundene Trauerbewältigung, Probleme bei Dreier-Freundschaften, Eifersucht und Mobbing, kindgerecht darzustellen.

Mit Stellas Familie hat Katja Fixe eine beneidenswerte Familie mit liebenswerten Charakteren geschaffen, die einen starken Zusammenhalt zeigen und sich gegenseitig unterstützen und ihre Gefühle zeigen.
Sehr sympathisch finde ich Opa Alwin, der mit seiner Idee der „Essenstauschpartner“ für Abwechslung bei den täglichen Mahlzeiten sorgt. Eine tolle Idee!

Bewertung vom 10.05.2019
Es beginnt mit einem Blick / Redwood Love Bd.1
Moran, Kelly

Es beginnt mit einem Blick / Redwood Love Bd.1


ausgezeichnet

Das Buch „REDWOOD Love – Es beginnt mit einem Blick“ von Kelly Moran ist 2018 beim Rowohlt Verlag erschienen. Es handelt sich um einen klassischen Liebesroman, der 384 Seiten umfasst und den Auftakt für die Redwood-Love-Trilogie bildet.

Das Cover ist in Holzoptik gestaltet – passend zu den in Redwood vorkommenden Mammutbäumen. Geschmückt wird das Cover außerdem mit Polaroidfotos.

Nach einer unglücklichen Ehe wagt Avery Stowe mit ihrer autistischen Tochter Hailey in dem beschaulichen Städtchen Redwood einen Neuanfang. Dort hat sich bereits vor mehreren Jahren ihre Mutter niedergelassen. Als Hailey am ersten Abend ausbüchst und einen verletzten Welpen findet, trifft Avery das erste Mal auf Cade O’Grady, einen der drei O’Grady Brüder, die die örtliche Tierarztpraxis betreiben. Von Anfang an besteht zwischen ihnen eine magische Verbindung. Von da an nimmt das Schicksal seinen Lauf – unterstützt durch die liebenswerten Bewohner des Städtchens, die Amor unter die Flügel greifen.

Der bezaubernde Ort Redwood mit seinen liebenswerten Bewohnern hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Redwood ist ein kleiner Ort, in dem jeder jeden kennt und man sich noch umeinander kümmert. Auch Avery und Hailey werden mit offenen Armen aufgenommen und in diese tolle Gemeinschaft integriert.

Kelly Moran hat einen ganz besonderen Liebesroman geschaffen, der mir beim Lesen einfach nur Gänsehaut und ein tolles Wohlgefühl verschafft hat. REDWOOD-Love ist ein Wohlfühlroman zum Dahinschmelzen, zum Schmunzeln und Weinen. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es innerhalb von zwei Tagen ausgelesen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen!!!

Bewertung vom 18.07.2018
Truly Madly Guilty
Moriarty, Liane

Truly Madly Guilty


ausgezeichnet

Der Roman “TRULY MADLY GUILTY - Jede Familie hat ihre Geheimnisse” ist im Mai 2018 im Verlag Bastei Lübbe erschienen.

Das Cover ist schlicht gehalten und zeigt einen Blumenkranz aus Gänseblümchen. Beim genaueren Hinsehen erkennt man, dass dieser gerissen ist. Daraus lässt sich schließen, dass in diesem Buch eine Verbindung einer harten Prüfung unterzogen wird. Hier stellt sich die Frage, ob die Prüfung bestanden wird oder nicht!?

Erika und Clementine verbindet seit Jahren eine ungewöhnliche Freundschaft.
Erika ist verheiratet mit Oliver, aber ihr Kinderwunsch bleibt trotz zahlreicher Versuche der künstlichen Befruchtung unerfüllt. Erika hat einen Job, der ihr Spaß macht, und eine Mutter, die sie in den Wahnsinn bzw. zur Therapie treibt. Zudem neigt Erika zu zwangsneurotischem Verhalten.
Clementine hat alles, was man sich wünschen kann. Sie und ihr Mann Sam sind mit ihren beiden Töchtern eine richtige Vorzeigefamilie.

Alles beginnt auf einer spontanen Grillparty bei Erikas Nachbarn Vid - genau an dem Tag, an dem Erika und Oliver Clementine um eine Eizellspende bitten.
Welch schrecklicher Vorfall sich auf der Grillparty ereignet hat, bleibt sehr lange Zeit unklar. Die Autorin schafft es den Spannungsbogen lange aufrecht zu erhalten, indem sie abwechselnd das Geschehen am Tag der Grillparty und die Auswirkungen dessen in Form der Gegenwart aus verschiedenen Perspektiven erzählt.

Der Roman hält Spannung und viele Wendungen bereit, die nicht immer vorhersehbar sind.
Der Schreibstil ist fließend, abwechslungsreich und lebhaft - ja sogar fesselnd. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Mir hat es sehr gut gefallen.

Bewertung vom 18.07.2018
Die kleine Welt der Madame Jeanne
Bure, Véronique de

Die kleine Welt der Madame Jeanne


sehr gut

Der Roman "Die kleine Welt der Madame Jeanne" von Véronique de Bure ist im März 2018 bei Kindler erschienen. Jeanne ist 90 Jahre alt und lebt in einem Haus in der Auvergne inmitten von Wiesen, Wäldern und Kühen. Am ersten Tag des Frühlings beschließt sie, ein Tagebuch zu schreiben, das bis zum letzten Tag des Winters geht. Darin erzählt sie von kleinen Erlebnissen, von ihren Launen und Erinnerungen, ihrem verstorbenen Ehemann René usw. Der Einband des Buches besteht aus Stoff und ist in wunderschönen Farben gestaltet. Nach ein paar Seiten erwartet den Lesern eine Karte, auf der die kleine Welt von Jeanne bestehend aus ihren Nachbarn und Freunden dargestellt ist. Das Buch ist in Tagebuchform geschrieben und gliedert sich in die vier Jahreszeiten. Jeanne führt mit 90 Jahren noch ein sehr aktives Leben - sie trifft sich mit ihren Freundinnen, geht wöchentlich in die Kirche, fährt noch Auto und versammelt regelmäßig ihre Familie um sich. Jeanne berichtet fast täglich in unterschiedlich langen Einträgen von ihrem Alltag, ihren Ansichten und Gefühlen. Véronique de Bure hat ein Buch geschaffen, das dem Leser einen tiefen Einblick in das Leben und die Gefühlswelt einer alten Dame verschafft. Ein Einblick der Freude und Hoffnung macht...

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