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Benutzername: Lese-mama
Danksagungen: 11 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 554 Bewertungen
Bewertung vom 22.10.2021
Gib deinem Glück eine Chance, Keiko Carter
Florence, Debbi Michiko

Gib deinem Glück eine Chance, Keiko Carter


sehr gut

Bewertet mit 3.5 Sternen

Zum Buch:
Keiko hat zwei beste Freundinnen, Jenna und Audrey. Sie gehen in die siebte Klasse und haben sich dieses Jahr vorgenommen einen Jungen kennenzulernen. Und damit beginnt das Problem. Keiko sitzt zwischen zwei Stühlen, Jenna und Audrey verstehen sich nicht mehr so gut und beide wolle das Keiko ihre Freundin bleibt ...

Meine Meinung:
Das Cover erinnerte mich zuerst sehr an "To all the boys I loved before" und irgendwie erwartete ich wohl auch eine Ähnliche Story.
Die einzige Gemeinsamkeit war allerdings der asiatische Hintergrund der Hauptperson. Der Schreibstil ist gut zu lesen, die Mädchen sind zwölf, werden dreizehn und für dieses Alter ist das Buch auch perfekt. Mit persönlich war es zu nervig, Keiko mit ihren Schokoladenvergleichen und Audrey mit ihrem Teeniedrama fand ich schon ein wenig anstrengend.
Für jüngere LeserInnen ist es sicher spannender. Was aber trotzdem total niedlich und unterhaltsam.

Bewertung vom 20.10.2021
Das Universum ist verdammt groß und supermystisch
Krusche, Lisa

Das Universum ist verdammt groß und supermystisch


sehr gut

Zum Buch:
Alles fängt mit einer Wasserpflanzen an. Gustav wünscht sich einen Hund, der neue Freund seiner Mama schenkt ihm eine Wasserpflanze, die Gustav Agathe nennt. Mit Agathe am Kanal trifft er auf Charles, ein seltsames Mädchen, die, als sie mitbekommt das Gustav nicht weiß wer sein Vater ist, alles in Bewegung setzt um genau das rauszufinden. Und ehe sich Gustav versieht sitzt er mit Charles und seinem Opa in einem Bus und fährt quer durch Polen in Richtung Slowenien ...

Meine Meinung:
Eine total verrückte Story, sehr an den Haaren herbeigezogen und unglaubwürdig, aber auch sehr unterhaltsam und humorvoll erzählt.
Charles ist ja so ein Früchtchen, frech, vorlaut und mutig. Ohne sie wäre Gustav einfach nur ein Junge der nicht redet.
Die drei zusammen, also Charles, Gustav und Joseph, Gustavs Opa, haben eine spannende, abenteuerliche Reise vor sich, die unterhaltsam ist und Spaß beim Lesen macht.
Alles in allem ein humorvoller Roadtrip für jüngere LeserInnen, einfacher Schreibstil, kurze Kapitel. Freundschaft und Abenteuer werden groß geschrieben. Eigentlich alles was ein unterhaltsames Kinderbuch braucht.

Bewertung vom 19.10.2021
Dreieinhalb Stunden
Krause, Robert

Dreieinhalb Stunden


sehr gut

Bewertet mit 3.5 Sternen

Zum Hörbuch:
Noch dreieinhalb Stunden braucht der Interzonenzug von München nach Berlin bis er an der innerdeutschen Grenze angekommen ist. Es ist der 13. August 1961, die Berliner Mauer wird gebaut, die DDR wird abgeschottet. Langsam sichert es auch bei den Reisenden durch, es ist die letzte Möglichkeit im Westen zu bleiben oder zurück in die Heimat nach Ostdeutschland. Wie entscheidet man sich in der Kürze der Zeit?

Meine Meinung:
Ich bin schon "alt" ich kann mich noch an die Teilung von Deutschland erinnern, ich sehe noch heute die Wiedervereinigung vor mir, höre die Worte von Genscher. Allerdings kenne ich den Mauerbau, den Grenzbau nur aus Geschichtsbücher, stelle es mir aber ähnlich bewegend vor, nur eben andersrum.
Ich habe 3 ½ Stunden als Hörbuch gehört und brauchte lange um in die Geschichte einzufinden, sehr bewegend wird von den Sprechern erzählt was alles geschah, allerdings sind es unglaublich viele Personen und der Wechsel ist sehr schnell, eben noch Sascha, dann Edith, dann wieder der Westdeutsche Polizist, und und und. Eigentlich eine total spannende Geschichte, die aber wahrscheinlich entweder als Buch oder halt als Fernsehfilm besser funktioniert. Für mich kam erschwerend noch hinzu, das ich selten lange Zeit am Stück Hörbücher hören kann und daher im Prinzip jedesmal von vorne anfing mit der vielen Personen. Aber im Großen und Ganzen eine sehr bedrückende, eindrucksvoll erzählte Zeitgeschichte, wie sie tatsächlich hätte stattfinden können.
Weniger Personen wären vielleicht, zumindest für mich, hilfreicher gewesen.
Dennoch für Hörbuchhörer eine spannende Zeit.

Bewertung vom 19.10.2021
Flora Salmanteri und die Minipiraten Band 1 (eBook, ePUB)
Kunnas, Noora

Flora Salmanteri und die Minipiraten Band 1 (eBook, ePUB)


sehr gut

Zum Buch:
Die Geschwister Lilli und Mikko müssen zu ihrem Onkel Jim, da ihre Eltern verreisen und sie nicht mitnehmen können. Onkel Jim mag keine Kinder und kümmert sich auch nicht. Aber zum Glück gibt es die tolle Nachbarin Flora Salmanteri und ihren Freund Holzbein-Vorsteen und dann noch die Mini-Piraten, Flora mit ihrem 3D-Drucker ausgedruckt hat. Was das alles mit dem Blumenbeet zu tun hat? Wir werden sehen ...

Meine Meinung:
Zu Beginn der Geschichte war ich ja nicht sehr angetan, Onkel Jim ist ein Friesinger, der keine Kinder mag und es die zwei auch spüren lässt. Aber zum Glück entdecken die beiden im Nachbargarten Flora und ihren sprechenden Hahn Pedro. Flora macht auf den ersten Blick den Eindruck einer Bilderbuchoma, aber sie hat es faustdick hinter den Ohren, oder eher ihre Mini-Piraten, die ausversehen mit einer Flüssigkeit übergossen werden, aber das müsst ihr echt selber lesen.
Auf jeden Fall erleben die Geschwister mit ihrer Nachbarin und deren Freunde ein spannendes Abenteuer. Ein bisschen detektivarbeit ist auch dabei, viel Humor und vor allem Zusammenhalt.
Eine flüssig zu lesende Spannungsgeschichte mit lieben und nicht so lieben Menschen, zum Selberlesen ab acht oder für jüngere zum Vorlesen geeignet. Dazu kommen noch ein paar detaillierte Illustrationen, die sehr gut zu dem Gelesenen passen. Es macht einfach Spaß und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Bewertung vom 18.10.2021
Ein Rezept fürs Glück
Henry, Veronica

Ein Rezept fürs Glück


sehr gut

Zum Buch:
Als Lauras jüngste Tochter auch noch das Haus verlässt, hat sie zuerst Angst, dem nicht gewachsen zu sein. Dann entdeckt sie, das ihr Mann, mit dem zu anscheinend so glücklich war, eine Affäre hat.
Laura sucht Unterstützung in der Kiste mit alten Rezepten und beginnt damit ein zu experimentieren und das Glück kommt doch mit dem Rezept zurück ...

Meine Meinung:
Ich muss gestehen, ich bin sehr anfällig für Covers wie dieses. Es sprach mich sofort an, ich fühlte mich wohl. Der Klappentext gab den Rest.
Nun ist viel los in Lane Hill 11, dem Haus, in dem Lauras Großmutter schon 1942 lebte. Auf diese Zeit gibt es auch immer wieder Rückblicke.
Zu Beginn fand ich es etwas schwierig, das die Story aus verschiedenen Perspektiven erzählt wurde, aber das macht sie auch lebhaft. Eine schöne Geschichte über Verluste, Wiederfinden und Glück. Es hat mich sehr berührt und sehr gut unterhalten.

Bewertung vom 14.10.2021
Die Geister der Pandora Pickwick
Wolff, Christina

Die Geister der Pandora Pickwick


ausgezeichnet

Bewertet mit 4,5 Sternen

Zum Buch:
Fanny darf die Ferien bei ihrer Tante Harriet in Pandora's Antiques verbringen. Ein Antiquitätenladen der es in sich hat, wovon Fanny zuerst nichts merkt. Aber so ganz geht es nicht mit rechten Dingen zu und eines Nachts hört und sieht sie die besonderen Bewohner des Ladens. Und ganz nebenbei erfährt Fanny noch einiges über die Vergangenheit ihrer Vorfahren, auch wenn ihre Tante beharrlich verschweigt wer ihre leiblichen Eltern sind ...

Meine Meinung:
Ich sah das Cover in der Vorschau und wusste, ich muss das Buch lesen. Das es nun auch noch zufällig im Gruselmonat Oktober geschah, verbesserte die Geschichte für mich nur noch.
Die Autorin, Christina Wolff, hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der auch älteren Lesern noch gefällt und jüngere trotzdem nicht überfordert. Die Geschichte ist eine ganz wunderbar gruselige Geistergeschichte mit hohem Spannungsbogen. Einige Geistesleben sind besonders gruselig, andere sind ganz bezaubernd wie Jim und Ally, Alastair Blake, mit dem Fanny eine besondere Freundschaft verbindet.
Ich mag die Geschichte sehr gerne, es könnte auch gut schon ein paar Jahrzehnte her sein, denn sie kommt gänzlich ohne moderne Elektronik aus, das gefiel mir besonders, es hatte ein bisschen was von Nostalgie ohne altbacken zu sein. Dann hat die Autorin noch so kleine "Geheimnisse" eingebaut, wie Fanny ihr anderes Kinderbuch lesen zu lassen, was man natürlich nur merkt, wenn man es kennt. Solch kleine "Spielereien" machen die Geschichte lebendig, ich mochte es jedenfalls sehr gerne lesen.
Eine spannende, abenteuerliche Geschichte für jedes Lesealter. Ab neun, zehn Jahren kann ich es nur empfehlen, für jüngere eventuell zum Vorlesen, gerade in der "gruseligen" Herbstzeit. Von mir bekommt Pandora Pickwick eine absolute Leseempfehlung.

Bewertung vom 12.10.2021
Leo und Lucy 1: Leo und Lucy: Die Sache mit dem dritten L
Elbs, Rebecca

Leo und Lucy 1: Leo und Lucy: Die Sache mit dem dritten L


ausgezeichnet

Bewertet mit 4,5 Sternen

Zum Buch:
Leo und Lucy sind allerbeste Freunde.
Und Leo hat nur einen Wunsch, das XW 90. Und dieses Skateboard kann man beim Vorlesewettbewerb gewinnen. Alles total easy, denkt Leo, wäre da nicht das kleine Problem mir dem Lesen. Das fällt Leo nämlich sehr schwer. Aber zum Glück gibt es ja Lucy ...

Meine Meinung:
Mir hat das Cover schon sehr gut gefallen, Kurzbeschreibung tat sein übriges, ich wollte das Buch lesen.
Mir hat die Geschichte richtig gut gefallen. Spannend, abenteuerlich und vor allem voller Zusammenhalt und Freundschaft.
Das Thema Legasthenie wird hier sehr einfühlsam und verständlich aufgenommen, es wird von tanzenden, sich bewegenden Buchstaben-Tierchen gesprochen und so für alle verständlich erklärt, wie es für Menschen, denen das Lesen nicht so leicht fällt, aussieht. Aber auch Zusammenhalt und Freundschaft wird hier sehr wichtig genommen. Leo und Lucy sind ein tolles Team, auch wenn sie vielleicht für andere in dem falschen Stadtteil aufwachsen, auch wenn Lucy im Rollstuhl sitzt. Oder gerade deshalb.
Ich mag Geschichten, in denen sich die Protagonisten abgrenzen, anders sind und trotzdem zeigen das sie dazugehören, darüber kann man mit den Kindern gar nicht oft genug reden. Denn am Ende sind doch alle gleich und ein bisschen Verständnis und vor allem Respekt hat noch keinem geschadet.
Die Geschichte ist toll erzählt und macht großen Spaß zu lesen. Für jüngere auch schon zum Vorlesen geeignet.

Bewertung vom 11.10.2021
Wie man einen Tiger fängt
Keller, Tae

Wie man einen Tiger fängt


sehr gut

... als Tiger noch aufrecht gingen wie Menschen ...

Zum Buch:
Lily zieht mit ihrer Mutter und ihrer großen Schwester zu ihrer Halmoni. Ihre Großmutter ist krank, sehr krank und die Familie muss zusammenhalten.
Da sieht Lily einen Tiger, der Tiger von dem ihre Halmoni immer erzählte als die Schwestern noch kleiner waren. Und der Tiger behauptet, Halmoni habe ihm Geschichten gestohlen und wenn er die zurückbekommen, bekommt Lilys Großmutter auch ihre Gesundheit zurück ...

Meine Meinung:
Mich sprach das Cover total an und auch die Kurzbeschreibung und Leseprobe waren vielversprechend.
Nun kenne ich mich mit Koreanischen Geschichte und Märchen nicht aus und weiß daher nicht inwieweit die Geschichte mit den zwei Schwestern einer Legende entspricht oder von der Autorin erfunden wurde, ich hoffe ja, es ist eine Legende. Die Märchen, die Geschichten, die immer wieder erzählt wurden sind schön, erinnern zwar teilweise an die Märchen, die wir kennen, nur mit anderen Gebräuche, aber sie sind schön zu lesen.
Die Geschichte rund um Lily und ihre Familie ist sehr berührend erzählt, eine Art Trauerbewältigung, ein besonderer Umgang mit dem Verlust eines geliebten Menschen. Sehr einfühlsam, aber auch unterhaltend erfahren wir mehr über das Leben von Lily und ihrem neuen Freund Ricky. Freundschaft, Geschwisterzusammenhalt, Trauer und Freude, all das wird in eine schöne Geschichte gepackt.
Nur mit dem empfohlenen Alter bin ich ein wenig skeptisch. Ich würde eher noch ein, zwei Jahre warten.

Bewertung vom 10.10.2021
Bis ans Ende aller Fragen
Hertz, Anne

Bis ans Ende aller Fragen


gut

Zum Buch:
Maximiliane ist 44 Jahre alt, Besitzerin eines gut gehenden Cafés in Hamburg und Single. Um diesem Zustand ein Ende zu setzten kommt ihre Nichte auf sie Idee in einer Trauergruppe nach dem passenden Mann zu suchen. So kann man einen Mann kennenlernen. Scheint auch irgendwie zu klappen, denn plötzlich kann sich Maxi nicht mehr vor Verehrern retten ...

Meine Meinung:
Ich fand die Geschichte ganz nett, aber manchmal war sie auch ein bisschen drüber. Die Tagebucheinträge vor dreißig Jahren, ide Pläne die Maxi machte und was tatsächlich dabei rauskam war teilweise ganz humorvoll, teilweise aber auch überzogen und zuviel.
Ich mochte den Schreibstil ganz gerne, es liest sich sehr flüssig. Am besten gefiel mir allerdings das Setting auf Usedom, auch wenn die Geschichte, die dahin führte auch ein bisschen drüber war.
Alles in allem eine nette Unterhaltung für ein paar schöne Lesestunden. Humorvoll und romantisch, aber auch ein wenig zu überzogen für mich.

Bewertung vom 08.10.2021
Fischbrötchen und Salzkaramell
Hell, Jane

Fischbrötchen und Salzkaramell


ausgezeichnet

Bewertet mit 4.5 Sternen

Zum Buch:
Katharina Engel ist sehr ehrgeizig und karriereorientiert, sie möchte vor ihrem dreißigsten Geburtstag gerne befördert werden. Als sie allerdings in der Firma einen Schwächeanfall hatte, legt ihr Chef ihr nahe, Urlaub zu nehmen. Den verbringt Kat bei einem Survivaltrainig an der Ostsee.
Allerdings hat sie nicht mit dem Trainer Hannes gerechnet, der so ganz anders ist ...

Meine Meinung:
Fischbrötchen und Salzkaramell ist das zwiete Buch der Fördeliebe-Reihe der Autorin. Ich kenne das erste nicht und meiner Meinung nach muss man es auch nicht kennen, die Bücher sind in sich abgeschlossen.
Mir gefiel das Buch sehr gut, ein wunderschönes Setting, der authentische, liebenswerte Charaktere, zumindest die Hauotcharaktere, die Nebenpersonen kommen nicht alle so gut bei mir weg. Aber die Geschichte ist total schön, romantisch, chaotisch und Liebenswert erzählt. Ein schöner, flüssig zu lesender Schreibstil und damit ein bisschen Sommer in den trüben Herbsttagen.
Mir gefiel die Story sehr gut, sehr unterhaltsam und humorvoll. Ich kann es nur empfehlen.