Das Cover des Buches hat mich sehr angesprochen. Leider wurden diese Erwartungen nicht so erfüllt wie ich gewünscht hatte.
Das Buch handelt von acht jungen Frauen die 1934 am Grimaldi-Konvikt in Rom leben und studieren. Sie sind in einem von Nonnen geführten Internat untergebracht, mit strengen Regeln. Tagsüber dürfen Sie das Konvikt verlassen, abends wird das Tor verschlossen und das Licht in den Zimmern zu einer bestimmten Uhrzeit zentral abgeschaltet. Durch dieses gemeinsame Schicksal finden die jungen Frauen zusammen, treffen sich abends unter Kerzenlicht, lernen zusammen, besprechen aktuelle Probleme und träumen von der Zukunft.
Diese Gemeinsamkeiten sind aber nur oberflächlich. Jede der acht Frauen ist aus einem anderen Grund dort. Sie kommen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und haben mehr oder weniger problematische Geheimnisse die in der Gemeinschaft verschwiegen werden.
Der Schreibstil hat mich teilweise sehr verwirrt. Es wird zwischen den Personen hin und her gesprungen ohne dies klar zu machen. Immer wieder musste ich überlegen wer jetzt wieder wer ist und von wem gerade die Rede ist. Das hat die Geschichte gestört. Insgesamt hat das Buch Längen. Ich würde es nicht weiterempfehlen.
Das Cover des Buches und das Genre haben mich sehr angesprochen.
Auf einem fremden Planeten, mit Namen Vladeran, lebt eine fortschrittliche Zivilisation, die aus vergangenen Zeiten gelernt hat mit ihren Ressourcen gezielt zu wirtschaften. Sogar die Fortpflanzung wird genau geplant, der Tag dafür bestimmt und die Partner von höheren Wesen ausgesucht. Doch wie immer gibt es auch hier abtrünnige, die sich den gesetzten Regeln entziehen, ein anderes Leben führen, oder auch widersetzen, und nach der Macht greifen wollen. Der Frieden ist gefährdet.
Zudem droht eine fremde Macht den Planeten zu besuchen, deren Beweggründe nicht klar sind und als Bedrohung empfunden werden.
Hier spielen der Lehrmeister Granduran und seine beiden Schüler Kalgira und Brandan eine wesentliche Rolle, die sich durch das ganze Buch zieht.
Nach meiner Einschätzung ist das Buch zu lang. Über 500 Seiten, die teilweise in Längen und allen Einzelheiten alles genau beschreiben. Auch der Schreibstil ist manchmal etwas holprig und in Teilen nicht ganz flüssig zu lesen. Insgesamt ist es eine Geschichte die überall stattfinden könnte und nicht so neu ist. Meine Erwartungen wurden daher nicht ganz erfüllt, auch wenn ich es gerne gelesen habe. Ob ich die angekündigte Fortsetzung noch lesen möchte, ist aber noch offen.
In diesem Buch wird die beeindruckende Geschichte einer Politikerin der 70er-Jahre beschrieben. Einer Frau, die im männerdominierten Bonn klug und taktisch agiert und sich als Außenministerin in der politischen Welt versucht durchzusetzen.
Einige Passagen lassen einen fassungslos schmunzeln, gerade wenn im Ausland gar nicht in Frage gestellt wird, dass ein Außenminister männlich ist und ein Rahmenprogramm für die Gattin angesetzt wurde. Leider versteht man die Vorgänge nur zu gut und kann sich das sogar immer noch vorstellen.
Mit ihren 2 Freundinnen als echte Hilfe und als Beraterinnen im Hintergrund, sowie einem heimlichen Geliebten in der richtigen Position und auch dem ihr sehr zugewandetem weiblichen Personal, muss sich Catharina ständig den Anfeindungen und Intrigen der Herrenriegen aussetzen und hat keine andere Wahl als in diesem schmutzigen Intrigenspiel um die Macht mitzumachen.
Für mich endet das Buch etwas zu plötzlich. Ich hätte gerne noch mehr erfahren. Von mir eine klare Leseempfehlung.
Das Cover des Buches zeigt eine Scene aus dem Leben des Barmann Frank Meier im noblen Hotel Ritz in Paris und gefällt mir als echte Fotografie sehr gut.
Die Geschichte basiert auf der echten Figur dieses Frank Meier und erzählt sein Leben in der Zeit von 1940 bis 1944. Im 2. Weltkrieg verläuft das Leben in der Bar des noblen Hotel Ritz in starkem Widerspruch zum gewöhnlichen Leben in Paris. Weit entfernt vom Lärm des Krieges treffen sich in der Bar Leute aus der Oberschicht, sowohl Pariser, Nazis wie auch Militär. Es werden Kontakte geknüpft, Absprachen getroffen und der Luxus eines inmitten des Krieges immer noch voll ausgestatten Hotels mit Bar genossen.
Frank Meier, aus sehr einfachem Hause und mit dem Geheimnis Jude zu sein, genießt zwischen Angst und Bewunderung zum Teil Freundschaften mit hohen Offizieren und verzweifelt nahezu an seiner unerfüllten Liebe.
Das Buch hat mich teilweise gefesselt, hat aber auch Längen. Die vielen verschiedenen Personen konnte ich nicht immer gut zuordnen. Im Anhang würde ich mir weitere Erklärungen zu einzelnen Personen wünschen.
Insgesamt ein gutes Buch für historisch interessierte Leser.
Das Cover verrät nicht viel über das Buch, ist durch den Stil und die Farbwahl aber sehr ansprechend.
Es geht um die erste große Liebe einer jungen Frau, Charlie, die psychisch durch den frühen Tod ihrer Mutter gezeichnet ist.
Charlie schwärmt für einen Autor, der auch der Lieblingsautor ihrer Mutter war. Durch ihre Arbeit in einem Literaturverlag in London lernt sie ihn kennen. Es beginnt eine Affäre ausschließlich zu seinen Bedingungen. Der Altersunterscheid von 30 Jahren macht Charlie zunächst nichts aus, dem Umfeld aber schon. Charlie stößt auf Unverständnis bei ihren Freunden, manövriert sich durch ihre zunehmende Geheimniskrämerei immer mehr ins Abseits, verfällt in eine psychische Abhängigkeit und merkt nicht, dass sie von dem älteren, erfahrenen Autor ausgenutzt wird.
Das Ende finde ich sehr interssant und in Teilen unerwartet.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und fesselnd und hat mich emotional stark beeindruckt. Ein wenig mehr Verständnis für Beziehungen mit großen Altersunterscheiden in der Promi-Welt hat sich bei mir sogar eingestellt.
Aus meiner Sicht eine klare Leseempfehlung!
Das Cover passt gut zum Inhalt des Buches und zeigt einen einsamen Bauernhof in idyllischer Landschaft. Genau das ist die Sehnsucht des Ehemannes und wird von seiner Frau letztendlich unterstützt.
Die Geschichte schreibt viel über die Sehnsüchte des jungen Mädchens Helen und die tatsächliche Entwicklung des Lebens, die gar nicht dazu passen will. Im Ergebnis passt sie sich den Wünschen des Mannes an und diese werden zu ihren eigenen.
Das Leben der Bäuerin wird vielschichtig und authentisch beschrieben, schweift aber manchmal zu stark in Richtung Selbstmittleid ab. Die Probleme einer Bäuerin mit 4 Wunschkindern sind realistisch beschreiben aber die Hinweise auf ihre chaotische Haushaltsführung und den Vergleich mit scheinbar besser organisierten "Nicht"-Bäuerinnen finde ich teilweise zu platt. Ihre Liebe zum Kochen kommt immer wieder durch und viele Rezepte werden komplett im Text abgedruckt, was ich etwas befremdlich finde. Diese Rezepte habe ich komplett überblättert. Eine Sammlung am Buchende hätte m.E. ausgereicht.
Insgesamt ein interressantes Buch, welches ich schnell durchgelesen habe und gerade Müttern empfehlen würde.
Das Cover bereitet einen in keinster Weise auf den erschreckenden Inhalt vor und passt trotzdem.
Das Buch fesselt von Anfang an und zeigt wie einfach es sein kann die Welt in Chaos zu stürzen. Gefälschte Anrufe, gefälschte Video-Botschaften, nur noch Fake-News, keine sicheren Verbindungen mehr, nichts kann man mehr glauben. Dies ist so spannend und realistisch geschrieben, dass einem Angst und Bange wird und das Ausmaß der Ausbreitung der künstlichen Intelligenz durchaus kritisch hinterfragt wird. Dieser Thriller erinnert mich an Blackout von Steven Elsberg und ist durch das Thema KI noch viel aktueller.
Durch die vielen verschiedenen Protagonisten und Handlungsorte ist schon etwas Konzentration beim Lesen erforderlich. Die Zusammenhänge waren mir teilweise nicht direkt klar.
Zum Ende hin lässt die Handlung aus meiner Sicht etwas nach. Da habe ich etwas spektakuläreres erwartet. Insgesamt aber eine klare Empfehlung!
Das Cover des Buches lässt auf einen leichten Sommerroman schließen. Die Liebesgeschichte hat einen großen Anteil am Geschehen aber der Inhalt ist viel tiefgreifender.
Es werden Lebensabschnitte aus 2 Zeiten beschrieben. Einmal die 1940er-Jahre im Krieg sowohl im Hamburg der Großeltern, wie auch im italienischen Lucignano der Familie des Großvaters und 1998 die Reise von Julia auf den Spuren ihres gerade verstorbenen Nonno. Dieser hat ihr einen Zettel mit Stichworten hinterlassen, denen sie auf den Grund gehen möchte. Es kommt einiges zu Tage, von dem die ganze Familie nichts wusste.
Der Schreibstil ist flüssig und mitreißend und hat mir sehr gefallen. Die Sprünge zwischen den Zeiten und Personen sind teilweise etwas unübersichtlich. Ich musste mehrmals am Kapitelanfang nachsehen in welcher Zeit und an welchem Ort ich gerade bin. Die Namen der Personen sind teilweise auch zu ähnlich, was schon mal zu Verwirrung führt.
Insgesamt eine klare Empfehlung, besonders an Italienliebhaber, die die eingestreuten italienischen Wörter und Sätze auch verstehen können.
Das Cover gefällt mir gut und passt ausgezeichnet zum Inhalt des Buches.
Das Thema Kindersuchdienst hat mich sehr interessiert und ist ein auch heute noch wichtiges Thema. Es wird sehr anschaulich die Problematik der Arbeit mit den vielen verschiedenen Karteien und der Zusammenführung der Suchanfragen sowohl von Eltern wie auch von Kindern dargestellt. Aus heutiger Sicht, ohne automatische Suchmöglichkeiten, nahezu unvorstellbar, dass dies überhaupt funktionieren konnte.
Beim DRK Kindersuchdienst in Hamburg arbeitet die schüchterne Annegret, die für den Job ihre Mutterschaft verheimlichen musste und zudem an einer Lese-Rechtschreib-Schwäche leidet. Daneben die vornehmen Charlotte aus reichen Verhältnissen, die zwangsverheiratet werden soll und deshalb zuhause wegläuft und deshalb plötzlich selbst arbeiten muss. Die beiden finden als Freundinnen zusammen und setzten sich sehr für ihren Job ein.
Zum Ende des Buches hin werden die Geschichten leider immer kitschiger. Liebschaften, Partner, Probleme, Lösungen, alles nimmt etwas überhand. Weniger wäre hier mehr gewesen.
Trotzdem ein nettes Buch. Hat meine Erwartungen aber nicht ganz erfüllt.
Das Cover passt perfekt zum Inhalt der Geschichte, der Telepathie, mit dem Flammenauge bei Blickkontakt der auserwählten Jugendlichen.
Mit einer großen Vorfreude habe ich das Buch begonnen zu lesen, da mir die Leseprobe sehr gut gefallen hat. Leider hat sich dies, nicht wie erwartet fortgesetzt. Mir war zuvor nicht klar, dass es sich eher um ein Jugendbuch handelt.
Der Schreibstil ist spannend aber dennoch etwas hölzern. Die Handlung beinhaltet ein Abenteuer von 14-jährigen Jugendlichen mit den üblichen Problemen. Sie kommen aus sehr unterschiedlichen Elternhäusern, alleinerziehende Mutter mit Drogenproblemen, Reiche Eltern mit übertriebenem Ehrgeiz, Vater mit Agressionsproblemen, Psychiatrischer Unterbringung,.... Diese verschiedenen Probleme der Jugendlichen werden nachvollziehbar und überzeugend dargestellt und stellen, neben der Telepathie, einen weiteren Schwerpunkt der Handlung dar. Sie müssen sich zusammenraufen um mit Mut und gegenseitigem Vertrauen das Abenteuer zu bestehen.
Die Geschichte endet mit der Aussicht auf ein weiteres Abenteuer in Band 2.
Fazit: Aus meiner Sicht eine schöne Geschichte für Jugendliche ab 14, die Fantasy-Geschichten mögen.
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