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Benutzername: lexiherz
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Danksagungen: 2 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 19 Bewertungen
12
Bewertung vom 08.09.2021
Systemfehler
Harlander, Wolf

Systemfehler


gut

Der Thriller „Systemfehler“ von Wolf Harlander ist am 20. Juli 2021 im Rowohlt Polaris Verlag erschienen.
In den knapp 500 Seiten des Thrillers geht es hauptsächlich im den IT-Experten Daniel Faber und seine Familie und auf der Gegenseite Nelson Carius, welcher ganz frischer Ermittler beim Bundes Nachrichten Dienst ist. Mitten in der Urlaubszeit bricht in ganz Europa das Chaos aus, weil zuerst das Internet ausfällt und schlussendlich alles was daran hängt. Alle Kommunikationswege sind gekappt. Der Rattenschwanz ist endlos, was alles am Internet hängt realisiert man erst, wenn es nicht mehr da ist. Der Softwareentwickler Daniel Faber aus München gerät schnell ins Fadenkreuz der BND Ermittler, aber auch andere Personen Verhalten sich verdächtig. Doch vielleicht hängt auch alles enger zusammen als man glaub.
Ich fand die Idee des Buches an sich erstmal gut. Das Szenario mag man sich ja heutzutage gar nicht mehr ausmalen und alles was in dem Buch auf Grund des fehlenden Internets passiert ist war wirklich erschreckend.
Die Charaktere waren durchschnittlich gut ausgearbeitet. Bei dem ein oder anderen Charakter hätte ich mir mehr Details und „Farbe“ gewünscht, wenn man das so sagen kann. Im Großen und Ganzen gab es aber nichts zu meckern.
Was mich aber wirklich störte war die Storyline. Teilweise wurden Handlungsstränge überbewertet, was dazu führte, dass das Lesen teilweise langweil war, weil es sich so ziehte. Andere, meines Empfindens nach interessantere Handlungsstränge, wurde aber leider beispielsweise auf Seite 150 offenstehen gelassen und dann leider nur noch auf den letzten 5 Seiten in sehr sehr knappen Worten beendet. Das fand ich sehr Schade.
Auch die Auflösung des Thrillers fand ich teilweise fragwürdig, die Handlung war dann doch sehr sprunghaft und einiges konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, wie die Ermittler nun darauf gekommen sind.
Alles in allem könnte ich das Buch ausschließlich auf Grund der guten Idee empfehlen und nicht auf Grund der Umsetzung. Allerdings finde ich, dass es auch dazu angeregt hat seinen Medienkonsum mal zu überdenken, denn will man wirklich so abhängig von etwas sein, was einem so einfach genommen werden kann?

Bewertung vom 19.08.2021
Und immer nur du
Weiß, Josefine

Und immer nur du


ausgezeichnet

Das Buch "Und immer nur du" von Josefine Weiss erscheint am 24. August 2021 im FeuerWerke Verlag.

Das Cover und somit der erste Eindruck des Buches haben mir sehr gut gefallen.

Die Geschichte um Fenja Mehlbach ist eine emotionale Berg- und Talfahrt, die den Leser nicht kalt lässt. Der Schreibstil ist geprägt von Emotionen und lässt einen "mittendrin statt nur dabei" sein.
Es hat mir deutliche Freude bereitet dieses Buch zu lesen und ich habe es (auch auf Grund seiner geringen Seitenzahl) sehr schnell durchgelesen. Man möchte es aber auch einfach nicht weglegen.

Das Schicksal meint es wirklich nicht gut mit Fenja, aber die Autorin schafft es eine authentische Protagonisten aus Ihr zu machen, der man ihre Emotionen abkauft.

Die Spannung bleibt bis zur letzten Seite und auch wenn man zwischendurch immer wieder durch die rosarote Brille verschnaufen kann, so meint es das Schicksal bis zur letzten Seite nicht gut mit Fenja.

Ich würde das Buch definitiv weiterempfehlen. Es ist eine tolle Sommerlektüre und lässt einen tief in die Welt in dem kleinen Örtchen an der deutschen Nordsee eintauchen.

Bewertung vom 06.05.2021
Career Suicide
Kaulitz, Bill

Career Suicide


sehr gut

Dieses Buch hat mich einiges gekostet- nicht nur Zeit, sondern auch Kraft. Auf der einen Seite war die Neugierde auf das was in dem Buch steht unheimlich groß, auf der Anderen Seite war die Angst, dass das Bild meines Teenie-Idols für immer verändert wird fast noch größer.
Dennoch besiegte irgendwann die Neugierde die Angst und ich begann zu lesen.

Die ersten 80 Seiten vielen mir unheimlich schwer. Ich wollte doch ein Buch aus der Sicht von Bill lesen, aber das was er da erzählte, klang eher wie die Erzählungen seiner Mutter. Er selbst würde sich ja wohl kaum an seine eigene Geburt etc. erinnern. Das flache meine Euphorie ordentlich ab und ich hab schnell zu anderen Büchern gegriffen, weil mir der Reiz zum weiterlesen fehlte.

Dann ergriff mich aber neue Motivation und ich beendete das Buch innerhalb von 2 Tagen. Die folgenden 300 Seiten waren so wie ich es mir vorgestellt hatte. Sie waren nah, emotional und erklärend, dennoch aber niemals abgehoben oder rechtfertigend. Hat man Bill bereits ein paar Mal sprechen gehört, so hatte man lebhaftig seine Stimme im Ohr beim Lesen.

Alles in allem ein gutes Buch, sofern man sich für das Leben und den Verlauf von Bill Kaulitz und Tokio Hotel interessiert.

Bewertung vom 09.02.2021
Darling Rose Gold
Wrobel, Stephanie

Darling Rose Gold


ausgezeichnet

Das Buch „Darling Rose Gold“ von der Autorin Stephanie Wrobel ist am 01. Februar 2021 im List Verlag erschienen.
Die Geschichte handelt von Rose Gold Watts und ihrer Mutter Patricia (Patty) Watts. Patty hat ihrer Tochter Rose Gold die Kindheit durch unendliche Lügengeschichten zur Hölle gemacht. Irgendwann wurden die Theorien aber aufgedeckt und Rose Gold war maßgeblich daran beteiligt, dass ihre Mutter nun ihre gerechte Strafe im Gefängnis absetzen musste. Doch die 5 Jahre Haft sind mittlerweile um und trotz der ganzen Ereignisse nimmt Rose Gold ihre Mutter nach der Entlassung bei sich auf. Aber natürlich nicht ganz uneigennützig…
„Darling Rose Gold“ finde ich als Buchtitel auf jeden Fall sehr passend und auch die Covergestaltung gefällt mir sehr, sodass dieses Buch auf jeden Fall ein Plätzchen in meinem Regal bekommen wird.
Die Geschichte spielt in zwei Perspektiven und zwei Zeitzonen. Einmal lesen wir aus der Sicht von Patty in der Gegenwart und einmal aus der Sicht von Rose Gold in der Vergangenheit, denn Rose Gold erzählt rückwärts alles, was von ihrer Kindheit an bis in die Gegenwart passiert ist.
Generell fand ich das Buch wirklich grandios. Es war so Psycho, dass ich stellenweise an mir und meinem eigenen Verstand gezweifelt habe und gleichzeitig hat es mich so wütend gemacht, dass ich das Buch weglegen und mal kurz durchatmen musste. Man würde vielleicht denken nur Patty ist psychisch krank und dass was sie ihrer Tochter angetan hat ist unglaublich. Das ist auch tatsächlich so. Aber auch Rose Gold scheint von dem Verhalten ihrer Mutter sehr geprägt wurden zu sein, denn einige Verhaltensweisen sind doch sehr ähnlich.
Ich finde die Autorin hat hier eine spannende und wirklich konfuse Geschichte geschaffen, die mich super unterhalten und zum Weiterlesen animiert hat. Ich konnte keine Logikfehler feststellen und auch Rechtschreibung und Grammatik waren einwandfrei. Lediglich die Kategorisierung als Roman würde ich anpassen in Psychothriller, denn das Buch ist wirklich nicht ganz ohne und wer hier einen Familienroman erwartet wird diesen definitiv nicht im klassischen Sinne finden.

Bewertung vom 02.11.2020
Zerrissen / Fred Abel Bd.4
Tsokos, Michael

Zerrissen / Fred Abel Bd.4


ausgezeichnet

"Zerrissen" ist der vierte Teil der True Crime Reihe um Rechtsmediziner Fred Abel, welches im September 2020 im Droemer-Knaur Verlag erschienen ist.

Ich denke über Michael Tsokos muss man nicht mehr viel sagen. Er ist ja praktisch ein Urgestein der True Crime Szene.

Zerrissen war mittlerweile mein 8. Buch von Michael Tsokos. Alleine diese Tatsache spiegelt meine Liebe zu diesem Autor schon sehr gut wieder

Auch der 4. Teil der Fred Abel Reihe konnte mich wieder vollends begeistern. Der Einstieg ins Buch war etwas sachter als bei den letzten Teilen, dennoch fehlte es an keiner Stelle an Spannung und Nervenkitzel. Wie immer wurden die Fragezeichen während des Lesens immer größer, nur um diese dann mit einem riesen Knall und Feuerwerk am Ende aufzulösen.

Die letzte Seite war dann Freude und Wut gleichermaßen, denn der Cliffhanger ist mal wieder riiiiiesig. Einerseits gut, weil so sichergestellt ist, dass es definitiv einen fünften Teil geben wird. Andererseits grausig, weil völlig ungewiss ist wie lange man nun warten muss.

Ich freue mich jedenfall unheimlich auf weitere Bücher von Michael Tsokos, sei es nun aus der Fred Abel Reihe oder auch andere.

Bewertung vom 24.08.2020
It was always you / Blakely Brüder Bd.1 (eBook, ePUB)
Hotel, Nikola

It was always you / Blakely Brüder Bd.1 (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

„It was always you“ von Nikola Hotel ist am 16.06.2020 im KYSS Verlag erschienen.
Es geht um Ivy, welche vor 4 Jahren bei einem Unfall Ihre Mutter verlor. Circa 2 Wochen nach diesem Unfall verbannt ihr Stiefvater Sie nach einer kleinen Rauferei mit Ihrem Stiefbruder Asher in ein Internat in New York. Ivy durfte sich nicht verabschieden und nicht mal ihre Tasche selbst packen. Der Kontakt wird fast komplett unterbunden, da Sie kein Handy mehr besitzt. Als Sie nun 4 Jahre später wegen eines familiären Notfalls zurück auf die Blakely Insel „nach Hause“ kommt, entdeckt Ivy Ungereimtheiten, denen Sie auf den Grund gehen will. Außerdem ist da noch Ihr Stiefbruder Asher, bei dem Sie immer dachte, dass Sie ihn geschwisterlich hasst. Doch in Wirklichkeit ist es vielleicht eher nur Ivys Schutzmauer, weil es doch verboten ist seinen Bruder zu lieben…
Dieser New Adult Roman von Nikola Hotel hat mir wirklich gut gefallen. Das Thema „In den Stiefbruder verlieben“ hat ein leicht abgeschlagenes Image, dennoch schafft es die Autorin daraus etwas wunderbar Neues zu gestalten.
Sowohl die Hauptprotagonisten Ivy und Asher, sowie alle Nebenprotagonisten mit dem Stiefvater, dem weiteren Stiefbruder Noah, der Haushälterin, dessen Sohn und seine Freundin, sind durchweg sehr gut ausgearbeitet gewesen. Die Handlung war für mich gut nachvollziehbar und hatte meiner Meinung nach keine Logikfehler. Außerdem hatte das Buch so eine gewisse Grundspannung, die es geschafft hat, dass man das Buch nicht aus der Hand legen wollte, Der Schreibstil war flüssig, leicht zu lesen und hat mir sehr viel Spaß gemacht.
Besondern gefallen hat mir auch das Cover, sowie die wundervollen Brush Lettering Seiten innerhalb des Buches, die das Hobby von Ivy nochmal besonders hervorgehoben haben und auch das Buch selbst zu etwas besonderem machten.
Alles in allem war es für mich ein wirklich tolles Buch, was durchaus 5 Sterne verdient hat. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil der Reihe mit Noah.

Bewertung vom 12.08.2020
42 Grad
Harlander, Wolf

42 Grad


ausgezeichnet

Der Politthriller „42 Grad“ von Wolf Harlander ist im Juni 2020 im Rowohlt Verlag erschienen.
Es geht um den Hydrologen Julius Denner und die IT-Spezialistin Elsa Forsberg , die als Einzige den Jahrtausendsommer als Bedrohung sehen. Während die Schwimmbäder voll sind und alle das tolle Wetter genießen, entdecken Elsa und Julius einige Ungereimtheiten in Ihren Aufzeichnungen. Erst als Waldbrände außer Kontrolle raten, Atomkraftwerke vom Netz gehen müssen, Flüsse austrocknen und die Zivilisatin unter immer größer werdender Panik zusammenzubrechen droht glaubt man den Beiden. Sie versuchen verzweifelt die Katastrophe aufzuhalten, aber müssen schnell feststellen, dass wohl doch nicht nur der Klimawandel allein Schuld an der ganzen Misere ist.
Im Gegensatz zu vielen anderen Rezensionen fand ich das Buch sehr gut. Die Thematik alleine fand ich schon interessant, weshalb ich auch zu diesem Buch gegriffen habe. Gerade mit der aktuellen Hitzewelle in Deutschland (die zum Glück nicht so stark ist wie in diesem Buch) konnte ich mich gut in die Charaktere und Atmosphäre des Buches hineinversetzen.
Die Charaktere wären vielleicht nicht tausendprozentig ausgearbeitet und auch die Handlung wies kleine Logikfehler auf, aber nichts desto trotz hat mir das Lesen viel Spaß gemacht und mich nicht gestört. Die Geschichte empfand ich als durchweg spannend, da ich immer wissen wollte „ob es noch schlimmer wird“ und was hinter den ganzen katastrophalen Zuständen steckt. Teilweise fänd ich es auch sehr beängstigend sich vorzustellen, dass so etwas in Wirklichkeit passiert und ich denke dieses Buch regt definitiv auch dazu an über seinen Wasserverbrauch nachzudenken.
Alles in allem bekommt „42 Grad“ von mir 5 Sterne und wird mir vermutlich auch Grund seiner Realitätsnähe lange im Gedächtnis bleiben.

Bewertung vom 31.07.2020
The Modern Break-Up (eBook, ePUB)
Chidiac, Daniel

The Modern Break-Up (eBook, ePUB)


weniger gut

„The Modern Break-Up: Warum Liebe f*cking kompliziert ist“ von Daniel Chidiac ist am 15. Juni 2020 im Ullstein Verlag erschienen.
Ich habe mir von diesem Buch erhofft eine Mischung aus Ratgeber und Roman zu finden. Vor allem der Klappentext, indem mit einem tiefgründigen Gespräch zweier Protagonisten „geworben“ wird, hat mich motiviert dieses Buch zu lesen.
Leider musste ich schnell feststellen, dass mir dieses Buch alles andere lieferte, als das was ich erwartete. Man fand viele Kapitel vor, in denen aus der Vergangenheit darüber berichtet wird, wie Amelia ihre letzte Trennung verkraftet (oder eben nicht verkraftet) hat. Das eigentlich angepriesene Gespräch aus dem Klappentext, nahm lediglich ein einziges Kapitel ein.
Den Schreibstil fand ich für einen Roman zu emotionslos und kalt, für einen Ratgeber aber bereits zu ausschweifend. Irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes. Das einzige Kapitel, aus dem ich etwas mitnehmen konnte, war das Kapitel aus der Sicht von Amelias Mutter, die zufällig Psychologin war. Alleine diese Tatsache, fand ich aber schon reichlich an den Haaren herbeigezogen.
Ich mag nicht abstreiten, dass mir das Buch nicht wirklich zusagte, da ich mich glücklicherweise in der privilegierten Situation befand, nie solche Dating Situationen mitmachen zu müssen. Dennoch hat mich dieses Buch eher gelangweilt, als unterhalten.
Alles in allem, kann ich dieses Buch leider nur mit 2 Sternen bewerten. Am Anfang fand ich es schade, dass das Buch nur 200 Seiten hatte, am Ende war ich froh, dass ich nach 200 Seiten endlich durch war.

Bewertung vom 22.07.2020
Bluthölle / Detective Robert Hunter Bd.11
Carter, Chris

Bluthölle / Detective Robert Hunter Bd.11


ausgezeichnet

Der Thriller „Bluthölle“ von Chris Carter ist im Sommer 2020 im Ullstein Verlag erschienen und der 11. Teil der Robert Hunter Reihe.
In dem Buch geht es um eine junge Frau namens Angela Wood, die als eine der besten Taschendiebinnen in Los Angeles „arbeitet“. Sie versteht ihr Fach wirklich gut und geht regelmäßig auf Raubzug um Ihren Lebensunterhalt mit den Errungenschaften zu bestreiten. Eines vorweihnachtlichen Abends kehrt Angela nach Ihrem „Arbeitstag“ in eine Bar ein. Dort beobachtet Sie einen Gast, der gegenüber seinen Mitmenschen sehr unhöflich ist und Angela beschließt ihm eins auszuwischen, indem Sie Ihm seine Tasche klaut. Die teure Ledertasche sieht vielversprechend aus, doch was Angela darin entdeckt, lässt ihr das Blut in den Adern gefrieren.
Ich bin absoluter Fan von den Chris Carter Thrillern und so waren auch beim 11. Teil der Reihe Vorfreude und Erwartungen gleichermaßen hoch.
Robert Hunter ist einer meiner absoluten Lieblingsprotagonisten. Seine Arbeit bei der UV-Einheit des LAPD begeistert mich einfach sehr (auch wenn vermutlich einiges fiktiv ist) und auch Carlos Garcia mag ich unheimlich gerne. Ich würde sagen „Bluthölle“ war ein typischer Carter. Die Spannung war von Seite eins zum Greifen nah und auch wenn man zwischenzeitlich dachte mehr Spannung geht nicht ist das Ganze zum großen Showdown nochmal richtig hochgefahren. Die Protagonisten, die man bisher noch nicht kannte, waren mal wieder hervorragend ausgearbeitet. Die Handlungen waren für mich schlüssig und gut nachvollziehbar. Vom Schreibstil brauche ich wohl kaum berichten… einwandfrei. Besonders gefreut hat mich, dass auch nochmal Bezug auf zwischenmenschliche Beziehungen aus den vorherigen Teilen der Reihe genommen wurde. Einzig und alleiniger Mini-Kritikpunkt ist, dass mein Lieblingssatz „Ich lese eben viel!“ von Robert Hunter, dieses Mal gefehlt hat. Bisher konnte man diesen Satz in jedem Teil der Reihe finden und ich habe mich immer gefreut, wenn ich Ihn wiederentdeckt habe. Dieses Mal leider nicht. Aber das ist wohl Jammern auf hohem Niveau und führt selbstverständlich zu keinerlei Punktabzug.
Ein Chris Carter Thriller ist nichts für schwache Nerven, soviel ist klar. Dennoch fühlt es sich für mich immer ein bisschen an wie alte Freunde wiederzutreffen. Meine Vorfreude auf den (hoffentlich) nächsten Teil ist bereits jetzt schon unbändig.

Bewertung vom 21.07.2020
Lessons from a One-Night-Stand / Baileys-Serie Bd.1 (eBook, ePUB)
Rayne, Piper

Lessons from a One-Night-Stand / Baileys-Serie Bd.1 (eBook, ePUB)


gut

„Lessons from a One-Night-Stand“ von Piper Rayne ist im Juni 2020 bei Forever by Ullstein erschienen.
In diesem New Adult Roman geht es um Holly Radcliff, die als Schulrektorin nach Alaska zieht um Ihren leiblichen Vater ausfindig zu machen. An einem Ihrer ersten Tage in der kleinen Stadt Lake Starlight ergibt sich ein Tächtel-Mächtel mit Austin Bailey, dem Baseball Coach von Hollys neuer Schule. Innerhalb kürzester Zeit sind Holly und Austin zum Stadtgespräch geworden und dass Holly nun Austins Chefin ist, macht die Sache nicht einfacher.
Ich muss sagen, dass ich eigentlich ein sehr großer Piper Rayne Fan bin. Deshalb habe ich mich auch unheimlich auf Ihre neue Reihe gefreut. Leider würde ich aber dieses Mal etwas enttäuscht.
Die Leseprobe konnte mich noch überzeugen, aber ziemlich schnell stellte ich fest, dass mich die Story nicht wirklich packen konnte. Die Dialoge waren sehr oberflächlich, man hatte kaum das Gefühl die Emotionen der Protagonisten nachvollziehen zu können (das ist man sonst von Piper Rayne ganz anders gewohnt) und auch die Handlung plätscherte nur so vor sich hin. An vielen Stellen gab es den gewohnten Piper-Rayne-Humor, dennoch empfand ich es hier oft als zu viel oder unangebracht in der jeweiligen Situation. Die Protagonisten waren für mich unnahbar und gesichtslos.
Leider kam noch hinzu, dass mich die Handlung und das Setting sehr an eine bereits bekannte New Adult Reihe erinnerte. Natürlich kann man gerade im New Adult Bereich doch schwieriger das Rad neu erfinden, dennoch waren die Ähnlichkeiten (mehrere Brüder, eine Kleinstadt, ein Blog, der allerlei Gossip verbreitet) in meinen Augen unverkennbar.
Ich finde es wirklich schade, dass mich der Auftakt dieser Reihe nicht überzeugen konnte. Da mir das Setting in Lake Starlight aber sehr gut gefallen hat und Alaska auch ein Bundesstaat ist, von dem man nicht allzu oft liest, würde ich den weiteren Teilen der Baileys-Reihe dennoch eine Chance geben.

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