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Benutzername: Leder-Einband
Wohnort: Sesslach
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Bewertungen

Insgesamt 12 Bewertungen
12
Bewertung vom 23.07.2018
The Wife Between Us
Hendricks, Greer; Pekkanen, Sarah

The Wife Between Us


ausgezeichnet

Nellie steht kurz vor der Hochzeit mit Richard. Doch sie erhält ständig mysteriöse Anrufe. Und dann verschwinden Sachen. Und wer ist die unbekannte Frau, die immer auftaucht?
Vanessa ist von Richard geschieden und ein Wrack. Sie hat nur ein Ziel: Richards neue Verlobte vor der Hochzeit zu bewahren. Aus Sorge um sie.....
Emma erhält einen komischen Brief, in dem sie vor Richard gewarnt wird. Hängt seine Ex-Frau immernoch an ihm?

Und wenn man denkt, man weiß nach Lesen des Klappentextes, um was es geht... falsch gedacht! Nichts ist wie es scheint. Vergangenheit und Gegenwart gehen Hand in Hand. Engste Vertraute sind nicht die, die man zu kennen glaubt. Die Verbindung der Protagonisten zueinander verschwimmt ständig in dem Buch. Und man weiß beim Lesen nicht mehr, was wahr ist und was nicht. Dabei gibt es viele spannende Momente und man muss das Buch in einem durchlesen. Bis zum fulminanten Finale!

Bewertung vom 23.07.2018
Ohne ein einziges Wort
Walsh, Rosie

Ohne ein einziges Wort


weniger gut

Sarah und Eddie verbrachten eine wundervolle Woche miteiander. Doch Eddie verreiste versprach aber, er melde sich. Doch nichts passiert. Sarah will das nicht hinnehmen und fasst einen Entschluss. Sie will für ihre große Liebe kämpfen und herausfinden, was los ist.
Ich muss sagen, ich konnte mit dem Buch nicht viel anfangen. Die Protagonistin hat ein für mich nicht nachvollziehbares Verhalten an den Tag gelegt. So wie sie hätte ich nie gehandelt, was mir das Lesen sehr erschwert hat. Ich konnte die Geschichte schlecht greifen. Gegen Ende gab es ein paar überraschende Wendungen, die das Gsnze aber für mich nicht mehr retten konnten. Vom Klappentext her habe ich mir eigentlich viel von dem Buch versprochen. Tja leider hat es mich überhaupt nicht abgeholt.
Pluspunkt gibt es aber für das überaus hübsche Cover.

Bewertung vom 23.07.2018
Wenn die Sterne Schleier tragen
Nigra, Anna

Wenn die Sterne Schleier tragen


ausgezeichnet

Cecilia ist dem Primzen von Europa versprochen. Zusammen mit ihrer Familie reist sie zu ihm, um sich ihrer Pflicht zu stellen. Der Prinz ist Gott sei Dank sehr nett, doch sein Bruder zieht sie ebenfalls in seinen Bann. Doch die Minister-Familie, die zu Besuch ist, ist ihr nicht gut gesinnt. Ihre Eltern benehmen sich komisch und ihr Onkel Dan spricht in Rätseln. Was geht da vor?

Ich habe das Buch verschlungen. Es war so voller Gefühl und doch mit Spannung. Ich konnte mich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen. Ein schöner Jugendroman mit einem üblen Cliffhanger. Jetzt sehne ich den zweiten Band entgegenen. Ich hoffe, man muss nicht zulange warten.

Das Cover leuchtet so schön und in der Buchhandlung wäre es mir sofort aufgefallen.

Bewertung vom 22.04.2018
Die Königin von Lankwitz
Urlacher, Max

Die Königin von Lankwitz


ausgezeichnet

Irene und Bea sind frisch aus dem Knast entlassen. Irene saß, weil sie ihren Mann beim Rückwärtsfahren getötet hat und so kommen die beiden Frauen auf eine perfide Idee: Sie räumen auf Wunsch ihrer Klientinnen alle blöden Männer aus dem Weg; egal ob Ehemann, Chef oder Rivalen. Doch dann taucht plötzliche die Konkurrenz auf...

Cover: das Cover ist weiß und man sieht eine den unteren Teil eines weiblichen Körpers gekleidet in schwarzem Kleid, Netzstrumpfhose, Pumps, Stock und Handtasche. Als besonderes "Accsessoire" trägt sie eine Fußkette mit Kugel dran. Das deutet schon darauf hin, dass dieses Buch mit einem gewissen Augenzwinkern geschrieben ist.

Schreibstil: Es ist voll von schwarzem Humor. Ich musste das gesamte Buch über lachen und schmunzeln. Die Autorin beschreibt die Ausführung der Aufträge der beiden Protagonisten sehr humorvoll. Und wer hat nicht schon einmal über eine Rache nachgedacht?

Bewertung vom 22.04.2018
Krokodilwächter
Engberg, Katrine

Krokodilwächter


weniger gut

Cover: auf dem ersten Blick sieht man sofort, dass es sich um eine Diogenes-Buch handelt. Doch es hat einen Clue: der Schutzumschlag ist wie aufgeschlitzt und lässt das Rot des Buches durchschimmern. Fast so, wie blutige Messerschnitte.

Schreibstil: ich muss sagen, dass Buch hat mich sehr gelangweilt. Ich habe mich dabei ertappt, wie ich mich während der Lektüre immer mit anderen Sachen beschäftigt habe.
Der Krimi ist wie alle x-beliebigen Krimis aufgebaut: zwei innerlich kaputte Ermittler versuchen einen brutalen Mord aufzudecken. Aber gefesselt hat mich das in diesem Fall leider nicht.

Fazit: es gibt meiner Meinung nach spannendere Krimis.

Bewertung vom 22.04.2018
Alles Begehren
Jones, Ruth

Alles Begehren


ausgezeichnet

Wie der Titel schon verrät, geht es um Begehren. Callum begehrt Kate. Seit 17 Jahren, trotz dass er mit Belinda verheiratet ist und 3fach-Vater. Kate begehrt Ruhm, Aufmerksamkeit,Alkohol und natürlich Callum. Matt, Kates Mann, begehrt sie und Belinda Callum. Hetty begehrt Adam und Adam Matt. Eine ziemlich verzwickte Situation in der alle das wollen, was sie nicht (ohne Folgen) haben können. Ob sie alle am Ende das bekommen, was sie ersehnen? Tja, lest das Buch und findet es heraus....

Alle Protagonisten bewegen sich weit weg von sämtlichen Moralvorstellungen. Sie lügen, tricksen, schauspielern und gehen fremd. Eben alles aus Begehren. Sie machen sich, ihre Familien und Beziehungen kaputt. Die Autorin schafft es aber trotzdem, Protagonisten wie Kate und Callum nicht ganz unsympathisch darzustellen. Da das Buch aus den verschiedenen Perspektiven der Figuren besteht, kann man einzelne Handlungsabläufe und -motive irgendwie nachvollziehen. Das heißt aber nicht, dass man sie gut heißt....
Durch viele unerwartete Wendungen bleibt der Spannungsbogen durchgehend oben und man versinkt regelrecht in der Geschichte. Beim Lesen habe ich mir auch immer öfter die Frage gestellt, wie ich in der oder der Situation gehandelt hätte.

Die Autorin switcht zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart hin und her. So werden nach und nach - bis zum Schluss - große und kleine Geheimnisse aufgedeckt und die einzelnen Puzzle-Teile geben ein Gesamtbild. Sie hat das aber so strukturiert, dass man beim Lesen nicht den roten Faden verliert.

Das Buch ist eines meiner Jahres-Highlights, bei der alle Figuren wichtige Lehren für sich und ihr Leben ziehen und die auch der Leser für sich ziehen kann.

Bewertung vom 18.03.2018
Love your body und schließe Frieden mit dir selbst!
Diaz, Morena

Love your body und schließe Frieden mit dir selbst!


ausgezeichnet

Die Medien beeinflussen uns immer mit Information über Diäten, Trainings, Superfood und vor allem schlanken Menschen.
Doch die Bloggerin und Instagram-Influenzerin Morena Diaz hat einen Gegenangriff gestartet: Mit diesem Buch! Einst selber essgestört hat sie gelernt, sich selbst zu lieben und sich anzunehmen, wie sie ist. Und diese Erfahrung gibt sie mit guten Tipps an den Leser weiter!

Cover:
Das Cover ist frisch und auffällig. Der Hintergrund ist rosa und in der Mitte prangt eine große weiße Personenwaage. Auf dem Ziffernblatt der Waage ist ein silber glänzendes Herz. Über dem Ziffernblatt ist ein weißer Pfeil mit dem Hinweis "Du bist viel mehr als diese Zahl". Unten links ist die Autorin abgebildet. Sie ist ungeschminkt, hat einen normalen Körperbau und strahlt in die Kamera. Das Buch macht schon beim Anschauen gute Laune!

Schreibstil:
Die Autorin schreibt so, als würde sie einen direkt ansprechen und ist dabei in der "Du"-Form. Sie wechselt ab zwischen Abschnitten ihrer eigenen Geschichte und den daraus resultierenden Lehren, die sie für sich gezogen hat und an die Welt weitergeben will. Im Buch ist genug Platz, sich selbst Notizen zu machen.
Diese Mischung hat mich sofort abgeholt und ich habe es mit einem Lächeln gelesen!

Fazit:
Eine tolle Revolte gegen die Medien, die bestimmen wollen, wie man perfekt wird!

Bewertung vom 18.03.2018
Der Schlüssel des Salomon / Tomás Noronha Bd.2
Dos Santos, José R.

Der Schlüssel des Salomon / Tomás Noronha Bd.2


schlecht

Während eines Jahrhundert-Experiments zur Entstehung des Universums in CERN wird der CIA-Wissenschaftsdirektor Frank Bellamy tot im Teilchendetektor aufgefunden. In der Hand hält er einen Zettel mit dem Namen Tomás Noronha drauf. Doch was hat der Codespezialist mit dem Tod zu tun?

Nichtsahnend fährt dieses zu seiner kranken Mutter. Dort wird er von einem CIA-Agenten aufgegriffen, doch er kann entwischen. Mit der Heimleiterin Maria Flor ist er auf der Flucht vor der CIA. Er muss seine Unschuld beweisen und herausfinden, was es mit dem Amulett auf sich hat, was er anonymerweise zugeschickt bekommen hat.

Also ganz ehrlich? Mich hat die Geschichte überhaupt nicht überzeugt. Die Leseprobe hat mich schon neugierig auf mehr gemacht. Als Dan Brown Fan habe ich mich auch sehr über den Gewinn gefreut, zudem "Einstein Enigma" ziemlich gelobt wurde. Doch beim Lesen wurde ich bitter enttäuscht.

Zum Einen wird Noronha von dem lausigsten CIA-Agenten überhaupt verfolgt. So jemanden Dummes würden die im wahren Leben nicht einstellen. Ich meine, welcher CIA-Agent würde bei einem Zugriff mit einem Soldaten diskutieren? Oder die Funk-Namen, die im Buch vorkommen: "Comanche 2 an Apache" (S. 211). Das ist kein Karl-May-Roman! Über die Verfolgungsjagd am Anfang des Buches möchte ich lieber nicht anfangen.

Schlimmer war aber Noronhas dauernden Erklärungen über physikalische Experimente!!! Anscheinend hat einiges auf seiner Mission im "Einstein Enigma" gelernt und möchte sein Wissen preisgeben. Mehrmals. Erstens: er ist Codespezialist!!! Kein Physiker! Zudem sind die Erklärungen sehr langatmig und gehen über 20 Seiten. Wenn ich auf der Flucht wäre, hätte ich Besseres zu tun.... und das Wort "Spaltentheorie" kam gefühlte 100 mal darin vor. Wie gesagt, er ist Code-Spezialist. Ich dachte, ich muss schreien.

Ich habe die Lektüre ungefähr bei Seite 300 abgebrochen. Ich konnte nicht mehr! Ich werde Dan Brown treu bleiben! Er schreibt das ganze knackiger, realer und spannender. Sonst vergleiche ich keine Autoren, aber bei den Parallelen hat es Dos Santos einfach provoziert.

Es gibt somit nur 1 Punkt. Schade eigentlich. Es klang vielversprechend....

Bewertung vom 18.03.2018
Mein Leben oder ein Haufen unvollkommener Momente
Bognanni, Peter

Mein Leben oder ein Haufen unvollkommener Momente


ausgezeichnet

Tess und Jonah führten eine monatelange Beziehung. Aber sie haben sich nur einmal gesehen. Der Rest fand über Chats, Facebook und Handy statt. Doch Jonah stirbt. Tess fällt in ein Loch und sucht halt in den alten Nachrichten und den Neuen, die sie an Jonahs Account schickt. Sie bricht das Internat ab und zieht zu ihrem Vater. Dort entdeckt sie ihr Talent als Bestatterin... dieses lebt sie bei einer Pferdebeerdigung´aus und bei einer Trauerfeier für eine alte Dame mit dem Motto "Burlesque".
Eines Tages bekommt sie plötzlich eine Nachricht von Jonahs Account. Ihr Bild über Jonah und ihre Gefühlswelt gerät ins Wanken....

Cover:
Das Cover ist ja der absolute Hammer! Es schimmert so toll auf dem Schutzumschlag und auch darunter ist das Buch ein Hingucker!!! Fällt sofort auf!

Schreibstil:
Der Schreibstil war flüssig und leicht. Ich musste an vielen Stellen lachen, aber auch die ernste Thematik hat mich gepackt. Das Buch besteht aus vielen unerwarteten Handlungen und lässt einen so nicht los!

Fazit!
Unbedingt lesen! 5 Sterne!!!

Bewertung vom 18.02.2018
The Woman in Cabin 10
Ware, Ruth

The Woman in Cabin 10


weniger gut

Die Journalistin Jo wird auf einer Luxus-Kreuzfahrt Zeugin eines Mordes - die Passagierin in der Kabine neben ihr wird eines Nachts ins Meer gestoßen. Doch als sie Hilfe holt glaubt man ihr nicht. Es heißt, die Kabine neben ihr sei nicht besetzt gewesen. Doch sie ist sich ihrer Sache sicher und wohlmöglich hat es ein unbekannter Mörder auf dem Schiff es auf sie abgesehen... Und gibt es Zusammenhänge mit dem Einbruch in ihrer Wohnung?

Ich muss gleich dazu sagen, dass ich das Buch nicht ganz durchgelesen habe. Der Anfang der Story war sehr mit vielen spannenden Szenen bestückt. Wo bei ihr eingebrochen wurde, hatte ich beim Lesen schon Schweißperlen auf der Stirn. Auch als sie nachts auf dem Schiff mitbekommt, wie die Frau in der Kabine neben ihr ermordert wird - sie hört ein lautes Platschen im Meer- ist es mir kalt den Rücken runter gelaufen.
Doch plötzlich....war die Spannung verpufft. Ja ich fand es hart, dass niemand ihr glaubt. Doch auf der Suche nach der Frau, die angeblich zum Bordpersonal gehört hatte ich keine Lust mehr, das Buch weiter zu lesen. Es plätscherte buchstäblich vor sich hin.

Auch die Protagonistin verlor zunehmend an Sympathien. Erst verlässt sie ihren Freund und dauernd betrinkt sie sich. Kann man machen , muss man aber nicht.

Zwischen den spannenden Szenen haben auch langweilige Gespräche zw. den Passagieren zu Gähn-Salven bei mir geführt.

Auf Seite 156 war leider bei mir Schluss.

Ich denke, im weiteren Verlauf wird das Buch noch seine spannenden Momente haben, aber ich kann mich aktuell nicht mehr zum Weiterlesen durchringen.

Deshalb gibt es bei mir leider nur 2 Sterne.

12