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Benutzername: Buechertraeumerin


Bewertungen

Insgesamt 15 Bewertungen
12
Bewertung vom 09.03.2019
I can see U
Morgenroth, Matthias

I can see U


weniger gut

Als Ben neu in die Klasse kommt, ist es sofort um Marie geschehen, denn Ben sieht nicht nur gut aus, er liest ihr auch jeden Wunsch von den Augen ab. Doch dann passieren plötzlich merkwürdige Dinge. Fake-Bilder kursieren im Klassenchat und gut gehütete Geheimnisse verbreiten sich rasend schnell. Ob etwa der neue dahinter steckt? Und was hat es mit seinem "Auftrag" auf sich, denn Ben angeblich erfüllen soll?

Die Geschichte hat mich nach dem Klappentext und der Leseprobe sofort angesprochen und ich hatte relativ hohe Erwartungen an die Geschichte.
Doch zunächst kam ich nur schwer ins Buch hinein, was größtenteils an den anstrengenden Protagonisten lag. Die Hauptperson Marie nervte mich leider von Anfang an, was größtenteils daran lag, dass sie sich nicht wie ein 15-jähriges Mädchen benahm, sondern wie eine 12-jährige. Sie war unglaublich naiv und anstrengend und ihre beste Freundin Elli war leider genauso anstrengend.
Noch dazu war Maries Verhalten Ben gegenüber oft zum Fremdschämen. Verliebtsein hin oder her. In seiner Gegenwart brachte sie eigentlich fast nichts anderes als "Äh, äh" heraus.

Auch mit dem Schreibstil konnte ich mich leider nur schwer anfreunden, da ich die Geschichte auch sehr oberflächlich geschrieben fand und sich die Geschichte leider nur sehr schleppend entwickelte.

Leider war auch die erwartete Spannung fast kaum vorhanden, da man schon nach dem Prolog eigentlich erahnen konnte, welches Geheimnis Ben hütet und hätte man es noch nicht sofort erahnt, spätestens nach der ersten Hälfte des Buches wurde es ziemlich offensichtlich. Doch Marie hat weiterhin nichts bemerkt. Unglaublich!

Die Grundidee des Buches ist an sich sehr gelungen, doch an der Umsetzung ist es leider gescheitert. Schade, denn die Geschichte hatte wirklich Potenzial.
Gut gefallen hat mir dagegen, wie das Thema Datenschutz und die digitale Überwachung in die Geschichte integriert wurde, da dieses Thema ja sehr aktuell und wichtig ist.

Fazit: Leider eine viel zu vorhersehbare und auch langatmige Geschichte mit unsympathischen Charakteren.

Bewertung vom 22.02.2019
Someone New
Kneidl, Laura

Someone New


ausgezeichnet

„Someone new“ ist das neuste Werk der Autorin Laura Kneidl, die mich bereits mit ihrer „Berühre mich. Nicht.“ Dilogie sehr begeistern konnte. Noch dazu ist der Hype in den sozialen Medien rund um das Buch riesig, weshalb ich mich sehr auf das Buch gefreut habe und mit entsprechend hohen Erwartungen begonnen habe.

Als Micah das erste mal auf ihren neuen Nachbarn trifft, traut sie ihren Augen nicht. Denn es ist ausgerechnet der süße Kellner mit dem sie auf einer Party ihrer Eltern heftig geflirtet hat und der daraufhin ihretwegen seinen Job verloren hat, weswegen sie sich immer noch schrecklich fühlt. Aufgrund seiner abweisenden und distanzierten Art, gibt Julian Micah jedoch nicht einmal die Gelegenheit sich zu entschuldigen. Doch schnell merkt sie, dass er nicht nur sie, sondern alle Menschen auf Abstand hält. Denn er hat ein Geheimnis, dass ihre Sicht auf ihn für immer verändern kann...

„Someone new“ ist ein ganz besonderes und sehr wichtiges Buch, dass mich ab der ersten Seite in den Bann zog. Der wunderbare Schreibstil der Autorin Laura Kneidl ist so flüssig und locker, dass man das Buch in einem Rutsch weglesen kann.

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Micah erzählt. Bei ihr handelt es sich um ein Mädchen, dass zwar aus guten Familienverhältnissen kommt, aber keinesfalls abgehoben oder eingebildet ist, sondern sich sehr für ihre Mitmenschen interessiert und sich um sie sorgt. Mir war sie sofort sympathisch und ich habe gerne ihre Geschichte verfolgt.

Auch der männliche Hauptcharakter, Julian, ist eine sehr interessante Persönlichkeit. Über ihn erfährt man erst mehr und mehr im Laufe der Geschichte, weshalb er ein sehr spannender Charakter ist.

Auch die Nebencharaktere sind der Autorin wirklich gut gelungen. Jeder von ihnen wird ein bisschen beleuchtet und macht neugierig. Über die meisten von ihnen hätte ich gerne noch mehr gelesen, weshalb ich mich natürlich umso mehr auf den Folgeband „Someone else“ freue, der im Winter 2020 erscheinen wird und die Geschichte von Julians WG-Mitbewohnern Auri und Cassie handeln wird, die beide auch sehr spannende Persönlichkeiten sind.

Die Liebesgeschichte zwischen Micah und Julian hat mir sehr gut gefallen. Sie wurde mit viel Tiefe und Persönlichkeit erzählt und konnte mich besonders gegen Ende des Buches hin sehr berühren. Die Entwicklung war realistisch, hätte aber auch gerne etwas flotter vonstatten gehen dürfen.

Im Buch werden außerdem auch viele wichtige Themen angeschnitten Homosexualität, Homophobie und auch Jugendschwangerschaft sind nur einige davon. Laura Kneidl hat es sehr gut geschafft, diese wichtigen Themen in eine Geschichte zu packen und man merkt beim Lesen sehr gut, dass ihr die Themen sehr am Herzen lagen.

Fazit: Ein sehr gelungener Liebesroman, der viele wichtige Themen anspricht, authentisch ist und berührt. Meine Erwartungen wurden voll und ganz erfüllt.
Daher gibt es von mir auch 5 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung!

Bewertung vom 28.12.2018
Ofirs Küche
Graizer, Ofir Raul

Ofirs Küche


ausgezeichnet

Beim Kochbuch "Ofirs Küche" handelt es sich um ein Kochbuch mit israelisch-palästinensischen Rezepten. Doch nicht nur Rezepte sind enthalten. Auch viele spannende Hintergrundgeschichten des Autors Ofir Raul Graizer über seine Abstammung und Herkunft und wie er zum Kochen kam. Auch erfährt man viel interessantes über die Ausstattung seiner eigenen Küche.

Die Rezepte sind übersichtlich und schön gestaltet. Auf der linken Seite befindet sich das Rezept, auf der rechten ein großformatiges farbiges und ansprechendes Bild des Gerichtes.

In der Zutatenliste befinden sich auch viele exotische Gewürze oder Zutaten. Sehr spannend sind dazu hinten die Erklärungen, wo man dieses Lebensmittel oder Gewürz zu kaufen bekommt oder auch, wie man sie durch gewöhnlichere Zutaten ersetzen kann.

Auch die Zubereitung ist gut erklärt, dass sie auch von Kochanfängern verstanden werden kann. Neben der Zubereitung findet sich auch stets ein "Tacheles" Part, bei dem Ofir Raul Graizer das Wichtigste knapp und mit wenigen Worten zusammengefasst hat.

Bei jedem Rezept findet sich auch ein Hinweis darüber, ob das Rezept vegan, glutenfrei oder laktosefrei ist. Das ist auch für Allergiker sehr nützlich. Die meisten Rezepte im Buch sind außerdem vegetarisch.

Fazit: Ein sehr schönes Kochbuch, bei dem das Gesamtpaket einfach stimmt. Leckere Rezepte, ansprechende Bilder und interessante Hintergrundinformationen!

Bewertung vom 25.11.2018
Good Night Stories For Rebel Girls 2
Favilli, Elena; Cavallo, Francesca

Good Night Stories For Rebel Girls 2


ausgezeichnet

"Good Night Stories for Rebel Girls 2" befasst sich mit 100 Frauen, die außergewöhnliches geschafft, und für ihre Ziele gekämpft haben.

Das Buch ist eine wunderbare, inspirierende Geschichtensammlung über Frauen und Mädchen, die großes geleistet haben. Diese Frauen stammen aus den unterschiedlichsten Epochen und Ländern. Einige leben auch heute noch.

Die Frauen haben die unterschiedlichsten Ziele erreicht und die Botschaft des Buches macht jedem Mädchen Mut. "Glaub daran, deine Ziele zu erreichen. Dann wirst du es schaffen!"

Jede Doppelseite porträtiert liebevoll eine andere Frau. Auf der linken Seite erfährt man ihre Geschichte, rechts ist eine große Zeichnung der Frau zu sehen. Die Illustrationen wurden von vielen verschiedenen Illustratorinnen gemalt. Die meisten sind wunderschön.

Viele der Geschichten beginnen mit "Es war einmal...". Dadurch wird eine wunderbare Atmosphäre zum Träumen geschaffen.

Fazit: Eine wunderbare Geschichtensammlung, die Mädchen Mut macht und inspiriert!

Bewertung vom 25.11.2018
Die gute Küche
Plachutta, Ewald; Wagner, Christoph

Die gute Küche


ausgezeichnet

"Die gute Küche" befasst sich ausführlich mit der österreichischen Küche. Im Buch befinden sich über 400 klassische Rezepte, auch viele mit Fleisch.

Gegliedert ist das Kochbuch in folgende Bereiche:
- Kalte Gerichte
- Warme Gerichte
- Süße Gerichte

Jeder Bereich ist aber noch mal einzeln für die bessere Übersicht untergliedert.

Am Ende des Buches befindet sich noch ein nützliches Glossar für diejenigen, die mit einigen österreichischen Begriffen nicht so viel anfangen können.

Der Rezeptaufbau ist einfach und übersichtlich. Teilweise befinden sich im Buch auch ansprechende Fotos der Gerichte und bei komplizierteren Arbeitsschritten, wie zum Beispiel das "Auslösen von gekochten Krebsen" ist eine bebilderte Schritt-für-Schritt Anleitung enthalten.

Auch in diesem Kochbuch ist die Auswahl riesig und jeder wird Rezepte finden, die seinem Geschmack entsprechen, denn von Braten über Serviettenknödel bis hin zu Früchtebrot, sind so ziemlich alle Rezepte aus der klassischen, traditionellen Küche enthalten.
Für Kochliebhaber ist das Buch in etwa mit dem "Bayerischen Kochbuch" zu vergleichen.

Fazit: Sehr nützliches Kochbuch mit leckeren Rezepten, übersichtlichen Anleitungen und schönen Bildern.

Bewertung vom 25.09.2018
Tasty
Tasty

Tasty


sehr gut

Beim Kochbuch "Tasty - Das Original", handelt es um das Kochbuch zum berühmten Online-Kochkanal Tasty.

Das Inhaltsverzeichnis ist in folgende Bereiche untergliedert:
· Party
· Landküche
· Süßes
· Klassiker
· Vegetarisch
· Die Besten
· Aus aller Welt
· Bälle & Ringe

Besonders geeignet ist das Buch für junge Kochanfänger, da das Buch in einer sehr jugendlichen Sprache geschrieben wurde. Außerdem werden auch einige Fertigprodukte und Backmischungen verwendet. Für Kochanfänger kann das eine gute Unterstützung sein und bieten auch eine gewisse Gelinggarantie. Fortgeschrittene Köche werden aber eher nicht auf diese Produkte zurückgreifen.
Die Rezepte sind sehr übersichtlich aufgebaut und zu jedem Rezept findet man ein Farbfoto im Buch. Die Fotos haben eine gute Qualität und sehen appetitlich aus. Zu aufwendigeren Rezepten findet man teilweise auch eine bebilderte Schritt-für-Schritt Anleitung im Buch, die das Zubereiten erleichtern.
Da das Kochbuch ein Softcover hat, klappt es leider öfter während der Zubereitung zu, was zwar etwas unpraktisch ist, aber nicht weiter schlimm ist.
Bei den Rezepten handelt es sich um Trend-Food, wie Emoji-Fritten oder Fidget-Spinner-Cookies. Teilweise werden leider viele Farbstoffe und viel Fett verwendet.
Die Aufwendigkeit und der Schwierigkeitsgrad der Rezepte variiert. Manche Rezepte lassen sich recht schnell und ohne größeren Aufwand zubereiten, für andere Rezepte sollte man dagegen etwas mehr Zeit einplanen. Dadurch ist aber ein Rezept für jede Situation dabei.

Fazit: Ein schönes Kochbuch mit sehr ansprechenden Farbfotos, welches gut für junge Kochanfänger geeignet ist.

Bewertung vom 22.09.2018
Die neue gute Küche
Plachutta, Ewald; Wagner, Christoph

Die neue gute Küche


ausgezeichnet

Im Kochbuch "Die neue gute Küche" befinden sich 400 Rezepte, die in

- Kalte Gerichte
- Warme Gerichte
- Süße Gerichte
- Vorratskammer

eingeteilt sind.
Hinten im Buch befindet sich außerdem ein sehr ausführlicher Teil mit vielen nützlichen Tipps, welche die Zubereitung der Rezepte erleichtern.

Die Überpunkte sind außerdem noch mal untergliedert und bieten somit eine bessere Übersicht.

Der Rezeptaufbau ist einfach und somit sehr übersichtlich. Unter den Rezepten befinden sich meistens noch kleinere Tipps zu Variationsmöglichkeiten oder Beilagentipps.

Außerdem findet man auch unter einigen Rezepten Wissenswertes über beispielsweise die Herkunft des Rezeptes.

Das Kochbuch bildet die Fortsetzung von "Die gute Küche" weshalb sich im Buch eher moderne, traditionelle oder Rezepte aus anderen Ländern befinden.

Sehr nützlich finde ich auch die bebilderten Schritt-für-Schritt Anleitungen für ungewöhnlichere Arbeitsschritte, wie Lammrücken füllen, Ravioli füllen oder ein Parfait herstellen.

Schön sind auch, die wenigen Farbbilder im Buch. Davon hätten es gerne noch mehr sein dürfen, da man dann genauere Vorstellungen vom Rezept bekommen kann.

Die Rezeptauswahl im Buch ist wirklich riesig. Von Sushi über Risotto bis hin zu Soufflés ist wirklich alles dabei!

Fazit: Ein Kochbuch, dass sich wirklich lohnt! Tolle Rezepte, große Auswahl und variierender Schwierigkeitsgrad - hier findet wirklich jeder etwas für seine Bedürfnisse!

Bewertung vom 10.09.2018
Tiergeister AG - Achtung, gruselig!
Iland-Olschewski, Barbara

Tiergeister AG - Achtung, gruselig!


sehr gut

Der kleine Dackel Arik hat sich bei einem Gewitter im Wald verirrt und findet nicht mehr zurück nach Hause. Als er in eine Grube stürzt, begegnen ihm vier Tiergeister. Diese besuchen eine Gruselschule, bei der sie lernen sollen Kinder zu erschrecken. Da Arik eigentlich keine Kinder erschrecken will, gründet er mit der Wüstenspringmaus Chili, der Katze Tara, dem Chamäleon Plato und dem Kaninchen Honig die Tiergeister-AG, die Kindern helfen will, sich nicht mehr vor den Tiergeistern zu fürchten...

Das Buch ist in einem eher kindlichem Schreibstil geschrieben. Dieser liest sich sehr gut und passt zu der Thematik.
Die Geschichte wird von liebevoll gezeichneten Farbillustrationen untermalt und Tiergeräusche sind bunt oder fett hervorgehoben und sind sehr ansprechend.

Die Geschichte hat einen gewissen Gruselfaktor, wie der Titel schon verrät. Für Kinder ab 10 Jahren ist das Buch aber nicht mehr wirklich gruselig. Das war ein bisschen schade, da der Titel ja etwas mehr Grusel versprach.
Die Idee Tiere und Geister zu kombinieren wurde sehr gut umgesetzt und ist, gerade für jüngere Kinder großer Lesespaß.

Nichtsdestotrotz konnte uns die Geschichte sehr gut unterhalten. Die Geschichte wird aus der Perspektive des Hundes Ariks erzählt. Dieser war uns sehr sympathisch und wir haben ihn richtig ins Herz geschlossen.

Fazit: "Die Tiergeister AG - Achtung gruselig" ist ein gelungener Auftakt für eine neue Kinderbuchreihe.

Bewertung vom 07.09.2018
Wo alles beginnt / Hazel Wood Bd.1
Albert, Melissa

Wo alles beginnt / Hazel Wood Bd.1


weniger gut

Die 17-jährige Alice Proserpine wird, seit sie denken kann, vom Unheil verfolgt. Dabei ist es egal wie oft sie und ihre Mutter umziehen, das Unheil ist ihnen immer auf der Spur.
Als plötzlich ihre Großmutter, die geheimnisvolle Märchenerzählerin Althea Proserpine verstirbt, scheint das Unheil besiegt. Das dem nicht so ist, merkt Alice erst als plötzlich ihre Mutter spurlos verschwindet. Zurück bleibt nur die Warnung "Halt dich fern von Hazel Wood". Doch Alice begiebt sich trotzdem auf die Suche nach dem geheimnisvollen Anwesen ihrer Großmutter...

Nach dem großen Hype um das Buch bin ich mit relativ hohen Erwartungen an das Buch herangegangen.
Das diese sich nicht zu erfüllen schienen merkt ich schon auf den ersten paar Seiten, denn ich fand unheimlich schlecht ins Buch hinein.

Der Schreibstil ist sehr wirr und holprig. Das Buch spielt in der Gegenwart, doch mittendrin folgen immer wieder Rückblenden aus Alice Kindheit. Diese sind weder mit einem Absatz abgetrennt, noch mit einer anderen Schriftart geschrieben, sodass man nicht immer gleich erkannt hat, ob es sich um Rückblenden handelte oder nicht. Dadurch kam bei mir schnell Verwirrung auf, wodurch ich auch immer aus dem Lesefluss gerissen wurde und die Seite nochmal lesen musste.
Insgesamt bin ich beim Lesen von Hazel Wood auch sehr langsam vorangekommen und habe für wenige Seiten oft lange gebraucht.

Hinzu kam für mich, dass ich die Hauptprotagonistin Alice wirklich unsympathisch fand, was auch an ihrer ständigen Wut liegt.

Die Handlung spielt ungefähr ein 3/4 des Buches in unserer Welt und die restliche Zeit im Hinterland.
Ungefähr die ersten 130 Seiten konnte mich das Buch gar nicht packen, doch dann wurde es für ungefähr 100 Seiten spannend und ich war auch besser in der Geschichte drinnen. Dann fand Alice den Eingang ins Hinterland und die Handlung wurde leider wieder sehr durcheinander und erfolgte ohne erkennbaren roten Faden. Dabei tauchen ständig neue Figuren auf, die nichts mit der eigentlichen Handlung zu tun haben, sodass ich irgendwann einfach keinen Durchblick mehr hatte.

Fazit: Nach dem riesigen Hype bin ich insgesamt sehr enttäuscht von dem Buch und hatte mir deutlich mehr erhofft. Zwischenzeitlich wurde die Geschichte wirklich spannend und konnte mich packen, doch durch den Großteil des Buches quälte ich mich durch. Daher leider nur 2 von 5 Sternen.

Bewertung vom 08.07.2018
Naturnahes Kochen - einfach, gut, gesund
Seitz, Erwin

Naturnahes Kochen - einfach, gut, gesund


sehr gut

Naturnahes Kochen - vor allem im Sommer sehr gefragt. Das Buch bietet dazu genau die richtige Anregung.

Allerdings sollte man vorher wissen, dass es sich hier nicht um ein klassisches Kochbuch handelt. Hier überwiegt der warenkundliche Teil.
Man erfährt interessante Details rund um verschiedene kulinarische Regionen und über die dortige Kultur. Auch spannende geschichtliche Fakten sind vorhanden. Nach einigen sehr theoriereichen Seiten folgen klar gedruckte große Bilder, die das Buch schön ergänzen.

Im zweiten Teil des Buches folgen 24 unterschiedliche Rezepte an deren Anfang man nützliche Variationstipps und Einkaufstipps erhält.
Leider fand ich die Art, wie die Rezepte aufgeschrieben waren, etwas unübersichtlich. Denn nicht nur, dass die Rezepte als fast fortlaufender Fließtext geschrieben waren, zwischen der Zubereitungsanweisung wurden noch weitere Tipps zum Einkauf etc. gegeben. Dennoch kommt man mit den Rezepten zurecht. Man sollte sie sich nur vor dem Kochen schon mal durchgelesen haben.
Ergänzt werden die Rezepte schön von großformatigen appetitanregenden Bildern.

In der Zubereitungsdauer sind die Rezepte sehr unterschiedlich. Manche schafft man in einer halben Stunde zuzubereiten, für andere sollte man 2 Stunden ansetzen. Auch im Schwierigkeitsgrad variieren die Rezepte. Von einfach bis schwer ist alles dabei.
So ist das Buch auch nicht nur für "Profis am Herd" geeignet sondern auch nicht so erfahrene Köche, dürften ihre Freude haben.

Fazit: Ein schönes Kochbuch, dass vor allem geeignet ist, wenn man sich für die Hintergründe des Kochens und der Zutaten interessiert.

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