Benutzer
zu den Top-Rezensenten

Benutzername: ejtnaj
Wohnort: Schleswig-Holstein
Über mich:
Danksagungen: 4 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 130 Bewertungen
Bewertung vom 26.02.2020
Die Farben der Schönheit - Sophias Hoffnung / Sophia Bd.1
Bomann, Corina

Die Farben der Schönheit - Sophias Hoffnung / Sophia Bd.1


ausgezeichnet

Als Sophia Krohn 1926 von einem Tag auf den anderen ihr Elternhaus verlassen muss weiß sie nicht was sie tun soll. Erst als sie vor dem Mann steht von dem sie glaubt er liebt sie, begreift Sophia dass sie das gemeinsame Kind alleine aufziehen muss.
Zusammen mit ihrer Freundin Henny entschließt sich Sophia nach Paris zu gehen da sie als ledige Mutter sowie keine Zukunft in Berlin hätte.
In Paris erhält Sophia die einzigartige Chance bei der großen Helena Rubinstein zu arbeiten uns so geht die Reise für Sophia über den großen Teich nach New York wo sie auf ein neues Glück hofft.

Die Romane von Corina Bomann begeistern mich immer wieder aufs Neue und so war ich auf den Auftaktband dieser neuen Reihe wirklich gespannt und obwohl ich den ganzen Beautykram nicht spannend finde hatte ich mich auf das Lesen gefreut.
Mir ist der Einstieg ins Buch leider nicht ganz so leicht gefallen und es hat locker 150-200 Seiten gedauert bis ich richtig in die Handlung eingetaucht war. Da ich dies aber immer als Startproblem bei den Romanen von Frau Bomann habe wusste ich dies und es hat mich dadurch im Lesefluss auch nicht behindert.
Den Erzählstil den die Autorin gewählt hat empfand ich als sehr angenehm während des Lesens und auch wenn alles nur aus der Sicht von Sophia erzählt war so ergab alles zusammen mit den Dialogen mit den anderen Figuren ein völlig rundes Bild für den Leser.
Sophia hatte es nicht leicht nachdem ihr Vater sie verstoßen hat, auch war sie zu Beginn wirklich sehr Naiv man hat bemerkt wie behütet sie aufgewachsen ist. Mit der Zeit wurde Sophia selbstbewusster wobei ich sagen muss etwas Weltfremd habe ich sie bis zum Schluss gehalten. Ihre Zeit in Paris war wirklich nicht leicht, wobei mir das Angebot bei Helena Rubinstein zu arbeiten doch etwas zu schnell kam, aber das ist ja auch Ansichtssache.
Den Handlungsort New York und Sophias Geschichte dort hat mir dagegen besser gefallen auch wenn manches auch nicht ganz so realistisch war, aber dies ist eben die künstlerische Freiheit der Autorin.
Den Puderkrieg zwischen Helena Rubinstein und Elizabeth Arden musste ich nachschlagen und ja mehr kann ich dazu eigentlich auch nicht sagen.
Dem Handlungsverlauf konnte man immer sehr gut folgen und bei fast 550 Seiten ist das ja leider auch nicht immer so. Obwohl ich nicht alle Entscheidungen die Sophia im Laufe des Romans getroffen hat verstehen konnte, auch wenn es damals vor fast 100 Jahren eine andere Zeit war, so konnte ich sie wenigstens nachvollziehen.
Gut gefallen aht mir, dass der Spannungsbogen bis zum Schluss gespannt war und es so nie langweilig oder langatmig wurde. Einiges ist passiert was ich so vielleicht auch nicht erwartet hätte aber dies empfand ich als sehr positiv beim Lesen.
Die Figuren des Romans waren alle mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben, so dass man sie sich während des Lesens sehr gut vorstellen konnte.
Es hat seine Zeit gedauert, aber dann mochte ich Sophia wirklich sehr gerne. Bei Henny bin ich mir bis jetzt noch nicht so Sicher was ich von ihr halten soll und ich warte mal ob sie im zweiten Teil auftaucht um mir eine bessere Meinung von ihr bilden zu können.
Man konnte sich alle Handlungsorte des Romans problemlos vor dem inneren Auge entstehen lassen nur durch die detaillierten Beschreibungen obwohl ich noch nie in Paris oder New York war.
Alles in allem habe ich mit dem Roman unterhaltsame Lesestunden verbracht nachdem ich richtig in die Geschichte eingetaucht war. Nun bin ich sehr gespannt wie Sophias Geschichte weitergehen wird und freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil.
Sehr gerne vergebe ich alle fünf Sterne für das Buch.

Bewertung vom 03.02.2020
Someone Else / Someone Bd.2
Kneidl, Laura

Someone Else / Someone Bd.2


ausgezeichnet

Cassie und Auri sind nicht nur beste Freunde und wohnen zusammen, nein sie teilen auch die Leidenschaft für Fantasyliteratur und würden eigentlich das perfekte Paar abgeben.
Obwohl Cassie sich total zu Auri hingezogen fühlt hat sie doch immer wieder das Gefühl es würden Welten zwischen ihnen liegen. Auri liebt es unter Leute zu gehen und spielt Football. Cassie dagegen hasst große Menschenmengen und ist am liebsten zuhause auf der Couch.
Doch irgendwann kann Cassie ihre Gefühle für Auri nicht mehr verdrängen was aber nicht heißt, dass es ein Happy End geben wird.

Nachdem ich schon im letzten Jahr Someone New sehr gerne gelesen habe stand für mich fest auch diesen 2. Teil möchte ich unbedingt lesen da man die Figuren ja alle schon kennt und ich erfahren wollte wie es bei Cassie und Auri weitergehen wird.
Cassie hat ein großes Handicap und dies ist ihre Diabetes, ich denke auch ihre Art bzw. ihre Scheu vor Menschenmengen hängt damit zusammen. Auri dagegen ist Sportler und ja sein Problem ist er gibt zu viel auf die Meinung anderer Menschen und steht nicht zu dem was er liebt, vielleicht ist hier seine Hautfarbe das Problem ich weiß es nicht. Beide lieben Fantasy alles Art und ja dies ist bestimmt eine sehr gute Basis für mehr.
Mir ist der Einstieg ins Buch mehr als leicht gefallen und so war es für mich kein Wunder, dass ich das Buch recht schnell gelesen hatte.
Den Erzählstil den die Autorin gewählt hatte empfand ich als sehr angenehm und hat einen als Leser mit rein in die Geschichte genommen und einen fast schon an der Hand durch die Handlung begleitet. Ja, es war zwar alles aus der Sicht von Cassie erzählt wobei aber auch Auri zu Wort kam und alles zusammen für mich ein völlig rundes Bild ergeben hat.
Dem Handlungsverlauf konnte ich immer folgen da er wirklich sehr gut durchstrukturiert war, so waren auch die Entscheidungen die im Laufe des Romans getroffen wurden immer sehr gut nachvollziehbar für mich.
Ebenso war der Spannungsbogen bis zum Ende gespannt, so konnte ich mir immer wieder Gedanken machen wie es wohl weitergeht auch wenn ich mir Sicher war es wird bestimmt ein Happy End geben.
Die eine oder andere Sache in Bezug auf die Diabetes haben mich verwirrt und auch bei Nachfragen bei Bekannten mit Typ1 haben war manches für mich nicht ganz schlüssig, aber es hat mich im Lesefluss nicht behindert und somit blende ich dies bei der Bewertung auch aus.
Die Figuren des Romans waren mit viel Liebe zum Detail beschrieben, so dass ich mir diese völlig problemlos während des Lesens vorstellen konnte.
Cassie und Auri fand ich schon im ersten Teil sehr sympathisch und so habe ich sie gleich in mein Leserherz geschlossen.
Die Handlungsorte sind so bildlich beschrieben gewesen, dass ich mir alles sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen konnte.
Ich möchte noch eines hinzufügen, ehrlicherweise bin ich kein Katzenmensch und hätte die Tiere wirklich nicht im Roman benötigt, mir sind die Tiere einfach suspekt und dank der Katzen dies es hier in der Natur gibt wird sich dies wohl auch nie legen.
Alles in allem habe ich mit dem Roman sehr entspannte Lesestunden verbracht und freue mich nun schon sehr auf den dritten Teil der Reihe.
Sehr gerne vergebe ich alle fünf Sterne.

Bewertung vom 31.01.2020
Die Frauen von Richmond Castle
Rees, Tracy

Die Frauen von Richmond Castle


gut

n ihrem Haus welches Richmond Castle genannt wird leben Blue und die gesamte Familie Camberwell glücklich und zufrieden. Jedenfalls auf den ersten Blick, denn als Blue eine junge Frau bei ihnen aufnimmt gerät das Familienglück der Familie sehr ins Wanken. Blue und Delphine werden recht schnell Freundinnen, doch ob die Freundschaft trotz des Standesunterschieds eine Chance haben wird wohl erst die Zeit zeigen.

Zugegeben, ich habe noch keinen Roman von Tracy Rees gelesen, hier bei diesem Roman hatte mich der Klappentext sehr neugierig gemacht und so hatte ich mich sehr gefreut als ich das Buch über Vorablesen bekommen habe.
Schon als ich mir den Roman als nächsten Lesestoff geholt habe, habe ich die etwas kleine Schrift bzw. die sehr engen Zeilenabstände gesehen aber mir nichts dabei gedacht. Allerdings muss ich sagen, dass die Schrift wenigstens um einen Punkt größer hätte sein können um angenehmer Lesen zu können da mir wenn ich länger gelesen habe mir alles vor dem Auge verschwommen ist und ich auch sehr gerne in den Zeilen verrutscht bin. Und nein, so alt bin ich noch nicht aber hier war es wirklich ein Problem für mich.
Leider ist mir der Einstieg ins Buch nur sehr schwer gefallen und ich kam auch nicht wirklich voran da mich der Roman als Leser irgendwie nicht abgeholt hat.
Auch fand ich den Erzählstil nicht sehr angenehm da alles nur so dahingeplätschert ist und es keinerlei Spannung gab.
Insgesamt war die Handlung auf drei Erzählstränge aufgebaut, wobei man zu Beginn eines Kapitels nie wusste aus wessen Sicht denn nun erzählt wird, was einen auch im Lesefluss behindert hat.
Nachdem ich bemerkt habe wir ich nach knapp 200 Seiten immer noch Probleme hatte dem Handlungsverlauf zu folgen und alles getan habe um nur ja nicht zu lesen, habe ich mich entschlossen das Buch abzubrechen was ich nur sehr selten mache.
Man konnte sich die Handlungsorte anhand der Beschreibungen recht gut vorstellen während des Lesens.
Auch die Figuren des Romans empfand ich als recht anschaulich beschrieben, so dass man sie sich alle beim Lesen vor dem inneren Auge entstehen lassen konnte.
Alles in allem ein Roman der mich als Leser leider gar nicht abgeholt hat und nach längerer Überlegung habe ich mich entschlossen drei von fünf Sternen zu vergeben.

Bewertung vom 27.01.2020
Die Galerie am Potsdamer Platz / Die Galeristinnen-Saga Bd.1
Cedrino, Alexandra

Die Galerie am Potsdamer Platz / Die Galeristinnen-Saga Bd.1


sehr gut

Nach dem Tod ihrer Mutter beschließt Alice nach Berlin zu Reisen um die Familie ihrer Mutter kennenzulernen. Zuerst trifft sie nur auf kalte Ablehnung bis ein Teil der Kunsthändlerfamilie Waldmann sie als Mitglied der Familie annimmt.
Da sie sich in Berlin sofort wohl fühlt beschließt Alice zu bleiben und so entdeckt sie auch ihr Talent für die Fotografie. Auch die Liebe begegnet ihr in der Person des Deutsch-Iren John.
Irgendwann beginnt Alice mit ihren Onkeln die Idee die Galerie der Familie wieder zu eröffnen umzusetzen und dabei ist ihnen Erik eine große Hilfe da er Teile seiner Kunstsammlung verkaufen möchte.

Als ich die Leseprobe bei Vorablesen gelesen habe und dann auch meinen Eindruck dazu abgegeben habe, habe ich wirklich gehofft das Buch lesen zu dürfen da mich die Handlung gleich gepackt hat.
Ich hatte mich auf einen Historischen Roman gefreut der die Geschichte einer Galeristenfamilie erzählt und das was ich bekommen habe hat mich nicht so ganz überzeugen können.
Es geht hier um Alice die die Familie ihrer Mutter kennenlernen möchte und in die Glitzerwelt von Berlin eintaucht. Dabei erfährt sie auch einiges über sich selbst und ja auch das Bild ihrer Mutter wird dabei angekratzt. Die Nazis bekommen zu der Zeit auch immer mehr Macht und alles ist nicht mehr ganz so leicht wie es mal gewesen ist. Auch erfährt Alice Dinge die sie vielleicht nicht hätte Wissen wollen.
Der Einstieg ins Buch ist mir noch relativ leicht gefallen, doch je weiter ich in den Roman eingetaucht bin umso länger hab eich gebraucht ein Kapitel zu lesen. Woran es lag ich weiß es nicht genau, ich kann nur sagen Alice ging mir mit der Zeit etwas auf die Nerven.
Der gesamte Roman wurde aus der Sicht von Alice erzählt, aber da auch die anderen Figuren in Gesprächen zu Wort kamen ergab alles eine völlig runde Geschichte für den Leser.
Man konnte auch dem Handlungsverlauf immer gut folgen und ja hätte der Roman nicht ganz so viele Längen gehabt wäre es eindeutig besser gewesen.
Die Figuren des Romans konnte ich mir alle anhand der Beschreibungen recht gut vorstellen während des Lesens.
Auch Berlin und seine unterschiedlichen Gesichter als Handlungsorte empfand ich als sehr gut beschrieben und so konnte ich mir diese während des Lesens auch sehr gut vorstellen.
Alles in allem ein Roman der mich Leider nicht zu 100% überzeugen konnte und mich auch mit mehr als einer offenen Frage zurückgelassen hat.
Bei der Sternevergabe tue ich mich hier sehr schwer, ich würde dem Roman gerne 3,5 Sterne vergeben aber da dies ja Leider meisten nicht geht runde ich auf vier Sterne auf.

Bewertung vom 27.01.2020
Die Frauen vom Alexanderplatz
Schneefuß, Elke

Die Frauen vom Alexanderplatz


ausgezeichnet

Dezember 1918, Berlin leidet unter der Niederlage des Krieges und die Revolution macht es für die Bewohner auch nicht besser.
Benno ist Matrose und mit den Roten aus Kiel in die Hauptstadt gekommen, als er Vera kennenlernt und sich in sie verliebt fühlt er sich seiner Zukunft sehr Nahe. Doch seine Vergangenheit in Gestalt seiner Jugendliebe Fritzi reist ihm nach um ihn zurück nach Hause zu holen.
Auch die Fabrikantentocher Hanna kommt von ihrer Zeit weit weg von Berlin zurück in die Stadt und schmiedet eifrig Pläne für die Zukunft.
Alle drei Frauen versuchen das Beste aus der Zeit zumachen und versuchen sich ihre Träume zu verwirklichen und Kämpfen für ihre Rechte.

Auf diesen Roman wurde ich durch Vorablesen aufmerksam und nachdem ich dann den Klappentext gelesen hatte wusste ich Sicher, dass ich das Buch lesen möchte.
Es geht hier um drei Frauen die alle ihr eigenes Schicksal haben und dadurch ihr Päckchen zu tragen haben. Sie versuchen sich eine eigene selbstbestimmte Zukunft aufzubauen und nicht an alten Traditionen festzuhalten. Wie Benno in die Handlung passt sollte man aber am besten selbst herausfinden.
Ich bin erstaunlich gut in den Roman reingekommen und ja wären die Kapitel etwas kürzer und auch etwas übersichtlich gewesen, dann wäre ich eindeutig besser vorangekommen.
Der Roman war auf die drei Handlungsstränge von Vera, Fritzi und Hanna aufgebaut. Hier hätte ich mir gewünscht wenn wenigstens bei den Absätzen zu einem neuen Handlungsstrang auch der Name gestanden wäre aus wessen Sicht dieser nun erzählt wird, dann wäre es einfach übersichtlicher gewesen.
Auch die Kapitellänge hätte man vielleicht etwas anders handhaben können, denn es waren bei knapp 450 Seiten nur 8 Kapitel das war doch etwas happig und 1 Kapitel hatte sogar knapp 100 Seiten.
Dem Handlungsverlauf konnte man immer recht gut folgen, vielleicht sogar besser wären die Kapitel nicht ganz so lang gewesen und man hätte öfters eine Denkpause einlegen können um das gelesene zu verdauen. Die getroffenen Entscheidungen waren für mich immer gut nachvollziehbar auch wenn ich vielleicht anderer Meinung war, aber man darf ja auch die Zeit in der der Roman spielt nicht vergessen.
Die drei Spannungsbögen waren immer gut gespannt und mit manchem Ausgang hätte ich so vielleicht nicht gerechnet.
Dank des Stadtplans der vorne und hinten im Umschlag vorhanden war konnte ich mir die verschiedenen Handlungsorte recht gut vorstellen und natürlich halfen auch die Ortsbeschreibungen dabei.
Die Figuren des Romans waren recht detailliert beschrieben, so dass man sich alle während des Lesens gut vor dem inneren Auge entstehen lassen konnte.
Ich empfand zwei Hauptfiguren des Romans als sehr sympathisch nur Fritzi ging mir wirklich sehr auf die Nerven.
Alles in allem hat mir der Roman sehr gut gefallen und ich hatte auch unterhaltsame Lesestunden mit ihm und wären die Kapitel anders gewesen hätte ich ihn garantiert an zwei Tagen gelesen gehabt.
Sehr gerne vergebe ich für den Roman fünf Sterne.

Bewertung vom 29.10.2019
Was perfekt war
Hoover, Colleen

Was perfekt war


ausgezeichnet

Als Quinn und Graham sich unter nicht gerade den besten Umständen kennenlernen ahnen wohl Beide nicht wohin sie dies alles führen wird. Sie verlieben sich ineinander und heiraten auch recht schnell eigentlich könnte alles perfekt sein.
Nun acht Jahre später sind Quinn und Graham noch zusammen aber glücklich kann man sie nicht nennen und gerade Quinn leidet jeden Tag schwer unter der ganzen Situation. Ob es wohl noch eine Chance für das Paar gibt das Ruder in die andere Richtung zu reißen wird wohl erst die Zeit zeigen.

Ich habe schon ein paar Romane von Colleen Hoover gelesen die sich vom Alter her eher mit jungen Erwachsenen beschäftigt haben wobei die wirkliche Geschichte auch schwere Schicksalsschläge behandelt haben. So war für mich dieser Roman mit „Erwachsenen „ Protagonisten einer wo die Figuren doch mehr in meinem Alter sind.
Ich war mir nicht ganz Sicher wohin die Reise mich führen wird und ob mich der Roman auch komplett abholen wird.
Mir ist der Einstieg ins Buch ungewöhnlich leicht gefallen, dann hat es aber einige Seiten gedauert bis ich richtig in der Geschichte drin war und mich vollständig mit dem Thema auseinandersetzen konnte, aber als dies passiert war kam ich sehr gut voran und hatte den Roman recht schnell gelesen gehabt.
Quinn und Graham lieben sich von ganzem Herzen und alles könnte Bestens sein, wenn sie sich dann nicht in einem ganz wichtigen Punkt verbeissen würden und dazu ganz vergessen immer miteinander zu reden und nichts zu verschweigen.
Die Handlung des Romans war auf zwei Handlungsstränge aufgebaut, einmal in „Damals“ und dann in „Jetzt“. Alles wird aber vollständig aus der Sicht von Quinn erzählt, wobei man sich aber auch von Graham ein sehr gutes Bild machen konnte und alles zusammen ein völlig rundes Bild für den Leser ergibt.
Den Spannungsbogen empfand ich als sehr gut gespannt und ich war mir bis zum Schluss nicht Sicher ob das Buch mit einem Happy End enden wird.
Ich empfand alle Figuren des Romans während des Lesens als sehr detailreich beschrieben und so hatte ich keinerlei Probleme mir diese während des Lesens vorzustellen.
Quinn und Graham hatte ich von der ersten Seite an in mein Leserherz geschlossen gehabt.
Ebenso empfand ich auch die Handlungsorte als gut beschrieben, so dass man sich beim Lesen etwas darunter vorstellen konnte.
Alles in allem konnte mich dieser Roman von Colleen Hoover vollständig überzeugen und deshalb vergebe ich auch sehr gerne alle fünf Sterne.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 20.10.2019
Wenn Weihnachten so einfach wär
Stoneley, Zara

Wenn Weihnachten so einfach wär


sehr gut

Sarah ist sowas von sauer schon wieder hat sie einen Beschwerdebrief über das Ferienressort in Kanada und dessen Besitzer Will Armstrong erhalten. Für ihr Reisebüro ist dies gar nicht gut und deshalb reist Sarah kurzentschlossen nach Kanada um sich das Problem mit eigenen Augen anzusehen.
Sarah hätte wohl aber nicht damit gerechnet, dass sie Will so attraktiv finden könnte.

Obwohl Zara Stoneley schon einige Romane veröffentlicht hat ist dieses Buch hier das erste was in Deutschland im Heyne Verlag veröffentlicht wurde.
Mich persönlich hatte der Klappentext angesprochen und da ich dazu für mein Leben gerne Weihnachtsromane lese wollte ich das Buch unbedingt lesen.
Vom Genre her war mir auch klar, dass das Happy End von Anfang an feststeht und der Weg dahin eben das richtig spannende ist.
Leider ist mir der Einstieg ins Buch sehr schwer gefallen und ich habe auch ungewöhnlich lange gebraucht bis ich mich mit dem Roman angefreundet hatte.
Mit Sarah wurde ich auch lange Zeit nicht so ganz warm und erst nachdem man ihre Geschichte erst sehr spät vollständig erfahren hat konnte ich sie besser verstehen.
Insgesamt war der Roman auf drei Teile unterteilt wobei aber der 2. Teil der größte Abschnitt war. Alles ist aber auch in mehrere Kapitel unterteilt und so ist es einfacher zu lesen.
Der gesamte Roman wird vollständig aus der Sicht von Sarah erzählt, wobei aber alle anderen Figuren auch zu Wort kamen und alles zusammen eine völlig runde Geschichte ergab.
Dem Handlungsverlauf konnte ich auch immer sehr gut folgen auch wenn ich nicht alle getroffenen Entscheidungen verstehe und mehr als einmal innerlich darüber den Kopf geschüttelt habe.
Leider hatte ich mal wieder mit dem britischen Humor so meine Probleme und so fand ich manches dann eben doch als etwas zu überzeugen dargestellt.
Die verschiedenen Figuren des Romans fand ich alle so gut beschrieben, dass ich mir diese während des Lesens sehr gut vorstellen konnte.
Bei den Handlungsorten hatte ich etwas Probleme mir diese so richtig vorzustellen aber es hat doch irgendwie mit viel Fantasie geklappt.
Alles in allem ein unterhaltsamer Weihnachtsroman der mich nicht so ganz überzeugen konnte und deshalb vergebe ich vier von fünf Sternen für das Buch.

Bewertung vom 06.03.2019
Neues Glück in Willow Cottage
Osborne, Bella

Neues Glück in Willow Cottage


sehr gut

Ich lese ja wirklich sehr gerne Romane aus dem Mira Taschenbuch Verlag, denn die meisten sind Liebesgeschichten und etwas fürs Herz lese ich doch immer wieder gerne.
Bei diesem Roman hier hatte mich der Klappentext neugierig gemacht und da ich auch das Cover sehr einladend fand hatte ich mich auf die Lektüre des Romans gefreut.
Der Einstieg ins Buch ist mir zu Beginn nicht ganz leicht gefallen, aber nach einigen Seiten war ich dann in der Handlung drin und kam recht gut voran.
Beth hatte es die letzte Zeit nicht leicht und kam deshalb auf die Idee das Cottage zu kaufen und zu renovieren. Aber dann gibt es da auch noch ihre Freundin Carly die sich nichts mehr wünscht als das ihr Freund ihr endlich einen Antrag macht und dabei schon richtig fanatisch wird.
Diese zwei Handlungsstränge zusammen haben eine sehr abwechslungsreiche Geschichte erzählt und obwohl man manchmal mit der einen Person ein Kapitel begonnen hat und mit der anderen als als Handlungsstrang dann beendet hat konnte man dem Handlungsverlauf immer sehr gut folgen. Auch alle Entscheidungen die im Verlauf des Buches getroffen wurden konnte man immer nachvollziehen wobei ich aber mit dem Ende so nicht gerechnet hatte.
Da die Handlungsorte alle sehr bildlich beschrieben waren konnte man sich diese problemlos während des Lesens vor dem inneren Auge entstehen lassen.
Auch die Figuren des Romans waren mit viel Liebe zum Detail beschrieben und so konnte man sich diese während des Lesens sehr gut vorstellen.
Alles in allem hatte ich unterhaltsame Lesestunden mit dem Buch verbracht auch wenn mich die Handlung nicht 100%-ig überzeugen konnte und deshalb vergebe ich vier von fünf Sternen für das Buch.

Bewertung vom 02.03.2019
Das Modehaus - Töchter der Freiheit
Kröhn, Julia

Das Modehaus - Töchter der Freiheit


gut

Da ich sehr gerne Familienromane lese hatte mich dieses Buch hier angesprochen und ich war wirklich sehr neugierig auf das Buch und habe voller Vorfreude zu lesen begonnen.
Leider ist mir der Einstieg in den Roman gar nicht leicht gefallen und so richtig warm wurde ich bis zum Schluss nicht.
Mir war klar, dass der Roman auf drei Erzählstränge aufgebaut sein würde aber so wie es dann von der Autorin gewählt war habe ich mich sehr schwer getan.
Auf knapp 530 Seiten pendelt man die ganze Zeit zwischen den drei Frauen und Jahrzehnten, so musste man immer genau aufpassen um gedanklich auch alles der richtigen Figuren zuzuordnen. Dabei war das erzählte teilweise so langatmig und ausführlich erzählt, dass ich nie viele Seiten am Stück lesen konnte da meine Gedanken irgendwann abgeschweift sind und so habe ich ewig für das Buch gebraucht.
Die Geschichten von Fanny und Lisbeth fand ich noch als sehr interessant und spannend aber die von Rieke fand ich nur nervtötend und habe hier meistens auch nur Quergelesen.
Da die Spannungsbögen in allem drei Erzählsträngen bis zum Schluss gespannt waren konnte man sich so während des Lesens seine Gedanken machen wie wohl alles Enden wird.
Auch dem Handlungsverlauf konnte man gut folgen auch wenn ich manche Entscheidungen einfach nicht nachvollziehen konnte und ich manches einfach zu übertrieben dargestellt fand.
Die Figuren des Romans egal ob Haupt- oder Nebenfiguren waren alle sehr anschaulich beschrieben, so dass man sich diese während des Lesens gut vorstellen konnte.
Auch die Handlungsorte waren alle so beschrieben um sie sich vor dem inneren Auge entstehen lassen konnte beim Lesen.
Alles in allem hatte der Roman vom Klappentext her mehr versprochen als er dann gehalten hat und mich persönlich konnte der Roman so gar nicht überzeugen und deshalb vergebe ich drei von fünf Sternen was ich ehrlich Schade finde.

Bewertung vom 25.02.2019
Der fabelhafte Geschenkeladen / Valerie Lane Bd.5
Inusa, Manuela

Der fabelhafte Geschenkeladen / Valerie Lane Bd.5


sehr gut

Orchid liebt die Arbeit in ihrem Geschenkeladen in der Valerie Lane. Es gibt dort alles was man sich nur wünschen kann, auch hat Orchid immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte ihrer Kunden und Freunde.
Ausgerechnet ihr eigener Freund Patrick vertraut ihr gar nicht und das macht Orchid noch ganz verrückt und sie beginnt an der Beziehung zu ihm zu zweifeln.
Erst als Orchid sich von ihm trennt erfährt sie seine ganze Geschichte und nun weiß sie nicht mehr was sie tun soll.

Mich hatte die Valerie Lane Reihe von Manuela Inusa schon vom ersten Band an gereizt, aber ich hatte mich nie so ganz getraut diese zu lesen und habe somit erst mit dem Vorgängerband begonnen. Da mir dieser aber sehr gut gefallen hatte und zwei andere Teile schon auf meinem Stapel zu lesender Bücher liegt war ich sehr gespannt auf dieses Buch hier.
Leider ist mir der Einstieg ins Buch sehr schwer gefallen und richtig warm wurde ich bis zum Schluss nicht so ganz.
Dies lag eindeutig an Orchid, denn mit ihrem Verhalten nicht nur in Bezug auf Patrick sondern auch auf Tobin ging sie mir wirklich auf die Nerven. Dann das nichts halbes und nichts ganzes in ihrem Verhalten zu beiden Männern und als sie dann noch zu schnüffeln begann war es bei mir wirklich gleich ganz vorbei. Der Schluss war mir persönlich dann einfach zu schnell abgehandelt und so hat mich dieser Roman etwas unzufrieden zurückgelassen.
Gut gefallen hat mir aber, dass der gesamte Roman vollständig aus der Sicht von Orchid erzählt war und man so nicht auch noch in Gedanken umswitchen musste.
Man konnte auch dem Handlungsverlauf recht gut folgen und auch wenn ich nicht alle Entscheidungen verstehen konnte war doch alles gut nachvollziehbar beim Lesen.
Auch wenn ich noch nie in Oxford war und wohl auch nie hinkommen werde, konnte ich mir die Valerie Lane und die anderen Handlungsorte recht gut während des Lesens anhand der Beschreibungen vorstellen.
Die Figuren des Romans empfand ich alle sehr gut beschrieben, so dass ich sie mir problemlos vor dem inneren Auge entstehen lassen konnte.
Alles in allem hatte ich mit dem Roman so meine kleinen und großen Probleme gerade wenn man mit der Hauptfigur nicht warm wird empfinde ich es als Leserin schwierig einen richtigen Zugang zur Handlung zu finden.
Nach längerer Überlegung habe ich mich entschlossen vier von fünf Sternen zu vergeben.

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.