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Benutzername: ejtnaj
Wohnort: Schleswig-Holstein
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Bewertungen

Insgesamt 35 Bewertungen
Bewertung vom 15.04.2018
UNTER UNS
Markus Elble

UNTER UNS


sehr gut

Helena und Ralf leben in einem Zweifamilienhaus. Als das befreundete Pärchen Miriam und Carsten aus der Erdgeschosswohnung ausziehen, weiß Helena nicht so ganz was sie davon halten soll und ja sie ist auch in Sorge wer nun wohl in die Wohnung ziehen wird.
Bald gibt es Spekulationen wer die neuen Mieter sein werden und es werden schlimme Geschichten an Helena und Ralf rangetragen, ganz vorne dabei ist Ernie ein Freund von Ralf.
Dann ist der Tag gekommen an dem Helena und Ralf auf ihre neuen Mitbewohner trifft und aufgrund der ganzen Vorurteile die sich inzwischen entwickelt haben, haben die Beiden doch bedenken wie sie mit Doro und Hilger umgehen sollen.

Dies ist der erste Roman den Markus Elbe veröffentlicht hat. Da der Autor ein ehemaliger Arbeitskollege meiner Mutter ist war ich nachdem meine Mutter das Buch gelesen hatte auch neugierig auf die Geschichte.
Der Einstieg ins Buch ist mir leider nicht ganz leicht gefallen und es hat seine Zeit gedauert bis ich richtig in der Handlung drin war. Ich würde es so beschreiben, dass sich die Vorgeschichte etwas zieht bis die Handlung einen richtig packt und man wissen möchte wie es wohl weitergehen wird.
Etwas störend fand ich persönlich die doch sehr langen Kapitel, denn bei knapp 134 Seiten sind nur drei Kapitel doch recht wenig. Ja, es gibt innerhalb der Kapitel Absätze wo man mal gut eine Pause machen kann, nur kürzere Kapitel sind mir eben lieber da man so auch das gelesene besser sacken lassen kann.
Die Geschichte wird vollständig aus der Sicht von Helena erzählt, wobei aber auch die anderen Figuren zu Wort kommen wirkt die Geschichte nicht einseitig und alles zusammen ergibt ein völlig rundes Bild für den Leser.
Der Handlung an sich konnte man sehr gut folgen und auch die Entscheidungen die im Laufe der Geschichte getroffen wurden konnte man gut nachvollziehen auch wenn man Selbst vielleicht anderer Meinung war aber dies ist ja immer Ansichtssache.
Der Spannungsbogen war auch bis zum Schluss gespannt und so konnte man sich überlegen wie die Geschichte wohl enden wird.
Die verschiedenen Figuren des Roman waren alle sehr anschaulich beschrieben und so konnte man sie sich während des Lesens sehr gut vorstellen.
Auch die Handlungsorte konnte man sich anhand der Beschreibungen problemlos vor dem inneren Auge entstehen lassen beim Lesen.
Alles in allem hat mir der Roman gut gefallen und ich bin auch auf die folgenden Geschichten gespannt, vielleicht gibt es diese dann auch als Ebook was ich wirklich begrüßen würde.
Nach längerer Überlegung vergebe ich vier von fünf Sternen für den Roman, da ich ja die Kritik mit den Kapiteln hatte.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 14.04.2018
Das Lied des Nordwinds
Kabus, Christine

Das Lied des Nordwinds


ausgezeichnet

Norwegen im Jahr 1905, Liv kommt aus ärmlichen Verhältnissen und tritt eine Stelle als Dienstmädchen in einem Missionshaushalt an. Recht schnell wird Liv vor eine schwere Entscheidung gestellt, kann sie sich vor ihren Dienstherrn stellen um Elias zu schützen?
In Deutschland oder besser Schlesien steht auch die junge Gräfin Karoline vor den Trümmern ihrer Existenz. Ihr Mann ist schwer krank und sie haben keine Nachkommen. Als Karoline dann von einem Kind erfährt welches ihr Mann kurz vor der Hochzeit in Norwegen gezeugt haben soll überlegt sie sich einen gewagten Plan.

Dies ist inzwischen der fünfte Roman von der Autorin Christine Kabus den sie veröffentlicht hat. Auch dieser hier spielt wie auch die anderen in Norwegen, genau aus diesem Grund war ich auch schon sehr gespannt auf das Buch und hatte schon länger auf die Veröffentlichung gewartet.
Wie schon der vierte Roman spielt auch dieser hier vollständig in einer Zeit und ist auf die Erzählstränge von Liv und Karoline aufgebaut. So erfährt man die Lebensgeschichte von Liv die es noch nie leicht hatte in ihrem Leben und gleich eine sehr schwere Entscheidung treffen muss und weiß nicht wie es weitergehen wird.
Bei Karoline dagegen ist es etwas anders, denn eigentlich hat sie das bekommen was sie sich gewünscht hat und doch ist es nicht so wie sie es erwartet hat und deshalb reift in ihr dieser Plan.
Obwohl immer aus der Sicht von Liv bzw. Karoline erzählt wird, kommen aber auch die anderen Figuren zu Wort und so ergibt alles zusammen ein rundes Bild für den Leser und ja was die Geschichte von Liv und Karoline betrifft wie diese Geschichten zusammenhängen zeigt sich erst mit der Zeit.
Der Handlung an sich konnte man sehr gut folgen und auch die Entscheidungen die im verlaufe des Buches getroffen wurden konnte man gut nachvollziehen.
Der Spannungsbogen ist bis zum Schluss erhalten und so konnte man sich immer auch seine Gedanken machen wie wohl alles enden wird.
Ich persönlich fand alle Figuren des Romans mit viel Liebe zum Detail beschrieben, so dass man sie sich sehr gut vorstellen konnte während des Lesens.
Liv und Elias hatte ich recht schnell in mein Leserherz geschlossen, bei Karoline hatte ich zu Beginn noch so meine Bedenken und ja dies hat sich auch erst im Laufe des Romans geändert.
Obwohl ich noch nie in Norwegen oder in Schlesien war konnte man sich anhand der Landschafts- und Ortsbeschreibungen sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen.
Alles in allem hat mir der Roman sehr gut gefallen und ich habe schöne Lesestunden mit dem Buch verbracht.
Sehr gerne vergebe ich für den Roman alle fünf Sterne.

Bewertung vom 14.04.2018
Halt die Wolken fest (Liebesroman, Drama) (eBook, ePUB)
Stiller, Dorothea

Halt die Wolken fest (Liebesroman, Drama) (eBook, ePUB)


gut

Harper versucht alles um ihren Vater zu überzeugen das sie schon bereit ist die Firma zu übernehmen.
Dabei vergisst Harper aber auch ans ich zu denken, als bei einem Geschäftstermin in New York alles schief geht was nur schief gehen kann lernt sie Mason kennen und stimmt auch erst dessen Vorschlag zu aber eigentlich hat sie nicht vor ihr Versprechen einzulösen.
Doch dann steht Mason einfach vor ihrer Wohnungstür und ja für Harper wird alles anders.

Da ich sehr gerne Liebesgeschichten lese, dachte ich diese Kurzgeschichte könnte etwas für mich sein.
Von der Autorin Dorothea Stiller habe ich noch nie etwas gelesen und so war ich nur umso gespannter auf die Geschichte.
Mit ist der Einstieg ins Buch recht leicht gefallen und ja ich war innerhalb kürzester Zeit auch mit der Geschichte durchgewesen.
Allerdings konnte mich das Buch nicht vollständig überzeugen, denn zum einen fand ich die Geschichte recht oberflächlich erzählt und auch wenn es eine Kurzgeschichte ist hat mir etwas Tiefe in der Geschichte gefehlt.
Der Schluss konnte mich überhaupt nicht überzeugen, es kam für mich so rüber als ob man schnell fertig werden wollte da die gewünschte Seitenzahl erreicht war.
Der Handlung konnte man zwar folgen aber ja einiges war für mich einfach nicht schlüssig.
Man konnte sich die Figuren recht gut vorstellen während des Lesens.
Was ich auch störend fand, ist dass die Geschichte ca. 58% des Ebooks umfasst und der Rest von 42% nur Werbung ist und dies finde ich eindeutig zu viel.
Nach längerer Überlegung vergebe ich drei von fünf Sternen für das Buch da es mich einfach nicht überzeugen konnte.

Bewertung vom 06.04.2018
Vier Pfoten am Strand
Schier, Petra

Vier Pfoten am Strand


ausgezeichnet

Ben hat sich entschlossen den Sommer über in dem kleinen Örtchen Lichterhaven an der der Nordsee an seinen Skulpturen zu arbeiten.
Kurz vor seiner Reise hat er noch einen jungen Rüden mit dem Namen Boss bei sich aufgenommen.
Boss stellt nicht nur das Leben von Ben völlig auf den Kopf, sondern versucht auch immer seinen Kopf durchzudrücken.
Zum Glück gibt es im Ort eine Hundeschule und Christina nimmt sich dem Duo an und ja nicht nur Boss scheint gefallen an ihr zu finden.

Die Romane von Petra Schier lese ich schon seit einigen Jahren sehr gerne und seit sie im Mira Verlag ist gibt es auch Liebesromane die in dem kleinen Urlaubsort Lichterhaven an der Nordsee spielen. Vor ca. 2 Jahren gab es den ersten Roman und nun ist der zweite Roman erschienen.
Beide Romane können unabhängig voneinander gelesen werden, wobei ich es besser finde wenn man sie nacheinander liest einfach weil es für den Flair der Romane einfach schöner ist.
Natürlich muss einem auch klar sein, dass es hier um eine Liebesgeschichte geht bei der es ein Happy End gibt und ja der Vierbeiner darf in diesen Romanen auch zu Wort kommen was dann Kursiv vom Text abgehoben ist.
Mir persönlich ist der Einstieg ins Buch mehr als leicht gefallen und obwohl es etwas mehr als 400 Seiten sind hatte ich es innerhalb von 2 Tagen gelesen gehabt, was so eigentlich nicht geplant war.
Den Stil den die Autorin gewählt hat um die Geschichte zu erzählen empfand ich als sehr angenehm und auch die Wechsel zwischen den Erzählsträngen von Christina und Ben war gar nicht störend. Gut gefallen hat mir auch, dass man die Familie Messern auch wieder trifft welche man schon aus dem ersten Roman kennt.
Auch dem Handlungsverlauf konnte man vollkommen problemlos folgen und da der Spannungsbogen immer sehr gut gespannt war, konnte man sich so seine Gedanken machen wie es wohl zum Happy End kommen wird.
Obwohl das Örtchen an der Nordsee vollkommen fiktiv ist, kann man sich allein durch die liebevollen Beschreibungen sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen während des Lesens.
Die Figuren des Romans waren alle mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben, so konnte man sie sich beim Lesen sehr gut vorstellen.
Auch wenn Boss kein Mensch ist hatte ich ihn recht schnell in mein Leserherz geschlossen und seine zwei Menschen natürlich auch.
Alles in allem hat mir das Buch mehr als gut gefallen und hoffentlich muss man nicht wieder 2 Jahre auf die Fortsetzung bzw. einem neuen Roman aus Lichterhaven warten.

Bewertung vom 04.04.2018
Die kleine Inselbuchhandlung
Mommsen, Janne

Die kleine Inselbuchhandlung


ausgezeichnet

Greta hat ganz spontan beschlossen ihre Tante auf Föhr zu besuchen ums ich eine Auszeit als Stewardess zu nehmen.
Kaum auf der Insel angekommen möchte sie ihrer Tante bei der Auflösung ihrer Bibliothek helfen und startet mit einem Bücherflohmarkt.
Beim Verkauf der Bücher fühlt sich Greta so wohl, dass sie sich vorstellen kann für immer zu bleiben.

Seit ich vor ca. 7 Jahren den ersten „Oma“ Roman von Janne Mommsen gelesen habe, gibt es eigentlich kein Jahr wo ich nicht einen Mommsen Roman lese.
Auch wenn die Insel hier im Roman keinen Namen hat, so gibt es doch kleine Hinweise für die treuen Leser das es auch hier wieder Föhr ist.
Mir ist der Einstieg in die Geschichte mehr als leicht gefallen und hätte ich mich nicht zu Pausen gezwungen, dann hätte ich das Buch wohl in einem Rutsch gelesen gehabt.
Der Erzählstil war wieder locker leicht und so waren auch die ernsten Themen nicht zu bedrückend erzählt aber haben doch zum Nachdenken angeregt.
Greta hat es gerade nicht leicht und erst auf der Insel findet sie langsam wieder zu sich Selbst und beginnt Entscheidungen zu fällen.
Gut gefallen hat mir, dass der Roman vollständig aus der Sicht von Greta erzählt wird. Wobei hier aber auch die anderen Figuren zu Wort kamen, so dass alles zusammen ein völlig rundes Bild für den ergab.
Dem Handlungsverlauf kann man Problemlos folgen und da auch der Spannungsbogen bis zum Schluss da war konnte man auch seine Gedanken auf Reisen gehen lassen und wie eben auch überlegen wie wohl alles endet.
Die Figuren des Romans waren alle mit viel Liebe zum Detail beschrieben, so dass man sie sich während des Lesens sehr gut vorstellen konnte.
Ich persönlich kann gar nicht sagen ob ich Greta oder doch ihre Tante Hille mir sympathischer war, also ganz einfach ich habe beide in mein Leserherz geschlossen.
Auch die Handlungsorte waren sehr liebevoll beschrieben, so konnte man sie sich ganz leicht vor dem inneren Auge entstehen lassen.
Alles in allem hat mir der Roman sehr gut gefallen und ich habe sehr angenehme Lesestunden mit ihm verbracht.
Es ist ein Wohlfühlroman Ideal für den Strandkorb zum abschalten und den Alltag zu vergessen.
Schon heute freue ich mich auf den nächsten Roman aus der Feder von Janne Mommsen.

Bewertung vom 02.04.2018
Going for the Goal
Rider, Sara

Going for the Goal


gut

Jillian Nichols hat sich ihren Traum als Sportagentin zu arbeiten erfüllt. Dabei hält sie sich eisern an die Regeln die sie sich selbst auferlegt hat.
Nun steht der NHL-Star Nick Salinger vor ihr und bittet sie als seine Agentin zu arbeiten, doch sie lehnt es ab da sie sich schon vor vielen Jahren getroffen haben. Obwohl die Luft zwischen ihnen knistert schafft es Nick sie zu überzeugen nur ob die Verbindung wirklich nur auf die geschäftliche Ebene begrenzt ist wird wohl erst die Zeit zeigen.

Für mich persönlich war es der erste Roman den ich von Sara Rider gelesen habe.
Da ich sehr gerne Liebesromane lese und diese auch gerne im Sportbereich spielen dürfen hatte mich der Klappentext neugierig gemacht und so war ich gespannt wie mir wohl der Roman gefallen würde.
Der Einstieg ins Buch ist mir relativ leicht gefallen, doch insgesamt habe ich doch etwas länger als üblich gebraucht bis ich den Roman gelesen hatte. Dies lag zum einen daran, dass einiges was relativ nebensächlich war so langatmig erzählt war, dass es mich doch im Lesefluss gehindert hat. Zum anderen fand ich es fast schon erschreckend wie oberflächlich das Ebook korrigiert wurde, denn teilweise fehlten Wörter ganz, dann nur Buchstaben und dann gab es Sätze wo manches doppelt drin war und ja dies hat mich dann doch sehr stark beim Lesen behindert.
Die Geschichte an sich ist auf die zwei Erzählstränge von Nick und Jillian aufgebaut und so bekommt man als Leser die Gefühlswelt von beiden Hauptprotagonisten mit und es ergibt ein völlig rundes Bild der Geschichte für den Leser.
Auch dem Handlungsverlauf konnte man sehr gut folgen und auch wenn man manche Entscheidungen bestimmt anders getroffen hätte konnte man alles gut nachvollziehen.
Die verschiedenen Figuren des Romans fand ich alle sehr gut beschrieben, so dass man sie sich während des Lesens vorstellen konnte.
Die Handlungsorte waren auch recht gut beschrieben, doch manches hätte etwas mehr Farbe vertragen können damit man sich alles vor dem inneren Auge besser entstehen lassen hätte können.
Alles in allem konnte mich der Roman nicht vollständig überzeugen und ich war fast schon froh als ich ihn beendet hatte.
Nach längerer Überlegung vergebe ich für das Buch drei von fünf Sternen.

Bewertung vom 28.03.2018
Eine Liebe in Apulien
Grementieri, Sabrina

Eine Liebe in Apulien


sehr gut

Viola ist völlig überrascht, denn ausgerechnet sie erbt den alten Gutshof ihrer Großmutter.
Obwohl es ein schöner Host ist, ist er im Laufe der Jahre völlig heruntergekommen und so muss Viola nicht nur mit der Trauer fertig werden sondern auch den Hof wider in Schuss bringen.
Bei ihrer Arbeit hilft ihr ein junger Mann und Viola fühlt sich von Anfang an zu ihm hingezogen auch wenn er ihr gegenüber immer sehr Wortkarg ist.

Ich habe noch nie ein Buch oder eine Geschichte von Sabrina Grementieri gelesen, aber ich gehe sowieso davon aus das es der Debütroman der Autorin ist.
Mich hatte hier zuerst der Klappentext angesprochen und auch das Cover fand ich recht anziehend. Nachdem ich im Internet dann auf die Leseprobe gestoßen bin war ich mir sehr Sicher, dass ich das Buch lesen möchte.
Der Einstieg ins Buch ist mir nicht ganz leicht gefallen und ich habe mich mit dem ½ des Romans auch recht schwer getan. Ich denke zum einen lagen meine Probleme am Erzählstil den die Autorin gewählt hat, denn dies war immer so erzählt das es nie von den Figuren selbst erzählt war sondern wie wenn man als Leser von außen in die Geschichte schaut und es eine 3. Person erzählt. Für mich persönlich ist dieser Erzählstil einfach nichts und ja hier hat es gedauert bis ich richtig in der Handlung drin war.
Dem Handlungsverlauf an sich konnte man aber recht gut folgen, ob man alle getroffenen Entscheidungen so selbst getroffen hätte liegt ja immer im Auge des Betrachters und ja für mich war manches doch einen Tick zu viel.
Der Spannungsbogen war auch recht lange erhalten, allerdings ist er mir dann zu schnell abgeflacht und ja konnte mich nicht so ganz überzeugen.
Die Figuren des Romans konnte man sich alle gut anhand der Beschreibungen während des Lesens vorstellen.
Auch die Handlungsorte konnte man sich aufgrund der Beschreibung vor dem inneren Auge entstehen lassen.
Alles in allem ein Roman mit dem ich unterhaltsame Lesestunden verbracht habe, allerdings konnte mich das Buch nicht zu 100% überzeugen und deshalb vergebe ich vier von fünf Sternen.

Bewertung vom 24.03.2018
Bernsteinzauber und Liebesglück
Wiemers, Lilli

Bernsteinzauber und Liebesglück


sehr gut

Bei diesem Buch hier hatte mich zuerst das Cover angesprochen und als ich dann den Klappentext im Internet gelesen habe war mir klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte.
Als das Buch dann hier ankam war ich schon etwas erstaunt, dass es insgesamt drei Geschichten sind die durch ein Bernsteinamulett und der Geschichte dreier Frauen miteinander verbunden sind.
Der Einstieg in die erste Geschichte ist mir noch relativ leicht gefallen und hier bin ich auch recht zügig durch die Geschichte gekommen. Bei der zweiten Geschichte war ich dann fast schon erstaunt wie ähnlich diese zur ersten ist und dies fand ich dann doch etwas Fantasielos. Die dritte Geschichte war dann anders als die anderen Beiden, allerdings hatte ich auch hier Probleme da hier einiges für mich zu überzogen erzählt war.
Die Geschichten waren immer auf zwei Erzählstränge aufgebaut, also sprich der weiblichen und der männlichen Hauptfigur. Dies fand ich auch sehr gut, denn so konnte man sich als Leser immer sehr gut der Handlung folgen und so war es auch nicht zu verwirrend für den Leser.
Der Spannungsbogen war fast bis zum Schluss der drei Geschichten erhalten, also bei jeder für sich. Wobei einem bei diesem Genre schon klar sein sollte, dass es in jedem Fall ein Happy End gibt und der Weg dahin das spannende ist.
Die verschiedenen Figuren der drei Geschichten waren alle sehr anschaulich beschrieben, so dass man sie sich während des Lesens gut vorstellen konnte.
Bei den Handlungsorten hatte ich Probleme mir etwas anhand der Beschreibungen etwas vorzustellen, wobei Rügen noch sehr gut beschrieben war aber bei Sankt Peter-Ording hat eigentlich gar nichts gepasst und dies fand ich doch sehr störend.
Alles in allem habe ich unterhaltsame Lesestunden mit dem Buch verbracht, mit der Vergabe der Sterne habe ich mich etwas schwer getan und nach längerer Überlegung vergebe ich vier von fünf Sternen

Bewertung vom 21.03.2018
Sturmfeuer / Anna Krüger Bd.2
Erzberg, Tim

Sturmfeuer / Anna Krüger Bd.2


ausgezeichnet

Bei der Regatta rund um Helgoland verschwindet ein Junge aus seinem Segelboot.
Noch während die Suche nach dem Jungen im vollen Gange ist ereignet sich an den Klippen ein weiterer Todesfall.
Anna Krüger ist sich von Anfang an Sicher, dass so viele Unglücke in kürzester Zeit kein Zufall sein kann.
Obwohl das LKA und auch ihr Chef anderer Ansicht sind beginnt sie die Vorfälle zu Hinterfragen und stößt dabei auf eine Geschichte die mit dem 2. Weltkrieg zu tun hat.

Da mir schon das erste Buch von Tim Erzberg sehr gut gefallen hat, hatte mich die Neugier auf Sturmfeuer schon etwas länger ergriffen und ich war gespannt ob mich dieser Krimi auch wieder von Anfang an fesseln würde.
Wie auch schon das erste Buch des Autoren spielt dieser Krimi auch wieder auf Helgoland und man trifft auch viele Figuren die man schon vom ersten Buch her kennt.
Auch hier gibt es wieder einen Bezug zu den Geschehnissen im 2. Weltkrieg auf Helgoland und ja so stellt man es sich irgendwie gar nicht vor wie das Leben auf der Hochseeinsel ausgesehen hat.
Der Einstieg ins Buch ist mir relativ leicht gefallen und ich bin auch recht leicht in die Geschichte eingetaucht gewesen und konnte es auch fast nicht mehr aus der Hand legen.
Die Handlung war auf verschiedene Erzählstränge aufgebaut, wobei man dem Handlungsverlauf sehr gut folgen konnte und am Ende eines jeden Kapitels gab es dann noch einen „Einblick“ auf die Handlung von 1945 sprich den letzten Tagen von Helgoland.
Der Spannungsbogen war bis zum Schluss erhalten und man konnte sich so als Leser so seine Gedanken machen wie wohl alles zusammenhängt und ob es wohl ein einzelner Täter ist oder doch mehrere.
Ich persönlich fand alle Figuren sehr anschaulich beschrieben und so konnte man sich diese während des Lesens auch sehr gut vorstellen.
Auch die Handlungsorte fand ich sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir problemlos vor dem inneren Auge entstehen lassen während des Lesens.
Alles in allem hat mir der Krimi sehr gut gefallen und deshalb vergebe ich auch fünf von fünf Sternen.

Bewertung vom 12.03.2018
Planetenpolka
Minck, Lotte

Planetenpolka


ausgezeichnet

Als die Astrologin Stella Albrecht gegenüber dem Kommissar Arno Tillikowski ihre Vermutung äußert, dass die reiche Cäcilie von Breidenbach ermordet worden sein könnte was an einer Mars-Pluto-Konjunktion liegen könnte.
Arno glaubt Stella kein Wort und hält dies alles für Spinnerei.
Aus diesem Grund beschließt Stella mit ihrem Kumpel Ben dem allen auf den Grund zu gehen, was aber Arno so gar nicht passt.

Mit dieser Krimödie startet die Autoin Lotte Minck mit einer neuen Reihe bei der die Astrologin Stella Albrecht Kriminalfälle mit Hilfe der Astrologie versucht zu lösen.
Auf die Planetenpolka war ich schon länger recht neugierig, denn Stella hat man im letzten Teil um Loretta Luchs schon kennengelernt und da war sie mir schon sehr sympathisch.
Wie immer bei Lotte Minck gibt es eine gehörige Portion Comedy und so ist bei ihr ein Krimi nie zu blutrünstig und man kann mehr als nur einmal beherzt auflachen und genau diese Mischung gefällt mir persönlich sehr gut.
Wenn man noch nicht genau weiß um was es im Buch geht, verwirrt einen das Cover auf den ersten Blick, aber wenn man sich dann eingelesen hat weiß man was es damit auf sich hat. Gut gemacht ist das Cover in jedem Fall.
Der Einstieg in den Krimi ist mir sehr leicht gefallen und so bin ich auch recht gut durch das Buch durchgekommen.
Es gibt zwar mehrere Erzählstränge, aber diese haben mich beim Lesen nicht verwirrt und ich konnte alles von Anfang an den richtigen Figuren zuordnen.
Dem Handlungsverlauf konnte man auch sehr gut folgen und man konnte auch alles was geschehen ist bzw. auch die getroffenen Entscheidungen gut nachvollziehen.
Gut gefallen hat mir auch, dass der Spannungsbogen bis fast zum Schluss erhalten war und so hatte man als Leser auch die Möglichkeit sich so seine Gedanken zu machen wie wohl alles enden könnte.
Die verschiedenen Figuren der Krimödie waren alle sehr gut beschrieben, so dass man sie sich während des Lesens gut vorstellen konnte.
Auch die Handlungsorte fand ich alle sehr anschaulich beschrieben und so konnte man sich alles sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen.
Alles in allem hat mir die Krimödie sehr gut gefallen und ich habe sehr unterhaltsame Lesestunden mit dem Buch verbracht.
Ich bin schon jetzt gespannt wie es mit Stelle weitergehen wird.
Sehr gerne vergebe ich alle fünf Sterne für das Buch.