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Benutzername: Mimi
Danksagungen: 4 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 12 Bewertungen
12
Bewertung vom 17.07.2018
Was ich an dir liebe - Miniversion
Reinwarth, Alexandra

Was ich an dir liebe - Miniversion


ausgezeichnet

Ein tolles Buch zum Ausfüllen der eigenen Liebesgeschichte.
Die Miniversion ist absolut ausreichend und beansprucht wesentlich weniger Zeit.

Bewertung vom 04.07.2018
Wo mein Herz dich findet
Taylor, Kathryn

Wo mein Herz dich findet


weniger gut

Das Cover hat diesen typischen Wiedererkennungswert.
Gesehen und sofort gewusst: Da ist es, das neue Buch von Kathryn Taylor.
Es erinnert optisch sofort an Wildblumensommer, ebenfalls einem Roman von der Autorin und erweckte dadurch natürlich sofort das Interesse.
Das Cover hat eine ruhige, blumige Gestaltung, bei der der Titel des Romans sowie die Symbolik dominiert.

Der Schreibstil von Kathryn Taylor ist auch in diesem Roman absolut mitreißend und ließ mich als Leser sofort abtauchen in die Geschichte.
Bereits in den ersten Kapiteln wird die Protagonistin Cara und der Protagonist Liam vorgestellt.
Von Cara bekommt man ein sehr klares Bild vermittelt, während Liam noch etwas verwaschen und zurückhaltend beschrieben und dem Leser näher gebracht wird.
Dieser Gegensatz erzeugt sofort Spannung und man weiß, dass da irgendwas ist, was sich entwickeln könnte.

Nach den ersten Kapiteln war ich dann leider etwas weniger positiv gestimmt, da mich das Gesamtbild der Geschichte und die Entwicklungen doch stark an den vorherigen Roman „Wildblumensommer“ der Autorin erinnerten.
Auch in diesem Roman gibt es zwei geschichtsübergreifende und trotzdem geschlossene Handlungsstänge, was positiv überrascht hat, da der Klapptext sich nur auf die Geschichte zwischen Cara und Liam beschränkt, jedoch bei mir sofort mit „Wildblumensommer“ verglichen wurde und ich dadurch sofort wusste, wo die Reise in diesem Roman hingehen wird.

Der zweite Handlungsstrang handelt von Cara´s Bruder Patrick, seiner angehenden Frau Jessica und seiner EX-Freundin und Cara´s besten Freundin Amy.
Die Entwicklung beider Handlungen waren klar beschrieben und lasen sich angenehm flüssig, mein Interesse konnte jedoch nur die Geschichte um Patrick und Amy wecken, da ich dieses Handlung noch nicht kannte, sie für mich nicht vorhersehbar und für mich emotionaler beschrieben wurde, als die Geschichte um Cara und Liam.

Am Ende fügt sich alles zu einem Bild zusammen und die Konstellation passt für den Leser, auch wenn der Weg bis dahin manchmal ein wenig langatmig gewesen ist.
Besonders positiv bei Kathryn Taylor ist, dass sie es immer schafft selbst im Wechselbad der Gefühle diese magische Anziehungskraft zwischen den Protagonisten entstehen zulassen.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 16.02.2018
Paul Wüterich
Bohnstedt, Antje

Paul Wüterich


ausgezeichnet

Manche Tage läuft alles so richtig blöd und scheinbar mag nichts gelingen, dann ist es gut und hilfreich, wenn du einen guten Freund an der Seite hast, der dich in deiner Wut begleitet, dich trotzdem okay findet so wie du bist und dir hilft wieder zulachen. So geht es eines Tages auch dem Wasserdrachen Paul, der morgens aufsteht und einfach wütend ist, zu nichts Lust hat und seine Wut dann auch noch unkontrolliert an den Sachen anderer und an seiner besten Freundin Frida, der Piratenmaus auslässt.
Paul ist überfordert mit seinen Gefühlen und weiß nicht was er machen soll, aber zum Glück hat er Frida an seiner Seite, die einen kühlen Kopf bewahrt, Paul in seiner Wut begleitet und ihm verschiedene Lösungsansätze zeigt, wie er seine Wut wieder loswerden kann.

Das Buch ist wahnsinnig gut geschrieben, ohne den Zeigefinger zu heben und zu sagen "Das macht man nicht", vermittelt es dem Kind "Du bist okay wie du bist - auch mit deiner Wut".
Ich finde es bemerkenswert, dass die Autorin Antje Bohnstedt es geschafft hat ein so wichtiges und impulsives Thema so köstlich und charmant zu verpacken – für Kind und Eltern.
Mit diesem Kinderbuch wird ein guter Ansatz zur Wutbeseitigung gegeben, auf dem bei Bedarf aufgebaut werden kann.

Eine tolle Rezension gibt es hier:
http://lielies-pumpbaer.de/paul-wueterich-kinderbuch/

Bewertung vom 10.07.2017
Wildblumensommer
Taylor, Kathryn

Wildblumensommer


ausgezeichnet

„Wildblumensommer“ein Roman von Kathryn Taylor, welcher im Juli 2016 als Taschenbuchformat im Bastei Lübbe Verlag erschien.

Das Cover:
Das Cover hat eine ruhige, leicht pastellfarbene Gestaltung, bei der der Titel des Romans sowie die Symbolik dominiert.
Das Cover gefällt mir durch die Einfachheit und Leichtigkeit sehr gut und doch bekommt man durch das Cover nicht vermittelt, ob es ein leichter Sommerroman ist.

Inhalt:
Seit einem schrecklichen Familiendrama vor vierzehn Jahren ist das Leben von Zoe mehr Schein als Sein.
Früh hat sie ihre eigenen Träume,Wünsche und ihre große Liebe Jack beiseite gepackt und ist zielstrebig in das Unternehmen ihres Vaters eingestiegen um die Leere, die durch den Verlust ihres Bruders entstanden ist, zu besetzen.
An dieser Entscheidung hat sie nie Zweifel aufkommen lassen bis zu dem Tag an dem sie selbst nicht mehr weiß wie viel Zeit ihr auf Grund eines Aneurysmas im Kopf noch bleibt.
Kurzerhand beschließt Zoe sich ihrer Vergangenheit zu stellen und nach vierzehn Jahren das erste Mal wieder in ihre Vergangenheit und somit nach Cornwall zu reisen um endlich ihre Fragen beantwortet zu bekommen.

In Cornwall trifft Zoe auf ihre langjährige, in Vergessenheit geratene Freundin Rose.
Rose ist eine aufopferungsvolle Mehrfach-Mutter, die weiß was sie will, ihre eigenen Bedürfnisse jedoch gekonnt hinter die ihrer Kinder stellt, was sich schlagartig ändert als Zoe Rose mit einer völlig verrückten Idee konfrontiert.


Rezension:
Der Einstieg in den Roman war direkt und zielsicher via Prolog.
Sofort war ich mitten drin in der Geschichte, ohne große Erklärungen oder Umschweife wurde geschildert was sich vor 14 Jahren im Leben von Zoe zugetragen hat, was ihren Lebensweg so geprägt und bestimmt hat.

Der Schreibstil ist hinreißend und mitreißend und ließ mich als Leser sofort abtauchen in die Geschichte.
Durch den flüssigen Schreibstil fand ich direkt einen angenehmen, leichten Lesefluss.
In dem Roman gibt es zwei geschichtsübergreifende und trotzdem geschlossene Handlungsstänge, was mich positiv überrascht hat, da der Klapptext sich nur auf die Geschichte zwischen Zoe und Jack bezog.
In dem Roman geht es aber ebenso um die Geschichte und Entwicklung zwischen Rose und Simon.
Durch diese Protagonistenwechsel werden die unterschiedlichen Charaktere sehr gut beschrieben und der Leser bekommt einige Details mehr vermittelt.
Es wird nicht nur das Gute ans Licht gebracht, sondern auch Schwächen der jeweils anderen werden aufgedeckt und dem Leser vermittelt, was ungemein dabei hilft zu verstehen warum der Protagonist so gehandelt haben könnte.
Die unterschiedlichen Sichtweisen und Erzählungen machen die Geschichte in sich sehr geschlossen und bauen in jedem Kapitel neue Spannung auf – hier kommt keine Langeweile oder unnötige Länge auf.
Die Kapitel sind ausreichend lang und schließen meist mit einem Spannungshöhepunkt und einem Protagonistenwechsel ab, was mich manchmal zur Verzweiflung brachte, da ich wirklich wissen wollte, wie es weitergeht.

Die Schauplätze in Cornwall und London sind super beschrieben und mein Kopfkino hat während des Lesens ganze Arbeit geleistet.
Ich hatte keine Probleme der bildlichen Beschreibung der Autorin zu folgen.

Die Beziehung der einzelnen Personen untereinander wurden unheimlich gut beschrieben.
Besonders die Beziehung und Gefühle von Jack und Zoe waren greifbar nah.
Selbst im Wechselbad der Gefühle ist es Kathryn Taylor gelungen Anziehungskraft und magische Momente zwischen Jack und Zoe zu vermitteln, das hat mir sehr gut gefallen.

Mein Fazit:
Im Vordergrund dieser Geschichte steht klar die persönliche Entwicklung von Zoe und das Aufarbeiten ihrer Vergangenheit, welche sie gerne für sich abschließen möchte, angestoßen durch das Aneurysma in ihrem Kopf.
Die Mischung aus Romantik und Ernsthaftigkeit macht diesen Roman zu einer gelungenen Lektüre.

Bewertung vom 09.06.2017
Das Leben fällt, wohin es will
Hülsmann, Petra

Das Leben fällt, wohin es will


ausgezeichnet

Das Cover:
Das Cover hat eine ruhige, maritime Gestaltung mit wunderschönen aufeinander abgestimmten Farben und Symbolen.
Es assoziiert einen leichten Sommer auf See oder am Meer.
Der Wiedererkennungswert liegt hier klar in der Optik des Buches, welche sofort an andere Bücher von Petra Hülsmann erinnert.

Rezension:
Der Einstieg in den Roman war herrlich und sofort sympathisch.
Bereits der erste Satz: „Ich war wieder extrem spät dran. Obwohl ich in aller Herrgottsfrühe um zwölf Uhr Mittag aufgestanden war, …“ verschaffte mir das erste Schmunzeln und machte mir die Protagonistin Marie direkt sympathisch.

Bereits anhand dieses Satzes, erkennt der Leser sehr gut, dass die verwendete Sprache einfach und humorvoll gehalten ist – dem Alter der Protagonistin entsprechend.
Anspruchsvoller wird es in den Kapiteln, in denen Platt geschnackt wird (keine Angst, hierbei handelt es sich um wenige Sätze) und es wird es von der Autorin am Ende des Buches eine Übersetzungshilfe angeboten.

Die Protagonisten werden in dem Roman sehr gut beschrieben und dabei hatte ich als Leser nie das Gefühl, dass die Autorin ein paar Beschreibungen und Charakterzüge einfach niederschreibt.
Petra Hülsmann hat ein besonderes Händchen dafür die handelnden Personen scheinbar ganz nebenbei zu beschreiben, ihre starken und schwachen Momente offenzulegen und ihren Charakter in die Geschichte einzubringen und offen zulegen.
Als Leser erfährt man nie sofort alles über eine Person, und doch hatte ich immer das Gefühl, als würde ich die Gruppe schon ewig kennen. Alle Informationen kommen gut verpackt und proportioniert während des Lesens der einzelnen Kapitel.

Die Geschichte lässt keine Langeweile aufkommen und es passiert immer etwas Neues.
Die Kapitel sind ausreichend lang und sehr gut unterteilt.
Im Vordergrund steht klar die persönliche Entwicklung um Marie und ihre Vergangenheit, jedoch bekommt in diesem Roman das Thema Krebs einen zentralen Themenpunkt.
Die Mischung aus Spaß und Ernsthaftigkeit macht diesen Roman zu einer gelungenen Lektüre.

Mein Fazit:
Ein toller neuer Roman mit einer sehr schönen Geschichte, jedoch nicht ganz so leichte Kost wie üblich bei Petra Hülsmann über eine junge Frau, die ihren Platz in der Welt findet.

Lieblingszitate:
„Wenn dir das Wasser bis zum Hals steht, solltest du besser nicht den Kopf hängen lassen.“
„Und wenn man nur lang genug so tat, als wäre alles in Ordnung, glaubte man manchmal sogar daran.“

4 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 03.05.2017
Cowboy- und Indianer-Abenteuer
Seidel, Manuela

Cowboy- und Indianer-Abenteuer


ausgezeichnet

„Das geheimnisvolle Lasso“ ist ein Erstleserbuch von Manuela Seidel mit kindgerechten Illustrationen von Janina Schneider.
Die 1. Auflage als Softcover erschien im März 2017 im Leseworte Verlag.

Inhalt:
Cowboy Jim und seine beste Freundin Indianermädchen Una erleben in diesem Cowboy- und Indianer-Abenteuer eine tolle Geschichte rund um das geheimnisvolle Lasso, welches eins Jim seinen Uropa und danach seinem Opa gehörte.

Cover und Illustrationen:
Das Cover ist auffällig intensiv gestaltet.
Die Hauptfarbe stellt rot dar, sehr passend in Anlehnung an Indianer, wie ich finde und optisch durch die kräftige Farbe gleich ein Hingucker.

Die Illustrationen von Janina Schneider im Buch sind absolut kinderfreundlich gestaltet und geben ein zusätzliches visuelles Gefühl für die Geschichte, was besonders für kleinere Kinder, die die Geschichte vorgelesen bekommen, toll ist.

Rezension:
Ich habe „das geheimnisvolle Lasso“ gemeinsam mit meinem 3-jährigen Sohn gelesen.
Die Sätze in dem Buch sind überraschend kurz gehalten, was besonders für kleinere Vorlesekinder super ist und für Leseanfänger praktisch.

Für Leseanfänger finde ich die Aufteilung nach Sinnzeilen toll umgesetzt und das Rätsel am Ende der Geschichte festigt das Leseverständnis zusätzlich.

Die Illustrationen sind visuell toll und ein absoluter Hingucker, da sie ihren komplett eigenen „abstrakten“ Stil haben.

Einen kleinen Minuspunkt hat das Buch für mich allerdings, woran im Verlag allerdings sicher bereits gearbeitet wird.
- Eine Illustration ist nach der Bindung des Buches fast komplett in der Falz verschwunden

„Das geheimnisvolle Lasso“ von Manuela Seidel erhält von mir 5 von 5 Sternen.
Insgesamt ein schöner Aufmacher und sicher auch eine tolle Geschenkidee.

Bewertung vom 21.03.2017
Ewig dein / Deathline Bd.1
Clark, Janet

Ewig dein / Deathline Bd.1


ausgezeichnet

„Deathline – Ewig Dein“ ist ein Mystery-Jugendbuchroman aus der Feder von Janet Clark und erschien in März 2017 als erster Teil der Diologie im cbj Verlag.

Ich durfte den Roman im Zuge einer Leserunde bei Lovelybooks lesen und möchte mich ♥-lich für das Rezensionsexemplar bedanken.
Das Cover:
Das Cover hat eine ruhige, romantische Gestaltung mit wunderschönen aufeinander abgestimmten Farben.
Das Highlight bildet der Titel dargestellt aus vielen winzigen Sternen.
Optisch fühlt es sich toll an und verleiht dem Roman zusätzlichen Glanz.

Inhalt:
Die 16-jährige Josie und ihre besten Freunde Dana und Gabriel sehnen sich die Sommerferien herbei, denn diese Zeit ist für das ungleiche Trio die aufregendste im Jahr.
Gemeinsam wollen sie ein paar Tage verplanen und gemeinsam verbringen – sich ins Leben stürzen.

Als Josie sich einmal in einem magischen Moment große Gefühle, dramatische Leidenschaften und spannende Wendungen für sich und ihr Leben wünschte, hätte sie nie damit gerechnet, was sie mit diesem Wunsch anrichten würde und in welche Richtung sie ihr Schicksal führen würde.
Ausgerechnet in ihrem kleinen Örtchen und der idyllischen Pferderanch ihrer Familie häufen sich mysteriöse Vorfälle, die keiner so recht glauben kann, auf die jedoch auch niemand eine Erklärung hat.

Als wäre das nicht schon genug, verliert Josie Hals über Kopf ihr Herz an Ray – der sie keinen klaren Gedanken mehr denken lässt und der in seinen grünen Augen ein Geheimnis trägt, das Josie und ihre Welt in große Gefahr bringen könnte.

Rezension:
Der Einstieg in den Roman war mittels Prolog einfach zu finden und sofort mitreißend.
Der Prolog vermittelt sofort Spannung und eine angenehme Sympathie gegenüber der Hauptprotagonistin Josie.

Die Protagonisten werden in dem Roman gut beschrieben und auch die Gefühlswelt bekommt der Leser gut vermittelt.
Besonders toll finde ich den Schreibstil wie die Protagonisten beschrieben werden, denn der Leser bekommt das Gefühl vermittelt, dass alle Informationen und Charakterzüge des jeweiligen Protagonisten wunderbar zufällig in Gesprächen offen gelegt werden.
Durch diesen Schreibstil hatte ich als Leser nie das Gefühl eine Aneinanderreihung von Charaktereigenschaften lesen zu müssen, sondern alle Informationen kamen gut verpackt und portioniert bei mir an.
Die Geschichte lässt definitiv keine Langeweile aufkommen, es passiert regelrecht immer etwas Neues – teils sehr unerwartetes, so dass es mir beim Lesen manchmal zu viel wurde, durch alle Situationen zu blicken und den Überblick zu behalten.
Die Kapitel sind ausreichend lang geschrieben, vermitteln toll die Geschichte und bauen immer wieder Spannung auf – Kapitel für Kapitel.
Die Auflösung der verwobenen Geschehnisse ab Kapitel 27 ging mir im ersten Moment etwas zu schnell, da ich das Gefühl hatte, dass sich die Spannung der restlichen Kapitel nun komplett auf diesen letzten entlädt, dies ist aber tatsächlich nicht der Fall, denn nach diesem Spannungsabbau folgt gleich die nächste Spannungskurve.

Die verwendete Sprache in dem Roman ist eine sehr einfache, jugendliche Sprache, der man leicht folgen kann und super zum Lesefluss beigetragen hat.

Mein Fazit:
Ein wunderschöner Auftakt einer spannenden, romantischen und freundschaftlichen Geschichte eines Mädchens, die ihren Platz in der Welt sucht und eine Bestimmung findet.

„Deathline – Ewig Dein“ von Janet Clark erhält von mir absolut verdiente 5 von 5 Sternen.

Bewertung vom 21.03.2017
Super Teddy
Elschner, Géraldine

Super Teddy


gut

Nachdem Géraldine Elschner mit "Ich hab dich lieb!" im letzten Frühjahr eine Hommmage an die Mama vorgelegt hat, soll hier endlich auch der Papa Beachtung finden! Was lieben Kinder mehr als ihre Kuscheltiere bzw. ihre Teddys? Ganz klar, da war doch was: Den Super Teddy. Der ist nämlich groß wie ein Riese, stark wie ein Elefant, kuschelig wie ein Schaf. Und er lebt wahrhaftig. Schöner kann ein Kind nicht sagen, wie sehr er seinen Papa liebt.

Cover und Illustrationen:
Das Cover ist auffällig harmonisch gestaltet.
Trotz der bunten Farben harmonisieren diese sehr gut miteinander und so erinnert das Cover auf den ersten Blick an einen Action-/ Superheldencomic.

Die Illustrationen im Buch sind kinderfreundlich gestaltet und regen die eigene Fantasie an.
Manche Zeichnungen sind teils sehr abstrakt gehalten.

Rezension:
Ich habe dieses Kinderbuch gemeinsam mit meinem fast 3-jährigen Sohn gelesen.
Die Texte in dem Buch sind überraschend kurz gehalten, was besonders für kleinere Kinder super ist.
Ab einem bestimmten Alter jedoch nicht mehr ausreichend ist, so auch bei meinem Sohn.

Die Illustrationen waren ihm etwas zu abstrakt gehalten und so konnte er einige Tiere erst mit Hilfe des Textes als diese erkennen.

Insgesamt ein schöner Aufmacher und sicher eine tolle Geschenkidee.

Bewertung vom 29.09.2016
Das Café der guten Wünsche
Adams, Marie

Das Café der guten Wünsche


ausgezeichnet

„Das Café der guten Wünsche“ ist ein Roman von Daniela Nagel, welcher unter ihrem Pseudonym Marie Adams veröffentlicht wurde.
Der Roman erschien im Septemper 2016 als Printausgabe im Blanvalet Verlag.


Das Cover:
Das Cover zu „Das Café der guten Wünsche“ kommt in fröhlichen, leichten Farben daher.
Es wirkt romantisch-verspielt und genau dies spiegelt die Haptik wieder, denn das Cover wirkt samtig und weich.
Überzeugend ist der Titel, denn dieser macht Lust mehr zu erfahren.

Inhalt:
Julia führt mit ihren besten Freundinnen Laura und Bernadette das kleine Café Juliette, welches sie von ihrer Oma vererbt bekommen hat.
Die drei führen dieses Café mit viel Liebe und Hingabe und einem ganz besonderen Konzept, denn jedem Gast wird heimlich ein guter Wunsch hinterhergeschickt…. .

Julia ist eine Frohnatur und Optimistin in allen Lebenslagen, dies wird geprägt von einem schicksalshaften Tag in ihrem Leben.
Julia lebt getreu ihrem Motto „Gedanken werden Wirklichkeit“ und so wartet die seit Jahren darauf ihre große Liebe Jean wieder zutreffen, den sie während ihrer Abschlussfahrt in Frankreich traf und dann aus den Augen verlor.
Für Julia ist klar, dass Jean und sie zusammen gehören und beide sich zu gegebener Zeit wieder in den Armen liegen werden.

Als ihre beste Freundin Bernadette ihr eröffnet, dass sie für ihr Studium ein Jahr nach Frankreich gehen wird und Laura im Café auf Grund ihrer Prüfungen etwas kürzer treten muss, fangen die Probleme an, mit denen Julia nie gerechnet hätte.
Negative Energie legt sich um sie und ihr Café der Wünsche und alles scheint außer Kontrolle zu geraten als Robert in ihr Leben tritt.

Rezension:
Der Einstieg in den Roman erfolgt aus Sicht Juliette´s, Julia ihrer Großmutter.
Ein kleiner Schman¬kerl aus der Vergangenheit, der super als Einstieg passt und etwas Hintergrundwissen verschafft.

Die Kapitel lassen sich gut lesen, das liegt vor allem an der flüssigen Schreibweise und dem ausgebauten Schreibstil.
Es werden viele Zitate und Weisheiten wiedergegeben, die den Wert der Geschichte spiegeln und für etwas Tiefgang sorgen.

Im Wesentlichen besteht der Roman aus einem Hauptplot, der sich um Julia und das Café Juliette dreht und ein wenig Nebenhandlungen, was der Geschichte allerdings zugute kommt, denn der Hauptplot ist ausreichend geschmückt und die Story gut gefüllt.

Es gibt keinen genauen zeitlichen Rahmen in der Geschichte, weshalb man nie so genau sagen kann, wo man sich befindet oder wie viel Zeit vergangen ist.
Die Abschnitte sind kurz und übersichtlich gehalten und jeder Protagonist kommt gedanklich zu Wort, sodass der Leser viele Gefühlslagen und Charakterzüge außerhalb von Julia ihrer Gefühlswelt erfährt.

Mein Fazit:
Ein toller Roman, der sehr kurzweilig und angenehm romantisch ist, eben wie man sich eine klassische Liebesgeschichte vorstellt.
Die Geschichte hat mir einige entspannte, gemütliche Stunden gebracht und mich einfach mal die Zeit vergessen lassen.

Die Sache mit dem Glück und der Wirklichkeit der Gedanken regt zum Nachdenken und vielleicht auch zum Umdenken an, somit hat der Roman seine Aufgabe erfüllt und mich mit der Geschichte erreicht.


„Das Café der guten Wünsche“ von Marie Adams erhält von mir 5 von 5 Sternen, da für mich das Gesamtpaket einfach stimmt.

Bewertung vom 04.07.2016
Geradeaus ist keine Himmelsrichtung
Zimmermann, Irene

Geradeaus ist keine Himmelsrichtung


ausgezeichnet

„Geradeaus ist keine Himmelsrichtung“ ist ein Roman von Irene Zimmermann, welcher im Juni 2016 im DIANA Verlag erschien.

Das Cover:
Freundlich und sommerlich strahlt das Cover dem Leser entgegen und vermittelt eine Reise dreier Frauen ins Grüne.

Inhalt:
„Patente Sie erledigt alles zu Ihrer prompten Zufriedenheit. Rufen Sie mich an. Jederzeit.“
Mit dieser Anzeige im Wochenblatt ändert sich Karolas Leben schlagartig.
Ihr erster Job könnte nicht einfacher und leichtverdienter sein, ein Auto aus der Schweiz überführen und am Abend bei ihrem Auftraggeber in Deutschland wieder abgeben.

Doch das Schicksal hat andere Pläne für Karola und so findet sie sich gemeinsam mit ihrer besten Freundin und Organisationstalent Regine und der resoluten Giulia in der Schweiz wieder.
Der Plan ist einfach: Einen entspannten Tag zu Dritt in der Schweiz verbringen und anschließend eine gemütliche Heimreise am späten Nachmittag.

Als das Trio zufällig 1,5 Mio. € im Kofferraum des Fahrzeuges entdeckt, beschließen sie kurzerhand die Segel zu streichen und sich mit dem Geld aus dem Staub zu machen.
Mit dieser Reise ins Ungewisse hätte niemand zu Beginn gerechnet und so findet sich das Trio in abenteuerlustigen, skurrilen und erschreckenden Momenten wieder – die Mafia immer dicht auf den Fersen.

Rezension:
Der Leser wird gleich zu Beginn des Romans mit dem Ereignis konfrontiert, welches Karolas Leben verändern wird – das Jobangebot.
Durch diesen spannenden Einstieg wird die Messlatte an das Buch sehr hoch gelegt und der Leser kann sofort in das weitere Geschehen abtauchen.

Als Leser ist es leicht sich die Protagonisten und den Ort des Geschehens vorzustellen, denn Irene Zimmermann verwendet in dem kompletten Roman eine sehr schöne bildliche Sprache, welches jedes Vorstellungsvermögen anregt.

In den ersten Kapiteln lässt Irene Zimmermann sich viel Zeit die Protagonisten einzeln vorzustellen und auch über die einzelnen Kapitel hinweg erfährt der Leser immer wieder Details aus dem Leben der Protagonisten, welches am Ende eine geschlossene Vorstellung ergibt.

Der Hauptplot in diesem Roman dreht sich um Karola, Regine und Giulia, die gemeinsam mit 1,5 Mio. € in ein neues Leben starten und dabei auf alte Lasten, neue Überraschungen und ganz viel Abenteuer treffen.
Die Nebenhandlungen sind überschaubar und winden sich geschlossen um den Hauptplot.

Die am Anfang aufgebaute Spannung konnte immer wieder neu aufgebaut und gehalten werden.
Bis zum letzten Kapitel blieb die Geschichte spannend und bekam eine Wendung, mit der der Leser am Anfang nicht direkt gerechnet hätte.

Mein Fazit:
Ein toller erfrischender Roman dreier Frauen, die auf der Suche nach sich selbst und ihrem Glück sind und sich dabei das ein oder andere Mal selbst im Weg stehen.
Die Geschichte ist spritzig und emotional nah, absolut empfehlenswert.

Selbst als erfahrener Leser kann man die Story nicht sofort durchschauen und staut oftmals über die verrückten Wendungen.

Mein Lieblingszitat:
„Die Mafia redet nicht. Die Mafia schießt.“

"Geradeaus ist keine Himmelsrichtung" von Irene Zimmermann bekommt von mir 5 von 5 Sternen, da die Geschichte und der Schreibstil mich einfach mitgerissen hat.

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