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lucyca
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Maienfeld

Bewertungen

Insgesamt 245 Bewertungen
Bewertung vom 16.01.2026
Thiel, Sebastian

Sylt-Legende (eBook, ePUB)


sehr gut

Lene Cornelsen wird auf ihrer Heimat-Insel stark herausgefordert. Sie muss sich nicht nur gegen ihren Chef durchsetzen, nein auch der Fall entwickelt sich immer mehr zu einem Mysterium.

Die Protagonisten und deren Charakteren sind sehr gut ausgearbeitet. Als Leser entwickelt man für die einen mehr Sympathie als zu anderen.
Er erzählt über einen Kriminalfall, der es in sich hat. Einerseits über die diffusen Machenschaften eines Immobilien-Imperiums, andererseits über eine Sylt-Legende, die sich über den Untergang der Hafenstadt Rungholt ereignet hat. Dieser Spagat ist ihm sehr gut gelungen. Die gut 200 Seiten waren im hui durchgelesen. Einfach spannend und unterhaltend.

Bewertung vom 14.01.2026
Xander, Iliana

Der Boss - Ist er ein Monster oder ein Genie?


gut

Natalie Olsen und ihre beste Freundin Cara feiern in einem Club. Dabei lernt Cara einen gutaussehenden Mann kennen. Nicht lange und sie verschwindet mit ihm. Am nächsten Morgen wird Cara bewusstlos aufgefunden. Natalie ist entsetzt. Sie will unbedingt rausfinden, was mit Cara geschehen ist. Zufällig entdeckt sie den unbekannten Mann auf einem Cover eines Magazins. Schnell wird ihr klar, dass es sich um den erfolgreichen Unternehmer Geoffrey Rosenberg handelt. Für ihre Recherche bewirbt sie sich auf eine Stelle in der Villa des Millionärs. Schnell wird ihr klar, hier stimmt einiges nicht, nur was? Könnte ihre Neugier sie in eine tödliche Falle locken?

Der Schreibstil der Autorin gefiel mir grundsätzlich gut und spannend. In kurzen Abschnitten gibt es viele Twists, die einen neugierig machen, mit welcher weiteren Aufregung der Leser konfrontiert wird. Nathalie empfand ich zielstrebig, manchmal aber auch echt nervig mit ihrer Sturheit. Die weiteren Protagonisten blieben eher flach im ganzen Geschehen.
Das Ende der Geschichte hat mich nicht so überzeugt, wie ich es erhofft habe. Es kam mir vor, als ob die Autorin ein Finale gesucht hat, das einigermassen alles stimmig erklärt.
Ein Thriller, der für Überraschung sorgt und nicht allzu tiefgründig nachhallt.

Bewertung vom 01.01.2026
White, Loreth Anne

Die Frau in den Fluten


sehr gut

Chloe Cooper, ein 40-jährige Frau, hat kein einfaches Leben. Sie lebt zusammen mit ihrer schwerkranken Mutter in einer Mietwohnung. In unmittelbarer Nachbarschaft ist kürzlich das Ehepaar Jemma und Adam eingezogen. Er ein erfolgreicher Arzt, sie eine bekannte Influencerin. Chloe ist gleich von den beiden voll eingenommen. Mittels ihres Feldstechers beginnt sie, dieses intensiv zu beobachten.

Im dichten Morgennebel sieht Chloe vom Strand aus, wie eine Schwimmerin von einem Motorboot erfasst wird. Ist es Jemma? Chloe ist sich sicher, dass es kein tragischer Unfall war, sondern Mord. Doch je mehr sie sich in die Ereignisse verstrickt, desto gefährlicher wird es auch für sie. Denn Chloe ist nicht die Einzige, die beobachtet … (Übernommen aus dem Klappentext)

Schon von der ersten Seite an, hat sich ein unglaublicher Spannungsbogen aufgebaut. Der Schreibstil hat mich förmlich über die Seiten fliegen lassen. Der Schluss ist eher chaotisch mit all diesen Twists. Interessant fand ich die eingeschobenen «It’s Ciminal: Die Chloe-Cooper Story», der nochmals eine andere Version der Story erzählt.

Die Autorin ist eine Meisterin der Psychothriller, die Fantasie und True Crime förmlich zusammenfliessen lässt. Die massgeblichen Protagonisten die mehr erzählen könnten sind ausgeschaltet. Das Ermittler-Duo bringt viel Erfahrung mit, jedoch in diesem Fall fand ich dieses eher flach.

Ein gut lesbarer spannender Psycho-Thriller, mit ein paar Ungereimtheiten.

Bewertung vom 25.12.2025
Krüger, Martin

Der Mann aus der Flut


gut

Kommissarin Fria Nordström hat sich freiwillig auf die Insel Sylt versetzen lassen. Doch auch hier macht das Verbrechen zwischen all den Schönen und Reichen keinen Halt. Für Fria ist jedoch dieser Neuanfang sehr wichtig. Sie hofft, in ihrem geerbten Kapitänshaus etwas zur Ruhe zu kommen.

Fria soll den Arbeitsplatz von Ulrich Larsen, Erster Hauptkommissar, Leiter der Dienststelle Sylt übernehmen. Kaum gekommen, werden die beide zu einem Todesfall gerufen. Dies ist der Beginn, weiterer brutaler Ereignisse, die bis zum Schluss nicht vollständig aufgeklärt werden.

Der Kriminalroman ist leicht zu lesen, baut ab und zu unerträgliche Spannung auf. Das Geheimnis um was und wen es sich hier jedoch handelt, eher diffus. Auch um die Figur Fria Nordström gibt es viele Fragezeichen. Sie tritt meistens sehr selbstsicher auf, kann ihre Unsicherheit sehr gut verstecken. Einzig klar für mich ist, sie ist Polizistin mit Leib und Seele. Sie scheut sich nicht, sich der Gefahr zu stellen.

Ein Kriminalroman der Unterhaltung verspricht. Es bleiben jedoch einige offene Fragen, die vielleicht im nächsten Fall mit Fria Nordström beantwortet werden.

Bewertung vom 15.12.2025
Sveistrup, Søren

Der Kuckucksjunge


ausgezeichnet

Endlich ist er da, der neue Thriller von Soren Sveistrup. Nach «der Kastanienmann» ermitteln Kommissarin Naia Thulin und Mark Hess erneut zusammen. Auch hier erwartet die beiden sowie weitere Ermittlerin eine Herausforderung. Ein Mörder spielt ein wahres grausames Katz- und Maus-Spiel, oder besser gesagt, ein Kinder-Abzählspiel. Lange ist nicht klar, wer hinter diesen bestialischen Morden steckt. Was der Beweggrund ist und wie das ganze zusammenhängt. Marie, die Mutter von Caroline Holst leidet seit deren Ermordung besonders unter diesem Schicksalsschlag. Daran zerbricht in erster Linie ihre Ehe und auch ihre Jungs leiden besonders unter dieser Situation.

Ein Stalker treibt sein Spiel in erster Linie mit Frauen. Auf deren Handys erhalten sie Nachrichten und Bilder, die sie immer mehr in eine Verzweiflung treiben, was niemand versteht. Bevor es zum eigentlichen Mord kommt, erhalten sie ein letzte Nachricht «hab dich». Der Täter kennt keine Grenzen. Im Gegenteil, ein Mann wird ebenfalls zum Opfer, nachdem seine Frau und die gemeinsamen Kinder verschwunden sind. Fragezeichen über Fragezeichen? bis zum Schluss.

Von der ersten bis zur letzten Seite baut sich eine Spannung auf, die einen nicht mehr loslässt. Die einzelnen Kapitel haben mich total beschlagnahmt und eingenommen. Der eindrücklich sehr intensive Schreibstil sowie die einzelnen Charakteren sind hervorragend in diesen Fall integriert. Ich habe förmlich gespürt, wie allen voran Thulin und Hess unter dieser Situation leiden. Die beiden verstehen sich blind, was die Ermittlungen anbelangt. Und dies machte auch keinen Halt vor deren Privatleben, welches ebenfalls sehr gut erzählt wird. Soren Sveistrup ist in meinen Augen ein Meister seines Fachs. In gewissen Szenen lief es mir buchstäblich kalt den Rücken runter.
Das Cover ist wiederum ähnlich aufgebaut wie im «der Kastanienjunge» düster und passend zum Inhalt.

In meinen Augen hat sich das Warten gelohnt. Ein perfekt konstruierter Thriller, auch wenn er fast 700 Seite lang ist.

Bewertung vom 26.11.2025
Trost, Dirk

Seemannsgrab für Norderney


sehr gut

Inzwischen ist es bereits das 12. Buch mit Anwalt Jan de Fries.

Eher zufällig wird er hier in einen Mordfall hineingezogen. Im Hafenbecken von Norderney wird eine männliche Leiche aus herausgezogen. Unklar war anfänglich, ob es sich hier um einen Unfall mit tödlichem Ausgang oder Mord handelt. Doro Oldenburg, Hauptkommissarin und ihr Team beginnen mit den ersten Untersuchungen und Ermittlungen. Bei dem Toten wird zudem eine Visitenkarte von Jan gefunden. Jetzt ist klar, Jans Neugier ist geweckt.

Schnell wird Jan in die weiteren Ermittlungen integriert. Fast gleichzeitig wird ein zweites Opfer auf der Insel Norderney entdeckt. Diese Spuren führen die beiden zu einem Filmset, das ein historisches Drama dreht. Zufällig wird Jan als Komparse in die Dreharbeiten hineingezogen. Seine Schnüffelei bringt in jedoch in eine sehr brenzlige Situation.

Dirk Trosts Krimis sind sehr leicht zu lesen. Wie schon aus seinen früheren Krimis bekannt, baut sich eine Spannung auf, die sich fast durch das ganze Buch aufrechthält. Ich habe alle «Jan de Fries» gelesen, bei diesem fehlte mir ab und zu der richtige Kick. Gewisse Passagen waren etwas zu langatmig.

Das Cover sowie der Titel wie schon gewohnt passend gewählt. Dirk Trost ist ein Garant für ein paar spannende Krimistunden. Ich freue mich heute schon auf seinen 13. Fall.

Bewertung vom 06.11.2025
Pflüger, Andreas

Kälter


sehr gut

Luzy Morgenroth die Hauptprotagonistin führt jetzt ein beschauliches Polizisten-Leben auf Amrum. Das wir nicht immer so. Ausgerechnet an ihrem Geburtstag tobt ein heftiger Sturm auf der Insel. Mit der letzten Fähre sollte auch der Bruder ihrer Freundin zurückkommen, doch dieser bleibt verschwunden. Eigentlich ist er ein erfahrener Seemann. Die Inselbewohner können sich nicht vorstellen, dass er über Bord ging. Am folgenden Morgen beginnt Luzy zusammen mit ihrem Polizisten Partner Jörgen die Suche nach Tamme. Nicht wissend, dass mit der gestrigen Fähre ein Killerkommando auf die Insel gekommen ist, das sich auf Luzy konzentriert. Schnell ist ihr klar, ihre Vergangenheit hat sie eingeholt. Dabei kommt tragischerweise auch Jörgen ums Leben. Auch Tamme wird wenig später tot aufgefunden, ermordet. Jetzt ist Luzy endgültig klar, «Babel» hat sie aufgespürt, denn sie findet entsprechende Hinweise. Bis anhin hat sie geglaubt, ihr grosser Erzfeind sei vor Jahren ums Leben gekommen. Dies ist der Grund, dass Luzy die Insel verlässt, und in ihr früheres Leben zurückkehrt. Es beginnt eine wahre Odysee quer durch die halbe Welt.

Andreas Pflüger hat in seinem mir bereits aus früheren Büchern bekannten Schreibstil ein äusserst actionreichen und teilweise Agententhriller geschrieben. Um wieder fit zu werden, kehrt Luzy zu ihren «alten» und «neuen» Kameraden nach Israel zurück. Von verschiedenen Seiten erfährt sie, wo «Weissclown» gesehen wurde, welche Anschläge auf sein Konto gehen etc. Ein eiskalter Killer, der für verschiedene Geheimdienste sehr heikle Aufträge ausführt. Auch er erfährt, dass sie zurückgekehrt ist. Eine wahre sehr intensive Hetzjagd beginnt, mit dem Motto, wer ist schneller, um den anderen zu töten. 2/3 des Buches bestimmen eher das alte Leben von Luzy, sehr rasant geschrieben. Dazwischen gespickt mit vielen Einschüben, die mich manchmal überforderten. Trotzdem möchte ich erwähnen, dass Pflüger eine sehr intensive Recherche über gewisse Ereignisse, wie Kalter Krieg, Geheimdienste sowie die Konflikte im Nahen Osten tätigte.

Mit der Figur Luzy Morgenroth hatte ich immer wieder etwas Mühe. Einerseits zeigt sie sich gegenüber Menschen, die ihr sehr sympathisch sind, eher fürsorglich. Wenig später je nach Situation eine absolute eiskalte Killerin und Kampfmaschine. Die sehr intensiv beschriebenen Tötungen einzelner Gegner gingen mir arg unter die Haut. Ich möchte Luzy nicht begegnen, wenn sie im Modus «Kampfmaschine» unterwegs ist. Die entsprechende Begleitmusik und Hinweise, ein typisches Markenzeichen des Autors. Darüber lässt sich streiten, für meinen Geschmack etwas zu viel. Zum Buchtitel «Kälter», gut gewählt, denn öfters lief es mir eiskalt den Rücken runter.

Fazit: Ein aussergewöhnlicher, anspruchsvoller und intensiver Spionagethriller mit vielen psychologischen Abgründe. Mich als Leser hat das Buch öfters an meine Grenzen gebracht.

Bewertung vom 26.10.2025
Tidhar, Lavie

Adama


ausgezeichnet

Die tragische schicksalshafte Geschichte über Ruth und ihre Nachkommen in der Zeit von 1946 – 2009.

Mit der Hauptfigur «Ruth» erzählt Lavie Tidhar eine Familientragödie, die so durchaus geschehen sein könnte. Ruth, ihre Schwester sowie ihr Leben zusammen mit ihren Eltern in Ungarn. Bis zum Ausbruch des zweiten Weltkriegs lebten sie glücklich und zufrieden. Einziger «Makel», sie sind gläubige Juden, die mehr oder weniger alle von den damaligen Nazis verfolgt wurden. Ruth gelingt die Flucht und reist über das Mittelmeer nach Palästina, wo sie zusammen mit anderen Juden den Kibbuz Trashim aufbaut. Ihre Mutter sowie ihre Schwester kommen ins KZ. Dieses überlebt nur die Schwester. Auch ihr Bruder gelingt die Flucht Richtung Sowjetunion.

Die damalige Zeit bis 2009 verlangt von Ruth das Äusserste. Doch sie hat immer nur Ziel, den Kibbuz für sich und ihre Familie auf- und auszubauen, zu einem florierenden Unternehmen. Doch viele Akteure spielen darin teilweise mehr oder weniger sehr tragische Rollen. Vieles ist nicht legal, trotzdem notwendig, um zu überleben. Auch vor Mord wird nicht zurückgescheckt.

Anfänglich springen die einzelnen Ereignisse hin und her. Erst später wird es chronologisch. Für Verwirrung sorgen auch die mir ungewohnten Namen, wer ist wer und ist seine Aufgabe. Dazu habe ich für mich eine Legende erstellt, die sehr hilfreich war. Der Erzählstil des Autors verlangt die volle Aufmerksamkeit, denn es ist nicht ein Buch, das man einfach so wegliesst. Die Ereignisse enden teilweise sehr blutig und schonungslos. Es liess mich nicht kalt oder schockiert zurück, eher nachdenklich. Für mich ist «Adama» ein Buch, die einen gewissen Einblick in das Geschehen Israels einbringt. Das Cover mit der Kalaschnikow eher als Symbol verwertet.

Ich habe es nicht bereut, das zweite Buch aus dieser Reihe zu lesen. Auf «Maror» bin ich gespannt.

Meine Empfehlung an alle, die zwischendurch auch mal ein intensives und berührendes Buch lesen möchten.

Bewertung vom 14.10.2025
Dominik, Chris

Narbenkünstler #Thriller (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Das 3. Buch in dieser Reihe wartet mit einer Herausforderung an das Sonderermittlungsteam Davids und Martin der besonderen Art auf. Dabei scheut die Täterschaft nicht, Zoe Martin mit ihrer Schulzeit im bekannten Campus einer Eliteschule in Frankfurt zu konfrontieren. Ist sie zu befangen, um weiter zu ermitteln?

Der Reihe nach; in Frankfurt tauchen Leichen auf, die alle erfroren sind. Das Besondere ist, die Art wie sie starben, nämlich langsam, sehr grausam und schmerzhaft wurden sie eingefroren. Nicht genug, alle wurden nach ihrem Tod geköpft. Welche Rolle hier der bekannte Künstler Zhalar alias Sascha Kaminski spielt, wird im Laufe der Ermittlungen immer klarer.

Das Besondere ist die integrierte Geschichte mit Bezug auf die «drei Musketiere» von Alexander Dumas, die der Täter in verschieden Abschnitten in seiner Version zum Besten gibt.

Die Auflösung ist sehr überraschend. Alle losen Knoten wurden vom Autor hervorragend zusammengeknüpft und schlüssig erklärt. Der direkte, schnörkellose Schreibstil trieb mich förmlich durch die Seiten, so spannend war es. Dabei sparte er auch hier nicht mit Szenen, die sehr grausam rüberkommen. Jeder einzelne Protagonist wiederum ihrer Spezialität entsprechend eingesetzt. Marc Davids leidet immer noch unter seiner besonderen Angstpsychose. Da frage ich mich, wie lange er mit seiner speziellen Therapie noch durchhält, ohne dass es zu einer Katastrophe kommt. Seine Partnerin Zoe Martin ahnt schon einiges und versucht bei jeder Gelegenheit, ihn darauf anzusprechen.

«Narbenkünstler» hat mich ein paar Stunden super unterhalten. Ich empfehle diesen Psycho-Thriller allen Lesern gerne weiter, die keine Angst vor Grausamkeiten haben.

Bewertung vom 04.10.2025
Sten, Viveca

Lügennebel / Hanna Ahlander Bd.4


ausgezeichnet

Vier Jungs und zwei Mädchen, Studentenclieque, sind für eine Woche nach Are in den Skiurlaub gefahren. Dort haben sie von den Eltern eines der Studenten ein feudales Ferienhaus zur Verfügung. Selbstverständlich wird viel Alkohol und auch Drogen konsumiert, die nicht alle gleich gut vertragen. Nach einer ausschweifenden Nacht wird Fanny morgens draussen tod aufgefunden. Zuerst ist nicht klar, ob es sich dabei um ein Unglück mit Todesfolge oder sogar Mord handelt.

Die aufgebotene Polizei mit Hanna Ahlander und ihr Partner Daniel Lindskog sowie weiteren Kollegen nehmen ihre ersten Ermittlungen. Diese gestalten sich sehr schwierig, da die Studenten sich immer mehr in Lügen verstricken. Gelingt es Hanna und Daniel doch noch, die wahren Hintergründe aufzudecken?

Viveca Stens Schreibstil ist klar, einnehmend und detailliert. Die kurzen Kapitel bauen eine hervorragende Spannung auf, die sich bis zum Schluss hält. Überrascht wird der Leser in den letzten Kapiteln. Die einzelnen involvierten Protagonisten sind sehr unterschiedliche Charaktere. Hanna und Daniel sind hervorragende Polizeikommissare, harmonieren zusammen sehr gut. Doch in ihrem Privatleben gibt es noch einiges zu klären. Diese Situation hat mich ab und zu ziemlich genervt. Aber eben das ist Viveca Sten.

Auf alle Fälle hat mich das 4. Buch in dieser Reihe wieder ausgezeichnet unterhalten. Eine klare Leseempfehlung meinerseits. Ich freue mich heute schon, auf Viveca Stens weiteren Thriller aus dem Touristenort Are.