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Benutzername: karinka
Wohnort: Kiel
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Danksagungen: 5 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 9 Bewertungen
Bewertung vom 16.10.2015
Fisch und fertig / Hanna Hemlokk Bd.5
Haese, Ute

Fisch und fertig / Hanna Hemlokk Bd.5


ausgezeichnet

Ich habe mich verliebt! Verliebt in Hanna Hemlokk, die Protagonistin des Buches „Fisch und fertig“ von Ute Haese. Verliebt in Hannas souveräne Art ohne Allüren, in Utes herrliche Wortschöpfungen und ihren Schreibstil, in Kuhsine Sylvia, Gustav und Hannelore, in Hannas Bokauer Freunde, die alle so ihre Macken haben – einfach in das ganze Buch. Die Figuren sind so wunderschön aus dem Leben gegriffen, man muss sie einfach lieben!
Es ist schon das fünfte Buch der Reihe von Ute Haese um die „Tränenfee vom Passader See“ und Private Ermittlerin Hanna Hemlokk aus Bokau, das sich aber sehr gut auch ohne die Vorgänger lesen lässt. Ganz sicher aber ist es nicht das letzte Buch dieser Reihe, das ich gelesen habe. Und ebenso sicher werde ich mir auch noch die vorhergehenden vier Bücher gönnen. Es lohnt sich auf jeden Fall!
Wer einen blutrünstigen Krimi sucht, bei dem es auf jeder Seite mindestens eine Leiche gibt und bei dem man zweimal überlegt, ob man ihn abends im Bett noch lesen kann, der muss sich etwas anderes suchen. Wer aber Vergnügen an Wortwitz, spritzigen Dialogen und Lokalkolorit hat, der ist hier genau richtig und der wird eine Menge Spaß haben.
Ein Wohlfühl-Krimi der allerfeinsten Sorte, den ich uneingeschränkt empfehlen kann. Zurücklehnen und genießen. Und langsam lesen, damit man keine der kleinen Spitzfindigkeiten überliest.
Vielen Dank für dieses wundervolle Buch, das 5 Sterne voll verdient hat! Ich freue mich schon auf den nächsten Band.

1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 23.09.2015
Vom Kiez zum Kap
Volkens, Bernd; Amtenbrink, Kay

Vom Kiez zum Kap


ausgezeichnet

Schnappsidee
Bernd Volkens, AUTO BILD Technikredakteur, und Kay Amtenbrink, freier Grafiker in Hamburg, lassen uns in dem Buch „Vom Kiez zum Kap“ an der Verwirklichung ihres Traumes teilhaben, 2010 mit einem VW-Bulli quer durch Afrika ans Kap zu fahren, um Kays Schwester zu besuchen. Eine Schnapsidee – aus der letztendlich ein Buch wird, das wirklich lesenswert ist: eine Mischung aus Reisebericht und Fotoband, die teilweise so spannend wie ein Krimi ist.
Von der Entstehung der Idee bis zur Ankunft am Kap fünf Monate später lassen die beiden den Leser teilhaben an diesem Abenteuer. Ich fiebere mit bei der Planung, bei der drei Wochen vor Abreise noch die Westroute wegen Terrorwarnungen verworfen wird. Stattdessen wird die Ostroute bevorzugt, obwohl kaum noch Zeit genug ist, sie richtig vorzubereiten und die Visa zu beantragen. Beim Kauf und Umbau des Bullis bin ich ebenso dabei wie bei der Teilesuche auf dem Schrottplatz und den Impfungen, die für diesen Trip benötigt werden. Dann ist es endlich so weit, das Abenteuer Afrika kann beginnen. Ich begleite die beiden Autoren auf ihrer Reise durch den dunklen Kontinent mit allen Höhen und Tiefen, bei der Mensch und Material mehr als einmal an ihre Grenzen kommen. Der Leser erfährt einerseits von der Gastfreundlichkeit, die den beiden Deutschen entgegengebracht wird, und an der wir alle uns gerne ein Beispiel nehmen dürfen (gerade heute mit den vielen Flüchtlingen top aktuell), und andererseits von der Willkür einiger Grenzer und den vielen Versuchen, die beiden regelrecht abzuzocken (so z. B. in einem Restaurant, wo der Preis der Mahlzeit kurzerhand verdoppelt wird, mit dem Hinweis, sie wären ja schließlich Weiße). Beeindruckend sind auch der Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft der anderen Reisenden, die die beiden Abenteurer auf ihrem Trip kennenlernen.
Hintergrundinformationen über die beiden Autoren und einige Mitreisende auf Zeit gibt es am Anfang des Buches. Dort wird auch der VW-Bus T3 Syncro, Baujahr 1992, mit seinen technischen Daten vorgestellt. Was mir sehr gefällt, ist die Afrika-Karte auf der Innenseite der Buchdeckel mit der eingezeichneten Route. So kann man jederzeit sehr gut nachvollziehen, wo die Länder liegen, die gerade durchquert werden.
Da ich selbst lange Zeit in Südafrika gelebt habe, habe ich das Buch förmlich verschlungen. Wer einmal in Afrika war, der trägt es im Herzen, und für all diejenigen gibt es in dem Reisebericht viele Momente des Wiedererkennens. Für alle anderen ist es sicherlich ein sehr lesenswerter Reiseführer, der sich tatsächlich manchmal spannend wie ein Krimi liest, mit wunderschönen Fotos eines großen Abenteuers.
Sehr zu empfehlen und daher von mir gerne 5 Sterne!

Bewertung vom 19.08.2015
Fingerfood & Feines. Raffiniert gekocht für Freunde & Gäste
Lessing, Martina

Fingerfood & Feines. Raffiniert gekocht für Freunde & Gäste


sehr gut

DAS Partykochbuch schlechthin
Auch nachdem ich das Buch nun in Händen halte, bleibe ich dabei: „Fingerfood & Feines“ von Martina Lessing ist DAS Partykochbuch, das ich mir schon lange gewünscht habe: Eigentlich doch ganz einfache Rezepte, die sich ohne viel Stress zubereiten lassen, auf jeden Fall optisch viel hermachen und auch noch total lecker schmecken. Genau das Richtige also für die eigene Party zuhause oder als Mitbringsel für die Feier bei Freunden.
Die Rezepte sind gut verständlich, die Fotos machen Lust auf mehr und das ganze Buch ist sehr ansprechend und schön aufgemacht. Dafür ist der Preis von fast 30 Euro meiner Meinung nach durchaus gerechtfertigt.
Es juckt in den Fingern vieles auszuprobieren und Thesen wie z.B. „Weniger ist oft mehr“ und „Frische, saisonale Zutaten sind wichtiger als ausgefallene“ treffen genau meinen Geschmack.
Was mir noch gefällt: Es gibt zu jedem Rezept ein Foto, das Ergebnis sieht sehr aufwändig aus, aber die Rezepte sind meist einfach nach zu kochen und benötigen keine „Schicki-Micki“-Zutaten, für die man wieder die halbe Stadt abklappern muss. Wenige regionale Zutaten machen das Kochen zum Vergnügen.
Was mir nicht gefällt, aber das hat Fingerfood nun mal so an sich, ist die Form des Servierens. Viele Gerichte werden in Löffelchen, Gläschen und Schüsselchen angeboten, und da erreicht man als Privatperson mit begrenztem Schrankplatz sicherlich schnell seine Grenzen. Wer aber keine Lust auf „Löffelchen und Schüsselchen“ hat, kann den Salat oder die Suppe auch in einer großen Schüssel servieren; es sieht trotzdem nett aus und schmeckt allemal.
Ich gebe mit Vergnügen 4 Sterne!

Bewertung vom 12.01.2015
Die Soßenhobel-Mafia (eBook, ePUB)
Haese, Ute; Prawitt, Torsten

Die Soßenhobel-Mafia (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Pfundsnobel, dieser Hobel
Der Titel „Die Soßenhobel-Mafia“ hatte mich neugierig gemacht, da ich mir unter einem „Soßenhobel“ nun überhaupt nichts vorstellen konnte und bisher auch keine Bücher des Autorenduos Ute Haese und Torsten Prawitt kannte. Ich bin mit einem absoluten Lesevergnügen belohnt worden, auch wenn ich manchmal ziemlich schlucken musste wegen der bitterbösen Satire dahinter. Trotzdem: Vielen Dank für dieses wundervolle Buch.
Peter Pipke hat sich verspekuliert und mit der falschen Wahl der Aktien sein kleines Vermögen in den Sand gesetzt. Da aber das Dach dringend repariert werden muss und eigentlich ja auch noch ein wenig Geld auf die hohen Kante gelegt werden sollte, fasst er mit seiner Frau Sabine den Plan, seinen Chef, den Vorstandsvorsitzenden der Soßenhobel-Fabrik, Herrn Dr. Döllinger, zu entführen. Dies geschieht am besten am Freitagabend, wenn Dr. Döllinger sich mit seiner Chefsekretärin Isabelle Hirtlreuther trifft, weil sich im Laufe der Woche bei Dr. Döllinger „einiges aufgestaut hat“. Geparkt wird bei der Entführung natürlich auf dem Peter zugewiesenen Firmenparkplatz mit der Nummer zweihundertdreiundsechzig! Schließlich ärgert er sich ja auch jedes Mal, wenn den irgendwer anders benutzt. Sabines größtes Problem ist, was Herr Dr. Döllinger denn wohl gerne isst und ob er es auch bequem hat in der Dachkammer.
Auch der Rest der Pipke-Familie ist durchaus bemerkenswert: Opa Hermann, der, sehr geschäftstüchtig, schnell auf den Punkt kommt, die beiden süßen Kleinen Tabea und Fabian, die genau wissen was sie wollen, und selbst Ilona, der Familienhund, der nur gegen Bares dazu zu bewegen ist, Herrchen und Frauchen zu gehorchen.
Wie der Vorstand der Soßenhobel-Fabrik auf die Entführung reagiert, ob Peter und Sabine die richtige Lösung für ihr Geldproblem gefunden haben und wie die ganze Sache endet, müsst ihr selbst herausfinden. Es lohnt sich auf jeden Fall!
Das ganze Buch strotzt nur so vor Sarkasmus und wunderschönen, eindeutig doppeldeutigen Aussprüchen wie z.B. über die Chefsekretärin Isabelle Hirtlreuther: „Sie hat noch in keiner Stellung versagt“ oder so wundervollen Wortschöpfungen wie „Wollstrickkopfkomplettbedeckung“ – garantiert mindestens ein Lacher auf jeder Seite.
Ich jedenfalls habe lange kein Buch gelesen, bei dem ich mich so köstlich amüsiert habe und das dann doch so bitterböse war, dass mir manchmal das Lachen im Hals stecken blieb! Dafür gibt es von mir volle 5 Sterne!

Bewertung vom 01.01.2015
Vergeltung - Das Mädchen / Hannah Jakob Bd.3.1 (eBook, ePUB)
Peters, Katharina

Vergeltung - Das Mädchen / Hannah Jakob Bd.3.1 (eBook, ePUB)


gut

War’s das schon?
War’s das schon? ging mir durch den Kopf, als ich das Buch „Vergeltung – Folge 1: Das Mädchen“ von Katharina Peters beendet hatte. Es ging mir einfach zu schnell. 87 Seiten machen gerade Lust auf mehr, lassen mich aber ein wenig ratlos zurück. Die Serie besteht aus 6 Teilen, warum hat man dieses Buch nur so zerlegt? Ich persönlich hätte lieber ein vollständiges Buch in meinem Tempo gelesen als dieses zerstückelte Werk, denn gerade, als ich mich eingelesen hatte, war Schluss. Und wie lange muss ich auf den zweiten und die folgenden Teile warten? Da habe ich ja schon vergessen, um was es im ersten Teil ging. Ich hatte sehr gehofft, dass die Teile in sich abgeschlossen wären, aber das ist leider nicht der Fall.
Im ersten Teil ging es praktisch nur darum, wie sich Hannah und Mark annähern und zusammenraufen, die Spannung hielt sich in Grenzen. Das Geschehen um den Anwalt, Eva und Corinna stand ziemlich im Hintergrund. Sandra und ihre Familie aus dem Prolog werden gar nicht mehr erwähnt. Man MUSS also die nächsten Teile lesen, um einigermaßen eine Auflösung zu bekommen, aber dazu bin ich nicht bereit. Falls es diese Geschichte mal als komplettes Buch gibt, egal ob als e-Book oder Taschenbuch, werde ich gerne weiterlesen, aber die einzelnen Teile werde ich mir auf gar keinen Fall kaufen.
Gefallen hat mir die Personenübersicht am Anfang. So konnte man kurz mal zurückblättern wenn etwas unklar war und musste nicht alle Seiten durchsuchen. Der Schreibstil war flüssig und leicht zu lesen, daher hab ich in einem Rutsch durchlesen können.
Das Cover des Buches gefällt mir. Dieses halb vernagelte Fenster hat etwas Mystisches, Geheimnisvolles, lässt der Fantasie viel Platz und macht gespannt auf den Inhalt.
Für alles zusammen gibt es von mir leider nur 3 von 5 Sternen! Ein ganzes Buch hätte es evtl. auf 4 oder 5 Sterne gebracht.

Bewertung vom 12.12.2014
Engelsgleich / Kommissar Kalkbrenner Bd.4
Krist, Martin

Engelsgleich / Kommissar Kalkbrenner Bd.4


ausgezeichnet

Unendlich spannend!

Ein verschwundenes Mädchen. Eine verzweifelte Mutter. Eine grauenhafte Entdeckung. In Berlin wird Hauptkommissar Paul Kalkbrenner zu einem Tatort gerufen. Auf einem Fabrikgelände wurde der verstümmelte Leichnam einer jungen Frau entdeckt. Unweit davon befinden sich stinkende Kloakebecken. Fassungslos müssen Kalkbrenner und seine Kollegin Sera Muth zusehen, wie eine Leiche nach der anderen aus den Gruben geholt wird. Ist unter ihnen auch die verschwundene Merle, die von ihrer Pflegemutter Juliane Kluge verzweifelt gesucht wird?
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Ich habe gerade das Buch „Engelsgleich“ von Martin Krist beendet. Vielen Dank für dieses wunderbar rasante und spannende Buch. Ich habe es regelrecht verschlungen und wenn der Alltag nicht wäre, hätte ich es sicherlich in einem Rutsch durchgelesen.
Die Leseprobe hatte mich sehr neugierig gemacht, auch wenn ich zunächst reichlich verwirrt war durch die vielen verschiedenen Lesestränge, die scheinbar keinen Zusammenhang haben. Man sollte sich allerdings nicht abschrecken lassen; es lohnt sich, ein wenig Geduld zu haben, und man wird mit einem enorm spannenden Buch belohnt. Durch die kurzen Abschnitte, die immer gerade an der spannendsten Stelle aufhören, entwickelt das Buch eine Eigendynamik, die mich immer weiter lesen ließ.
Das Buch „Engelsgleich“ von Martin Krist ist allerdings nichts für zarte Gemüter, da das Thema an sich schon sehr bedrückend ist und es streckenweise doch recht drastische Bilder im Kopfkino entstehen lässt, die einem auch noch schlaflose Nächte bereiten, wenn man das Buch schon durchgelesen und beiseite gelegt hat.
Der Schluss des Buches war für mich überraschend und leider wurde nicht alles aufgeklärt – oder sollte ich es etwa überlesen haben?
„Engelsgleich“ ist das erste Buch, das ich von Martin Krist gelesen habe, aber ganz sicher nicht das letzte.
Das Cover des Buches finde ich sehr gelungen. Ich mag es, wenn das Cover schlicht ist und nicht so aufdringlich und überladen. Und ich mag die Farben grau und rot für ein Krimicover, das spricht mich sehr an.
Für alles zusammen gibt es von mir 5 Sterne!

Bewertung vom 14.11.2014
Passagier 23
Fitzek, Sebastian

Passagier 23


ausgezeichnet

Wie wär‘s denn mal mit einer Kreuzfahrt?
Martin Schwartz, Polizeipsychologe hat vor 5 Jahren seine Frau und seinen kleinen Sohn auf einer Kreuzfahrt mit der „Sultan of the Seas“ verloren und niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Er ist seitdem ein psychisches Wrack, arbeitet als verdeckter Ermittler und betäubt seinen Schmerz mit Himmelfahrtkommandos. Als er während eines Einsatzes den Anruf einer spleenigen alten Dame erhält, es gäbe Beweise, was mit seiner Familie passiert ist, lässt er alles stehen und liegen und kehrt auf das Kreuzfahrtschiff zurück, obwohl er nie wieder ein Schiff betreten wollte. Er erfährt, dass ein vor Wochen verschwundenes Mädchen plötzlich wieder aufgetaucht ist – mit dem Teddy seines Sohnes in der Hand.
Vorausschicken muss ich, dass ich ein echter Fitzek-Fan bin, bisher alle Bücher von ihm gelesen habe und noch nicht enttäuscht wurde. Also war es gar keine Frage, dass dieses Buch ganz schnell meins werden würde.
Das Cover fand ich schon sehr ansprechend. Man schaut durch ein Bullauge auf tosende Wellen und wenn der Schutzumschlag entfernt wird, bleibt nur die düstere See, die den ganzen Buchdeckel umfasst. Gruselig der Gedanke, dort verlorenzugehen.
Das Thema Kreuzfahrt finde ich an sich schon sehr spannend. Es läßt viel Raum für eine tolle Geschichte und die hat Sebastian Fitzek hier grandios umgesetzt. Der Prolog geht spannend los, man hat die Möglichkeit sich vieles vorzustellen – ob man richtig liegt, sei dahingestellt. Im Buch gibt es viele Handlungsstränge, die alle miteinander verwoben sind und oft in die falsche Richtung weisen – oder auch nicht. Bis zum Schluss ist alles offen und selbst nach dem Ende ist es noch nicht vorbei.Das Buch liest sich flüssig, hat meist kurze Kapitel, deren Ende einen förmlich zum Weiterlesen zwingt, weil man einfach wissen muss, wie es weitergeht. Ich jedenfalls konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch durchgelesen.
Fazit: Ein wirklich lesenswerter, spannender Thriller, der die Spannung bis zuletzt halten kann mit einem dann eigentlich doch überraschenden Ende. Ein echter Fitzek eben! Von mir gibt es auf jeden Fall 5 Sterne und mehr!

12 von 15 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 14.11.2014
Kuckucksmörder
Weber, Raimon

Kuckucksmörder


sehr gut

Der Kuckucksmörder schlägt wieder zu
Eva Flessner, eine Polizistin, wird von der Mutter ihrer besten Freundin angerufen, weil die lange nichts von ihrer Tochter gehört hat. Als Eva im Haus der Freundin eintrifft findet sie die ganze Familie ermordet vor. Sie verständigt die Mordkommission, ermittelt aber aus eigenem Interesse weiter in diesem Fall. Dabei lernt sie Falk Stucke kennen, einen ihr sehr sympathischen Wachmann in einem Einkaufszentrum…
Das Cover des Buches finde ich sehr gelungen. Es ist sehr schlicht in grau-weiß gehalten mit roter Schrift für den Buchtitel und den Namen des Autors. Man sieht ein angeschlagenes Ei und darunter einige rote Blutstropfen.
Die Leseprobe und das Cover haben mich neugierig gemacht auf dieses Buch, in dem man schon früh erfährt, wer der Täter ist und was ihn zu seinen Taten treibt. Die Leseprobe war so spannend, dass ich gerne weitergelesen hätte und sehr enttäuscht war, als sie zu Ende war. Leider kann das Buch die Spannung vom Anfang aber nicht durchgehend halten und fällt in der Mitte etwas ab. Das Ende ist dann wieder sehr spannend, allerdings meiner Meinung nach zu kurz geraten. Ich hätte während des Lesens des Buches gerne ein wenig mehr über die Kommissarin Eva Flessner erfahren und viel mehr über die Ermittlungsarbeit der Mordkommission. Beides kam in diesem Buch viel zu kurz und die Ergreifung des Täters war doch eher Zufall.
Der Schreibstil gefällt mir, das Buch liest sich schnell weg. „Kuckucksmörder“ ist ein schönes Buch für „zwischendurch“, wenn man nicht zu große Erwartungen hat.
Aufgrund der Leseprobe habe ich 5 Sterne vergeben; jetzt, nachdem ich das gesamte Buch gelesen habe, gibt es für alles zusammen von mir nur noch 4 Sterne.