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Benutzername: Yutaka Hayauchi
Wohnort: Leverkusen
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Bewertungen

Insgesamt 5 Bewertungen
Bewertung vom 25.05.2018
Die Geschichte von Taira (5)
Yoshikawa, Eiji

Die Geschichte von Taira (5)


ausgezeichnet

Ich bin als Übersetzer von Eiji Yoshikawa so beeindruckt.
Die Geschichte von Taira nimmt eine völlig andere Phase an. Yoritomo, der Erbe von Yoshitomo, büßt seit sechzehn Jahren seine Verbannung in Izu, und geht nach außen hin seinem frommen religiösen Leben nach. Und dann taucht Masako auf. Diese starke, fast kann man sagen, europäische Frau, verführt ihn, oder er verführt Masako. Die Geschichte besteht nicht nur auf Samurai und Kriegen, sondern bringt auch eine atemberaubende Liebesgeschichte, die Sie, Eiji Yoshikawas Fan, aber dann in den späteren Bänden feststellen werden, dass Yoritomo sie für sein großes Ziel sorgfältig auserwählt und genutzt hatte. Oder umgekehrt hat Masako ihn für das Wohlergehen ihrer Familie Hojo gefunden. Ja, so war es gewesen, wenn man die japanische Geschichte liest. Eine sehr spannende Geschichte.

Bewertung vom 25.05.2018
Die Geschichte von Taira (4)
Yoshikawa, Eiji

Die Geschichte von Taira (4)


ausgezeichnet

Als Übersetzer muss ich immer wieder Eiji Yoshikawa bewundern, die historischen Persönlichkeiten so wunderbar mit Herz und Blut ausgestattet zu haben, dass wir, im 21. Jh., mit den Akteuren des 12. Jh. durch die japanische Geschichte wandern können. Ushiwaka, der jüngste Sohn von Tokiwa und Yoshitomo, späterer Yoshitsune, wächst unter seinem Stern als Sohn des schmählich niedergeschlagenen Stammesführers Yoshitomo Minamoto. Ich fühle nach, wie der seelische Bund der Samurai, Japans Kriegertum, früher gewesen war. Wie stark die Bindung war, wie die Samurai dachten und ihr Leben für etwas einfach hergaben, wofür sie bereit waren zu sterben. Sterben für den Ruhm, Sterben für den Herrn, den sie liebten. Im Gegenzug dazu waren sie gegen Erzfeinde so grausam, sie vergaßen die Schande, die ihren Vorfahren und Vätern widerfuhren, über die Generationen hinweg nicht. Die Stammesangehörigen von Minamoto, die unter Tairas Herrschaft im Untergrund lebten, hämmerten in den Kopf des kleinen Ushiwaka immer wieder ein, welche Schmach sein Vater ertragen musste, und dass Taira sein Erzfeind ist. Bei Yoshitsune deutet sich als ein junger Samurai seine brillante strategische Fähigkeit, die ihn später zu einem genialen General macht.
Es kann sein, dass viele Namen, die in diesem Roman vorkommen, den Leser zu schaffen machen. In einem üblichen Roman konzentriert man sich in der Regel auf paar Namen. In dieser Geschichte kommen tausende Menschen. Ich muss als Übersetzer diese Vielfalt zulassen. Dennoch hat Eiji Yoshikawa diese Menschen nicht einfach so in seine Geschichte aufgenommen. Nein, nein, einzelne Personen kommen im Laufe der Geschichte doch miteinander in Berührung.

Bewertung vom 25.05.2018
Die Geschichte von Taira (3)
Yoshikawa, Eiji

Die Geschichte von Taira (3)


ausgezeichnet

Ich freue mich als Übersetzer über eine positive Rezension zu den bisherigen Bänden 1 – 3. Insbesondere ermutigt mich der Aspekt, dass die von mir übersetzten Charaktere und deren Handlungen lebendig rüber gekommen sind. Ich bin mir dessen bewusst, dass der Wortschatz und das Sprachgefühl in Deutsch, über die ich verfüge, trotz hervorragender Lektorarbeit nicht annähernd an das gewohnte Niveau der etablierten deutschen Literatur herangeführt werden können. Ich habe gemerkt, dass ich an die Grenze meines Deutsch stoße. Es ist eine große Herausforderung für mich, dieses außerordentliche Werk, das Eiji Yoshikawa mit großer Kraftanstrengung zustande gebracht und immer wieder mit packenden und rührenden Episoden gefüllt hat, bis zum Ende den deutschsprachigen Lesern zugänglich gemacht werden möchte. Ich bin da sehr zuversichtlich. Denn es werden insgesamt 20 Bände werden. Ich kann dem Leser auf jeden Fall versichern, dass Sie dabei mit vielen Männern und Frauen in der Geschichte, nicht nur mit Kiyomori, Yoshitomo oder seiner Geliebten Tokiwa an ihrem Leben teilnehmen werden. Wie schön Tokiwa ist! Wie unternehmerisch ist Kiyomori! Eiji Yoshikawas literarisches Können ist es, über 20 Bände hinweg so viel liebenswerte, tapfere und schwache Menschen von damals wieder aufleben zu lassen. Ja, sogar über drei Generationen hinweg. Der in diesem Band 3 auftretende Ushiwaka wird, der Enkelsohn des im ersten und zweiten Buch gelebten Tameyoshi Minamoto, wird vor Ihrem Augen den Krieg gegen Taira zum Sieg führen und seinem älteren Bruder Yoritomo die entscheidende Basis verschaffen, die erste Samurai-Regierung von Kamakura zu etablieren. Auch Verlierer, Tairas, haben so herzzerreißende Figuren. Seien Sie gespannt, wer wie sich entwickelt. Seien Sie Kiyomori! Seien Sie Tokiwa!

Bewertung vom 10.02.2017
Die Geschichte von Taira (2)
Yoshikawa, Eiji

Die Geschichte von Taira (2)


ausgezeichnet

Spannende Kriege. Herrliche Samurai. So grausam, da die Familien in feindliche Lager gespalten sind. Vater gegen Sohn, Brüder gegeneinander. Aber Samurai haben Haltung. Mit dem General Yoshitomo stürzt Minamoto in den Abgrund. Kiyomori Taira ist der unangefochtene Sieger.

Bewertung vom 10.01.2017
Die Geschichte von Taira (1)
Yoshikawa, Eiji

Die Geschichte von Taira (1)


ausgezeichnet

Als Übersetzer möchte ich sagen. Hochinteressant! Sehr authentische Geschichte! Wer von Japan und Kyoto kennt, muss man die Geschichte unbedingt lesen. Viele Orte von Kyoto wie Kiyomizu, Gion, Hieizan, Kurama klingen wie Zauber, wenn man schon mal da war. Die Samurai werden immer stärker und werden bald dem Tenno und dem Hof fürchten lehren. Und natürlich Frauen. Sie sind zart aber stark. Viel Spaß.

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