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Benutzername: Merry M. - beizeitenbuecher.de
Wohnort: Schleswig-Holstein
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Danksagungen: 1 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 58 Bewertungen
Bewertung vom 19.04.2019
Deine letzte Lüge
Mackintosh, Clare

Deine letzte Lüge


ausgezeichnet

Cover- und Titelkritik
Das Cover ist düster gehalten und farblich aufeinander abgestimmt, was mir sehr gut gefällt. Dreht man das Buch auf den Kopf, erkennt man kahle Bäume und Vögel, die am Himmel fliegen. Für einen Psychothriller um ehrlich zu sein perfekt. Auch der Titel gefällt mir sehr gut und passt zu der Thematik um die sich dieses Buch dreht. Lügen über Lügen.

Plotkritik
Den Plot fand ich wirklich gut herausgearbeitet und es gibt nichts, was ich nicht gut fand. Ich fühlte mich von Anfang bis zum Ende sehr gut unterhalten und habe das Buch regelrecht verschlungen, weil die Geschichte mich einfach in ihren Bann zog. Die Geschichte hält an den richtigen Stellen Spannung bereit, auch die Spannungsbögen sind optimal eingesetzt worden. Die Geschichte baut gut aufeinander auf, lässt keine Fragen offen. Dennoch ist das Buch mehr ein Familiendrama, als ein Psychothriller, auch wenn es Elemente an manchen Stellen bereithält.

Protagonistenkritik
Die Protagonisten fand ich alle sehr gut und dreidimensional. Ich konnte mit Anna mitfühlen, egal in welcher Situation sie sich gerade befand. Auch die anderen Protagonisten fand ich gut ausgearbeitet und gut in Szene gesetzt.

Schreibstilkritik
Der Schreibstil ist gut leserlich und hat mir somit gefallen.

Das ehrliche Fazit
Wer ein Familiendrama sucht ist hier genau richtig.

Bewertung vom 16.04.2019
Mein Vaterland! Warum ich ein Neonazi war
Weißgerber, Christian E.

Mein Vaterland! Warum ich ein Neonazi war


ausgezeichnet

Cover- und Titelkritik
Das Cover ist sehr schlicht und einfach gehalten, durch den Wald im Hintergrund, den man nur ganz leicht erkennt, da dieser sehr dunkel und im Nebel gehalten ist, erlangt dieses seine Tiefe. Der Titel springt einem sofort ins Auge und lässt einen, vorausgesetzt es ist ein Thema für den Leser, interessiert zurück.

Dieses Buch hat mich von Anfang an sprachlos gemacht. Alleine wie der Vater von Christian und seiner Schwester sie beide erzogen hat, hinterließ bei mir nichts als Sprachlosigkeit. Was dieser Mensch durchgestanden haben muss, kann sich keiner, der es nicht selbst erlebt hat, je vorstellen. Manche Zeilen haben mich erschüttert. Ich konnte mit ihm mitfühlen, fühlte mich bei einigen Dingen, die die damals IN waren in meine Vergangenheit zurück versetzt. Es war so spannend zu lesen, was seine Beweggründe waren überhaupt in diese Szene zu gehen, dort Fuss zu fassen und mitzuwirken. Immer wieder muss ich an dieses Buch denken, an seine Vergangenheit und es wird immer in meinem Kopf bleiben. Es ist ein so wichtiges Buch, so, so wichtig. Denn das Thema ist heute noch immer präsent.

Das ehrliche Fazit
Einfach lesen.

Bewertung vom 16.04.2019
Mit James auf Sylt
Thesenfitz, Claudia

Mit James auf Sylt


ausgezeichnet

Cover- und Titelkritik
Ich finde sowohl das Cover, als auch den Titel wirklich schön. Das Cover versprüht Lebensfreude und das mag ich total gerne. Dünen, Sonne, Sand und Meer. So stelle ich mir einen wunderbaren Urlaub zur Erholung vor. Der Titel hingegen bringt es gleich auf den Punkt.

Plotkritik
Ich finde, dass der Plot sehr gut ausgearbeitet wurde und die Geschichte einfach rundherum gut gelungen ist. Angenfangen bei Jana, die mit Hunden nichts anfangen kann und dann doch mit James zu eine Art Dreamteam auf Sylt wird. Dort erlebt sie einfach eine ganz wunderbare Zeit, macht tolle Erfahrungen und blühte in meinen Augen um ehrlich zu sein auf. Im wahrsten Sinne ist es ein Glücksroman, denn die Geschichte reißt einen mit und man verlebt entspannte Stunden.

Protagonistenkritik
Mir erschienen alle Protagonisten dreidimensional und gut erarbeitet. Jana gefiel mir sehr, da sie sehr echt wirkte, auch durch ihre Ausdrucksweise. Diese war absolut gar nicht gekünstelt und das mochte ich wirklich sehr. Auch die anderen Protagonisten fand ich gut so wie sie waren.

Schreibstilkritik
Der Schreibstil war einfach locker-flockig und humorvoll. Ich fand diesen ganz wunderbar, auch als die Szenen mit Jana und James beschrieben wurden. Es wirkte einfach echt.

Das ehrliche Fazit
Ein lockeres, humorvolles und tolles Sommerbuch. Ein Glücksroman, nicht nur für Hundefreunde oder Sylturlauber.

Bewertung vom 08.04.2019
Gefangen im Riesenbuch (3)
Aretz, Veronika

Gefangen im Riesenbuch (3)


ausgezeichnet

Cover- und Titelkritik
Das Cover finde ich absolut stimmig, immerhin geht es in dieser Geschichte um das Riesenbuch. Dieses kann man zusammen mit den Kindern, die Mirathasia besuchen, sehen. Den Titel finde ich für ein Kinderbuch klasse und weckt Interesse. Als mein Sohn das Buch sah und den Titel las, wollte er es sofort lesen und stellte mir auch schon eine Frage:„Gibt es das Riesenbuch wirklich?“ Was ich geantwortet habe, kannst du dir sicherlich denken. Sein Interesse hat es auf jeden Fall geweckt und genauso ging es mir auch.

Plotkritik
Ich finde den Plot von Anfang bis Ende absolut gelungen. Er ist fesselnd, spannend und genau das Richtige für Bücherfreunde. Vor allem ist es ein Kinderbuch, welches eine Message trägt und das habe ich bisher in kaum einem Kinderbuch gefunden. Welche Message das ist, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Ich kann nur soviel sagen, dass die Message an viele Kinder dieser Welt gehen sollte und ich dafür auch immer und immer wieder plädiere. Wie du lesen kannst, ist der Plot mehr als gelungen und ich hätte gerne noch mehr gelesen.

Protagonistenkritik
Die Protagonisten vor allem Emily fand ich absolut passend, gerade bei ihr kam die Veränderung durch diese Message und durch das was ihr geschieht. In ihr fand ein Umdenken statt und so wünsche ich es mir auch für unsere Kinder. Gerade als sie auf Julian trifft ändert sich ihr Denken, wenngleich auch langsam. Jedenfalls sind Emily und Julian dreidimensional ausgearbeitet und fügen sich perfekt in die Geschichte ein.

Schreibstilkritik
Der Schreibstil ist absolut kindgerecht und spannend. Ich habe das Buch total schnell verschlungen und konnte nicht genug davon bekommen. Es ist absolut leicht verständlich geschrieben und wird dennoch nicht langweilig.

Das ehrliche Fazit
Ein tolles Kinderbuch mit wunderbarer Message, welches hoffentlich einige Eltern und ihre Kinder sensibilisieren wird.

Bewertung vom 07.04.2019
Grüne Gurken
Hach, Lena

Grüne Gurken


ausgezeichnet

Cover- und Titelkritik
Pink, Süßigkeiten und im Hintergrund als Skizze Berlin. Das Cover sprach mich sofort an und der Titel des Buches auch. Es ist einfach total girly und absolut nach meinem Geschmack.

Plotkritik
Den Plot fand ich ganz wunderbar und er hat mir schon bei der Leseprobe absolut zugesagt. Das es dann aber so wunderbar, humorvoll und jugendlich weitergeht, hätte ich nicht erwartet. Er zeigte einen kleinen Teil meiner Vergangenheit auf, den ich schon längst nach all den Jahren vergessen habe. Zumindest gehe ich davon aus, dass ich diese vergessen habe, manche wahrscheinlich auch verdrängt. Einfach wie es ist seinen ersten Freund zu haben, das erste Mal verliebt zu sein mit einem Feuerwerk an Schmetterlingen im Bauch. Dann den ersten Kuss zu bekommen und die Momente, in denen man für die Liebe Dinge tut, die die Eltern nicht gut finden. Auch erste Kennenlernen oder die ersten richtigen Freunde in einer neuen Stadt, mit denen man das Leben rockt. Es war wirklich schön, dass der Plot so frisch daherkam und seine Jugendlichkeit beibehielt. Für mich hat das Buch absolut Potenzial für eine Fernsehserie, die sich dann auch ,,Grüne Gurken“ nennt. Ich glaube, dass sie bei Jugendlichen wirklich gut ankommen würde. Bei mir auf jeden Fall, auch wenn ich in der Blüte meiner Jahre bin und über das Jugendalter hinausgeschossen. Es hat mich einfach gepackt, nicht mehr losgelassen und blieb vor allem im Kopf. Ich warte dann auf eine Forsetzung.

Protagonistenkritik
Die Protagonisten waren wirklich toll, vor allem haben mir Lotte und ihr Schwarm absolut gut gefallen. Ich habe sie geliebt und jede Zeile über sie genossen. Ich schreibe bewusst Schwarm, da er anfangs ihr Vincent von den grünen Gurken ist. Es wäre schade, hier seinen richtigen Namen zu erwähnen. Auch Lottes Freunde Yunus und seine Freundin fanden in dem Buch ihren Platz. Auch sie haben mir absolut gut gefallen und passten unheimlich gut hinein. Alles in allem tolle Charaktere, vor allem mit Ecken und Kanten!

Schreibstilkritik
Der Schreibstil war einfach herrlich leicht und locker. Nahezu fluffig und knuffig, da es aus Lottes Sicht geschrieben wurde. Der Sicht einer Jugendlichen.

Das ehrliche Fazit
Mehr als nur grüne Gurken! Das Buch für jugendliche Frische, Raffinesse und Humor. Lesegenuss PUR!

Bewertung vom 07.04.2019
Weil es Liebe ist
Lauren, Christina

Weil es Liebe ist


weniger gut

Cover- und Titelkritik
In das Cover habe ich mich sofort verliebt, genauso wie in den Titel des Buches. Es zeigt die Stadt in der beiden Hauptprotagonisten und sie selbst.

Plotkritik
Die Leseprobe fand ich wirklich, wirklich gut und habe mich sehr auf das Buch mit seiner Story gefreut. Leider hat es mir dann doch nicht so gut gefallen, wie erhofft. Anfangs kam die Geschichte für mich einfach nicht in Fahrt. Als ich dann den Grund las, weshalb Calvin ihnen nicht zusagen kann, möchte hier nicht zuviel vorwegnehmen, dachte ich das mir das gerade noch gefehlt hat. Das war für mich ein Kopfschüttel-Moment. Leider hat sich auch im weiteren Verlauf meine Meinung nur bestätigt, dass ich die Geschichte für mich einfach nur platt fand. Schade eigentlich, denn diese hat wirklich Potenzial.

Schreibstilkritik
Den Schreibstil fand ich gut und ich kam leicht durch.

Protagonistenkritik
Holland war mir von Anfang an nicht sympathisch und ich wurde nicht mit ihr warm. Mir ging das aber mit allen Charakteren in diesem Buch so. Sie waren dreidimensional, ja aber mir hat einfach das Besondere gefehlt. Etwas, was mich hätte catchen können.

Das ehrliche Fazit
Eine Liebesgeschichte mit einem Thema, die für den ein oder anderen vielleicht etwas ist.

Bewertung vom 04.04.2019
Mein Jahr mit Dir
Whelan, Julia

Mein Jahr mit Dir


sehr gut

Cover- und Titelkritik
Das Cover dieses Buches finde ich einfach nur schön und beschreibt eine Szene, die in diesem Buch stattfindet. Neben ihnen die belebte Stadt und sie plätschern auf dem Wasser dahin. Ich finde es wirklich sehr gut gewählt. Den Titel finde ich gut, da er Spielraum für die eigene Fantasie lässt.

Plotkritik
Ich habe mir zu Anfang den Plot ein wenig anders vorgestellt und irgendwie auch nicht. Ich kann das ehrlich gesagt nicht in Worte fassen und erklären. Vielleicht hat jemand wie ich empfunden, dann schreibt mir das doch gerne in die Kommentare. Ich habe mir das Cover angesehen und da es in dunklen Blautönen gehalten ist, durch die Blumen etwas Leichtigkeit hineinkommt, die ich auf James Charakter projiziiere, mir dieses Buch nicht als leichte Lektüre vorgestellt. Der Klappentext selbst verrät auch, dass Jamie ein tragisches Geheimnis umgibt, alleine dies ist schon einigermaßen schwere Kost, die auf einen zukommt. Mein erster Gedanke war:„Was für eine schöne Liebesgeschichte!“, doch diese wurde dann durchkreuzt durch Cover und Klappentext, auch durch den Plot selbst. Dieser ist sehr gut ausgearbeitet worden und lässt keine Fragen offen, die im Laufe der Geschichte auftauchen. Die Fragen werden aber, so habe ich es empfunden, schnell beim Lesen beantwortet. Dies liegt auch daran, dass es trotz dem tragischen Geheimnis, sehr schnell durchgelesen ist. Es fesselt einen und man mag das Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil man einfach unbedingt wissen mag, wie es ausgeht. Daher finde ich, dass der Plot wirklich gut gelungen ist, auch wenn der Anfang etwas „unverständlicher“ ist. Bei Schreibstilkritik gibt es aber mehr dazu zu lesen.

Protagonistenkritik
Mit Ella wurde ich anfangs nicht warm, vielleicht weil sie die typische Studentin ist. Im Laufe der Geschichte kam sie trotzdem warmherzig und humorvoll rüber, was ich sehr mochte. Meine Lieblingsprotagonistin war sie trotzdem nicht und es reichte nicht, um bei mir an der Oberfläche zu kratzen. Begeistert hingegen war ich von Jamie, der das Leben mit Humor nimmt, für mich ein gefestigter und gefühlvoller junger Mann ist. Nicht das ich mich mit ihm in irgendeiner Art und Weise identifizieren konnte aber er hat mich einfach mit seiner Anwesenheit und den Momenten mit ihm mehr begeistert. Die Nebenprotagonisten fand ich soweit auch gut, für mich auch wieder die typischen Studenten. Am meisten hat mir Jamies Mutter gefallen. So ein liebes Wesen, so mütterlich, herzlich. Sie habe ich ab Zeile eins schon in mein Herz geschlossen, wo sie sich auch jetzt noch befindet. Gerne hätte ich noch mehr von ihr gelesen.

Schreibstilkritik
Den Schreibstil fand ich gut, allerdings war es anfangs etwas holprig, da Begriffe verwendet werden, die wahrscheinlich Studenten verstehen und keiner, der nicht studiert oder studiert hat. Einige Begriffe musste ich anfangs tatsächlich nachlesen um sie zu verstehen. Es war aber nun nicht so schlimm, dass ich dies stetig tun musste. Außerdem spielt es eben zu der Zeit wo Studenten aufeinandertreffen und Ella selbst auch studiert. Es ist daher passend aber manchmal nicht ganz einfach. Ab der zweiten Hälfte des Buches wird es dann aber besser und die Begriffe rücken in den Hintergrund.

Das ehrliche Fazit

Ein tolles Buch mit einem tragischen Geheimnis des Protagonisten und wunderbar-traurigen aber auch humorvollen Momenten. Für Fans von All-In ein Muss!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 17.03.2019
Onkel Stan und Dan und das ungeheuerlich ungewöhnliche Abenteuer
Kennedy, A. L.

Onkel Stan und Dan und das ungeheuerlich ungewöhnliche Abenteuer


ausgezeichnet

Cover- und Titelkritk
Ich finde das Cover wirklich sehr gut gelungen und total witzig. Alleine der Dachs mit der Pfanne in der Hand, wie er Pfannkuchen brät. Auch der Titel macht dem Cover und der Geschichte alle Ehre. Zu 100% auf den Punkt gebracht.

Plotkritik:
Zuerst wurde ich mit dem Plot, der Geschichte im Ganzen überhaupt nicht warm und war etwas enttäuscht, da die Leseprobe mir wirklich sehr gut gefallen hat. Dann wurde es aber immer besser, interessanter und witziger, wenngleich ich teilweise auch nicht finde, dass es ein Kinderbuch ist. Manches war mir dann doch zu, "viel" an Wortausdruck für ein Kinderbuch, weshalb ich dieses Buch Kinder ab 12 Jahren lesen lassen würde. Die Moral von der Geschichte, so könnte man es nennen, war am Ende dann aber klar erkennbar und wiederum gut für Kinder. So ist es hier wirklich ein bisschen wie ein zweischneidiges Schwert. Es gibt Situationen im Buch, die ich meinen Sohn zum Beispiel in seinem Alter nicht lesen lassen würde und es gibt wiederum diese Message, die einfach jeder kennen und verinnerlichen sollte.

Schreibstilkritik
Der Schreibstil ist absolut unterhaltsam und es wurde alles richtig gemacht.

Protagonistenkritik
Die Protagonisten wurden allesamt echt gut, kultig und witzig ausgearbeitet. Man muss sie einfach mögen, dass geht gar nicht anders. Mehr muss ich dazu wirklich nicht schreiben.

Das ehrliche Fazit
Ob es ein Kinderbuch ist, zweifle ich zwar noch etwas an aber es war wirklich witzig, kurios, spannend und einfach etwas Anderes.

Bewertung vom 17.03.2019
Alles, was ich weiß über die Liebe
Alderton, Dolly

Alles, was ich weiß über die Liebe


sehr gut

Cover- und Titelkritik
Das Cover finde ich persönlich gut und passend zu der Thematik dieses Buches. Es ist zwar einfach gehalten aber alleine das die Worte wie Partys und Dates durchgestrichen sind, machen es irgendwie zu etwas Besonderem. Es wirkt tatsächlich so wenn man es in der Hand hält, als würde jemand mit dem Kugelschreiber diese Worte durchgestrichen haben.

Den Titel finde ich insofern gut, da er zu dem, was in diesem Buch vorkommt, passt.

Plotkritik
Zudem Plot kann ich eigentlich nur eines sagen: Er lässt sich nicht wirklich beurteilen, da es einfach wie eine Art Biografie ist, keine ausgedachte und fiktive Geschichte. Es handelt sich hier einzig und alleine um das Leben der Autorin Dolly Alderton, die in ihrer Vergangenheit viel erlebt hat. Darüber schreibt sie. Über ihr Leben in der Vergangenheit, ihre Freunde, Partys, Dates und alles was dazu gehörte. Sie zeigt Ecken und Kanten und an der ein oder anderen Stelle sorgt sie für eine Überraschung. Für mich war das alles sehr interessant zu lesen, da ich gerne Biografien lese und mich für Menschen interessiere. Alleine das sie damals immer wieder zum Alkohol griff und dann doch davon weg kam, dann dieses Buch schrieb, dass fasziniert mich. Ich denke wir alle wissen, was Alkohol anrichten kann.

Schreibstilkritik
Der Schreibstil ist der Autorin ist wirklich gut und es lässt sich somit leicht und verständlich lesen.

Das ehrliche Fazit
Eine doch seichte und gute Biografie für zwischendurch, die keinerlei Fiktion oder Thematik bereithält.

Bewertung vom 17.03.2019
Der Zauber des Hauses Ramblings
Field, Kate

Der Zauber des Hauses Ramblings


weniger gut

Cover- und Titelkritik
Das Cover ist wunderschön, frühlingshaft und gerne würde ich da einige Wochen verbringen, um zur Ruhe zu kommen, den Duft der Blumen zu atmen und mich einfach mal fallen lassen zu können. Der Titel gibt genau das wieder: Den Zauber des Hauses. Wenn man sich das Cover ansieht, ist es ein wahrer Zauber aus Blumen und viel Grün, meine Lieblingsfarbe. Daher ist hier alles stimmig und einfach wunderschön.


Plotkritik
Der Plot, der liebe Plot. Ich bin leider sehr enttäuscht von diesem und die Autorin hat, so finde ich, noch jede Menge daraus machen können. Es ist wahrlich verschenktes Potenzial. Die Grundidee ist wirklich gut aber die Umsetzung war es wirklich nur bedingt. Es waren immer mal wieder Situationen die gleich waren, sodass es mich als Leserin des Buches gelangweilt hat. Dann gab es eine kleine Überraschung, die ich zur Abwechslung gut fand, um dann wieder das alte Muster des Plots „genießen“ zu dürfen. Mir fehlte die Abwechslung. Immer wiederkehrende Situationen, die so gut wie immer gleich gehandelt wurden, Schauplätze, Momente, Worte und Verhaltensmuster der Protagonisten.

Schreibstilkritik
Der Schreibstil des Buches ist gut gewesen, die Autorin schreibt sehr bildhaft und es ließ sich insofern gut lesen. Manko daran war einfach, dass durch die Wiederholungen der Lesefluss immer wieder ins Stocken geriet. Auch hier hätte die Autorin noch einiges mehr heraus holen können.

Protagonistenkritik
Die lieben Protagonisten und vorne weg die schüchterne, liebevolle und langweilige Cassie. Ich muss vorab schreiben, dass ich den Begriff langweilig eigentlich nie für Menschen oder Protagonisten verwende aber Cassie war es in meinen Augen einfach. Wenngleich auch ihre Erfahrungen das aus ihr gemacht haben aber das sie sich von der älteren Dame, die sie als Gesellschafterin einstellte, so vieles sagen ließ und nicht einmal ihren Willen durchsetzen konnte, war für mich immer ein Moment des Kopfschüttelns. Immerhin ist Cassie eine erwachsene Frau. Natürlich gibt es auch solche Menschen, wir sind alle verschieden aber dieses Ja und Amen fand ich einfach irgendwann einfach zuviel. In fast jeder Situation dasselbe. Manchmal dachte ich, dass die ältere Dame mit dem Namen Frances keine junge Frau, sondern eine Jugendliche von sechzehn Jahren eingestellt hat. Dem ist zwar nicht so aber man könnte es meinen, wenn man ihre Reaktionen liest.

Was ich auch noch nervig und zuweilen schwierig an Cassie fand war, dass sie so wenig Selbstvertrauen hatte, was wahrscheinlich ihrer Vergangenheit mit ihrem früheren Partner geschuldet ist. Mir geht es speziell um den Protagonisten Barney. Ihr Verhalten ihm gegenüber war wirklich wie eine kleine Kinderliebe, ich kann das gar nicht anders beschreiben. Anfangs waren sich beide natürlich nicht sympathisch, Cassie konnte ihn nicht einschätzen, was ich verstehen kann. Doch dann, im Laufe der Geschichte, hätte ich an ihrer Stelle Barney verstanden. Sie nahm es dann manchmal nicht für bare Münze, zweifelte an seiner Ehrlichkeit und was nicht alles. Diese ganze Situation mit ihm war einfach wie ein Kindergarten Deluxe. Sie wäre nicht gut genug. Das dürfte nicht sein. Sie würde nicht mehr lieben wollen. Sie könnte das nicht. Sie möchte keine Partnerschaft. Er kann es doch nicht ehrlich mit ihr meinen. Ich wurde mit Cassie einfach nicht warm, auch wenn sie in dieser Geschichte wirklich vieles getan hat, liebevoll zu Frances war oder wem auch immer.

Das ehrliche Fazit
Insgesamt fehlte es den Protagonisten an Dreidimensionalität und charakterliche Tiefe. Ich hätte mir bei allen mehr Individualität gewünscht. Natürlich möchte ich hier nicht schreiben, dass es nun 0815 Charaktere waren aber manche Protagonisten waren leider aus diesem Holz geschnitzt und in manchen Situationen gaben sie sich absolut klischeehaft.