Neugierig & wissensdurstig von Kindesbeinen an und seitdem unterwegs mit Fragen, die immer auf den Kern der Dinge & Phänomene zielen.
Die Lernfreude & die Wissbegier bestärkte der Philosophielehrer auf dem Gymnasium mit dem Aphorismus des Sokrates:
"Wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß."
Motiviert durch diese reflektierte & mäßigende Einsicht immer aktiv & unterwegs, um zu verstehen, wie weit das Wissen schon reicht & was noch fehlt.
Christoph Horn stellt die prägenden Philosophen, beginnend mit Thales von Milet, als Personen jeweils kurz vor und führt den Leser dann zügig zu deren Denk- & Argumentationsweisen, Thesen & Theorien. Diese stellt er kompakt & aufschlussreich dar, wobei er sie gleichzeitig schlüssig einordnet & verknüpft.
Horn bietet eine anspruchsvolle & bereichernde Denkreise zu den Quellen & Strömen der europäischen Geisteskultur. Aus der Reihung und Gegen-überstellung der verschiedenen Ansätze sowie aus deren fachlichen Bewertungen erschließen sich für einen kundigen Leser eine Fülle von erhellenden Einsichten sowie vielerlei Anregungen zum gezielten Weiterlesen & zum vertiefenden Studieren. Es zeugt von den beachtlichen Fähigkeiten des Au-tors, all das auf den relativ wenigen Seiten dieses kompakten Taschenbuchs so ansprechend & anregend darzulegen.
Das hier Gelernte wird inhaltlich ergänzt & kulturgeschichtlich erweitert durch die Bücher
- 'Die Griechen und die Erfindung der Kultur' von Edith Hall
- 'Die Öffnung der Welt - Eine Globalgeschichte des Hellenismus' von Angelos Chaniotis
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