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Benutzername: puppetgirl


Bewertungen

Insgesamt 56 Bewertungen
Bewertung vom 15.02.2019
DIE EWIGEN. Von sterbenden Engeln (eBook, ePUB)
Wagner, Chriz

DIE EWIGEN. Von sterbenden Engeln (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Achtung, es handelt sich um den vierten Teil der Reihe „DIE EWIGEN“, somit sind Spoiler nicht ganz zu vermeiden
Nachdem wir in den ersten beiden Teilen Simon auf sehr unterschiedliche Art und Weise begleitet haben und der dritte Teil uns einen Einblick um die frühste Geschichte von Thyri und Simon gegeben hat, haben wir nun einen Teil nur um Thyri. So befinden wir uns im Heiligen Römischen Reich und zwar im Jahr 1645. Ich mag diese Zeit nicht, denn es ist alles so düster und gewalttätig. Aber leider gab es solche Phasen ja immer wieder.
Thyri ist die Magd eines christlichen Pastors. Sie könnte so eine angenehme Zeit haben, wenn der Pastor ein angenehmer Zeitgeist wäre, doch leider ist er aus ganz anderem Holz geschnitzt und so ist sie vor Übergriffen nicht geschützt. Aber Allgemein ist es in der Stadt in der sie lebt, nicht wirklich einfach. Männer nehmen sich, was sie wollen und wie sie es wollen und wenn eine Frau nicht spurt, dann kann es zu noch schlimmerer Gewalt oder gar zum Todschlag kommen. Thryi hat nur einen guten Menschen gefunden, der ihr viele Fragen aufgibt, denn Ännlein behauptet ein Engel zu sein. Ist Thyri vielleicht auch ein Engel oder Ännlein eine Ewige? Ist es vielleicht sogar das selbe? Hat Thyri nun eine Erklärung gefunden, was sie ist? Nach so vielen Jahren?
Auf jeden Fall ist Thryi sehr gutgläubig und sie ist so unglaublich hilfsbereit und aufopfernd. Ein wenig habe ich mich gefragt, wie man es schafft, nach so vielen Jahren auf der Erde noch so zu sein, denn es gibt doch so viele schreckliche Zeiten, die sie erlebt haben muss. Aber vielleicht hat Thyri sich über die Jahre beibehalten, dass sie immer noch das Gute in den Menschen sieht und somit eine wirkliche Stütze sein kann.
Chriz Wagner schafft hier eine sehr düstere Atmosphäre. Ich habe mir so oft gedacht, dass ich definitiv nicht in dieser Zeit leben möchte, denn auch seine fantastischen Elemente hatten diesmal wieder etwas sehr Schauriges an sich, was man nicht am eigenen Leibe erfahren möchte.
Zusätzlich gibt es ein paar neue Einblicke in das Dasein der Ewigen, was es bedeutet und wie man sie sich vorstellen muss. Ich bin schon gespannt, wie es weitergeht.

Bewertung vom 31.01.2019
DIE EWIGEN. Die Zeichen der Schuld (eBook, ePUB)
Wagner, Chriz

DIE EWIGEN. Die Zeichen der Schuld (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Achtung, hierbei handelt es sich um den dritten Band einer Reihe, nicht das jemand gespoilert wird!
Wie auch im ersten und zweiten Teil dieser Reihe, ist das Cover in einer Farbe gemischt mit Weiß und Schwarz dargestellt. Diesmal handelt es sich um Grün. Dies finde ich sehr passend, da wir in der bekannten Glaskugel eine Schlange sehen, die für mich in einen Wald mit grünen Blättern gehört.
Die Schlange als Darstellung für diesen Band zu nehmen, finde ich sehr passend, denn auch im Buch spielt eine Schlange doch eine gewisse Rolle. Dieser Teil hat mir bisher am besten gefallen. Ohne etwas zu spoilern, lernen wir jetzt neben Simon auch endlich Thyri kennen. Das freut mich sehr, denn bisher war meine Neugierde so groß und wurde einfach nicht gestillt, aber nun weiß ich endlich, wer diese Frau ist. Wir reisen ganz weit zurück und zwar ins Jahr 4000 v. Chr. Und wenn ich diese Jahreszahl höre, dann frage ich mich ein bisschen, warum Simon bisher noch nicht den Eindruck macht des Lebens müde zu sein. Denn wenn man sich die Geschichte der Menschheit anguckt, dann hätte ich nach den vielen Kriegen und Krankheiten und was es nicht alles da draußen gibt, einfach keine Lust mehr. Aber was soll man auch machen als Unsterblicher? Man muss sich damit wohl irgendwann einfach abfinden.
Diese Folge hat nicht nur einen wirklich tollen Spannungsverlauf und lässt einen nicht mehr los, sondern sie hat auch eine sehr große Lehre in sich. Gut oder böse, wofür entscheidet man sich? Und kann man mit seinen Entscheidungen leben? Ich habe die Geschichte von Simon und Thyri sehr gern verfolgt und bin jetzt sehr neugierig auf die anderen Bände und hoffe, dass Thyri doch ab und an wiederauftaucht, da sie ja die Besonderheit mit Simon teilt.

Bewertung vom 24.01.2019
DIE EWIGEN. Der Bruderpakt (eBook, PDF)
Wagner, Chriz

DIE EWIGEN. Der Bruderpakt (eBook, PDF)


ausgezeichnet

Achtung, es handelt sich um die zweite Folge der Reihe: DIE EWIGEN – Spoiler können enthalten sein
Wir machen einen sehr großen Sprung, noch in Band eins der Reihe ging es um die Gärten Roms, kurz nach Geburt Christi und nun befinden wir uns im Jahr 1891. Wir begleiten wir Simon, doch diesmal müssen wir keine Unternehmungen mit ihm machen, sondern können ihm beim Telefonieren zuhören und erfahren so manches. Ein Anrufer, der sich nicht vorstellt und auch lieber geheim bleiben möchte, ist in der Leitung. Er scheint so einiges über Simon zu wissen, denn er fordert ihn auf, wenn er denn die Geschichte hören will, dann solle er seine Waffe holen und sie laden. Simon kommt das alles natürlich etwas seltsam vor. Wird er beobachtet? Wird er gleich vom Anrufer persönlich angegriffen? Wer ist der Mann in der Leitung? Doch Simon wird neugierig, denn es geht um einen ehemals guten Freund von ihm und seine Brüder. So erfährt er von einer Wette, die die vier Brüder abgeschlossen haben und was daraus geworden ist. Doch seid gespannt, denn kurz nach dem Ende des Telefonates klopft es bei Simon an der Tür. Wer da wohl vor ihm steht?
Auch im zweiten Teil der Reihe schafft es Chriz Wagner wieder mich zu überzeugen, denn bisher habe ich noch kein so langes Telefonat gelesen. Wir erfahren sehr viel, die Idee die Geschichte der Brüder so zu erzählen und dann noch die Erkenntnisse und Erinnerungen von Simon einzubauen, die auch ein wenig auf die Sache mit der Unsterblichkeit hindeuten, aber nie wirklich etwas verraten, machen es so spannend weiterzulesen. Schließlich will man wissen, wer da am Telefon ist und warum er ausgerechnet diese Geschichte erzählt. Auch ist es interessant, weil man immer wieder denkt, man erfährt mehr über Simon. Aber ist das so?
Wieder ist es mystisch oder fantastisch, was da passiert, ob es etwas Positives oder Negatives ist, das solltet ihr selbst herausfinden, denn es lohnt sich dieser Reihe zu folgen.

Bewertung vom 18.01.2019
DIE EWIGEN. Die Gärten von Rom (eBook, ePUB)
Wagner, Chriz

DIE EWIGEN. Die Gärten von Rom (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Ein Cover in Rot und Weiß gehalten. Eine Kugel, die scheinbar auf einem Fliesenboden steht und im Hintergrund Linien und Punkte, was vielleicht zu einer Karte des Sternenhimmels passen könnte. In der Kugel scheint eine römische Skulptur oder ähnliches abgebildet zu sein. Ganz bin ich da nicht in der Materie, also schaut es euch selbst an.
„Die Ewigen“ ist eine Reihe von Chriz Wagner und erzählt im ersten Teil eine Geschichte aus dem Rom kurz nach dem Jahr null. Wie der Titel verrät, erfahren wir viel über die Gärten der Römer und was sie scheinbar für einen Einfluss auf den Stand in der Gesellschaft hatten. Was diesen historischen Ausflug aber besonders macht, ist unser Erzähler, denn wir erfahren alles von Simon. Es gibt zwei Zeitabschnitte, die sehr wichtig sind und auch irgendwie zusammengehören. Simon ist scheinbar unsterblich. Was es damit auf sich hat, wird aber im Verlauf dieser kurzen ersten Folge noch nicht geschildert, aber das stört auch gar nicht, denn hier geht es um „die Gärten von Rom“ und genau darüber erfahren wir viel. Aber eben nicht nur über die Gärten, auch wird das Leben im Senat beleuchtet, doch keine Angst, wer jetzt glaubt, dass es sich hier um einen tristen, historischen Einblick handelt, der kann beruhigt sein, denn es gibt fantastische Elemente, neben der Unsterblichkeit, die dem Ganzen eine Würze geben und es nicht langweilig werden lassen. Ich konnte dieses kleine Buch nicht aus der Hand legen, denn ich wollte wissen, was es mit einem seltsamen Spielmann und seiner Hyäne auf sich hat und noch andere kleine verstecke Details, die immer wieder aufgeführt werden.
Chriz Wagner schafft es einen in die frühsten Jahre unserer Zeitrechnung zu entführen und lässt es nicht langweilig erscheinen, wie so mancher Geschichtslehrer. Er verbindet Geschichte mit fantastischen Elementen und lässt somit auf mich einen kleinen Zauber wirken, denn ich will unbedingt wissen, wie es in Simons so endlosem Leben weitergeht und was als nächstes für seltsame Typen seinen Weg kreuzen.
Wer also auf kurzweilige Geschichten steht, einen kleinen, aber fantastischen Einblick in die Geschichte bekommen möchte, dem kann ich diesen Start nur empfehlen. Soweit ich im Bilde bin, gibt es auch Sammelbände.

Bewertung vom 06.01.2019
Island oder Wo die Götter Flipflops tragen
Sagsöz, Alpan

Island oder Wo die Götter Flipflops tragen


sehr gut

„Island oder Wo die Götter Flipflops tragen“ ist ja schon ein recht schräger Titel. Aber ich mag Island, da würde ich nämlich gern mal Urlaub machen und wenn Götter Fliflops tragen, dann könnte es doch ganz witzig werden, oder?

Medi haut ab, sein Vater hat einen Hirntumor und seine Zwillingsschwester mein plötzlich, dass sie sich jetzt wieder um ihn kümmern muss. Medi ist damit überfordert, denn seine Mutter ist auch eher auf Selbstfindungstrips, als sich um ihn und seine Schwester zu kümmern und nun vollkommen mit der Situation überfordert. Medi kümmert sich rührend um seine kleine, achtjährige Schwester Lisa. Er liebt sie von ganzem Herzen und doch muss er da weg. So geht es in einer Nacht und Nebel Aktion nach Island. Um über die Runden zu kommen, beginnt er in einer Bar zu jobben. Er vermisst seine kleine Schwester und macht sich auch Gedanken um den Rest der Familie, doch seltsame Träume, geben ihm immer wieder Rätsel auf. So gibt es eben diese Götter in Flipflops, die ihm immer wieder neue Rätsel aufgeben und ihn scheinbar doch irgendwie lenken. Denn nur mit den Elementen kann er seine Frequenz wieder finden, sich ausrichten und wieder klarkommen.

Dieses Buch ist definitiv nicht einfach und schon gar nicht mal so nebenbei zu lesen, denn dann geht einfach sehr viel unter. Da viel von Trips und Joints gesprochen wird, war ich am Anfang etwas befremdlich auf dieses Buch gestoßen, aber mit der Zeit verstand ich, so glaube ich jedenfalls, den Sinn dahinter und fand es richtig gut. Dieses Buch arbeitet mit so viel Bildhaftigkeit und so viel Witz, dass ich dieses Thema sehr gut verarbeitet finde. Es ist schräg und wie ich finde, regt es eben dadurch zum Nachdenken an. Nach Island will ich jetzt vielleicht nicht unbedingt dahin, wo die ganzen Touristen sind, aber dennoch ist es definitiv eine Erfahrung und kann einem viel bringen. Begleitet ihr Medi auf seiner Reise durch Island und eventuell zu sich selbst?

Ach ja, könnt ihr euch vorstellen, was ein Schamane in Island sucht?

Bewertung vom 28.11.2018
Das Schicksal der Banshee
Schüttler, Alina

Das Schicksal der Banshee


sehr gut

Bei „Das Schicksal der Banshee“ handelt es sich um den Debütroman der Autorin Alina Schüttler. Dieser Roman wurde im Tomfloor Verlag veröffentlicht, den ich so vorher auch noch nicht kannte.
Auf dem Cover sehen wir eine junge Frau, komplett in schwarz gekleidet, mit einem Umhang und ihr langes schwarzes Haar fällt ihr offen über die Schulter. Vor dem Gesicht hat sie ein Schwert. Hinter ihr steht ein Pegasus, der auch komplett in Schwarz gehalten ist. Allgemein ist das Cover sehr düster. Der Boden der Landschaft ist zerfurcht und die Äste im Hintergrund sind knorrig und schwarz, alles deutet auf das Sterben hin. Und so ist es auch, denn eine Banshee ist nun einmal eine Todesfee.
Die Geschichte beginnt rasant, denn schon nach den ersten Kapiteln, ist so einiges passiert. Es wird nicht langweilig, auch über den gesamten Verlauf des Buches nicht, denn immer ist das Böse einen Schritt voraus und unsere Banshee, die doch einen starken Anteil der Menschlichkeit in sich trägt muss so einiges ertragen und auch erst ganz neu kennenlernen. Die siebzehnjährige Schülerin Felicity ist Schülerin und schon immer hatte sie sehr starke Probleme damit Anschluss zu finden. Oft wurde sie sogar ausgegrenzt. Nun ist sie mit ihren Eltern von Dublin nach Schottland gezogen und ihr Leiden geht weiter. Doch ist das nicht genug, denn sie bekommt so realistische Albträume, die sie nur noch mehr verschrecken. Dann kommt Jack, ein Krieger, der ihr eröffnet, wer sie doch ist und dass es sehr gefährlich werden wird, da es einen schwarzen Orden gibt, der Pläne hat, in die auch die junge Banshee verwickelt wird.
Im Handlungsverlauf lernen wir Wesen kennen und andere Welten kennen. Gerade auf einen Kelpie und den Pegasus wird doch deutlich eingegangen, da sie für die Handlung einfach sehr wichtig sind. Wer in diesem Buch sein Herz an einen Charakter hängt, der sollte da aber sehr vorsichtig sein, denn in der Umgebung einer Banshee, wird es vielen nicht lange gut gehen, aber das solltet ihr vielleicht selbst lesen.
Dafür, dass es ein Debüroman ist, finde ich den Schreibstil von Alina Schlütter wirklich gut. Sie schreibt flüssig, teilt dem Leser genug mit, damit er der Handlung folgen kann, doch lässt sie eben auch Fragen offen, die einen schon fast dazu drängen weiterzulesen. Für mich war das Tempo sehr angenehm, denn ich mag es, wenn viel passiert und man auf einen Ritt durch die Handlung mitgenommen wird. Hin und wieder wären ein paar Ausschmückungen ganz schön gewesen, dass man sich die Personen und die Gegend noch etwas besser vorstellen kann, doch da es sich in diesem Roman an vielen Stellen um die Handlung während eines Krieges der Seiten handelt, muss ich sagen, dass es auch verständlich ist, wenn nicht auf jede Gefühlsregung eingegangen wird und alles genau betrachtet wird, denn so wie die Heldin in dem Roman, so hat an sich auch die Handlung eben keine Zeit sich auszuruhen, denn die Zeit rennt nur so dahin und es sterben viele Menschen, da kann man sich nicht hinstellen und die Gewächse der Umgebung betrachten.
Das deutliche Augenmerk lag auch bei der Banshee, aus ihrer Sicht erfahren wir alles und so ergeht es uns Lesern auch. Andere Charaktere werden nur so geschildert, wie sie sie wahrnimmt und was andere über diese Personen sagen. Somit waren einige Charaktere, die für mich doch recht wichtig erschienen, doch etwas kurz beschrieben, so dass sie für mich wie gesichtslose Personen wirkten, die dann auch schnell wieder verschwanden. Aber so ist es im Krieg eben. Viele Menschen fallen und man kennt ihre Geschichte nicht.
Wer also Fantasyromane mag und etwas über mythische Wesen erfahren möchte und zudem keine Angst vor einem schnellen Ritt durch die Geschichte hat, dem kann ich diesen Debütroman nur empfehlen.

Bewertung vom 28.11.2018
Das Ministerium der Welten - Band 2: Der Wandler (eBook, ePUB)
Pfyl, Luzia

Das Ministerium der Welten - Band 2: Der Wandler (eBook, ePUB)


sehr gut

Es handelt sich hierbei um die zweite Folge und somit sind Spoiler nicht ganz zu vermeiden
Der zweite Band steigt auch wie der erste mit Rückblicken in alte Tagebucheinträge in die Geschichte ein. Wir erfahren etwas über den Wandler, der ja im ersten Teil angefangen hat sein Unwesen zu treiben. Wie in der Vergangenheit mit den Wandlern umgegangen wurde und was man über sie erfahren konnte. Dies ist besonders wichtig, denn das zuständige Ermittlerteam aus dem Ministerium hat noch so einige Schwierigkeiten damit den Wandler aufzuspüren. Wer den ersten Teil gelesen hat, der weiß, dass die Verlobte eines Ermittlers ums Leben gekommen ist. Sie taucht nun als Geist auf und ich muss sagen, dass mir Shioban unglaublich sympathisch ist. Sie will durch den Riss gehen, doch so richtig kann sich ihr Verlobter damit nicht abfinden, dabei ist es doch seine Aufgabe. Auch hat unsere Detective in diesem Band so einiges zu erleben, denn sie ist verschwunden und ihr Vater macht dem Ministerium Feuer unter dem Hintern, damit sie seine Tochter wiederfinden.
Auch der zweite Teil ist sehr interessant gestaltet, denn man lernt neue Wesen kennen und durch die Perspektivenwechsel der Hauptcharaktere, befindet man sich immer in einem anderen Geschehen und muss somit warten, bis man der Lösung eines anderen Problems näherkommt. Leider fand ich den zweiten Teil in der sprachlichen Richtung nicht so spannend, wie der erste. Es baute sich teilweise nicht so schön auf, wie noch im ersten Teil. Darum bin ich sehr gespannt, wie es dann im dritten Teil weitergeht, schließlich haben wir am Ende einige Dinge, die nicht so sind, wie sie sein sollten.

Bewertung vom 07.11.2018
Das geheime Baby des Drachen - ein paranormaler Roman
Jasmine Wylder

Das geheime Baby des Drachen - ein paranormaler Roman


gut

Es gibt eine lustige Geschichte, wie ich dazu gekommen bin, dass ich dieses Buch gelesen habe. Auf Instagram bin ich in einer Gruppe mit dem Namen „BBC – bad book club“. Wir haben uns den Spaß gemacht und uns Literatur gesucht, die so schräg und teilweise auch echt schlecht ist, dass man sich fragt, warum man eigentlich so ein Buch auf den Markt bringt.
Ich hoffe ihr habt jetzt kein falsches Bild von mir, aber das war einfach mal eine lustige Aktion und durch die Rezensionen zu diesem Buch, die teilweise ja wirklich sehr schlecht waren, wurde „Das geheime Baby des Drachen“ auf unsere Liste gesetzt und stand zum monatlichen Lesetermin an. Der Klappentext war nicht gerade hilfreich zu erkennen, dass es sich bei diesem Buch gar nicht um Schund handelt, sondern das hier eine eigentlich echt interessante Geschichte dahintersteckt.
Deshalb finde ich es schade, dass der Klappentext diesem Buch doch sehr Unrecht tut. Denn dieses Buch ist wirklich nicht schlecht. Auch sind mir wie in einigen Rezensionen beschrieben, gar nicht so viele Rechtschreib- und Grammatikfehler aufgefallen, vielleicht wurde das überarbeitet, ich weiß es nicht. Schließlich müsste es ja an der jeweiligen Übersetzung liegen, da die Autorin ja scheinbar das Original in Englisch verfasst hat.
So nun aber mal zum Buch. Wir befinden uns in einer Welt, in der Drachen unter den Menschen leben. Man könnte sie als Gestaltenwandler bezeichnen, denn sie sehen aus wie normale Menschen und leben auch so und dennoch können sie in die Gestalt eines feuerspuckenden Drachens wechseln. In dieser Welt gibt es eine junge Archäologin. Sie selbst ist nicht ganz von ihrer Schönheit überzeugt, hat scheinbar den Gedanken, dass sie zu viel auf den Rippen hat. Sie findet ein Drachenei und dieses Drachenei scheint für einen riesigen Wirbel in der Gesellschaft der Drachen zu sorgen, denn dieses Ei soll sich wohl eine Mutter für den Kaiser der Drachen suchen. Wenn dieser geboren werden würde, dann würde er für Frieden zwischen den Clans der Drachen sorgen. Doch gibt es scheinbar Gruppen, die den Kaiser nicht wollen, weil es ihnen gut ohne geht, dann will aber auch irgendwie jeder den Kaiser in seinen Kreisen wissen, da man damit ja mehr ansehen hat und leider trifft es unsere kleine, menschliche Archäologin. Somit wir sie entführt, festgehalten und teilweise auch noch verfolgt, weil man sie umbringen will, denn wenn der Kaiser nicht in einem bestimmten Zeitraum im Körper einer Frau heranwächst, dann verkümmert die Auswahl. Dafür braucht sie aber einen Gefährten und dieser wird ihr im Tempel prophezeit, doch muss sie da erstmal hin und dass versucht ein sehr gutaussehender Drachenkerl. Er will sich Ansehen verschaffen, indem er der Wächter der zukünftigen Mutter des Kaisers wird. Dass er dabei so einiges kassieren muss und sich da auch noch in eine blöde Situation verstrickt, denn scheinbar empfindet er etwas für sie, doch wenn sie einen anderen Gefährten bekommt, wie soll er damit umgehen?
Ja, es klingt alles ein wenig schräg, aber ich fand es doch recht süß gemacht. Es hat so ein wenig was von einer unglücklichen Liebesgeschichte, mit einer grantigen Mutter und eben ein paar Drachen.
Ich mochte den Schreibstil, dass Buch liest sich gut weg und langweilig wird es auch nicht. Da es der erste Teil ist, werde ich mal gucken, ob es den zweiten Teil auch schon gibt, denn ein wenig neugierig bin ich jetzt schon, wie es mit dem Kind weitergeht und ob das alles noch ein gutes Ende nehmen wird.

Bewertung vom 07.11.2018
Wechselbalg / Das Erbe der Macht Bd.3 (Ungekürzt) (MP3-Download)
Suchanek, Andreas

Wechselbalg / Das Erbe der Macht Bd.3 (Ungekürzt) (MP3-Download)


ausgezeichnet

Da es sich um die dritte Episode einer Reihe handelt, sind Spoiler nicht zu vermeiden
Im Castillo ist so einiges los. Es muss jemanden geben, der die Lichtkämpfer infiltriert hat. Doch wer ist der Verräter? Als dann der Wechselbalg, von dem noch immer niemand weiß, einen Lichtkämpfer umbringt, geht es erst richtig los. So langsam beschuldigt jeder den anderen und keiner ist sich mehr sicher, wem man noch vertrauen kann. Das Team um Jen und Alex hat so einiges zu tun und wird auf die Probe gestellt, denn einer aus ihren Reihen könnte der Verdächtige sein. Aber Jen und Alex bekommen davon nicht viel mit, denn sie wurden über das Portal zu einem ganz anderen Ort geschickt, als sie gehofft hatten. Nun müssen sie sich befreien und das scheint schwerer zu sein, als sie gehofft haben. Ob sich die beiden zusammentun können und sich nicht gegenseitig die Köpfe einschlagen?
Die Charaktere bleiben sich treu. Ich mag die freche Art von Alex und das Jen langsam auftaut. Da haben die Ereignisse in Episode zwei deutlich zu beigetragen. Auch Kevin und Max lernen wir besser kennen, sowie Chloe, Chris und Clara. Ich muss ja sagen, dass Chloe ein bisschen zu meinem kleinen Liebling geworden ist. Sie ist einfach mal so richtig taff und lässt sich von keinem was sagen. Aber auf der anderen Seite ist sie für die anderen da. Sie hat eine sehr coole Mischung. Aber allgemein gefallen mir die entwickelten Charaktere sehr gut, denn jeder hat seine Ecken und Kanten, die ihn sympathisch machen. Auch hat sich der Autor, Andreas Suchanek, hier eine wirklich spannende Geschichte einfallen lassen, denn es wird nie langweilig. Schließlich schläft das Böse nie. Und so wie die Lichtkämpfer teilweise von ihrem Rat im Dunkeln gelassen werden, so geht es eben auch uns Lesern bzw. Hörern, denn so stand ich da und hatte regelmäßig Fragezeichen um den Kopf verteilt. Denn es kam ewig nicht heraus, wer denn dort vom Wechselbalg ersetzt wurde, auch wenn einige Charaktere der Person begegnet sind. Nie wurde deutlich gesagt, wer es war. Ich wollte mir schon die Haare raufen und rufen: „Jetzt sag doch endlich, wer da vor dir steht!“
Ich bin gespannt, wie es weitergeht, denn viele Geheimnisse scheinen noch nicht gelüftet und es gibt noch so einiges zu erleben, doch diesmal werde ich wohl lesen müssen, da bisher nur die ersten drei Episoden vertont wurden.

Bewertung vom 01.11.2018
Die Legende von Oasis
Tollot, Janine

Die Legende von Oasis


ausgezeichnet

Bisher kenne ich bis auf die Geschichte um Arielle die Meerjungfrau noch keine andere Geschichte, die sich mit den Menschen mit Schwanzflosse beschäftigt, deshalb war ich so neugierig und sehr dankbar, dass mir die Autorin die Möglichkeit gegeben hat ihr Buch zu lesen. (Nein, deshalb fällt die Rezension nicht besser aus, ich sage, was ich denke ohne mich beeinflussen zu lassen.)
Auf dem Cover sehen wir einen Schnitt, wir sehe unten die Farben eines Korallenriffes, dann das Meer in seinem schönsten Blau, in dem sich das Wasser spiegelt und über der Oberfläche erstrahlt alles in einem goldenen Farbton, zum Beispiel das Schiff, dass von Möwen verfolgt wird. Aber deutlich zieht der Meermann, der auf dem Felsen sitzt die Aufmerksamkeit auf sich. Sein langes, schwarzes Haar weht im Wind und seine grüne Flosse reicht bis ins kühle Nass. Mir gefallen die Farben wirklich sehr, die für dieses Cover genutzt werden und wenn man das Buch gelesen hat, dann kann man sich denken, welche Szene damit ausgedrückt werden soll.
Aber worum geht es nun eigentlich? Es gab zwei Götter, da wäre Este, die Göttin der Erde und Isea der Gott des Himmels. Die beiden sind Geschwister und Isea hat Este ihre Schöpfung kaputt gemacht, indem er ihr gesamtes Land überflutet hat. Somit schlägt Estes Herz nur noch für Rache an ihrem Bruder. Als Königin Trielle herrscht sie über die Terraner, die Menschen an Land und das von ihrem Schiff aus. Sie bereist die Meere und erforscht scheinbar Meerwesen und versucht die Welt zu kartographieren. Doch ihre Tochter Brielle stößt auf einen Gefangenen, den sonst niemand auf diesem Schiff entdeckt hat. Er sagt, dass er ihr Onkel sei und sie ihm Helfen müsse, da er der König der Orkusianer sei und eben auch der Gott des Himmels. Brielle hat einen Wunsch, denn auf dem Schiff treibt sie nichts mehr an, als der Wunsch eine Orkusianerin zu werden. Sie will eine Fluke und Isea gibt ihr diese, damit er ihr Hilft wieder an die Macht zu kommen. So muss sie durch sein Reich und seinen Untertanen verraten, wo sie ist. Doch das ist nicht so einfach, denn ihr Verschwinden, entfacht die Wut ihrer Mutter nur noch mehr und nun beginnt diese mit ihrem Rachefeldzug, es kommt zu einem Krieg.
Die Geschichte ist für mich genauso farbenreich, wie das Cover. Die Welten werden wundervoll beschrieben, ich hatte Bilder im Kopf von wunderbaren Welten dort unten im tiefen Blau, wenn nicht sogar eher schon Schwarz. Auch fand ich es dauerhaft spannend, da Brielle immer wieder an ihre Grenzen geführt wird, da ihre Mutter nur noch von der Rachsucht getrieben wird und nicht mehr aufzuhalten scheint. Iseas Leiden werden auch sehr gut dargestellt, denn er hängt dort nun schon zwei Jahrhunderte in den Ketten und wird immer wieder misshandelt. Es ist teilweise so schrecklich und dann doch wieder so schön, was ich dort lesen durfte. Es baut Spannung auf, treibt sie bis zum Höhepunkt und es scheint ausweglos zu sein, so als würden beide Seiten einander einfach nur vernichten wollen. Kann Brielle da noch irgendetwas retten?
Nun ist ein neuer Teil herausgekommen und ich bin gespannt, was wir dort erleben werden. Er erschien unter dem Titel „Die Legende von Oasis – Dunkelzeit“.