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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: malaxy
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Bewertungen

Insgesamt 53 Bewertungen
Bewertung vom 24.09.2020
Cryptos
Poznanski, Ursula

Cryptos


sehr gut

Zum Inhalt:
Die 22-jährige Leandra lebt ein normales Leben gemeinsam mit ihren Eltern und ihrer jüngeren Schwester, doch plötzlich verändert ein Schicksalsschlag ihr komplettes Leben, denn es herrscht Krieg. Das Leben aller wird ausgelöscht und nur noch "die Wesen" überleben und Leandra erfährt, dass sie auch ein "Wesen" ist, eine sogenannte "Engelsjuzenda". Mit dieser Umstellung und ihrem neuen Leben muss Leandra zuerst einmal klar kommen. Zum Glück lernt sie Florentin kennen, der ihr hierbei eine große Hilfe ist und schnell Interesse an Leandra entwickelt...

Eigene Meinung:
Luisa Motschilnigs Debüt kristallisierte sich bereits auf den ersten Seiten als wahren Pageturner heraus. Ihr Schreibstil ist sehr flüssig und sehr gut zu lesen. Auch die Schriftgröße und der Zeilenabstand muss hier positiv erwähnt werden, denn es liest sich einfach so viel besser, wenn die Seiten nicht zu voll sind. Außerdem ist das Layout und die Aufmachung des Buches wirklich hübsch.
Inhaltlich passiert hier unglaublich viel und der Leser wird von einer Handlung in die nächste geführt. Bis zur Hälfte des Buches war dies auch unglaublich fesselnd, jedoch passierte dann so viel, dass der Leser kaum mehr hinterher kam. Die Tiefe der Handlung litt durch die vielen Handlungssprünge und Geschehnisse und einiges wurde nur oberflächlich geklärt. Hier hätte ich mich mehr Tiefgang und Erklärungen zu einzelnen Themen gewünscht wie bspw. wie die Zeitreisen zustande kommen, was der Hintergrund der einzelnen Wesen ist und wie die Verbindung einzelner Personen zustande kommen. Zudem hätten für mich ein paar mehr Gefühlsregungen und etwas mehr Dialoge der einzelnen Personen im Buch beschrieben werden können z.B. wie Leandra mit ihrer Trauer umgeht oder ihre Verzweiflung in aussichtslosen Situationen, dies war leider etwas schwach beschrieben.
Ein Punkt, den ich zu Beginn des Buches sehr gelungen fand, war der Badguy Michael. Dieser hat dem Buch zu Beginn das gewisse Etwas verliehen und Schwung in die Geschichte gebracht. Sehr schade, dass dieser Charakter im Laufe des Buches immer mehr verschwand.
Dennoch ist dies Kritik auf hohem Niveau, denn ich war wirklich sehr gut von diesem Debüt unterhalten und wurde von Leandras Geschichte regelrecht gefesselt.

Fazit:
Eine schöne, nicht alltägliche Fantasy Geschichte, die sich lohnt gelesen zu werden!

Bewertung vom 14.09.2020
Engelsjuzenda
Motschilnig, Luisa

Engelsjuzenda


sehr gut

Zum Inhalt:
Die 22-jährige Leandra lebt ein normales Leben gemeinsam mit ihren Eltern und ihrer jüngeren Schwester, doch plötzlich verändert ein Schicksalsschlag ihr komplettes Leben, denn es herrscht Krieg. Das Leben aller wird ausgelöscht und nur noch "die Wesen" überleben und Leandra erfährt, dass sie auch ein "Wesen" ist, eine sogenannte "Engelsjuzenda". Mit dieser Umstellung und ihrem neuen Leben muss Leandra zuerst einmal klar kommen. Zum Glück lernt sie Florentin kennen, der ihr hierbei eine große Hilfe ist und schnell Interesse an Leandra entwickelt...

Eigene Meinung:
Luisa Motschilnigs Debüt kristallisierte sich bereits auf den ersten Seiten als wahren Pageturner heraus. Ihr Schreibstil ist sehr flüssig und sehr gut zu lesen. Auch die Schriftgröße und der Zeilenabstand muss hier positiv erwähnt werden, denn es liest sich einfach so viel besser, wenn die Seiten nicht zu voll sind. Außerdem ist das Layout und die Aufmachung des Buches wirklich hübsch.

Inhaltlich passiert hier unglaublich viel und der Leser wird von einer Handlung in die nächste geführt. Bis zur Hälfte des Buches war dies auch unglaublich fesselnd, jedoch passierte dann so viel, dass der Leser kaum mehr hinterher kam. Die Tiefe der Handlung litt durch die vielen Handlungssprünge und Geschehnisse und einiges wurde nur oberflächlich geklärt. Hier hätte ich mich mehr Tiefgang und Erklärungen zu einzelnen Themen gewünscht wie bspw. wie die Zeitreisen zustande kommen, was der Hintergrund der einzelnen Wesen ist und wie die Verbindung einzelner Personen zustande kommen. Zudem hätten für mich ein paar mehr Gefühlsregungen und etwas mehr Dialoge der einzelnen Personen im Buch beschrieben werden können z.B. wie Leandra mit ihrer Trauer umgeht oder ihre Verzweiflung in aussichtslosen Situationen, dies war leider etwas schwach beschrieben.

Ein Punkt, den ich zu Beginn des Buches sehr gelungen fand, war der Badguy Michael. Dieser hat dem Buch zu Beginn das gewisse Etwas verliehen und Schwung in die Geschichte gebracht. Sehr schade, dass dieser Charakter im Laufe des Buches immer mehr verschwand.

Dennoch ist dies Kritik auf hohem Niveau, denn ich war wirklich sehr gut von diesem Debüt unterhalten und wurde von Leandras Geschichte regelrecht gefesselt.

Fazit:
Eine schöne, nicht alltägliche Fantasy Geschichte, die sich lohnt gelesen zu werden!

Bewertung vom 12.09.2020
Flashback - Was hast du damals getan? (eBook, ePUB)
Bartz, Andrea

Flashback - Was hast du damals getan? (eBook, ePUB)


weniger gut

Zum Inhalt:
2009 feiert eine Clique eine ausgelassene Party, die mit einem Blackout und einer fürchterlichen Tragödie endet: Während alle feierten hat sich Edie erschossen. im Jahr 2019 begegnet Lindsay einigen Menschen aus ihrer Vergangenheit, die ihre alten Wunden wieder aufreißen und Edies Tod wieder in den Mittelpunkt rücken. War es vielleicht doch kein Selbstmord? Lindsay begibt sich auf den gefährlichen Weg, die Wahrheit herauszufinden.

Eigene Meinung:
Leider hat Andrea Bartz hier ein paar Seiten zu viel mit unnötigem Lesestoff voll geschrieben. Die Idee des Buches fand ich super, jedoch zog sich das Buch wie Kaugummi, hatte viele unnötige Informationen und auch die Charaktere waren nicht sonderlich gut ausgearbeitet. Man ertappte sich immer wieder, wie man gedanklich abschweifte und keine fesselnde Lesestimmung aufkam. Einige Wendungen wirkten unrealistisch und auch die Freundschaften der Clique waren nur sehr oberflächlich beschrieben. Gegen Ende nahm das Buch dann etwas an Fahrt auf und der Showdown der Story konnte mich dann doch dazu bewegen, dem Buch noch einen weiteren Stern hinzuzufügen.

Fazit:
Von mir gibts leider keine Leseempfehlung, denn es gibt so viele andere gute Thriller, die vor diesem Werk gelesen werden müssen!

Bewertung vom 20.08.2020
Totgesagt
Coben, Harlan

Totgesagt


gut

Zum Inhalt:
Sara Lowell, eine bekannte TV-Journalistin, stößt bei ihren Recherchen auf eine mysteriöse Mordserie, bei welcher HIV-Patienten betroffen sind. Als auch noch ihr Mann und Basketballstar Michael Silverman darin verwickelt wird, scheint es nicht nur für Sara gefährlich zu werden...

Eigene Meinung:
Auch wenn dieses Buch bereits 1991 geschrieben wurde und nun nochmal neu erschienen ist, ist dieses Thema brandaktuell. Harlan Coben hat hier meiner Meinung nach ein sehr sensibles und wichtiges Thema angesprochen. Doch wie bereits im Vorwort von Coben erwähnt, denn er weiß selbst, dass dies nicht sein bester Thriller ist und warnt davor. Und: Leider hat er recht! Manchmal war die Umsetzung tatsächlich sehr zäh und zu weit hergeholt. Ein bisschen mehr Spannung auf weniger Seiten hätten dem Buch gut getan. Schwierig waren ebenso die vielen Personen und Handlungssprünge innerhalb eines Kapitels. Insbesondere zu Beginn des Buches kam mein Kopf hier kaum hinterher.
Dennoch fand ich die Protagonisten Sara und Michael, aber auch den Polizisten Max und Saras gemeine Schwester Cassandra sehr sympathisch. Ebenso Cobens Schreibstil bleibt als Pluspunkt in guter Erinnerung.

Fazit:
Dieses Buch ist auf jeden Fall kein Must-Read.

Bewertung vom 14.08.2020
Windeln, Wahnsinn, Wochenbett
Lauterbach, Juliane

Windeln, Wahnsinn, Wochenbett


sehr gut

Zum Inhalt:
Dieses Buch ist in zwölf Monate eingeteilt und jeder Monat verbirgt eine Kurzgeschichte aus dem Leben einer Familie mit einem Baby im ersten Babyjahr. Die Autorin Juliane Lauterbach beschreibt, wie verrückt, witzig und gestresst es Eltern oft geht und möchte vermitteln, dass man als Eltern nicht alleine in dieser Situation steckt.

Eigene Meinung:
Die Idee einen witzigen Kurzgeschichtenband über das erste Babyjahr zu schreiben gefällt mir unheimlich gut und auch der Schreibstil der Autorin liest sich wunderbar flüssig und oft amüsant. Einige Geschichten sind enthalten, die mich inhaltlich nicht ganz überzeugen konnten, teilweise etwas langatmig dargestellt wurden oder ein sensibles Thema durch witzige Anekdoten herabgesetzt wurde und die Ernsthaftigkeit verloren ging. Dieses Buch ist definitiv kein Ratgeber, sodass die enthaltenen Tipps zum Umgang mit einigen Problemen sicherlich noch ausgereift werden könnten. Dennoch ist dieses Buch eine ganz nette Lektüre für zwischendurch, vor allem für (werdende) Eltern.

Fazit:
Eine schöne Lektüre für zwischendurch.

Bewertung vom 03.08.2020
Vernichtung / Millennium Bd.6 (eBook, ePUB)
Lagercrantz, David

Vernichtung / Millennium Bd.6 (eBook, ePUB)


gut

Zum Inhalt:
Bei einem toten Obdachlosen wird die Telefonnummer von Mikael Blomkvist gefunden. Bei der Obduktion wird bemerkt, dass der Tote ein "Super-Gen" besaß, worauf Mikael hellhörig wird und sich auf die Recherche begibt. Mikael bittet Lisbeth Salander um Hilfe, doch während der Recherche verschwindet Mikael plötzlich und Lisbeth macht sich auf eine gefährliche Suche auf.

Eigene Meinung:
Ich mag ja total gerne alle Bände der Millenium Reihe, sodass ich mich total auf diesen Abschlussband gefreut habe. Leider wurde ich etwas enttäuscht, denn dieser Thriller liest sich leider etwas zäh und nicht annähernd so spannend wie die Vorgängerbände. Insbesondere an die von Stieg Larsson persönlich geschriebenen Werke kann dieser Band nicht mithalten.
Dennoch war die Story an sich ganz solide und man wurde insbesondere am Ende des Buches gut unterhalten. Lisbeth Salander ist meine persönliche Lieblingsprotagonistin, denn mit ihrer rabiaten Art und ihrem Kampf gegen die Unterdrückung von Frauen, hat Larsson hier einen einzigartigen Charakter geschaffen. Ihr Geschick und Hackerkenntnisse verblüffen mich hier immer wieder aufs Neue. Aber auch Mikael Blomkvist wird durch seinen Mut und seine Risikobereitschaft wieder einmal spannend dargestellt.
Dennoch war dieser Abschlussband leider nichts Neues und das gewisse Etwas, sowie die Schnappatmung-Momente haben leider gefehlt.

Fazit:
Wenn man die ganze Millenium Reihe geliebt hat, muss man natürlich auch diesen Band lesen. Leider der schwächste Teil der Reihe

Bewertung vom 08.07.2020
Der Behüter: Thriller
Shepherd, Catherine

Der Behüter: Thriller


sehr gut

Zum Inhalt:
Frauen verschwinden spurlos... Eine Frau wird tot vor einem Müllcontainer gefunden. War dies nur ein Einzelfall oder steckt ein Serienkiller dahinter? Die vermissten Frauen wurden von ihren Ehemännern misshandelt. Wollte der Entführer sie nur behüten?

Eigene Meinung:
Ich bin ja ein totaler Catherine Shepherd Fan und inhaliere alle ihre Bücher regelrecht. Auch "Der Behüter" war wieder einmal in einem genialen Schreibstil mit spannenden Cliffhangern verfasst. Mit den Protagonisten wurde ich schnell warm, jedoch fehlte mir bei dieser Story das gewisse Etwas, denn ich bin bereits sehr verwöhnt von den wirklich ausgeklügelten Thrillern von Catherine. Dieser hier war ein bisschen vorhersehbar und auch der Täter konnte sich nicht bis zum Schluss versteckt halten. Das Cover gefällt mir persönlich sehr gut und spiegelt ein bisschen "das Behüten" wider, um das es hauptsächlich in der Story geht. Auch vom Handlungsort in Berlin bekam der Leser ein klares Bild, sodass man sich die Schauplätze sehr detailliert vorstellen konnte.

Fazit:
Ein wunderbarer Thriller mit einigen spannenden Schockmomenten, jedoch fehlte das gewisse Etwas.

Bewertung vom 30.06.2020
Gestohlene Erinnerung
Crouch, Blake

Gestohlene Erinnerung


sehr gut

Zum Inhalt:
Die Hirnforscherin Helena Smith entwickelte eine Technologie, um die besonderen Momente unseres Lebens nochmals erleben und in Erinnerungen zurück reisen zu können. Doch diese Erfindung ist nicht so harmlos wie sie scheint, denn sie bedroht das gesamte Schicksal der Menschen. Gemeinsam mit dem Detective Barry Sutton versuchen sie eine Katastrophe nach der anderen zu verhindern...

Eigene Meinung:
Blake Crouch hat mich auf diesen 432 Seiten sehr gefesselt und in eine Welt entführt, in der man nur schwer die Realität von den fiktiven Erinnerungen trennen kann. Der Leser wird hier gedanklich gefordert, taucht in Erinnerungen ein und wird durch plötzliche Wendungen überrascht. Die Protagonisten Barry und Helena werden sehr sympathisch und mit interessanten Charaktereigenschaften dargestellt. Crouch nutzt in diesem Buch viele wissenschaftliche Aspekte, die er aber so gut verpackt, dass auch ein Laie nicht im Lesefluss gestört wird und die Geschichte nachvollziehbar macht. Im Mittelteil gab es meiner Meinung nach ein paar Längen, weshalb ich einen Stern abziehe, jedoch konnte mich der Showdown wieder völlig überzeugen.

Fazit:
Wer auf einen sehr gut ausgearbeiteten SciFi Roman zum Mitdenken Lust hat, wird sehr viel Freude an diesem Buch haben!

Bewertung vom 10.06.2020
Kleiner Löwe, großer Mut
Belz, Tom; Helm, Carolin

Kleiner Löwe, großer Mut


ausgezeichnet

"Das Leben ist da, um gelebt zu werden, nicht um Pause zu machen." S.6

Zum Inhalt:
Tobe ist ein kleiner Löwe, der nur drei Beine hat, denn eines hat er verloren. Trotzdem möchte er ein ganz normaler Löwenjunge sein und von seinen Freunden ganz normal behandelt werden. Gar nicht so einfach oder?

Eigene Meinung:
Dies ist eine wunderbare Mutmachgeschichte für Kinder, inspiriert von der wahren Geschichte von Tom Belz, der mit acht Jahren ein Bein verloren hat. Die unglaublich liebevoll gestalteten Bilder regen neben dem sehr persönlich und ansprechend gestalteten Text, zum Weitererzählen an. Nicht nur Kinder mit geringem Selbstwert oder eigenen Einschränkungen jeglicher Art wird dieses Buch sicherlich gefallen, denn es wird Mut gemacht und lässt Hoffnung entstehen, die jedes Kind benötigt. Außerdem wird betont, dass es nicht schlimm ist, sich Hilfe zu holen, denn gemeinsam ist man stark! Ein wunderbares Buch, das die Inklusion kindgerecht darstellt und betont, wie wichtig es ist, einfach alle Menschen gleich zu behandeln.

Fazit:
Dieses Buch hat mich beeindruckt und ist definitiv ein Schatz im Bücherregal!

Bewertung vom 10.05.2020
Blutgott / Clara Vidalis Bd.7
Etzold, Veit

Blutgott / Clara Vidalis Bd.7


ausgezeichnet

"Wir nehmen Schweineblut, das ist dem Menschenblut sehr ähnlich. Überhaupt ist das Schwein dem Menschen sehr ähnlich. Ich will ja kein Schwein beleidigen." S. 325

Zum Inhalt:
Brutale Morde, ausgeführt durch eine Gruppe Minderjähriger, angeführt von ihrem Meister, dem Blutgott! Die Killer schlagen in ganz Deutschland zu und Clara Vidalis will diesem Blutgott gemeinsam mit ihrem Team eine Falle stellen. Ob ihnen das gelingen wird?!

Eigene Meinung:
Veit Etzold ist ein Meister der blutigen Handschrift, denn bereits auf der ersten Seite nimmt er den Leser gefangen und man muss dieses blutige Meisterwerk nahezu inhalieren. Zwischen sympathischen Protagonisten und witzigen Elementen schafft es Etzold dem Leser eine Gänsehaut zu bereiten, die selbst auf der letzten Seite noch anhält. Dieses Buch ist nicht einfach nur ein spannender Thriller, sondern eine blutige Schauergeschichte, die einem so schnell nicht mehr aus dem Kopf geht.

Fazit:
Nichts für schwache Nerven, für mich definitiv ein Jahreshighlight!