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Benutzername: JoTa


Bewertungen

Insgesamt 14 Bewertungen
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Bewertung vom 02.01.2019
Das letzte Schaf (MP3-Download)
Hub , Ulrich

Das letzte Schaf (MP3-Download)


ausgezeichnet

Ulrich Hubs „Das letzte Schaf“ hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte hat einfach alles, was eine gute Weihnachtsgeschichte braucht. Vorlage ist zwar die biblische Weihnachtsgeschichte, sie ist jedoch hier und dort modern interpretiert. Das macht sie sicherlich für Kinder wie Erwachsene gleichermaßen leichter zugänglich. Immer wieder finden sich auch kleine gesellschaftskritische Spitzen, die Groß und Klein zum Nachdenken anregen.
Hub liest seine adaptierte Weihnachtsgeschichte selbst und beweist dabei ein bewundernswertes Talent im Ausdruck unterschiedlicher Stimmen. „Das letzte Schaf“ ist insgesamt ein weihnachtliches, witziges, kindgerechtes und liebevoll gestaltetes Hörbuch für große und kleine Kinder mit einer Reihe unterhaltsamer und unerwarteter Wendungen. Es hat zudem mit einer knappen Stunde eine aus meiner Sicht optimale Länge. Sehr empfehlenswert!

Bewertung vom 08.10.2018
Das Geheimnis der Grays
Meredith, Anne

Das Geheimnis der Grays


gut

In „Das Geheimnis der Grays“ wird der alte Lord Gray, herrisches Familienoberhaupt, von einem seiner sechs Kinder am Weihnachtstag erschlagen. So gut wie alle dieser sechs Kinder oder deren Partner hatten ein Motiv. Davon handelt der erste Teil des Buches, in welchem die Familienmitglieder und ihre Beziehung zu Lord Gray auf eine besondere lakonische Art vorgestellt werden, was das Buch auf den ersten Blick für mich äußerst interessant und unterhaltsam erscheinen ließ. Leider fehlt diese wunderbar humoristische Ironie im Rest des Buchs ab dem Zeitpunkt, da klar ist, wer den Lord erschlagen hat – und das ist immerhin bereits auf Seite 60. Dass der Mörder zu diesem Zeitpunkt schon offenbart wird, kam für mich sehr überraschend. Ich hatte eben einen typischen Krimi mit Täterentlarvung am Ende erwartet. Obwohl die Idee, den Mord und die nachfolgenden Geschehnisse zumindest teilweise aus Sicht des Mörders zu schildern, grundsätzlich eine überaus interessante Idee ist, war für mich danach die Luft ziemlich raus. Erst am Ende, als es darum geht, wer schließlich des Mordes verurteilt wird, findet die Geschichte meiner Meinung nach wieder zu ihrer anfänglichen tragikomischen Spannung zurück.
Ich muss zusätzlich bemängeln, dass der Titel des Buches nicht wirklich passt. Das Werk heißt im Original „Portrait of a Murderer. A Christmas Crime Story“ – ein Titel, der wie die Faust aufs Auge passt. Es ist mir absolut schleierhaft, warum man diesen Titel nicht genommen hat! Ich vermute, dass der Verlag sich dachte, dass mit diesem Mainstream-Titel mehr Geld zu verdienen ist. Sehr traurig! Denn der Titel „Das Geheimnis der Grays“ ist äußerst irreführend und weckt falsche Erwartungen. Von diesem Titel her könnte man denken, die gesamte Familie stecke irgendwie hinter dem Mord – was ich persönlich sehr interessant gefunden hätte. Tatsächlich kann ich mir jedoch nicht vorstellen, dass in dieser Familie voller eitler Gockel mehrere Personen an einem Strang ziehen könnten, um ein Geheimnis zu verbergen. Nur wenige Personen erschienen mir tatsächlich sympathisch, sonst sind alle mit ihren eigenen Problemen beschäftigt, und die drehen sich zumeist um Geld und Ansehen. Wären die Personen im gesamten Buch so ironisch beschrieben worden wie zu Beginn, so hätte man darüber hinwegsehen können. Das ist aber ja nun mal leider nicht der Fall und so ist auch fraglich, ob die Tatsache, dass der einzige Jude sofort einen willkommenen Tatverdächtigen abgibt, denn Satire ist.
Fazit: Hier steckt nicht das drin, was auf dem (zugegebenermaßen großartigen) Leineneinband draufsteht. Wer aber mit den richtigen Erwartungen (und psychologischem Interesse) drangeht, mag in dem Werk eine gute Unterhaltung finden.

Bewertung vom 12.06.2018
Naturnahes Kochen - einfach, gut, gesund
Seitz, Erwin

Naturnahes Kochen - einfach, gut, gesund


sehr gut

Kein typisch-einfaches Kochbuch
Erwin Seitz ist gelernter Koch und Geisteswissenschaftler – beide Leidenschaften verbindet er in „Naturnahes Kochen“. Der Untertitel „Rezepte und Warenkunde“ ist dabei wörtlich zu verstehen. Das Buch enthält in der ersten Hälfte umfangreiche Infos rund um Lebensmittel, ihre Zubereitung, kulturelle Hintergründe, etc. In der zweiten Hälfte schließen sich darauf aufbauende Rezepte an, jeweils nochmals mit einem kurzen informativen Text versehen. Die Rezepte sind dabei zum Großteil alles andere als gewöhnlich, enthalten teilweise ungewöhnliche Fisch- und Fleischsorten sowie Beilagen. Das stellt für mich persönlich ein wenig die Umsetzbarkeit infrage, besonders für ungeübte Köchinnen und Köche, allerdings enthalten die Rezepte auf den zweiten Blick gar nicht viele Zutaten, was die Umsetzung wiederum erleichtert.
Etwas unentschieden bin ich, was die Hinweise auf Händler betrifft, die mich ein wenig an einen Werbekatalog erinnerten (statt zu jeder Zutat fünf Händler anzugeben, hätte man ein Händlerverzeichnis ans Ende setzen oder auf eine Internetseite verweisen können). Auch wirkt es mitunter etwas belehrend, dass Erwin Seitz seine Einstellung zu Lebensmitteln und Essen so eindeutig vertritt – auch wenn vieles meine persönliche Meinung trifft.
Die Pluspunkte an diesem ungewöhnlichen Kochbuch sind definitiv die vielen sehr schönen Fotos, die das Buch bildbandmäßig gestalten, außerdem der interessante Leseteil mit den daran anschließenden und konsequent umgesetzten Rezepten, und der Preis, der mir für den Umfang relativ günstig erscheint. Man sollte sich beim Kauf darüber im Klaren sein, dass das Buch nicht zweihundert Nullachtfünfzehn-Rezepte enthält, sondern wenige, bedacht ausgewählte mit ebenso ausgewählten Zutaten.
Absolut lohnenswert für Menschen, die sich intensiv mit regionalen und saisonalen Lebensmitteln und deren Zubereitung auseinandersetzen wollen.

Bewertung vom 19.05.2018
Das Mädchen, das in der Metro las
Féret-Fleury, Christine

Das Mädchen, das in der Metro las


weniger gut

Hatte mir mehr erhofft
Auf den ersten Blick macht Féret-Fleurys Roman einen interessanten Eindruck: ein Buch über das Lesen, die Magie der Bücher, und wie ein einziges davon ein ganzes Leben verändern oder prägen kann. Toll, dachte ich, diese Autorin scheint mir aus der Seele zu sprechen.
Leider traf dies dann jedoch nicht zu. Die Hauptperson Juliette bleibt stets undeutlich, sodass man sie nicht zu fassen bekommt, und wirkt extrem passiv (was sie sogar selber zugibt). Nicht einmal dem Titel des Buchs wird sie wirklich gerecht, denn eigentlich beobachtet sie in der Metro überwiegend andere Menschen beim Lesen.
Insgesamt wirkt dieser Roman ein wenig aus der Zeit gefallen und unmodern und ich hätte mir ein gutes Stück mehr relevanten Inhalt gewünscht, der mich selbst zum über das Lesen Nachdenken anregt. Zwei Sterne bleiben, weil ich Solimans Laden und Geschäftsidee mag und doch hier und da mal, obgleich hinter Banalitäten versteckt, ein wenig Weisheit durchblitzt. Letztendlich ist es aber wohl ein sinnvollerer Zeitvertreib, die Bücher, um die sich dieses Buch dreht, zu lesen, statt dieses einen, das darüber schwafelt, aber leider nicht wirklich zum Punkt kommt.

Bewertung vom 07.04.2018
Eine Liebe, in Gedanken
Bilkau, Kristine

Eine Liebe, in Gedanken


ausgezeichnet

In den sechziger Jahren gibt die junge Antonia alles auf, um ihrem Verlobten Edgar nach Hong Kong zu folgen – eine gute Anstellung, die eigene Wohnung, und letztendlich auch das Ansehen ihrer Familie. Denn das von Edgar versprochene Flugticket kommt nicht. Nach über einem Jahr geduldigen Wartens löst sie die Verlobung. Doch sie kann Edgar ihr Leben lang nicht vergessen. Mehr als fünf Jahrzehnte später sucht Tonis Tochter nach dem Tod ihrer Mutter nach Antworten. Wer war Edgar Janssen, wie hat er gelebt, und vor allem: warum ohne ihre Mutter Toni?
Kristine Bilkaus Erzählstil ist wunderbar einfühlsam und authentisch. Sie beschreibt Charaktere, die eigenwillig und charakterstark sind, und in die man sich dennoch sehr gut hineinversetzen kann. Mit großer Liebe zum Detail schildert sie ganz alltägliche und doch erhellende Lebensweisheiten. Ein Buch über starke Frauen, über die Liebe, das Leben und das Altern. Ein Buch, das traurig stimmt und zugleich Mut macht, das eigene Leben jedem Tag neu beherzt und intensiv nach dem eigenen Willen zu leben. Ein Buch wie ein bester Freund.

Bewertung vom 12.01.2018
SOKO Querulant
Kirsch, Roland

SOKO Querulant


ausgezeichnet

Im Frankfurter Bankenviertel werden eines nachts vier Menschen erschossen – ein Amoklauf, so vermuten die Ermittler, bei dem sich der Schütze am Ende selbst erschossen hat. Wo jedoch die Waffe abgeblieben ist, ist lediglich eine von vielen Fragen, die sich Kriminalhauptkommissar Robert Krump stellt, als er zeitweise in die Ermittlungen miteinbezogen wird. Sein ehemaliger Kollege Elias Maier scheint irgendwie in der Sache mit drinzustecken. Stimmt das psychiatrische Gutachten, demzufolge Elias an einer paranoid-querulatorischen Störung leidet? Krump ermittelt auf eigene Faust und verpasst dabei völlig, dass im Keller des Heppenheimer Kommissariats eine neue Stelle für „Datensicherheit“ eingerichtet wird…
„Soko Querulant“ erzählt in gewohnt subtil-humorvoller Manier von der unkonventionellen Art, wie Kriminalhauptkommissar Krump seine Fälle löst – unterstützt von Janine und Florian und all den anderen Figuren, die wir bereits in „Kartoffelblues“ liebgewonnen haben. Der zweite Fall ist jedoch besonders in der Hinsicht, dass er die reale hessische Steuerfahnder-Affäre zum Thema macht. Das gekonnte Spiel zwischen Fiktion und Realität birgt Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Da darf man doch sehr gespannt sein, wie es weitergeht!

Bewertung vom 12.01.2018
Kartoffelblues
Kirsch, Roland

Kartoffelblues


ausgezeichnet

Kriminalhauptkommissar Robert Krump wird aus Frankfurt nach Heppenheim versetzt und landet direkt in den Ermittlungen zu einem Mord. In Bärheim, am Wiegehäuschen, beobachtet Polizeimeister Florian Hartwig, wie zwei Betrunkene die Leiche des Albert Eberling wegschleifen. Was zunächst nach einem einfach zu lösenden Fall aussieht, entpuppt sich für die beiden Ermittler schon nach kurzer Zeit als lediglich die Spitze des Eisbergs. Unter diesen Umständen kommt Krump nur selten zu seiner wiederentdeckten Leidenschaft – Gitarre spielen!
„Kartoffelblues“ überzeugt durch sympathische Charaktere mit nachvollziehbaren Gefühlen und sehr menschlichem Verhalten, die sich trotz (oder gerade aufgrund) ihrer persönlichen Verstrickungen stets um die Lösung des Falls – bzw. der Fälle – bemühen. Die komplexe Handlung offenbart sich dem Leser erst im Laufe des Buches in ihrer Gänze und wird natürlich erst zum Schluss aufgelöst. Das ist ein Spaß für alle aufmerksamen Krimifans, die Freude am Miträtseln haben und nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Hinzu kommt stets eine Prise subtiler (selbst-) ironischer Humor, die das Lesen besonders vergnüglich und kurzweilig macht.
Fazit: Wer eine seichte Urlaubslektüre sucht, dem ist mit „Kartoffelblues“ vermutlich nicht weitergeholfen, dafür ist dieses Buch jedoch allen mitdenkbegeisterten Krimifans wärmstens zu empfehlen!

Bewertung vom 10.07.2017
Eine kurze Geschichte der böhmischen Raumfahrt
Kalfar, Jaroslav

Eine kurze Geschichte der böhmischen Raumfahrt


sehr gut

Jakub ist der erste tschechische Raumfahrer im All und der erste, der die mysteriöse violette Staubwolke Chopra vor Ort untersuchen soll – denkt er. Tatsächlich muss er nach einigen Wochen, in denen ihn nur Bildschirm und Mikrofon mit der Erde, seinem Team und vor allem seiner Frau verband, feststellen, dass er so einsam gar nicht ist dort oben – und auch nicht der einzige, der den Mut aufgebracht hat, die äußerst gefährliche Reise zu Chopra auf sich zu nehmen…
„Eine kurze Geschichte der böhmischen Raumfahrt“ ist voller Weisheit und in einem tollen Stil geschrieben (hier auch ein Lob an die Übersetzerin). Es ist ein Buch zwischen Genialität und Wahnsinn und ein Spiel mit der Realität. Teilweise ist diese Geschichte allerdings so verrückt, dass sie mir geradezu abstrus überzogen erscheint (und damit meine ich nicht, schwerelos im All herumzuschweben und dabei einem Außerirdischen beim Sterben zuzusehen). Hinzu kommen ein paar recht detailreiche Schilderungen von grausamen Sachen, die nichts für das sanfte Gemüt sind, zum Teil während der davon abgesehen durchaus interessanten Rückblicke in Jakubs Leben vor dem Flug ins All.
Jaroslav Kalfařs Debüt ist ein extrem verrücktes Buch, besonders dadurch, dass es nicht eindeutig Science Fiction, sondern bewusst nah an unserer Zeit ist. Es lässt mich nachdenklich, aber zugegebenermaßen durchaus auch etwas verstört zurück. „Eine kurze Geschichte der böhmischen Raumfahrt“ ist definitiv keine leichte Urlaubslektüre und sicherlich nicht jedermanns Sache, aber so verrückt, dass die dadurch erzeugte Spannung mich dazu brachte, es in einem Rutsch zu lesen.

Bewertung vom 26.06.2017
Dem Kroisleitner sein Vater / Polizeiobermeister Frassek Bd.1
Schult, Martin

Dem Kroisleitner sein Vater / Polizeiobermeister Frassek Bd.1


ausgezeichnet

Der Kroisleitner ist neben der Spur. Sein Vater ist tot. 104 Jahre war der alte Kroisleitner, aber eigentlich noch topfit. Jetzt liegt er am Berg, oben, beim Toten Mann, mit aufgeschürften Knien und einer blauen Zunge. Hat ihn etwa der Teufel geholt, wie es die Sage vom Toten Mann behauptet? Das ganze Dorf steht Kopf. Und als dann auch noch diese ganzen Fliegen dazukommen, wird es richtig ungemütlich.
‚Dem Kroisleitner sein Vater‘ ist ein wahres Vergnügen für Fans von skurrilen Regionalkrimis, bei denen man ein bisschen mitdenken muss. Was hat es mit dem Schatz auf sich? Wo kommen diese ganzen Fliegen her? Sind die Toten wirklich tot? Und wer ist hier eigentlich mit wem verwandt? Martin Schult schafft es, viele zunächst völlig unzusammenhängend erscheinende Fäden am Ende sinnvoll miteinander zu verknüpfen. Das ist umso mehr ein Spaß, da seine vielen unterschiedlichen Charaktere wunderbar beschrieben sind. Interessant macht das Buch auch die gute Hintergrundrecherche. Natürlich handelt es sich um fiktive Geschehnisse – jedoch: möglich wär’s. Nicht zuletzt ist auch die Gestaltung des Buches lobenswert. Ein kleines Kunstwerk für sich also.

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Bewertung vom 10.05.2017
Fit für TOEFL®
Petersen, Mary

Fit für TOEFL®


schlecht

Dieses Buch hat mir kein bisschen weitergeholfen!
Wer sich für umgerechnet fast 250 Euro für den TOEFL Test anmeldet, der macht das nicht zum Spaß oder weil er "einfach Lust [hat], sich selbst zu testen" (Zitat aus dem Vorwort). Ganz im Gegenteil. Häufig wird der TOEFL im Rahmen von Bewerbungen für Studium oder Beruf benötigt. Wer in einer solchen Situation ist, hat meist wenig Zeit und Nerven und braucht daher eine möglichst effektive Vorbereitung, um mit möglichst vielen Punkten aus dem Test rauszugehen. All das habe ich hier nicht gefunden. Die nur kanpp 120 Seiten bieten äußerst wenig Übungsmaterial und sehr knappe, auf den ersten Blick verwirrende Tipps, deren Sinn ich erst mithilfe der amerikanischen Original-Übungsbücher verstanden habe. Die Lösungen wirken ebenfalls sehr verwirrend, sind nicht nachvollziehbar begründet (und meiner Ansicht nach zum Teil einfach falsch) und wirken daher extrem demotivierend. (Ich möchte hinzufügen, dass ich mit dieser Bewertung extra bis nach Erhalt meiner Ergebnisse gewartet habe. Da ich bei der Prüfung quasi Muttersprachniveau erreicht habe, kann es an meinen Englischkenntnissen nicht liegen, dass ich bei den Übungen in diesem Heft regelmäßig nur knapp die Hälfte der Punkte sammeln konnte.)
Auch der edle Vorsatz der Herausgeber, die TOEFL-Vorbereitung für unterwegs möglich zu machen (dank des knappen Formats), ist Quatsch. Wer setzt sich schon in den Zug und redet vor sich hin, liest die anspruchsvollen Texte oder hört sich die Vorlesungen an, wenn nebendran jemand redet und man sich konzentrieren will? Wer lernt, braucht meist Ruhe, um sich konzentrieren zu können, und das geht nicht wirklich unterwegs.
Ebenfalls völlig unlogisch ist meines Erachtens die Idee, ein Übungsbuch mit deutschen Anleitungen und Erläuterungen herauszugeben. Wer nicht im Stande ist, die englischen Fragstellungen oder Übungsaufgaben zu verstehen, ist schlicht weg nicht geeignet für den TOEFL.
Alles in allem rate ich dringend ab vom Kauf dieses Buchs zur effizienten TOEFL-Vorbereitung. Wer sich ernsthaft und gut vorbereiten möchte, ist mit der Literatur von Princeton Review oder ETS definitiv besser bedient! Diese 14,50,- hätte ich gelinde gesagt auch das Klo runterspülen können.

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