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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Gusaca
Wohnort: Aldenhoven
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Bewertungen

Insgesamt 36 Bewertungen
Bewertung vom 27.03.2019
Tsunami im Kopf
Sprenger, Max

Tsunami im Kopf


ausgezeichnet

Max beschreibt in diesem Buch sehr eindringlich seine Gefühle und besonders seine Ängste, die ihn immer wieder zu überwältigen drohen. Was bedeutet es sich nicht verständigen zu können und bei allem auf Andere angewiesen zu sein? Das kann man sich als nicht BEtroffener gar nicht vorstellen.
Als er sich nach Monaten und zahllosen Therapiestunden wieder etwas verständigen kann , trifft er die Entscheidung seine Erlebnisse in einem Buch festzuhalten, um anderen MEnschen den Wert jeden Augenblicks zu verdeutlichen und auch um anderen BEtroffenen Mut zu machen.
Wieviel Energie er in dieses Projekt investiert, kann man erst ermessen, wenn man das Buch gelesen hat.
Es hilft ihm nicht aufzugeben und immer weiterzukämpfen.
Ich hoffe und glaube, das MAx noch nicht am Ende seiner Möglichkeiten angekommen ist, und wünsche ihm auf seinem schweren Weg Zuversicht und Gottvetrauen.

Der Schreibstil des Buches ist flüssig und wenn man Max Alter und Möglichkeiten zu diesem Zeitpunkt bedenkt auch erstaunlich ausgereift. Man merkt, im Laufe der Handlung, das sich Max innere Einstellung langsam ändert.
Auch seine Einstellung zum Glauben wird bestärkt durch seine Mutter .
Max hat schon viel erreicht, trotz aller negativen Prognosen und er spendet damit sicherlich auch anderen BEtroffenen Hoffnung.

Bewertung vom 26.03.2019
Witchmark
Polk, C. L.

Witchmark


sehr gut

Miles Singer ist Arzt in Aelands. Er versucht den heimkehrenden Soldaten des Landes zu helfen, die scheinbar von einer psychischen Krankheit befallen sind.
Er selber versteckt seine magischen Fähigkeiten mit denen er den Soldaten zu helfen versucht, weil er fürchtet eingespert zu werden.
Als er den Mörder eines vergifteten Mannes sucht , kommt er gefährlichen Geheimnissen auf die Spur, die mit seiner eigenen Familie verbunden sind.

Dieser Roman erinnert mich vom Stil her an Steampunkliteratur.
Dabei wird hier Fantastisches wie Hexenmagie und Amartine mit Aetherenergie und alter Technik wie die ersten Automobile gekonnt verbunden.
Der Schreibstil ist flüssig und die Charaktere werden detailliert entwickelt.
Die zwischenmenschlichen Gefühle, wenn es sich denn um Menschen handelt, werden sehr gut dem LEser näher gebracht.
Die Story hat mich zu BEginn etwas verwirrt.
Aber am Ende lösen sich doch viele Fragen auf und einige unvorhersehbare Wendungen führen zu einem schlüssigen Ende.
Die Story ist vielschichtiger als man zu Beginn denkt.
Die Handlung bietet noch jede MEnge Potential für Folgebände und ich würde diese auf jeden Fall auch lesen wollen.

Bewertung vom 24.03.2019
Unsterblich
Franke, Thomas

Unsterblich


ausgezeichnet

Raven Adam ist seit dem mysteriösen Tod seines Bruders in psychatrischer BEhandlung als er Hinweise findet, das dieser Tod kein Unfall sondern ein gezielter Mord war.
Auch Mirja , eine gemeinsame Freundin der BEiden, erlebt zeitversetzt in einer Dschungelklinik am Amazonas Beängstigendes.
Raven entdeckt immer mehr seltsame Zusammenhänge, die ihren Ursprung bei einigen Wissenschaftlern haben, die sich mit moderner Hirnforschung und der Suche nach der Unsterblichkeit beschäftigen.

Der Schreibstil dieses Romans ist flüssig und die GEschichte ist sehr spannend aufgebaut .
Zwei zeitversetzte Erzählstränge mit den zwei Hauptpersonen wechseln hin und her und laufen am Ende aufeinander zu.
Schon zu BEginn werden einige Fragen aufgeworfen, deren Beantwortung sich im Laufe der Handlung wie ein Puzzelstück zum Anderen fügt.
Die Handlung ist in bEiden Erzählsträngen sehr vielschichtig und Emotionen, reiligöse Aspekte,
wissenschaftliche Erkenntnisse und materielle Ziele werden in eine
stimmige GEschichte eingearbeitet.
Einige Wendungen haben mich zum Schluß noch überrascht, aber alles ist wirklich gut durchdacht und überzeugend dargestellt.
Die Charaktere waren sehr lebendig und besonders Eleonore, Raven und Mirja sind mir ans HErz gewachsen.

Fazit:
Ein spannender und unterhaltsamer Pageturner über wissenschaftliche Möglichkeiten , das auch religiöse Aspekte glaubhaft einbindet.

Bewertung vom 11.03.2019
Besser einfach - einfach besser
Bleier, Bianka; Schilling, Birgit

Besser einfach - einfach besser


gut

Dieses Haushaltssurvivalbuch der beiden Autorinen beschäftigt sich zu einem großen Teil mit Zeitmanagment, das man so in erster Linie aus dem beruflichen Alltag kennt.
Der Schreibstil des Buches ist sachlich und leicht zu lesen.
Beide Autorinen geben Erfahrungen aus ihren eigenen Familien wieder und zeigen so auf, das ihre Anregungen funktionieren.
Am Ende stehen einige praktische Tips, von denen ich mir eigentlich
mehr erwartet hätte.
Wenn man schon länger einen Haushalt führt, kennt man diese eigentlich schon alle.
Außerdem wiederstrebt es mir mich im privaten Bereich durch detailliert schriftlich festgelegte Pläne so reglementieren zu lasssen.
Ich glaube dieser Ratgeber hilft in erster Linie jungen Müttern, die Ratschläge für die Vereinbarkeit von Haushalt und Kindererziehung haben möchten und ihren Haushalt noch nicht so lange führen.
Interessant fand ich wie die aufgezeigten Familien ihren Glauben in den täglichen Alltag mit eingebunden haben.
Die Erziehungtips fand ich recht lehrreich, für mich kommen sie leider zu spät.
Wer Beruf und Haushalt und Kleinkinder vernünftig unter einen Hut bringen will, kommt vieleicht nicht umhin sich im privaten so stark zu strukturieren.

Bewertung vom 11.03.2019
Das schlafende Feuer / Die letzte Königin Bd.1
King, Emily R.

Das schlafende Feuer / Die letzte Königin Bd.1


sehr gut

Die achtzehnjährige Kalinda wird auserwählt die 100. Ehefrau des grausamen Rajah Tarek zu werden.
Um diesen unerwünschten Platz muss sie gegen die anderen Ehefrauen und Kurtisanen kämpfen.
Dabei kommt Kalinda ihrer unbekannten Herkunft näher und entdeckt ungeahnte Kräfte , die in ihr schlummern und die ihre helfen, sie aber auch vernichten können.

Die Autorin entwickelt in diesem Roman eine stimmige fantastische Welt in der ein grausamer Herrscher sehr willkürlich über Leben und Tod seine Frauen und Untertanen bestimmt.
Die Story ist an einigen wenigen Stellen vorhersehbar, überrascht aber auch besonders an den entscheidenden Handlungssträngen.
Der Schreibstil ist flüssig und äußerst spannend.
Die Charaktere entwickeln sich im Laufe der HAndlung weiter .
Die Freundschaft zwischen Kalinda und Jaya wird sehr intensiv geschildert, während die Liebesbeziehung zu Deven eher blass erscheint und beim LEser nicht so ganz ankommt.
Die historischen Hintergründe und die magischen Fähigkeiten einiger weniger Personen werden gut durchdacht in die GEschichte eingebunden und runden das Ganze gekonnt ab.
Vom Ende hätte ich mir mehr erwartet, was aber noch großes Potential für den zweiten Teil offen läßt.
Ich hoffe, das Kali sich im zweiten Teil als wahre Rani erweist, die ihrem Volk und dabei besonders den Frauen und Bhutas helfen kann falsche Regeln und GEsetze zu überwinden.

Bewertung vom 10.03.2019
Der Welt nicht mehr verbunden
Hari, Johann

Der Welt nicht mehr verbunden


ausgezeichnet

Der Autor Johann Hari leidet seit seiner Jugend an Depressionen und wird mit Antidepressiva behandelt, die ein angebliches biochemisches Ungleichgewicht in seinem Gehirn korrigieren sollen.
Da diese MEdikamentation ihm nicht auf Dauer hilft, beginnt er zu forschen und lernt zahlreiche Sozialwissenschaftler kennen, die eine ganz andere Erklärung für Depressionen haben.
Eine Erklärung, die sich auf das soziale Umfeld der BEtroffenen bezieht und Möglichkeiten bietet etwas zu ändern ohne MEdikamente zu nehmen.

Der Autor schildert als Selbstbetroffener sehr authentisch und nachvollziehbar seine eigenen Erfahrungen und GEdankengänge.
Durch seine hartnäckige Suche nach Hilfe erfährt er , das die landläufige Erklärung für Depressionen , nämlich ein biochemisches Ungleichgewicht im Gehirn BEtroffener, falsch ist.
Er belegt dies mit zahlreichen Untersuchungen namhafter Wissenschafter. Seine Reaktion auf diese Erkenntnis kann ich gut verstehen. Und die Hintergrundinformationen über die Pharmaindustrie hat mich schockiert.
Bei seinen Schilderungen unserer heutigen LEbensweise und deren Einfluss auf unsere inneren GEfindlichkeiten, konnte ich immer nur nicken und denken, ja das stimmt.
Warum hat man sich das nicht selber schon klar gemacht?
Seine Schreibweise ist teilweise sehr emotional, an anderer Stelle aber auch sehr sachlich. Das Buch ist sehr strukturiert aufgebaut.
Zahlreiche fundiert recherschierte wissenschaftliche Untersuchungen und persönliche Erlebnisse anderer Betroffener belegen den Wahrheitsgehalt seiner Aussagen .
Die Ansätze unsere LEbensgewohnheiten zu ändern sind nicht leicht umzusetzen, besonders wenn man sich mitten in einer depressiven Phase befindet. Aber die Erkenntnis , das man selber Einfluss nehmen kann gibt schon Hoffnung und die Erkenntnis , das Depressionen als Warnsignal zu verstehen sind, gibt ihnen einen anderen Stellenwert.

Bewertung vom 01.03.2019
Berenike - Liebe schenkt Freiheit
Ziegler, Renate

Berenike - Liebe schenkt Freiheit


sehr gut

Die Griechin Berenike gelangt als Sklavin in den römischen Haushalt des verwitweten Prätors Marcus Dequinius, wo sie auf dessen Sohn Claudius aufpassen soll. Dort lernt sie im Verborgenen den christlichen Glauben kennen. Mit der Zeit verliebt sie sich in den Römer Marcus. Aber kann sie ihm ihren neuen Glauben gestehen? Denn schließlich wird der christliche Glaube vom Kaiser verurteilt.

Dieser Roman vermittelt dem Leser einen Einblick in die historischen Gegebenheiten , die in Rom 92 n. Christus vorherrschten.
Dabei wird sowohl das Leben der Skalven als auch der Römer sehr intensiv beleuchtet. Der Schreibstil ist flüssig und die Handlung konzentriert sich zunächst vor allem auf die sich entwickelnde Beziehung zwischen Berenike und Marcus. In Berenikes LEben nehmen mit der ZEit die christlichen Eindrücke immer größeren Einfluss auf ihr LEben, während Marcus ganz für seinen Beruf lebt.
Erst als Marcus alles zu verlieren glaubt, beginnt er ernsthaft über seinen eigenen Glauben nachzudenken.
Berenikes und Marcus Glaubensfindung wird auhentisch und glaubhaft aufgearbeitet und die GEfahr in der die damligen Christen schweben kommt nur allzudeutlich zu Tage.
Mich persönlich hat die Reifung der Charaktere sehr angesprochen . Besonders der Sohn Claudius ist mir dabei sehr ans HErz gewachsen.
Die fundiert recherschierten historischen GEgebenheiten werden sehr gekonnt in den Roman eingebettet, so das das Buch mich wirklich gut fesseln konnten. Die Glaubensaspekte werden gut verdeutlicht und die beginnende Christianisierung fesselnd geschildert.

Bewertung vom 17.02.2019
Kompass für schwierige Gespräche - Das EIGER-Modell
Meier, René

Kompass für schwierige Gespräche - Das EIGER-Modell


sehr gut

Der Autor hat in diesem Ratgeber ein einfaches Konzept dargelegt mit dem man schwierige Gespräche im Alltag und Beruf besser bewältigen kann.

Wie oft eskalieren Konflikte, weil es nicht gelingt im GEspräch sachlich und ruhig miteinander zu kommunizieren.
Das EIGER- Modell teilt jede verbale Interaktion in Ereignis,
Interpretation, Gefühl , Empathie und Reaktion auf.
Jeder dieser TEilaspekte wird detailliert beleuchtet und mit Fallbeispielen näher erklärt. Dabei kommen sowohl positive wie negative Beispiele zu Wort.
Wer möchte kann dies alles auch noch theologisch beleuchten lassen.
Zunächst haben mich diese eingeschobenen theologischen Verweise auf das Ende des Buches sehr verwirrt, später zeigt sich jedoch, das es für den Lesefluss doch ganz gut ist, das dieser besondere Aspekte räumlich getrennt abgehandelt wird.
Der Schreibstil ist sachlich und mit verständlichen Beispielen angereichert. Bekannte Kommunikationstheorien werden in das Buch eingebunden, um das EIGER-Modell zu untermauern und zu erläutern.
Auch als Laie kann man aus diesem Buch Nutzen ziehen, wenn man bereit ist selber an sich zu arbeiten und dem Gegenüber mit Wertschätzung zu begegnen.

An zwei Stellen im Buch sind falsche Verweise angegeben.
Auf Seite 32 wird auf Seite 247 verwiesen, die es im Buch gar nicht gibt.
Auf Seite 37 erfolgt ein Verweis auf Seite 194, der an dieser Stelle falsch ist.

Dieser Ratgeber wird mich bestimmt auch später noch begleiten,
wenn ich nach bestimmten Situationen GEspräche reflektieren möchte, um später besser reagieren zu können.

Bewertung vom 01.02.2019
Saligia
Oppermann, Swantje

Saligia


ausgezeichnet

Keira erfährt mit 16 Jahren ,das sie eine Saligia ist und die Todsünde des Zorns in sich trägt. Bis jetzt war sie mit ihrem aufbrausenden Temperament immer die Außenseiterin, die ihren Zorn sogar auf andere Menschen übertragen konnte.
Der Sucher Eliot offenbart ihr, das es eine spezielle Schule für Saligia gibt, auf der sie lernen kann mit ihren Kräften besser umzugehen.
Dort trifft sie auf andere Saligia, von denen es 7 verschiedene Ausprägungen gibt.
Sie beginnt Freundschaften zu schließen als ein Mord geschieht.

Die Idee des Buches hat mich vom Konzept und der Story her sofort angesprochen.
Der Schreibstil ist flüssig und fantasiereich.
Die Vielzahl der Charaktere und ihre Zuordnung zu den Todsünden ist zunächst etwas verwirrend und ich hätte ein Register dieser Zuordnung für den Anfang sehr hilfreich empfunden. Aber mit der Zeit bekommt man einen guten Überblick und der spannende Fortgang der Geschichte gewinnt die Überhand.
Die Thematik des Außenseiters und der Vorverurteilung anderer Menschen ist sehr gekonnt in die GEschichte eingearbeitet worden und regt den LEser zum Nachdenken an.
Die Darstellung der unterschiedlichen Todsünden ist gut gelungen und die Aufklärung des Mordes ist wirklich spannend aufgebaut.
Hintergrundinformationen zu den Saligias erfährt man nur häppchenweise , was die Dramaturgie noch steigert.
Einige wichtige Handlungsstränge bleiben zum Schluß noch offen, so das ich auf jeden Fall auf eine Fortsetzung hoffe, die ich auf jeden Fall auch lesen möchte.

Bewertung vom 04.01.2019
No time to eat
Tschernigow, Sarah

No time to eat


sehr gut

anschaulich und einfach:
Die Autorin beschreibt in diesem Ratgeber wie mit einfachen Mitteln das tägliche Essen gesünder werden kann ohne das es viel Zeit kostet.
Sie faßt dabei eigentlich bekannte DInge rund ums Essen zusammen und erklärt sie konkret und unterhaltsam an Beispielen aus ihrem eigenen Leben.
Das eigentliche Neue an diesem Buch ist die Art der Darstellung, die gezielt auf die Motivation des Lesers abzielt.
Denn das Problem bei vielen Diäten ist die langfristige tägliche Umsetzung bekannter Dinge rund um die Ernährung .
Schlagworte wie Clean eating und Meal prep werden gut erläutert und durch einen gut durchdachten 10 Punkte Plan im Alltag verfestigt.
Dieser Plan ist einfach zu verinnerlichen.
Am Ende des Buches werden einige einfache Rezepte aufgeführt, von denen ich mir doch mehr gewünscht hätte.
Auch wenn das Buch nicht viel neue Informationen enthält, motiviert es den Leser doch seine Eßgewohnheiten zu überdenken und langfristig zu ändern.