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Benutzername: wasers
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Bewertungen

Insgesamt 23 Bewertungen
Bewertung vom 02.11.2018
Mulans Töchter
Vriesekoop, Bettine

Mulans Töchter


sehr gut

Das Buchcover passt zu dem Inhalt des Buches sehr gut.
Im Buch "Mulans Töchter" von der Autorin Bettine Vriesekoop geht es um Mulan, in Europa bekannt als mutige Heldin aus dem gleichnamigen Disney-Film. Milan stammt aus einem Dorf im Norden Chinas. Im Kampf gegen die eines wilden Volkes, zog sie getarnt als Mann in den Krieg. Für ihren Mut wird sie bis heute von vielen Chinesen verehrt.
Die niederländische Autorin Bettine Viresekoop lebte längere Zeit in Peking. Sie hat die dortigen Veränderungen miterlebt. In dem Sachbuch "Mulans Töchter" beschreibt sie die Chnesinnen von heute. Das Buch enthält 16 Geschichten von Frauen, um denen es hauptsächlich um Selbstbestimmung der Frauen und den neuen Umgang mit der Sexualität geht.

Bewertung vom 15.10.2018
Ca. 750 g Glück - Das kleine Buch über die große Lust sein eigenes Sauerteigbrot zu backen
Stoletzky, Judith; Geißler, Lutz

Ca. 750 g Glück - Das kleine Buch über die große Lust sein eigenes Sauerteigbrot zu backen


gut

Das Buchcover ist schlicht gehalten, aber mit der roten Schrift sticht es einem trotzdem ins Auge.

Als ich das Buch begann zu lesen, war ich enttäuscht. Die ersten 60 Seiten werden geht es vor allem darum, wie viel und welche Philosophie hinter dem Brotbacken steckt. Im Fokus steht Achtsamkeit und Zeit. Es wird aufgezeigt, was Achtsamkeit und Brotbacken verbindet und das viel Befriedigung es dem Bäcker verschafft, wenn man seinen eigenen Sauerteig hegt und pflegt. Der Ansatz Glück=Brot backen führt über die ersten 60 Seiten.
Dann wurde das Rezept präsentiert. Für mich als absolutem Sauerteigneuling blieben jedoch einige Fragen offen. Was mache ich mit dem Rest des Sauerteigansatzes? Was mit dem Rest des Anstellgutes? Für mich zuwenig genau!

Fazit: Wenn jemand sich mit Sauerteigbrot schon auskennt, ein schönes Rezeptbuch!

Bewertung vom 07.10.2018
KA - Das Reich der Krähen
Crowley, John

KA - Das Reich der Krähen


sehr gut

Eine epische Saga über das Reich der Krähen.

Diese Geschichte wird von der Krähe-Dar Eichling- erzählt. Sie ist die erste Krähe der Weltgeschichte, die einen eigenen Namen bekommt. Sie erfindet die Krähensprache und fliegt in die Anderswelt wo sie versehentlich die Unsterblichkeit stiehlt. In ihren zahlreichen Leben freundet sie sich mit den Menschen aus verschiedenen Epochen an. Sie sucht immer nach der Wahrheit über Leben und Tod. Bis sie einen Menschen findet, denn sie ihre Geschichte erzählen kann. Denn wahre Unsterblichkeit liegt in den Geschichten, die immer weiter erzählt werden....

Ich hatte, während des Lesens, teilweise recht mühe mit der Sprache des Autoren. Teilweise wunderschön poetisch aber dann wieder recht chaotisch. Einige Sätze konnte ich kehren und wenden wie ich wollte, verstand den Sinn aber nicht dahinter. Die Idee zu diese Saga finde ich sehr schön und es lohnt sich, in die Geschichte reinzulesen!

Bewertung vom 21.09.2018
Rachewinter / Evelyn Meyers & Walter Pulaski Bd.3
Gruber, Andreas

Rachewinter / Evelyn Meyers & Walter Pulaski Bd.3


ausgezeichnet

Der Thriller "Rachewinter" von Andreas Gruber ist der dritte Teil der "Rache-Reihe" rund um die Anwältin Evelyn Meyers aus Wien und Walter Pulaski, der Ermittler aus Leipzig.

Mysteriöse Morde an wohlhabenden Männern in verschiedenen Städten stellt die Ermittler vor ein Rätsel. Alle haben sich vor ihrem Tod mit der derselben geheimnisvollen Frau getroffen. Staatsanwältin Evelyn Meyers wird von einem Mörder kontaktiert und sie soll dessen Vertretung vor Gericht übernehmen. Kommissar Pulaski versucht gleichzeitig die Mordfälle in seiner Gegend aufzuklären und so kreuzen sich ihre Wege wieder.

Die Handlung des Buches wird abwechselnd von Walter Pulaski in Leipzig und Evelyne Meyers in Wien erzählt. Beide beschreiben jeweils Morde, die zu Beginn noch keinen Zusammenhang haben.
Typisch Gruber ist, dass je länger man liest, desto verstrickter werden die Ereignisse und es werden immer mehr Fragen aufgeworfen.
Auch in diesem Thriller schafft es Gruber alle Protagonisten sehr authentisch darzustellen. Auch die Transsexualität, die in diesem Buch vorkommen, bemerkt der Leser, dass der Autor gut recherchiert hat und bewältigt dies bemerkenswert sehr gut!

Wie alle anderen Thriller, war dieser wieder extrem spannend gewesen. Der Thriller beginnt rasant und die kurzen Kapital verleihen zusätzlich Spannung. Andreas Gruber hat mich auch mit diesem Buch überzeugt, mit seinem tollen Schreibstil und der spannende Wendungen im Buch!

Eine klare Leseempfehlung!

Bewertung vom 14.09.2018
Ich hab's auch nicht immer leicht mit mir
Vogd, Anne

Ich hab's auch nicht immer leicht mit mir


ausgezeichnet

Dieses Buch ist einfach herrlich, offen und ehrlich!

Ich kannte die Autorin, Anne Vogt, bisher nicht, da ich mir keine Comedy-Shows ansehe. Als ich aber dann das Buch "Ich habs auch nicht immer leicht mir mir" gewonnen und gelesen habe, ist sie mir ans Herz gewachsen. Ihr ist es gelungen, mich fast auf jeder Seite des Buches zum Lachen zu bringen. Anne Vogd versteht es, auf die verschiedensten Situationen im Leben mit Ironie und Humor zu begegnen.

Dem Leser macht es Spass ihren Gedanken zu folgen. Anne Vogd erzählt offen von ihrem Privatleben und lässt nichts Entscheidendes aus (die Familie, ihre Rolle als Mutter, Liebe und Lust, das Älterwerden etc). Alles Wichtige findet in diesem Buch Platz, aber das Buch ist nicht als Sachbuch zu werten, sondern sie möchte die Leserschaft unterhalten und amüsieren aber auch zum Nachdenken anregen, was ihr sehr gut gelingt. Ich hatte das Gefühl, dass sich das Buch auf den Alltag überträgt und man plötzlich alles gelassener sieht und man wieder Spass am Unvernünftigen bekommt.

Fazit: Für das Buch gebe ich absolut gerne 5 Punkte!

Bewertung vom 10.09.2018
Mexikoring / Chas Riley Bd.8
Buchholz, Simone

Mexikoring / Chas Riley Bd.8


sehr gut

Der Kriminalroman "Mexikoring" von Simone Buchholz ist ein ungewöhnlicher Krimi.

Die Kommissarin Chastity Riley und ihr Team, müssen den Mord an Nouri Saroukhan, dem Jura studierende Sohn, aus einem kriminellen Familienclan aus Bremen, aufklären. Um zu verstehen, was mit Nouri passiert ist, müssen sich die Ermittler selbst mit dem Clan und seinen Strukturen vertraut machen. Bei den Ermittlungsarbeiten könnte die Freundin von Nouri helfen. Diese jedochist verschwunden und gehört einer anderen Clan-Familie an als Nouri.

Da der Krimi sehr realistisch geschrieben ist, wirkt dieser fast ein wenig bedrückend. Die Charakteren hat die Autorin sehr schön beschrieben, sie wirken sehr "echt".

Mein Fazit: Der Schreibstil von Simone Buchholz ist sehr authentisch! Der Schreibstil ist mal total was anderes, was sich auf jeden Fall lohnt um zu lesen!

Bewertung vom 05.09.2018
TEXT
Glukhovsky, Dmitry

TEXT


gut

Ich habe den Autor Dmitry Glukhovsky bisher nicht gekannt und der Roman "Text" war für mich das erste Buch.

Im Glukhovsky`s Roman "Text" geht es um Ilja. Dieser sass sieben Jahre im Straflager. Als Ilja wieder in die Freiheit kommt, ist nichts mehr wie es vor sieben Jahren war. Seine Mutter stirbt, wenige Tage vor seiner Entlassung, an einem Herzinfarkt und seine Freunde haben sich längst von ihm abgewandt. Ilja ist enttäuscht und ertränkt seine Frust im Alkohol. Ilja sucht in seiner Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit seinen Fahnder, Petja, der ihn vor sieben Jahren zu Unrecht hinter Gitter brachte und ersticht diesen im Affekt. Ilja nimmt das Handy von Petja an sich und entdeckt im Handy von Petja verstörende Spuren aus dessen Vergangenheit. Ilja beginnt, Nachrichten, die eigentlich an Petja gehen, zu beantworten und seine Identität verschmilzt immer mehr mit der jenes Mannes, die Ilja getötet hat.

Das Buch war recht melancholisch, trist und hoffnungslos. Weitere Themen sind Alkohol, Drogen und Illegales. Schmierige und käufliche Polizisten, leichte Mädchen und korrupter Staatsapparat. Es sind zu viele triste Themen auf einmal und das Herz für ein dieser Charaktere zu öffnen, wird unheimlich schwer. Mich hat das Buch regelrecht zermürbt. Das spricht, in gewisser Sicht, für die Fähigkeit des Autors, aber ein gegenteiliges Resultat wäre für das persönliche Lesevergnügen um einiges besser.

Bewertung vom 29.08.2018
Mit der Faust in die Welt schlagen
Rietzschel, Lukas

Mit der Faust in die Welt schlagen


sehr gut

Der Autor Lukas Rietzschel erzählt in dem Buch "Mit der Faust in die Welt schlagen" die Geschichte von zwei Brüdern von Osten Deutschlands vom Jahr 2000-2014.

Philipp und Tobias wachsen in einem Dorf zu der Grenze Polens auf. Die Mauer ist gefallen und die Eltern der beiden Brüdern bauen ein Haus. Die Zukunft sieht nicht rosig aus, es ist nicht für jeden einfach, da viele Arbeitsplätze verschwunden sind.
Die Eltern von Philipp und Tobias gehen beide arbeiten, um das Haus abzubezahlen und die Jungs gehen nach der Schule in den Hort. Das Dorf, in dem sie wohnen, ist trostlos und es läuft nicht viel. Durch die Perspektivenlosigkeit kommen Frust und Aggressionen auf.
Als Menzel, ein Neonazi, im Dorf auftaucht, ist Philipp fasziniert. Endlich läuft im Dorf mal was. Als aber dann Philipp bemerkt, dass Menzel keine grosse Alternative zu bieten hat, wendet er sich von diesem ab. Tobias aber lässt sich auf Menzel ein und sie wollen etwas gegen die Ausländer unternehmen, die in der Schule einziehen sollen.

Lukas Rietschel beschreibt die Geschichte von Philipp und Tobias sehr nüchtern und sachlich, es sind keine Wertungen im Buch enthalten. Durch diese Erzählweise wird die Geschichte sehr eindringlich und regt den Leser zum Nachdenken an.
Der Schreibstil vom Autor ist teils poetisch, nüchtern und gut verständlich.

Bewertung vom 16.08.2018
Die Tote im Wannsee / Kommissar Wolf Heller Bd.1
Kellerhoff, Lutz W.

Die Tote im Wannsee / Kommissar Wolf Heller Bd.1


sehr gut

Ein spannender Krimi in den 68er Jahren in Berlin.

Wolf Heller, Komissar bei der Mordinsepktion M I wird zum Ufer des Wannensee gerufen. Dort wurde die Leiche einer jungen Frau gefunden. Die Frau wurde brutal mit mehreren Messerstichen getötet und anschliessend in den See geworfen. Wolf Heller soll nun herausfinden, wer die unbekannte Frau ist und wer ihr Mörder war.
Die Frau heisst Heidi Gent und eine Spur führt ihn zur Anwaltskanzlei des Rechtsanwaltes Hors Mahler, dort arbeitete die Ermordete als Angestellte.
Als der Chef Heller auffordert den Fall schnell abzuschliessen, da der Täter schnell feststeht, wird Heller misstrauisch und sucht weiter. Er findet sich immer mehr in einem Netz aus Lügen und Politik wieder.

Das Buchcover mit der Straßenszene ist schlicht, spiegelt aber die damalige Zeit wieder, daher passt es super zur Geschichte!

Zu Beginn musste ich mich in die damalige Zeit und Ort (war noch nie in Berlin) hineinversetzen , aber der Autor hat die Zeit und Lebensbedingungen von 1968 in Berlin detailreich und authentisch beschrieben, daher war dies kein Problem.
Die Spannung des Buches ist von Beginn an erreicht worden!

Ich habe dieses Buch gerne gelesen und ist für jeden Krimifan zu empfehlen.

Bewertung vom 15.08.2018
Das rote Adressbuch
Lundberg, Sofia

Das rote Adressbuch


ausgezeichnet

Das Buch "Das rote Adressbuch" von der Autorin Sofia Lundberg ist ein gefühlvolles Buch, dass die Vergangenheit und die Gegenwart im Gleichgewicht hält.

Im Roman geht es um Doris, diese ist 1918 geboren. Die Geschichte beginnt in der Gegenwart in der Wohnung von Doris in Stockholm. Doris ist 96 Jahre alt, körperlich gebrechlich und sie hat regelmässigen Besuch von Pflegerinnen. Ihre Tochter Jenny, lebt mit ihrer Familie in San Francisco, daher hat Doris nur über Skype Kontakt zu ihr.

Danach erfährt der Leser über die Kindheit und Jugend von Doris. Sie liebte ihren Vater sehr, der jedoch sehr früh, als Doris 13 Jahre alt war, an einem Arbeitsunfall starb. Es war nichts mehr wie vorher, die Mutter hatte Mühe Doris und ihre jüngere Schwester Agnes durchzubringen. Die Mutter schickte Doris zum Dienst bei Herrschaften. Doris kam dann nach Paris und dort wurde sie als Mannequin entdeckt. Als die Mutter von Doris und Agnes stirbt, kommt Agnes zu ihr. Im Krieg ging Doris dann in die USA.

Der Roman gefiel mir sehr gut, die Geschichte ist ein gutes Gleichgewicht zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Durch die Lebensgeschichte von Doris, fühlt man sich ihr beim Lesen auch nah. Man trauert mit ihr über die Vergangenheit. Trotzdem ist es immer wieder schön, wie positiv Doris gegenüber Jenny bleibt.

Das Buch zu lesen ist eine absolute Freude. Gefühlsvoll und in einem sehr angenehmen Schreibstil von der Autorin, kann man das Buch nicht mehr weglegen!