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mel0501
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Deutschland

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Insgesamt 241 Bewertungen
Bewertung vom 28.08.2025
Daywalt, Drew

Alle nennen mich Nein-Sam - Ein ahnungsloser Mops beißt sich durch


ausgezeichnet

Wer hat sich nicht schon einmal gefragt, was sein Haustier denkt? In diesem Buch verfolgt der Leser das Leben des kleinen Mopses Sam und die komischen Situationen, denen er im Alltag begegnet. Es ist als Tagebuch des kleinen Vierbeiners aufgebaut, aus dessen Sicht erzählt, mit tollen kleinen Zeichnungen, die die Geschichte lebendiger machen. Sie haben bei mir für den einen oder anderen Schmunzler gesorgt, denn natürlich betrachtet er die Welt ganz anders als Menschen. Die Ich-Perspektive hat mir gut gefallen, manchmal natürlich etwas übertrieben, aber welches Haustier ist nicht eine kleine Dramaqueen, sei es beim Futter oder allgemein.

Insgesamt ist es ein kurzweiliges lustiges Werk für Fans von „Gregs Tagebuch“ und anderen Büchern im Tagebuchformat und auch gut für Lesemuffel geeignet, da die Textmenge durch die Zeichnungen und kleinen Comics aufgelockert wird.

Bewertung vom 25.08.2025
Biedermann, Nelio

Lázár


gut

Die Geschichte von Lajos, der Sohn des Barons im 20. Jahrhunderts und wie sein Leben seine Wege ging und das seiner Familie. Nie richtig akzeptiert von seinem Vater, bis er zum Fanilienoberhaupt wird und die schwierigen Momenten in seinem Leben. Die Geschichte umfasst mehrere Jahrzehnte und zeigt auch gut die geschichtlichen Wandel in Ungarn während diesem langen Zeitraums, worüber der Autor inhaltlich viel zu recherchiert hat, wie der Roman vermuten lässt.

Das Cover gefällt mir irgendwie nicht so ganz, das Motiv mit dem weißen Pferd in dem baroken Raum gefällt mir gut, wobei die gelbe Schrift des Titels und des Autors sehr unstimmig dazu wirkt und zu "neu" und "modern" angehaucht.

Der Schreibstil war leider für mich an manchen Stellen etwas trocken und zu detailreich, und konnte mich nicht richtig einfangen, sodass ich nicht richtig in die Geschichte eintauchen konnte. Obwohl die Inhaltsangabe thematisch interessant klang, konnte mich die Umsetzung nicht richtig überzeugen, vielleicht auch weil mir ein Adelsgeschlecht zu fern ist, um ihre Probleme und den damals stattfindenden Wandel mit fühlen zu können. Dennoch hat der Autor gute Recherche Arbeit über diese Zeit geleistet, was ich positiv hervorheben möchte.

Bewertung vom 25.08.2025
Buchholz, Natalie

PS: Du bist ein Geschenk! (PS: Du bist die Beste! 6)


sehr gut

Ein neues Abenteuer mit den Freundinnen Emma und Lore, die nun in dem sechsten Band einen gemeinsamen Urlaub in die Bergen machen. Die Geschichte wird im Tagebuchformat erzählt und soll als Erinnerungsbuch dienen, in dem die schönen Erinnerungen gesammelt werden, um später darin zu schwelgen und sie mit den beiden zu teilen.

Die Geschichte wird durch tolle Zeichnungen authentisch dargestellt und ist altersgemäß verfasst, sodass Kinder ab 11 Jahren ihren Spaß an den Erlebnissen der beiden Freundinnen haben werden. Der Schreibstil ist kurzweilig und in der Ich-Perspektive verfasst, sodass der Leser sich gleich im Geschehen wiederfinden kann.

Obwohl die vorherigen Bände nicht bekannt waren, wuchsen einem die beiden Freundinnen schnell ans Herz und fühlte mit ihnen mit in den abwechslungsreichen Situation in ihrem Alltag.

Das Cover passt toll zu den vorherigen Bänden der Reihe, ist schön gestaltet und wirkt ansprechend für die Zielgruppe.

Insgesamt eine tolle Message, die das Buch versprüht, wieviel Wert eigentlich eine gute Freundin oder ein guter Freund hat und das dieser unersetzlich ist, gerade für jüngere Menschen.

Bewertung vom 20.08.2025
Flitner, Bettina

Meine Mutter


sehr gut

Wie bereits beim Vorgängerwerk der Autorin ziert eine Fotografie das Cover. Dieses mal ist es ein Bild der Autorin und der Hauptthematik dieses Buches, ihrer Mutter. Es ist schlicht gehalten, gefällt mir aber dennoch gut und ist passend für den Roman.

Eine Reise in die Vergangenheit der eigenen Mutter, 40 Jahre nach deren Tod, um mehr über diese Frau zu erfahren, ist ein interessanter Ansatz. Fast ein halbes Jahrhundert ist vergangen, ohne dass sich die Autorin Bettina Flitner dafür interessiert hat. Nach einer Lesung fasst sie den festen Entschluss, nach Polen zu reisen, um mehr zu erfahren und auch ihren eigenen Wurzeln näherzukommen.

Der Schreibstil ist sehr persönlich und offen verfasst, da die Autorin uns an ihrer Vergangenheit teilhaben lässt, die in vielen Momenten emotional ist, aber auch an ihrer Gegenwart, während sie den Spuren ihrer Mutter folgt. Die vier Kapitel behandeln verschiedene Stadien ihres Weges, sind unterschiedlich lang was für aber kein Problem darstellte, da die Geschichte eine fesselnde Familiengeschichte erzählt und man kein Ende herbeisehnte. Mit ernsten Seiten, aber auch etwas lockeren Momenten wurde ein gutes Gleichgewicht gefunden.

Insgesamt bietet der Roman eine interessante Familiengeschichte, die unabhängig vom Alter für jeden interessant sein kann, da sie zeitlos geschrieben ist und einen spannenden historischen Hintergrund bietet.

Bewertung vom 11.08.2025
Brickley, Holly

Deep Cuts


gut

Das Cover besteht aus einer Collage aus Songtiteln, Interpreten und verschiedenen Fotografien der beiden Protagonisten. Es ist schlicht gehalten, aber dennoch einprägsam.

Alles dreht sich um die Musik der 1990er und 2000er Jahre und wie sehr Percy Marks, einer der Protagonisten, diese liebt, sie analysiert und über sie redet. Eines Tages trifft sie Joe Morrow, dem sie Feedback zu einem seiner selbst geschriebenen Songs geben soll, und so nimmt die Geschichte ihren Lauf.

Es gibt viele Verweise zur Musik, was mir manchmal leider etwas zu viel war, da wirklich oft darauf Bezug genommen wurde. Man begleitet die Protagonisten über mehrere Jahre hinweg und sieht, wie sich ihre Beziehung entwickelt und wie die Musik dabei immer ein Schlüsselpunkt ist. Leider konnte ich mich nicht richtig mit den Protagonisten anfreunden, da sie mir an vielen Stellen zu anstrengend waren. Das hat die Freude am Buch leider geschmälert.

Insgesamt konnte mich das Buch leider nicht überzeugen, obwohl ich Musikthematiken immer interessant finde. Die Protagonisten und die Handlung selbst haben mir weniger gut gefallen, da zu wenig passierte und das Buch eher charakterorientiert war.

Bewertung vom 08.08.2025
Laabs, Laura

Adlergestell


ausgezeichnet

Das Cover ist interessant gestaltet mit dem weissen Gespenst in dem sonst leeren Haus, was wahrscheinlich auf die Erlebnisse der Protagonisten bezogen ist, die von alten Ereignissen heimgesucht wird und worum dich auch die Handlung des Buches dreht. Das Haus stellt dabei auch den Mittelpunkt des Covers dar, durch die bunte Farbgebung und dem sonst dunkel gehaltenen Hintergrund.

Die Erzählerin wächst in der Straße Adlergestell auf, die längste Straße Berlins zusammen mit ihren Freundinnen Lenka und Chaline. Ein Jahr nach dem Mauerfall kommt sie in die erste Klasse und plötzlich ist alles anders als zuvor. Alles hat sich über Nacht verändert und die drei müssen sich in dieser sich neu für sie geöffneten Welt zurechtfinden, wobei die Menschen in ihrer Umgebung sich auch wieder neu zurechtfinden müssen. Retrospektiv werden diese vergangenen Ereignisse thematisiert in der heutigen Zeit, wobei sich vieles über die Jahrzehnte verändert hat.

Der Schreibstil ist angenehm geschrieben und die Thematik selbst zwischen dem "neuen" Deutschland zu stehen und somit die erste Generation sein, die diesen Wandel durch lebt, wurde interessant behandelt.

Insgesamt ein tolles Erstlingswerk der Autorin, dass über die Schwierigkeiten an eine neue Welt erzählt und wie diese Erfahrungen einen Menschen prägen und verändern.

Bewertung vom 30.07.2025
Schröder, Dennis;Tielmann, Christian

Wir Jungs vom Prinzenpark


ausgezeichnet

Aus der Ich-Perspektive von Dennis Schröder wird dessen Lebensweg erzählt: von seiner Geburt und Kindheit, seinem ersten Interesse am Basketball bis hin zu seinem Weg in die Profiliga NBA in Amerika. Dabei wird seine Geschichte sowohl durch Comiczeichnungen als auch durch Text erzählt, was für angenehme Abwechslung sorgt. Positiv ist auch, dass sich der Titel auf Schröders Heimatort Braunschweig bezieht. Das zeigt, dass jeder seine Träume wahr machen kann, egal in welcher Stadt oder welchem Dorf er aufgewachsen ist. Dass sich der Fokus des Buches dabei eher auf seine Kindheit bezieht, finde ich gut, da sich Kinder so besser mit ihm identifizieren können als mit seinem erwachsenen Alter Ego.

Cool ist auch, dass sich der Basketball auf dem Cover haptisch davon abhebt und aus einem anderen Material besteht, ähnlich wie ein Basketball selbst.

Insgesamt ist das Buch perfekt für kleine und große Basketballfans, die mehr über den Weg in die Profiliga erfahren wollen, oder für alle, die Dennis Schröder und seinen Werdegang einfach besser kennenlernen möchten.

Bewertung vom 27.07.2025
Hewitt, Seán

Öffnet sich der Himmel


ausgezeichnet

Das Cover ist schlicht gehalten und zeigt den Protagonisten James vor grünem Hintergrund. Mir hätte das englische oder dänische Originalcover als Motiv deutlich besser gefallen.

Die Geschichte wird als Rückblick auf ein prägendes Jahr in James Jugend erzählt, nachdem er 20 Jahre später zum ersten Mal wieder seinen Heimatort besucht.

Der 16-jährige Protagonist James ist queer, das sollte in der heutigen Zeit eigentlich keine Seltenheit darstellen, doch James fühlt sich in seinem kleinen Dorf, obwohl es akzeptiert wird, trotzdem verloren, da er niemanden hat, der weiß, wie er sich fühlt. Und dann verliebt sich in den älteren Bad Boy Luke, der undurchschaubar für James scheint.

Die Gefühle und Gedanken des Protagonisten wurden gut transportiert und man konnte seine Ängste und Sorgen richtig mitfühlen, insgesamt ist der Schreibstil sehr melancholisch und ein Hauch von Nostalgie war auch vorhanden, da die Handlung Anfang der 2000er Jahre spielt und man somit eine kleine Zeitreise erlebt.

Insgesamt ist es ein tolles Erstlingswerk des Autors und ich bin schon sehr gespannt auf sein nächstes Buch.

Bewertung vom 27.07.2025
Gestern, Hélène

Rückkehr nach St. Malo


sehr gut

Spielend auf der kleinen Insel Cézembre vor der Küste von Saint-Malo erlebt man die Familiengeschichte von Yanns Vorfahren mit. Mithilfe eines alten Archivs erforscht Yann diese und stellt seinen eigenen Familienstammbaum über mehrere Generationen zusammen. Da Yann selbst Geschichtslehrer ist, ist diese Erforschung seiner eigenen Geschichte genau das Richtige für ihn. Dabei erfährt er auch mehr über die Insel und welche Wandlungen sie in den Jahrhunderten durchgemacht hat.

Die Atmosphäre und Szenerie der Umgebung rund um das Meer wurden wunderbar eingefangen und bilden ein stimmiges Gesamtbild mit der Geschichte. Yann als Protagonist hat mir gut gefallen, da er während der Geschichte eine tolle Wandlung durchmachte und diese Recherche somit mehr als einen positiven Aspekt für ihn mitbrachte.

Insgesamt ist es eine Art kleine Liebeserklärung an die französische Insel und die gesamte Küstenregion. Manchmal wurde es jedoch etwas langatmig, da manche Momente zu detailliert dargestellt wurden. Dennoch ist es ein tolles Leseerlebnis, wenn man sich in die Gewässer Frankreichs zurückziehen möchte und dort ein paar atmosphärische Lesestunden verbringen möchte.

Bewertung vom 19.07.2025
Tielmann, Christian

Gerettet / School of Beastly Island Bd.2


sehr gut

Das dynamisch gestaltete Cover zeigt Taipo, Aina und ihre Freunde zusammen mit Herrn Glupsk und dem Drachen Rotzbommel. Es ist ein buntes Cover, das den Zeichenstil gut zum Ausdruck bringt.

Der Band beginnt mit einem Rückblick auf den vorherigen Band im Mangaformat. Wie bereits im ersten Band wechseln sich Manga- und geschriebener Text ab, die Zeichnungen sind dabei schwarz-weiß gehalten und detailreich, die Sprechblasen sind gut leserlich.

Die Geschichte wird wieder in Form von Tagebucheinträgen erzählt, die Taipo verfasst hat. Sie enthält viele ungewöhnliche Situationen auf der Beastly Island und eine große Prise Humor, der gut zur Geltung kommt.

Ich bin bereits auf den dritten Band rund um die Beastly Island gespannt und darauf, welche Abenteuer die Geschwister Taipo und Aina und ihre Freunde noch erleben werden und ob ihre Rettung von der Insel näher rücken wird.