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mel0501
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Deutschland

Bewertungen

Insgesamt 264 Bewertungen
Bewertung vom 10.01.2026
Menke, Marie

Spielverderberin (eBook, ePUB)


sehr gut

Das schlichte Cover zeigt die Beine der drei Protagonisten in unterschiedlichen Schuh- und Sockenfarben – grün, blau und rot. Dabei setzen sich die Farben Grün und Blau am roten Bein fest.

Die Geschichte handelt von den drei Freundinnen Lotte, Romy und Sophie, die sich seit Kindheitstagen kennen und gemeinsam vom Land in die Großstadt Köln ziehen. Durch Rückblenden wird das Verschwinden von Romy erzählt, und es wird beleuchtet, was sich damals zwischen den Freunden zugetragen hat und wie ihre Freundschaft zueinander aussieht.

Der Schreibstil ist einfach, vermittelt aber etwas Echtes, als wäre die Handlung direkt aus dem Leben gegriffen, da viele Menschen diesen Wechsel zwischen Land und Stadt erleben, sich neu finden und sich damit zurechtzufinden müssen. Für mich fehlte dennoch das gewisse Etwas, das für mich den Wow-Faktor ausgemacht hätte. Mir hat die Geschichte zwar gefallen, dennoch hat sie mich nicht umgehauen und sie wird mir wahrscheinlich schnell in Vergessenheit geraten.

Bewertung vom 28.12.2025
Hoersch, Judith

Niemands Töchter (eBook, ePUB)


sehr gut

Zwei Zeitebenen, vier Frauen, dessen Leben miteinander verbunden sind, was sich den Lesern als auch den Frauen nach und nach offenbart. Man wechselt immer zwischen den vier Protagonisten und ihren Perspektiven hin und her, was für mich den Lesefluss an keiner Stelle störte, da alle Charaktere zusammenhingen und ihre Lebensgeschichten wie Puzzleteile zu einem großen ganzen wurden. Der Titel des Buches ist sehr passend, da es im laufe der Geschichte immer wieder unterschwellig als auch direkt thematisiert wird.

Die Geschichte selbst dreht sich vorallem um die Beziehung zwischen Mutter und Tochter und ihre Höhen und tiefen aber auch darum, Fehler zu machen und einfach menschlich sein. Es ist eine besondere Geschichte, die ich innerhalb von zwei Tagen gelesen habe, da sie mich einfach nicht loslassen konnte. An manchen Stellen ist es sicherlich keine einfache Lektüre, aber diese Melancholie und Traurigkeit zog mich einfach in ihren Bann. Ungeschönt mit Macken und Fehlern erlebt man das Leben dieser Frauen und wie sich ihre Wege miteinander kreuzen.

Insgesamt eine lesenswerte Geschichte, die mich überzeugen konnte und sicherlich mein letztes Werk der Autorin war.

Bewertung vom 28.12.2025
Fislage, Anja

Smeralda Bohms Bestiarium


sehr gut

Die 12-Jährige Smeralda Bohm ist eine Krypotozoologin, sie spürt ungewöhnliche Wesen wie Werkaninchen oder Phantomkatzen auf, dokumentiert diese und will sich ein eigenes Bestiarium zusammenstellen, über ihre wichtigen Nachforschungen um ihren großen Vorbildern dieses Bereiches nachzueifern. Dabei muss sie sich mit einem neuem Mitschüler herumschlagen, einer geheimen Organisation, die die Wesen fängt und untersucht, wobei sie andere Vorgehensweisen verwenden als Smeralda, eine junge neugierige Schwester und Nachbarn, die ihr beide helfen wollen und eine Polizeiinspektor, der mysteriösen versteinerungen nachgeht, wobei alles irgendwie zusammenhängt.

Die Geschichte ist spannend verfasst, wobei es immer wieder Fotografien von den kryptologischen Wesen gibt, denen Smeralda begegnet und sie selbst auch eine eher ungwöhnliche Protagonisten ist, da für sie die Wissenschaft an erster Stelle steht und die Wesen und für sie menschliche Interaktionen eher befremdlich sind und eher Mittel zum Zweck.

Insgesamt ein spannender Start in die Welt der Kryptologie und den Maschenschaften, die dort ihre Kreise ziehen.

Bewertung vom 17.12.2025
Probert, Tim

Lightfall 1: Das verlorene Licht


sehr gut

In dem Graphic Novel begleitet man Bea und Cad, den Galdurier, auf der Suche nach Beas Opa, der Zaubertränke jeder Art herstellen kann. Dabei treffen sie auf ihrer Reise gefährliche Hindernisse, aber auch auf freundliche Begleiter, die ihnen helfen. Die beiden lernen sich auf dieser Mission kennen und meistern so einige schwierige Situationen auf ihrem Weg, wobei man auch mehr über die beiden Protagonisten kennen lernt und wie ihre Vergangenheit sie gezeichnet hat.

Die detaillierten und liebevollen Zeichnungen sind einfach wunderschön und verleihen der Geschichte eine Wärme, sodass man sofort in diese tolle, fantastische Welt hineingezogen wird. Die ruhige Atmosphäre auf dem Planeten Irpa entschleunigt und lässt einen dadurch die Realität und den Alltag vergessen.

Insgesamt ein toller Start in diese fantastische Welt mit einzigartigen Charakteren und Wesen. Ich freue mich schon sehr auf die folgenden Bände der Reihe.

Bewertung vom 11.12.2025
Sweeney, Melanie

Botanic Hearts


sehr gut

Tansy ist laut, bunt und lässt sich nichts von anderen Leuten sagen, vorallem nicht von Jack, dem Leiter des botanischen Gartens, wo ihre Bibliothek vorübergehend untergebracht ist, nachdem diese durch einen Sturm unbenutzbar gewurden ist. Was Jack gar nicht zu sagt, da ihre erste Begegnung während des Sturms alles andere als friedlich verlaufen ist. Jack ist mürrisch, gutaussehend auf eine raue Art und Weise und natürlich gibt es so einige Reibereien zwischen ihnen, wo so einige Funken sprühen.

Der Schreibstil gefiel mir gut, leicht zu Lesen, was bei einem Liebesroman immer positiv ist, sodass man die Geschichte gut in einem Rutsch lesen kann. Am Anfang des Buches befindet sich noch eine Legend zu dem botanischen Garten, denn ich mir viel kleiner vorgestellt hatte, als das Ausmaß der Karte und es gut als Hilfe war, um sich besser orientieren zu können.

Insgesamt ein nettes Buch für zwischendurch, mit sympathischen Protagonisten, manchen sexy Szenen aber auch mit ganz viel Gefühl, in einer wundervollen Szenerie umgeben von Pflanzen und so manchen Tieren.

Bewertung vom 26.11.2025
von Arenberg, Amia;Zierden, Malte;Oßkar

Malte & Oßkar und der Lauf der Dinge


ausgezeichnet

Den Autor kenne ich bereits von Youtube und seine ehrenamtliche Arbeit mit Tieren (worüber er auch ein Buch veröffentlicht hat) und natürlich seine Geschichte mit seiner Taube Oßkar, die man hautnah miterleben durfte, in ihrem kleinen Raum auf seinem Fensterbrett. Hier wird die Geschichte thematisch für die kleinsten aufbereitet. Der Zeichenstil ist liebevoll gestaltet, die sich über das ganze Buch erstrecken und die wenigen Worten, perfekt ergänzen und somit auch perfekt für die kleinsten Leser ausgelegt ist, zu vorgelesen bekommen oder einfach die Zeichnungen betrachtend.

Auf der emotionalen Ebene konnte mich das Buch auch abholen, auch wenn man nicht die wahren Begebenheiten kennt, ist die Geschichte selbst im Buch genauso toll und einzigartig wie die Geschichte in der Realität. Man findet viel Menschlichkeit, Herzensgüte und Hilfsbereitschaft, was auch gerade wichtige Thematiken für die kleinsten sind.

Insgesamt ein tolles Kinderbuch, inspiriert von einer wahren Begebenheiten des Autors, aufbereitet für die kleinsten mit liebevollen Illustrationen. Nicht nur toll zum ansehen, sondern vermittelt auch wichtige Werte.

Bewertung vom 19.11.2025
Hacke, Axel

Wie fühlst du dich?


ausgezeichnet

Ein kleines handliches Format, dass in jede Tasche passt und daher perfekt geeignet ist, um es unterwegs mitzunehmen. Das Design des Buches ist schlicht gehalten mit dem blassen Blauton und den weissen Gehirnen, gefällt mir gut und passt thematisch sehr gut zum Inhalt des Buches.

Eine persönliche Reise, die man mit dem Autor durch lebt, indem man seine Gefühle, Ängste und Gedanken näher gebracht bekommt und was einem auch dazu animiert, sich mit sich selbst zu befassen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig verfasst, zwar sachlich verfasst aber trotzdem wurde viel Gefühl untergebracht, durch die vielfältigen tiefengehenden Thematiken, über die man meistens nicht nachdenken will oder kann.

Insgesamt ein interessantes Werk, dass zwar im kleinen Format darherkommt, dessen Inhalt aber weit größer und tiefgehender geht.

Bewertung vom 09.11.2025
Tewes, Bernhard

Glimmer


sehr gut

Ein interessantes Cover mit dem goldenen Punkten, die wahrscheinlich den Glimmer darstellen sollen, das Pendant zu dem negativ behafteten Wort Trigger. Der helle grünton steht dazu im starken Kontrast, etwas zu grell für meinen Geschmack, das harmoniert nicht so gut miteinander.

In dem Buch selbst beschreibt der Autor, wie man seinen eigenen Glimmer oder mehrere finden kann, indem man sich mit sich selbst beschäftigt und in sich geht, um seine schönsten Momente herauszufiltern und diese als Erinnerung daran nimmt, dass es auch schöne Zeiten gab und sich an diese in schweren Zeiten erinnert wird. Mit vielen Beispielen bestückt, von Lebensgeschichten und Erinnerungen anderer Personen, hilft das Buch dabei seine eigenen Glimmer zu finden und an diesen festzuhalten. Die Kapitel haben dabei eine angenehme Länge und Schreibstil, ohne zu sehr Fachzusimpeln, sondern kommt klar auf den Punkt und ist gerade für Laien verfasst, was immer sehr angenehm ist bei einem Sachbuch.

Insgesamt ein interessantes Sachbuch, dass Mut und Hoffnung macht und sein eigenes Denken in einen anderen Fokus stellt, damit das positive auch in schwierigen Momenten auffindbar ist.

Bewertung vom 05.11.2025
Clare, Cassandra;Black, Holly

Magisterium - Das 5. Jahr


weniger gut

So nach dem doch eher schwachen vorherigen Band war ich natürlich sehr auf den finalen Band der Reihe gespannt und ob dieser befriedigend ausfallen wird.

Leider konnten meine Erwartungen nicht erfüllt werden, da sich der letzte Band doch sehr gehetzt anfühlte und das Finale leider nicht so befriedigend ausfiel, wie erwartet.

Spoiler!!!!!

Aarons Charakter fühlte sich nach dem vorherigen Band sehr gewandelt an, nach seiner Opferung und nun will er unbedingt wieder Leben, was er im 4. Band stark kritisiert hatte und falsch von Callum fand, dass er dies bewerkstelligt hat. Moralisch gesehen sehr kritisch, was ich auch irgendwie fehl am Platz finde in einem Kinder-/Jugendbuch. Auch wenn er ein wichtiger Protagonist ist, hätte man es auch so stehen lassen können, dass er nun seinen Frieden gefunden hat. Positiv fand ich wieder die Beziehung zwischen Alastair und Callum, ein Vater, der immer für seinen Sohn da ist und ihm viel Liebe entgegenbringt.

Spoiler ende!!!!

Während mir die ersten beiden Bände noch besser gefallen haben, fiel von Band zu Band leider mein Interesse oder eher gesagt meine Freude an den Bänden, obwohl die anderen Reihen der beiden Autorinnen mir supergut gefallen, konnte mich diese doch anfangs interessante Reihe nicht überzeugen, vielleicht auch weil ich nicht dem Zielgruppenalter entspreche (obwohl mir viele andere Jugendbücher auch gut gefallen).

Bewertung vom 05.11.2025
Clare, Cassandra;Black, Holly

Magisterium - Das 4. Jahr


gut

Seit dem dritten Band sind sechs Monate vergangen und Callum sitzt immer noch im Gefängnis, Aaron ist tot und Callum teilt immer noch seinen Körper mit dem Bösen.

Leider hat mir der Band nicht so gut gefallen wie die vorherigen, er fühlte sich sehr wie ein “Filler” Buch an, da kaum etwas wichtiges passierte und erst die letzten 30 Seiten meiner Meinung nach Spannung erzeugten. Die Liebesgeschichte mit Callum und Tamara wirkte sehr unpassend und konnte mich nicht überzeugen, da es einfach fehl am Platz wirkte zwischen den Geschehnissen in dem Band, da es doch viel Platz einnahm. Es plätschert nur so vor sich hin und viel ist im Allgemeinen leider nicht passiert. Der thematische Fokus war vielversprechend, aber die Umsetzung doch eher schwach.

Das Buch selbst ist vom Design genauso schön illustriert wie die vorherigen Bände mit schönem Farbschnitt und spricht die Zielgruppe sicherlich an, da es doch sehr an Percy Jackson oder Harry Potter erinnert.

Ich bin gespannt, ob der letzte Band der Reihe wieder besser wird oder ob dieser Band ein Vorgeschmack war auf ein doch unbefriedigendes Ende oder er doch wieder als herausreißt.