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Angie_molly
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Karlsruhe

Bewertungen

Insgesamt 176 Bewertungen
Bewertung vom 04.01.2026
Jordan, Amy

Es ist noch nicht vorbei


gut

Meinung: Das Cover hat mich sofort angesprochen düster, geheimnisvoll, genau mein Beuteschema. Entsprechend neugierig bin ich in die Geschichte gestartet. Zurück blieb bei mir jedoch ein sehr zwiegespaltenes Gefühl. Die Grundidee hat mich direkt gepackt: Ermittlerin Julia Harte wird von einem Fall aus dem Jahr 1994 eingeholt, der sie traumatisiert und in den Ruhestand getrieben hat. Als die Mordserie trotz des Todes des damaligen Täters erneut beginnt, wird schnell klar, wie persönlich dieser Fall für Julia ist. Diese Ausgangslage war stark und hat mich regelrecht in die Geschichte gezogen. Leider wurde ich immer wieder aus der Spannung gerissen vor allem durch die Ermittlungsarbeit. Sie wirkte auf mich unlogisch und frustrierend. Wichtige Hinweise werden übersehen, und als Leserin war ich den Ermittlern oft voraus. Dadurch ging für mich viel Spannung verloren. Auch der Umgang zwischen Julia und ihrem Kollegen hat mich zunehmend genervt und den Lesefluss gebremst.
Der Schreibstil ist angenehm, die kurzen Kapitel und der Wechsel zwischen 1994 und 2024 haben mir gut gefallen. Besonders berührt hat mich der Blick auf Julia: wie sie früher war und wie sehr sie das Leben gezeichnet hat. Emotional blieb ich den Figuren dennoch etwas zu fern.
Das Ende bringt zwar überraschende Wendungen, kam für mich aber zu abrupt und wirkte nicht ausreichend vorbereitet. Am Ende blieb bei mir der Eindruck zurück, dass hier mehr auf düstere Effekte als auf logisch saubere Ermittlungsarbeit gesetzt wurde.

Ein solides Debüt, das sein Potenzial nicht vollständig ausschöpft. Trotzdem bin ich neugierig auf Amys nächste Geschichte

Bewertung vom 03.01.2026
Freud, Emily

Er kennt deine Angst


sehr gut

Meinung: Lauren ist überglücklich. Ihr Leben war bislang alles andere als leicht, doch in einer schweren Phase begegnet sie ihrem Traummann. Paul, Witwer und Vater von zwei kleinen Kindern, scheint all das zu verkörpern, wonach sie sich immer gesehnt hat. Gemeinsam wagen sie einen Neuanfang und ziehen in ein Haus auf dem Land voller Hoffnung auf ein harmonisches Familienleben. Doch schon bald bekommt die anfängliche Euphorie erste Risse … mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.
Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt und nicht mehr losgelassen. Der Aufbau in vier Teile sowie die wechselnden Zeitebenen und Perspektiven sorgen dafür, dass sich die Geschichte Stück für Stück entfaltet. Nach und nach setzt man die einzelnen Puzzleteile zusammen und merkt schnell, dass hinter der scheinbaren Idylle weit mehr verborgen liegt, als man zunächst vermutet.
Die Charaktere sind authentisch ausgearbeitet. Ich habe mit ihnen gefühlt, mitgelitten und ihre Entscheidungen immer wieder hinterfragt. Während des Lesens habe ich gerätselt, gegrübelt und eigene Theorien entwickelt, die im nächsten Moment wieder zunichtegemacht wurden. Besonders beeindruckt hat mich, wie eindringlich und detailliert die menschlichen Abgründe dargestellt werden, das war intensiv, beklemmend und zugleich unglaublich fesselnd.
Der Schreibstil ist flüssig und bildreich. Die kurzen Kapitel sorgen für einen schnellen Lesefluss, während sich die Spannung kontinuierlich steigert. Eine düstere, nahezu undurchdringbare Stimmung zieht sich durch das gesamte Buch und verdichtet sich mit jeder Seite mehr, ich konnte es kaum aus der Hand legen.
Das Ende hat mich völlig sprachlos zurückgelassen. Unerwartet und absolut grandios. Bitte mehr davon

Bewertung vom 06.12.2025
Marshall, Kate Alice

Eisnebel


sehr gut

Meinung: Das Cover hat mich im ersten Moment vollkommen in seinen Bann gezogen. Dieses frostige, fast bedrohliche Motiv hat sofort eine Neugier in mir geweckt, die ich nicht mehr ablegen konnte. Ich wollte unbedingt wissen, welche Geschichte in dieser eisigen Stille verborgen liegt. Genau dieses Gefühl, eine Mischung aus Spannung, Beklemmung und Faszination hat mich durch das gesamte Buch begleitet. Das Setting hat mich sofort mitgerissen. Ich konnte den Schnee unter meinen Füßen knirschen hören, spürte die beißende Kälte auf meiner Haut und diese tiefe, einsame Abgeschiedenheit, die mich beim Lesen regelrecht umklammert hat. Die Atmosphäre war so intensiv, dass sie mich auch zwischen den Kapiteln nicht losgelassen hat. Theodora reist zum ersten Mal zur Familie ihres Verlobten Connor. Ein luxuriöses Winterdomizil fernab jeder Zivilisation klingt verführerisch, aber genau diese Isolation verleiht der Geschichte eine unheimliche Schwere. Von Anfang an wird klar: Theo ist dort nicht willkommen. Diese unterschwellige Feindseligkeit, das ständige Beobachtetwerden, das Gefühl, geprüft und bewertet zu werden all das hat sich mir beim Lesen direkt auf die Brust gelegt. Und als dann auch noch die anonymen Drohungen auftauchen, von jemandem aus der eigenen Familie. Die Story beginnt ruhig, fast zaghaft, doch genau diese Stille trägt etwas Bedrohliches in sich. Schon bald zieht der Spannungsbogen an und bleibt dann durchgehend hoch.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und leicht, sodass man mühelos tief in die Handlung eintaucht. Weil Theo selbst erzählt, erlebt man ihre Unsicherheit, ihre Angst und ihre inneren Konflikte besonders intensiv. Sehr schnell wird klar, dass ihre Vergangenheit eine große Rolle spielt.
Die Charaktere sind detailreich ausgearbeitet, auch wenn sie bewusst auf Distanz bleiben. Aber genau dieses Gefühl von Fremdheit macht die Geschichte so wirkungsvoll. Ich habe mich genauso verloren und fehl am Platz gefühlt wie Theo. Dieses Misstrauen, diese latente Anspannung zwischen den Figuren, das war so greifbar, dass es mich bis zum Schluss begleitet hat.
Die Wendungen sind klug gesetzt, niemals überzogen, sondern genau richtig dosiert, um mich immer wieder eiskalt zu erwischen. Auch ohne klassische Ermittlungen bleibt die Geschichte durchgehend spannend.

Absolute Leseempfehlung

Bewertung vom 05.12.2025
Ashford, Josephine

Emma Bell


sehr gut

Meinung: Als mir dieses Buch angeboten wurde, musste ich keine Sekunde überlegen. Schon das Cover und der Klappentext haben mich sofort gefangen genommen und genau mit diesem Gefühl bin ich in die Geschichte gestartet.
Der Einstieg wirkt ruhig, fast sanft, doch unter der Oberfläche brodelt eine Spannung, die mich sofort gepackt hat. Ich wollte unbedingt wissen, wohin mich diese Reise führen würde. London 1846: Ruth Thomas ist zweiundzwanzig, unverheiratet und damit für ihre Mutter ein einziges Ärgernis. Als diese Ruth dabei erwischt, wie sie eines der Hausmädchen küsst, eskaliert alles. Wut, Scham, Verstoßung und schließlich die Verbannung aufs Land, zu einem Onkel, der ihr die „unmoralischen Gelüste“ austreiben soll.
Doch dort begegnet Ruth niemand Geringerer als Emma, der jungen Ehefrau ihres Onkels. Und mit ihr erwachen Gefühle, die viel zu groß sind, um sie zu verdrängen. Das Tempo bleibt über weite Strecken gemächlich, aber gerade diese Ruhe schafft eine Atmosphäre, die fast schon magisch wirkt. Die selbst gezeichneten Illustrationen der Autorin haben mich zusätzlich begeistert, sie verleihen der Geschichte eine eigene Handschrift und ließen mich vieles beinahe sehen, als stünde ich selbst im Raum.
Der Schreibstil ist leicht, flüssig und sehr zugänglich. Mit den Charakteren konnte ich lange nicht ganz warm werden. Sie blieben mir ein wenig fern. Erst gegen Ende fand ich einen echten Zugang zu Ruth. Die Gefühle zwischen ihr und Emma kamen dafür recht plötzlich, fast so, als würde mich die Szene selbst überrumpeln.
Dafür haben mich die Nebenfiguren umso mehr berührt. Besonders Clara habe ich sofort ins Herz geschlossen; sie wirkt lebendig, liebevoll und unglaublich fein gezeichnet.
Die vielen Details waren einerseits atmosphärisch ein Geschenk, andererseits haben sie meinen Lesefluss ab und zu etwas gebremst. Trotzdem hat mich das viktorianische Setting mit all seiner Dunkelheit und seinem leisen Schrecken sehr fasziniert. Am Ende hätte ich mir hier und da etwas mehr Tiefe gewünscht, ein paar Schatten mehr, ein paar Seelenregungen stärker

Bewertung vom 05.12.2025
Sveistrup, Søren

Der Kuckucksjunge


ausgezeichnet

Meinung: Nachdem mich sein erstes Buch so unglaublich begeistert hat, musste ich natürlich auch zu seinem zweiten greifen und es hat sich absolut gelohnt. Der Prolog hat mich regelrecht umgehauen: düster, bedrückend, unheilvoll. Anfang der Neunzigerjahre endet ein Ausflug eines Kinderheims in einem Albtraum, als ein Schüler tief im Dickicht die Leiche eines vermissten Jungen entdeckt. Dann der Sprung in die Gegenwart: „Habe dich“ – die letzte Nachricht auf Silje Thomsens Handy, bevor die geschiedene Mutter an einem grauen Februartag in Kopenhagen spurlos verschwindet. Kommissarin Naia Thulin ist sofort alarmiert, denn dieselbe Botschaft erhielt zuvor eine 19-jährige Schülerin, kurz bevor sie ermordet wurde. Da war für mich klar: Hier braut sich etwas Großes zusammen. Genau solche düsteren, bedrohlichen Szenen liebe ich einfach. Naia muss ausgerechnet mit Mark Hess zusammenarbeiten, dem Mann, dem sie nach dem „Kastanienmann“-Fall eigentlich nie wieder begegnen wollte. Doch bevor die beiden einer ersten Spur folgen können, wird eine brutal zugerichtete Frauenleiche gefunden und ein neuer Vermisstenfall erschüttert die Stadt. Ab diesem Moment konnte ich das Buch kaum noch weglegen.
Der Schreibstil ist fesselnd und gleichzeitig so leicht, dass die Seiten nur so durch die Finger gleiten. Die Charaktere sind unglaublich gut gezeichnet, glaubwürdig und voller Tiefe. Der Fall ist verworren, aber so wahnsinnig spannend, dass ich stellenweise wirklich den Atem angehalten habe. Ich tappte lange im Dunkeln und war von den detailreichen Beschreibungen völlig gefesselt.
Ich war beeindruckt, fast schon überwältigt, wie intensiv Søren mich mitten ins Geschehen zieht. Dieses Buch ist purer Nervenkitzel, voller Wendungen, die mich bis zur letzten Seite überrascht haben.
Eine absolute Leseempfehlung, ich bin restlos begeistert

Bewertung vom 01.12.2025
Brandes, Richard

Gejagt durch Brandenburg


ausgezeichnet

Meinung: Durch Zufall habe ich im vergangenen Jahr den ersten Band von Christian gelesen und war sofort begeistert. Umso klarer war für mich, dass die Fortsetzung bei mir einziehen musste. Und was soll ich sagen: Sie hat mir sogar noch besser gefallen. Die Handlung knüpft direkt an den Vorgänger an, sodass man ohne Umschweife wieder ins Geschehen rutscht. Ex-Staatsanwalt Andreas Starck kämpft weiterhin darum, seine Unschuld zu beweisen, nachdem er vor fünf Jahren Opfer eines Komplotts wurde und im Gefängnis landete. An seiner Seite steht Investigativ-Journalist Tom Finder, der seit Langem versucht, die verschleierten Konten der Mächtigen aufzudecken. Gemeinsam stoßen sie auf Verbindungen, die bis in die höchsten Ebenen der Justiz reichen und genau das macht die Geschichte so intensiv.
Der Schreibstil ist lebendig, leicht zu lesen und zieht einen sofort in den Bann. Kaum begonnen, kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Spannung baut sich stetig auf und ich habe ununterbrochen mitgerätselt.
Die Schauplätze sind so detailreich beschrieben, dass ich jedes Bild mühelos vor Augen hatte. Besonders die actionreiche Jagd durch Europa hat mir unglaublich gut gefallen, sie bringt Tempo, Abwechslung und richtig viel Nervenkitzel in die Story.
Die Charaktere sind weiterhin stark gezeichnet, und ich habe mich sehr gefreut, alten Bekannten wieder zu begegnen. Einige überraschende Wendungen lassen einen immer wieder aufhorchen, und gleichzeitig bleiben Fragen offen, die wohl erst im nächsten Band beantwortet werden. Das Ende hat mich total abgeholt und macht wahnsinnig neugierig auf den dritten Teil.

Absolute Leseempfehlung

Bewertung vom 20.11.2025
Kubica, Mary

Local Woman Missing - Du wirst sie nicht finden


ausgezeichnet

Meinung: Ich muss ehrlich sagen: Ich habe dieses Buch angefangen und war sofort weg vom Fenster. Schon nach den ersten Seiten hatte ich dieses Kribbeln im Bauch, dieses Oh wow, das könnte richtig gut werden-Gefühl. Und ja, es wurde sogar noch besser. Als Meredith und ihre sechsjährige Tochter Delilah verschwinden, dachte ich erst: „Okay, klassischer Einstieg.“ Aber dann legt die Geschichte so rasant an Tempo zu, dass ich stellenweise wirklich das Gefühl hatte, selbst mitten in dieser Wohnsiedlung zu stehen. Jeder Blick. Jede Andeutung. Alles konnte ein Hinweis sein. Und dann, elf Jahre später, taucht Delilah plötzlich wieder auf. Ich war fassungslos. Wirklich. Mir gleich tausend Fragen durch den Kopf geschossen: Wo war sie? Wie hat sie überlebt? Und vor allem: Was ist mit Meredith passiert?
Der Schreibstil hat mich komplett eingesogen. Ich wollte nur mal kurz reinlesen und saß Stunden später immer noch da, völlig versunken. Die Kapitel sind perfekt getaktet, die Perspektivenwechsel unglaublich raffiniert und die Zeitsprünge so klug gesetzt. Jede Wendung hat mich eiskalt erwischt, ich habe spekuliert, Theorien gebastelt, mich in Vermutungen verrannt… um dann wieder komplett falsch zu liegen. Und dieses Gefühl liebe ich an Thrillern: dieses ständige Mitfiebern, das Herzklopfen, das Zweifeln an allem, was man zu glauben meint. Die Spannung bleibt gnadenlos hoch. Keine Sekunde Leerlauf. Keine Atempause. Und das Ende… ganz ehrlich, damit hätte ich im Leben nicht gerechnet. Ich saß da und musste das erstmal sacken lassen.

Für mich ist dieses Buch ein absoluter Pageturner, voller Nervenkitzel, Emotion und Gänsehautmomenten.
Eine klare Leseempfehlung

Bewertung vom 18.11.2025
Åslund, Sandra

Dann ruhest auch du / Maya Topelius Bd.3


sehr gut

Meinung: Ich habe mich so sehr gefreut, endlich den neuen Fall von Maya Topelius lesen zu dürfen! Die Reihe von Sandra Åslund gehört für mich inzwischen zu den Krimis, auf die ich mich jedes Mal ganz besonders freue, weil sie nicht nur spannend sind, sondern auch so viel Herz haben.
Maya reist für einen kurzen Urlaub nach Bornholm, um ihre Eltern zu besuchen und ihren neuen Freund vorzustellen. Doch die Idylle währt nicht lange: In der alten Schlossruine wird eine Leiche entdeckt und plötzlich findet sich Maya mitten in einer Mordermittlung wieder. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Pär beginnt sie zu ermitteln. Als ein weiterer Mord geschieht, führen die Spuren in die Vergangenheit und alles scheint auf unerklärliche Weise miteinander verbunden zu sein.
Sandra schreibt so lebendig und atmosphärisch, dass man sich sofort nach Bornholm versetzt fühlt. Ihr Stil ist leicht und flüssig, und doch schafft sie es, Tiefe und Emotionen in jedes Kapitel zu legen. Ich mag ihre Art, Spannung und Menschlichkeit miteinander zu verweben. Maya und Pär sind für mich ein absolutes Lieblingsduo, authentisch, sympathisch Ich habe mitgefiebert, mitgerätselt und mitgefühlt. Besonders schön finde ich, wie die Autorin den Kriminalfall mit Mayas persönlicher Geschichte verknüpft. Dadurch entsteht eine emotionale Dichte, die den Roman weit über die reine Spannung hinaushebt.
Ein spannender, gefühlvoller und atmosphärischer Krimi, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.
Eine absolute Leseempfehlung!

Bewertung vom 17.11.2025
Richell, Hannah

Das Internat


ausgezeichnet

Meinung: Manchmal täuscht der erste Eindruck, so schlicht das Cover wirkt, so
packend ist der Inhalt! Eine Nacht in den Wäldern. Eine Party, die außer Kontrolle gerät. Eine Leiche im Morgengrauen. Schon diese wenigen Zeilen haben meine Neugier geweckt und was soll ich sagen: Das Buch hat mich komplett überrascht! Hannahs Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, sodass man direkt in die Geschichte hineingleitet. Die Kapitel sind perfekt dosiert, und mit jeder Seite hat mich die Story mehr in ihren Bann gezogen. Die Charaktere sind lebendig und authentisch gezeichnet. Ich habe mitgerätselt, mitgefiebert und immer wieder neue Theorien aufgestellt. Es gibt so viele unvorhersehbare Wendungen und Verdächtige, dass man nie genau weiß, wem man trauen kann. Ständig kreist die Frage im Kopf: Wer war es und warum? Die Spannung baut sich stetig auf und bleibt bis zum Ende intensiv. Bis kurz vor
Schluss war ich mir sicher, den Täter zu kennen und lag trotzdem völlig daneben. Hannah versteht es einfach, falsche Fährten zu legen und den Leser an der Nase herumzuführen. Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen, so sehr hat mich die düstere, geheimnisvolle Atmosphäre gefesselt. Und dann dieses Ende! Die Auflösung war einfach genial, ein echter Knallmoment. Ein Buch, das mich wirklich überrascht und begeistert hat, definitiv ein kleines
Highlight!

Bewertung vom 17.11.2025
Shepherd, Catherine

Verstummte Narben: Thriller


ausgezeichnet

Meinung: Auf dieses Buch war ich wahnsinnig gespannt und was soll ich sagen? Ich habe es einfach geliebt! Es ist erst mein zweites Buch der Autorin, aber garantiert nicht mein letztes. Sie hat dieses unglaubliche Talent, mich von der ersten bis zur letzten Seite völlig in den Bann zu ziehen. Mitten im kalten Winter wird eine Frau auf einem Friedhof gefunden, scheinbar zufällig. Doch das verstörende Detail unter der Leiche lässt sofort spüren, dass hier etwas Dunkles, Unheimliches lauert. Diese Atmosphäre war einfach wow , düster, beklemmend, aber genau das, was ich an Thrillern liebe. Ich konnte die Kälte, die Spannung, das Unheil förmlich spüren.
Der Schreibstil ist wunderbar flüssig, leicht und gleichzeitig so intensiv, dass man gar nicht aufhören kann zu lesen. Die kurzen Kapitel haben mich regelrecht durch die Geschichte gejagt, und die wechselnden Perspektiven, besonders die aus Sicht des Täters, haben für pure Gänsehaut gesorgt. Ich liebe dieses Gefühl, wenn man sich fragt: Was passiert als Nächstes?
Auch die Figuren sind richtig stark gezeichnet. Ich habe mitgefiebert, mitgerätselt, manchmal sogar mitgelitten. Besonders spannend fand ich, wie eng Julias Privatleben mit dem Fall verknüpft war. Die Handlung? Packend, brutal, intensiv, genau so, wie ich es mag. Es gab so
viele Wendungen und falsche Fährten, dass ich irgendwann selbst nicht mehr wusste, wem ich trauen kann. Und genau das macht für mich einen richtig guten Thriller aus.
Und das Ende? Perfekt. Überraschend, stimmig und einfach rund.
Absolute Leseempfehlung