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Benutzername: hopesuniverse
Danksagungen: 6 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 70 Bewertungen
Bewertung vom 25.11.2021
Frozen Queen. Das Lied des Winters
Jager, Jennifer Alice

Frozen Queen. Das Lied des Winters


sehr gut

Infos zum Buch

Autor: Jennifer Alice Jager
Verlag: Impress Books (Carlsen)
Seitenanzahl: 299 (Printausgabe)
Preis: 12,99 € [Taschenbuch] 4,99 € [eBook]
EAN: 9783646608281
Erschienen am 04. November 2021. Das Taschenbuch erscheint am 29. November 2021


Erster Satz

An klaren Tagen konnte man das Schloss der Schneekönigin oben auf den hohen Bergen thronen sehen.


Darum geht es

Als Malin mit einem Instrument erwischt wird, verbannt sie der Pferdewirt von seinem Hof. Denn Musik ist im Reich der Schneekönigin verboten, spielt jemand auch nur einen Ton, kommt die rechte Hand der Königin – der Achatkrieger – und nimmt demjenigen all seine Erinnerungen. Auch Malin wurden schon einmal die Erinnerungen genommen und das wünscht sie niemandem.

Völlig allein und verloren macht Malin sich auf dem Weg zur nächsten Stadt in der Hoffnung, dort eine neue Bleibe zu finden, doch auf dem Weg wird sie von einem herzlichen Mann aufgegabelt. Dieser gibt ihr nicht nur eine Mitfahrgelegenheit und eine warme Decke, die Malin im tiefsten Winter gut gebrauchen kann, sondern auch noch eine leckere Mahlzeit. Dummerweise fährt dieser Herr zum Schloss der Königin. Zu ihrem Glück jedoch bekommt Malin dort, wonach sie gesucht hat: Arbeit und ein Dach über dem Kopf.

In ihrem neuen Leben am Hofe merkt sie schnell, das in Avendar, im Reiche der Schneekönigin etwas nicht mit rechten Sachen zugeht. Ein geheimer warmer Ort am Hofe der Königin macht Malin nachdenklich. War Avendar schon immer von Schnee und Eis bedeckt? Und wieso gibt es diesen versteckten Ort, an dem die Blumen in voller Blüte stehen?
Wie mir Frozen Queen gefallen hat

Als Jennifer auf Instagram für dieses Buch nach Bloggern gesucht hatte, musste ich mich einfach bewerben. Nur wenige Tage später bekam ich dann die wunderbare Nachricht: Du bist dabei! (Naja nicht genau so, aber so in etwa.) Ich habe mich mega gefreut und das eBook gleich angefangen, als ich es erhalten habe.

Über den Schreibstil

Jennifer hat einen so wunderbar leichten Schreibstil, der mich schon in ihrem Buch »Windborn« so begeistern konnte. Auch in ihrem neusten Werk war dem so. Das lesen hat einfach Spaß gemacht. Der luftig leichte Stil ließ sich einfach schön und angenehem lesen, zudem konnte er mich wieder richtig in die Welt hineinziehen. Ich war wie gefangen im Reich der Schneekönigin und hatte all diese Szenen richtig vor Augen.

»Meine Finger glitten über die Blüten, ich lass noch einmal die Augen und ganz ohne mein zutun entkamen mir ein paar gesummte Töne. Eine Melodie, so vertraut und fremd zugleich, ein Schwall aus Farben und Gefühlen, aus verschwommenen Bildern, die ich nicht greifen konnte, strömten auf mich ein.«
– Seite 24

Über die Handlung

Das Buch wurde in drei Abschnitte unterteilt, was das Lesen sehr angenehm gestaltete. Der erste Abschnitt hat mir hier am wenigsten Gefallen. Ich kam nur langsam voran – was aber auch teilweise am Lesen am Display lag. Man lernte zunächst Malin in der Gegenwart, sowie das Reich der Schneekönigin kennen. Der Leser wird also direkt ins Geschehen geworfen.

Der erste Auftritt des Achatkriegers hat die Handlung dann endlich in Fahrt gebracht.

Abschnitt 2 – Erinnerungen

Im zweiten Abschnitt gibt es dann einen Zeitsprung. Man erfährt von Malin’s Vergangenheit. Dieser Abschnitt hat mir am besten gefallen. Er konnte mich richtig fesseln… Ganz besonders gefallen hat mir hier auch der Übergang zum letzten Abschnitt.

Auch hier gehe ich nicht weitere drauf ein, da ich dich nicht Spoilern möchte.

Abschnitt 3 – Das Finale

Das Buch endet mit einem genialen, spannenden Finale. Nach und nach wird alles aufgeklärt und das Gute siegt über das Böse. Es ist wundervoll! Ganz besonders gefallen hat mir noch die kleine, etwas überraschende und untypische Wendung auf den letzten Seiten.
Mein Fazit

Frozen Queen ist ein weiteres, wunderbares Buch von Jennifer Alice Jager. Eine fesselnde, zauberhafte und melodische Adaption der

Bewertung vom 24.10.2021
Die Kunst, einen Elefanten zu reiten
Long, Aljoscha;Schweppe, Ronald

Die Kunst, einen Elefanten zu reiten


ausgezeichnet

++Erster Satz++
Balduin traf sich mit seinem Freund Maximilian jeden Nachmittag, außer Dienstags, Punkt drei Uhr im Café Hawelka im ersten Bezirk und trank dort einen großen Braunen.

++Darum geht es++
Max und Balduin treffen sich täglich im Kaffee und plaudern über dies und das. Eines Tages kommen die beiden auf das Thema „Sinn des Lebens“ und „Glück“ zu sprechen. Sie fragen sich, was es mit dem Glück auf sich hat und beginnen damit ein Buch über das Glück zu schreiben. Darin sammeln sie alle Weisheiten über das Glück, die sind finden können.

++Wie es mir gefallen hat++
Mir hat das Buch so unheimlich gut gefallen. Es hat mir einfach so viel Spaß und Freude gemacht es zu lesen.

++Über die Cover Gestaltung++
Eine super süße, einfach Gestaltung. Perfekt für dieses einfache, kleine Büchlein. Es spiegelt den Inhalt, die Stimmung des Buchs sehr gut wieder.

++Über den Schreibstil++
Wer ein komplexes und fachliches Buch über das Glück sucht ist hier falsch. Dieses Büchlein ist leicht verständlich und simpel geschrieben. Es ist weder ein Sachbuch noch ein richtiger Roman.

Es ist einfach ein wundervoll geschriebenes, kleines Buch mit Geschichten aus dem echten Leben, in die man sich fallen lassen kann ohne sich viele Gedanken zu machen. Der einfach Stil lässt einen alles herum vergessen und einfach nur diese inspirierenden Geschichten genießen.

Ein perfektes Büchlein für zwischendurch.

Balduin hielt die Augen geschlossen und wanderte mit seinen Ohren und seiner Nase durch das Café, in die Küche, nach draußen…
Immer tiefer drang er mit Ohren und Nase in die Welt ein, die ihn umgab. Als er die Augen wieder öffnete, war alles bunter, lebendiger, klarer als bisher. Je genauer hinsah, desto mehr sah er, je konzentrierter er hinhörte und roch, desto intensiver hörte und roch er.
– Seite 39

++Über die Charaktere++
Durch dieses kleine Buch und auf der Suche nach dem Glück begleiten die Leser die beiden Protagonisten Balduin und Max. Zwei Freunde, die sich täglich auf einen Kaffee in einem Wiener Kaffee treffen und gemeinsam einen Kaffee trinken.

Mir haben die beiden sehr gut gefallen. Sie waren beide sehr verschieden, aber doch unzertrennlich. Sie beide lebten ihr Leben und nahmen sich täglich Zeit für einander. Das fand ich ganz wunderbar.

Es waren zwei authentische Charaktere, die gemeinsam auf der Suche nach dem Glück waren und sich selbst zu Glücksforschern ernannten.

++Über die Handlung++
Es ist ein sehr kurzweiliges Buch, dass mir sehr gut gefallen hat. Die einzelnen Geschichten, die die beiden Erlebten berührten mich und regten mich zum Nachdenken an. Viele verschiedene gesellschaftliche Themen wurden hier angesprochen.

Die Anekdoten, die die beiden über das Glück aufstellten, leiteten sie aus verschiedenen Lebenssituationen und Geschichten ab, die sie im Kaffeehaus besprachen. Und wie ich finde, treffen die Anekdoten es auf den Punkt. Es sind nicht nur inspirierende Sprüche, sondern wahre Gedanken, die unserer heutigen Gesellschaft sehr guttun würde.

++Fazit++
Ein wundervolles Büchlein mit zahlreichen kleinen Geschichten über das Leben, die Liebe und das Glück. Das Buch bereitete einfach nur Freude, regt zum Nachdenken an und bringt viel Inspiration.

Bewertung vom 11.10.2021
Überhitzt
Traidl-Hoffmann, Claudia;Trippel, Katja

Überhitzt


gut

Wichtiges Thema anschaulich, aber doch etwas trocken rübergebracht

Infos zum Buch

Autor: Claudia Traidl-Hoffmann, Katja Trippel
Verlag: Dudenverlag
Seitenanzahl:
Preis: 20,00 € [Hardcover] 14,99 € [eBook]
ISBN: 978-3-411-75666-7
Erschienen am 17. Mai 2021

Erster Satz

Die fünf Kerninfos zum Klimawandel in nur 20 Worten:
1. Er ist real.
2. Wir sind die Ursache.
3. Er ist gefährlich.
4. Die Fachleute sind sich einig.
5. Wir können noch etwas tun.

Wie es mir gefallen hat

Ich habe mich sehr für das Buch interessiert, da das Thema gerade einfach allgegenwärtig ist und dennoch irgendwie zu kurz kommt. Da ich mich selbst mehr darüber informieren möchte, habe ich mich bei dem Gewinnspiel auf Lovelybooks beworben (an dieser Stelle nochmal vielen Dank für das Exemplar!).

Über den Schreibstil

Sachlich, Fachlich und etwas trocken. Für die gebildete Zielgruppe sehr gut, aber für die Allgemeinheit eher weniger ansprechend. Ich lese ja allgemein mehr Fantasy und Science Fiction, da tu ich mir mit solchen Fachbüchern doch immer recht schwer. Mir würde es gefallen, wenn solche Themen leicht verständlich und vielleicht auch verspielter rübergebracht werden.

Auch wenn mich der Schreibstil nicht packen konnte, muss ich sagen, haben die beiden Autorinnen wirklich gute Arbeit geleistet! Sie brachten die Thematik auf den Punkt und stellten den Ernst unserer Lage dar. Dieses Buch brauchen wir! Da Stimme ich Harald Lesch zu. Sein Zitat unter dem Klappentext lautet:

»Das Buch, das wir wirklich dringend brauchen. Es geht um uns und unsere Welt. Wenn wir gesund bleiben wollen, dann sollten wir uns die Warnungen und Empfehlungen der beiden Expertinnen unbedingt zu Herzen nehmen.«



Über die Handlung

Ich denke, ich gehöre eher weniger zur Zielgruppe dieses Buchs, daher war ich doch weniger gefesselt und begeistert von diesem Buch. Es ist unbestreitbar sehr interessant und ich finde das Thema auch sehr wichtig für unsere Gesellschaft, aber ich fand es einfach anstrengend zu lesen. Ich kam wenig voran und habe das Buch auch lieber zur Seite gelegen.

Mir hat da einfach etwas gefehlt. Mich hat das Ganze wenig angesprochen. Schlussendlich habe ich das Buch dann wirklich abgebrochen, weil ich mich einfach nicht länger damit herum quälen möchte.

Dennoch lese ich so ab und an nochmal rein, überfliege die Überschriften oder einzelne Abschnitte, die mich doch sehr interessiert haben.

Fazit

Unbestreitbar interessant und wichtig, aber nicht mein Geschmack. Das Buch hat sich meiner Meinung nach nicht schön lesen lassen und war für mich einfach zu trocken. Dennoch möchte ich dieses Buch jedem ans Herz legen, der sich über das Thema Klimawandel informieren möchte!

Bewertung vom 08.10.2021
Zwölf Geheimnisse / Woodwalkers & Friends Bd.2
Brandis, Katja

Zwölf Geheimnisse / Woodwalkers & Friends Bd.2


ausgezeichnet

Diese Rezension zu Woodwalkers and Friends von Katja Brandis ist meine persönliche, ehrliche Meinung zum Buch.

Wie es mir gefallen hat

Ich habe mich sehr über das neue Buch aus dem Woodwalkers Universum gefreut und es auch schnell verschlungen. Die Zwölf Kurzgeschichten der beliebtsten Figuren aus der Reihe waren mal wieder klasse umgesetzt.

Über die Cover Gestaltung

Das Cover hat mir wieder super gut gefallen. Ich kann einfach nicht oft genug sagen, wie sehr mir das Design der Woodwalkers- und Seawalkers-Reihe gefällt. All diese Cover sind im selben Stil gehalten, sodass es einen Wiedererkennungswert gibt, dennoch sind sie alle so unterschiedlich. In den Farben, den Illustrationen, den einzelnen Elementen. Man kann immer etwas neues darauf entdecken. Das gefällt mir wirklich sehr gut! Großes Lob an die Gestalter und die Illustratorin!

Über den Schreibstil

Die Autorin hat einfach einen grandiosen, lockeren, einfachen Schreibstil, der mich dennoch richtig fesselt. Sie schafft es jedes mal, diese wunderbaren Geschichten perfekt für die Zielgruppe rüberzubringen. Ich habe mich mal wieder voll und ganz in den Geschichten verlieren können.

Über die Charaktere

Ich habe mich wahnsinnig über die Auswahl der Protagonisten gefreut. Ganz besonders gefallen, haben mir die Geschichten von Brandon und der Hörnchen Wandlerin Holly, aber auch die Hintergrund Geschichte zu Tikaani und Jeffrey hat mir sehr gut gefallen.

In diesem Buch erfährt man einfach noch einmal reichlich über die verschiedenen Figuren. Über ihre Vergangenheit, ihren Weg zur Clearwater High, ihre Familie, ganz einfach über ihre eigene, persönliche Geschichte.

Über die Handlung

Jede einzelne Geschichte hat mir unheimlich gut gefallen und konnte mich wieder richtig fesseln. Man erfährt noch einmal richtig viel über die einzelnen Protagonisten und bekommt Einblicke in die Gedanken der Lieblingsschüler.

Ganz besonders gefallen haben mir die Farbigen Seiten im hinteren Teil des Buchs. Denn dort waren noch einmal Schülerportraits und sogar der Lageplan der Clearwater High zu finden. Für Woodwalkers-Fans einfach ein träumchen.
Fazit

Absolute Empfehlung für alle Fans der Woodwalkers Reihe. Dieses kleine Buch gibt spannende, interessante und berührende Einblicke in das Leben der Schüler der Clearwater High.

Bewertung vom 17.06.2021
Filmstars unter Wasser / Seawalkers Bd.5
Brandis, Katja

Filmstars unter Wasser / Seawalkers Bd.5


sehr gut

Darum geht es

Seawalkers geht in die fünfte Runde!

Die Schüler der Blue Reef High brennen darauf, ein neues Theaterstück aufzuführen, nur leider hat der Schulleiter das Stück noch immer nicht geschrieben. Kurzerhand beschließt Seelöwe Chris das zu übernehmen und aus dem Theaterstück gleich einen richtigen Film zu machen. Begeistert gehen die Schüler ans Werk, doch nicht nur diese Projekt bereitet ihnen Schwierigkeiten. Tiago, Shari und Co. haben ebenfalls um die Wandlerin Daisy zu kämpfen, denn ihrer Eltern wolle sie nicht auf die chaotische Schule lassen. Und auch Lydia Lennox, die gefährliche Schlangenwandlerin sorgt für reichlich Probleme und stellt Tiago und die anderen Schüler mal wieder vor große Herausforderungen, die nicht ungefährlich sind.

Wie es mir gefallen hat

Ich kann nicht oft genug sagen, wie sehr ich Katja Brandis Bücher liebe. Ich habe mich wahnsinnig auf den neuen Seawalkers Band gefreut und wurde wie immer nicht enttäuscht.

Über den Schreibstil

Ich kann es nur jedes Mal wieder sagen: Katja Brandis hat einen ganz wunderbaren, fesselnden und zugleich lebendigen Schreibstil. Mit jedem ihrer Bücher begeistert sie mich aufs Neue.

Katja Brandis schreibt, passend zur Ihrer Zielgruppe sehr einfach und leicht verständlich. Dennoch schafft sie es bei jedem Ihrer Bücher, mich richtig in Ihre Welt zu ziehen. Ihr Schreibstil hat etwas sehr lebendiges und gleichzeitig etwas richtig fesselndes. – aus meiner Rezension zu Seawalkers Gefährliche Gestalten

Es gibt viele Arten, wie man eine Party ruinieren kann. Wir hatten an diesem Abend schon fast alle durch, außer vielleicht Lebensmittelvergiftung.
– Seite 56

Über die Charaktere

Tiago wächst mir mit jedem Band nur noch mehr ans Herz. Der mutige, starke Wandler lernt immer besser mit seiner Kraft und seiner Wut umzugehen.

Shari ist und bleibt mein Lieblings-Wandler. Sie ist so fantastisch und bezaubernd, ihre ganze Art und Weise, ihr lebendiger, aufgeweckter Charakter.

Ella kommt auch in diesem Band wieder oft vor. So zickig sie auch ist, finde ich sie doch immer interessanter. Ich bin ganz besonders auf ihre weitere Entwicklung gespannt.

Rocket ist auch ganz fantastisch und immer wieder zur Lösung der technischen Probleme der Blue Reef High Schüler zuständig.

Mr. Garcia kommt in diesem Band sehr häufig vor. Er spielt eine der Hauptrollen in der Handlung des fünften Bands und hat mir sehr gut gefallen.

Zahlreiche Charaktere waren mal wieder dabei. Neben den Schülern und Lehrern der Blue Reef High waren auch wieder Tiagos Eltern, sowie sein Bruder mit von der Partie. Außerdem kam auch Holly, die Hörnchen-Wandlerin aus Woodwalkers zu Besuch.

Über die Handlung

Drogenschmuggler, Ärger mit der Lennox, ein Filmdreh und hartnäckige Eltern

Sagen wir es so: Es wird auch im 5. Band der Reihe nicht langweilig. Von Spannung über Herzflattern bis hin zu witzigen Momenten kann Brandis hier alles bieten. Doch leider fand ich die zahlreichen Handlungsstränge, die sich in diesem Buch kreuzten, etwas chaotisch. Es war schlicht weg zu viel, dass auf diesen etwa 300 Seiten passiert. Und nichts davon wurde so wirklich beschrieben. Die ganze Handlung erschien mir sehr oberflächlich; Ich tat mir schwer, da richtig in die Handlung zu finden.

Diese chaotische Handlung konnte meine Begeisterung für das Buch aber nicht dämpfen. Ich musste lachen, ich musste schmunzeln, den Kopf schütteln und musste einige male vor Spannung den Atem anhalten. Das Buch wurde wirklich an keiner Stelle langweilig (vielleicht gerade wegen diesen Zahlreichen Handlungssträngen).

Besonders mit dem Ende macht Brandis mich mal wieder wahnsinnig neugierig auf die Fortsetzung. Ich kann es einfach nicht erwarten diese Reihe zu beenden.

Fazit

Auch Seawalkers Band 5 konnte mich wieder einmal zugleich fesseln und unterhalten, dennoch wirkte es grade durch die vielen Handlungsstränge, die sich hier kreuzten, etwas chaotisch und überladen.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 24.05.2021
Die Prinzessin ist los / M.A.G.I.K. Bd.1
Voosen, tanja

Die Prinzessin ist los / M.A.G.I.K. Bd.1


ausgezeichnet

Darum geht es

Nele hat ein völlig normales Leben. Sie spielt in einer Mädchen Fußballmannschaft, verbringt am liebsten Zeit mit ihrem besten Freund Luis und geht auf eine völlig normale Schule. Das einzige, das an ihrem Leben nicht normal ist, ist der Job ihres Vaters. Denn der ist ein Agent der Geheimorganisation M.A.G.I.K.. Ein Zeugenschutzprogramme für magische Wesen.

Als er eines Tages mit einem fremden Mädchen nach Hause kommt ist Nele völlig verwirrt. Er stellt sie als Romina vor, die Prinzessin eines fernen, magisches Landes. Für sie und ihre Familie besteht Gefahr, deshalb musste sie untertauchen. Ab sofort lebt sie bei ihnen und muss ausgerechnet Neles Cousine spielen. Dadurch wird Neles ganzes Leben auf den Kopf gestellt.

Wie es mir gefallen hat

Dass ich das Buch in einem durchgelesen habe, sagt wohl schon einiges darüber aus. Es ist das erste Buch, dass ich von der Kinder- und Jugendbuchautorin gelesen habe, aber sicherlich nicht das letzte.

Über den Schreibstil

Tanja Voosen hat einen ganz wunderbaren Schreibstil, der sich angenehm und leicht lesen lässt. Sie schreibt sehr einfach, eben leicht verständlich für die Zielgruppe, zugleich schafft sie es aber auch, einen richtig in ihre Welt zu entführen. Das hat mir sehr gut gefallen. Auch etwas Witziges und Poetisches hatte ihr Stil. So brachte sie mich mehrmals zum Lachen, aber rührte mich stellenweise auch zu tränen. Tanja schafft es einfach hervorragend die Emotionen zu vermitteln und den Leser in ihren Bann zu ziehen.

Über die Charaktere

Jeder einzelne Charakter ist mir so schnell ans Herz gewachsen. Jeder einzelne sorgte dafür, dass diese zauberhafte Geschichte zum Leben erwachte.

Nele ist eine sympathische Protagonistin, die mir von der ersten Seite ans Herz gewachsen ist. Sie ist mutig, verständnisvoll und ihrem Vater sowie ihren Freunden gegenüber loyal. Im Verlauf der Geschichte entwickelt sie sich zu einem richtig coolen, starken Mädchen, das an sich glaubt.

Agent Wolf ist ein toller Vater, der wirklich alles für seine Tochter macht. Von ihm würde man wohl kaum erwarten, dass er Agent einer Geheimorganisation ist und magische Wesen schützt. Ich finde diesen Kontrast von ihm einfach klasse. Der Kontrast zwischen Hausmann, alleinerziehendem Vater – der gerne kocht und backt – und einem knallhartem Agenten.

Luis, der beste Freund von Nele, ist mir ebenfalls schnell ans Herz gewachsen. Mit seiner zauberhaften Art, seiner Liebe zu Comics und vor allem seine unerschütterliche Freundschaft zu Nele bin ich ihm sofort verfallen. Ganz besonders seine Familie hat es mir auch angetan. Mit vier Schwestern hat er daheim reines Chaos. Dass wir mir sofort sympathisch und erinnerte mich ein wenig an meine eigene Familie (wobei wir nur drei Kinder sind, aber bei uns ist auch immer was los!).

Mir haben wirklich alle Charaktere gefallen. Die Fußballmannschaft von Nele, ihre Trainerin und auch die Antagonisten. Jeder einzelne war perfekt für dieses Buch.

Über die Handlung

Witzig, spannend, abenteuerlich.

An keiner Stelle im Buch wurde es langweilig. Mit Romy in ihrem Leben erwartet Nele einiges Chaos. Ich liebe jede einzelne Seite in diesem Buch und weiß gerade wirklich nicht, was ich groß schreiben soll. Der Einstieg in das Buch gefiel mir hervorragend, der Verlauf, die Abenteuer mit Romy und auch dieses wundervolle Ende haben mir gefallen. Ich hab das Buch in einem gelesen und kam gar nicht mehr davon weg. Es stecken jede Menge witz, schräge Traditionen und viel, viel Chaos in diesen Seiten.

Fazit

Ein grandioser Auftakt zu einer witzigen, spannenden, wunderbar magischen Kinderbuchreihe, von der wir alle noch etwas lernen können. (Nur nicht Pizza backen xD)

Bewertung vom 23.04.2021
Past Perfect Life. Die komplett gelogene Wahrheit über mein Leben
Eulberg, Elizabeth

Past Perfect Life. Die komplett gelogene Wahrheit über mein Leben


ausgezeichnet

Erster Satz

Ich…
Ich…
Das kan nicht sein…
Das muss ein grausamer Scherz sein.

Darum geht es

Ally erfährt an ihrem Geburtstag, dass ihr ganzes Leben eine Lüge war. Ihre totgeglaubte Mutter lebt. Eine ganze Familie sucht bereits seit fünfzehn Jahren nach ihr, denn sie wurde entführt. Ihr Vater hatte sie vor fünfzehn Jahren Hals über Kopf von ihrer Familie weggebracht und sie unter falschem Namen großgezogen. Doch jetzt haben sie sie gefunden und Ally’s Leben wird komplett auf den Kopf gestellt. Da sie noch nicht Volljährig ist muss sie gemeinsam mit ihrer neuen Familie nach Florida ziehen. Rausgerissen aus ihrer Heimat, weg von ihren Freunden, ihrem Hund und dem Leben, das sie gewohnt war.

Wie es mir gefallen hat

Über den Schreibstil

Das Buch ließ sich wirklich angenehm und fließend Lesen. Die Autorin hat einen ganz wundervollen, spannenden und lebendigen Schreibstil. Ich hatte keinerlei Probleme mich in die Geschichte, in die Protagonistin hineinzuversetzen und konnte richtig mit ihr mitfiebern.

Geschrieben war das Buch aus der Ich-Perspektive, was die Handlung noch persönlicher, näher wirken ließ. Das hat bei diesem Thema hervorragend gepasst. Der Stil konnte mich richtig mitnehmen und übermittelte die Emotionen der Figuren sehr stark.

Über die Charaktere

Dieses Buch hat so viele, so wunderbare Figuren, die mein Herz im Sturm erobern konnten.

Ally oder Amanda ist eine wunderbare, intelligente und starke Protagonistin, die mir ganz schnell ans Herz gewachsen ist. Sie liebt ihren Vater über alles, trotz des schrecklichen Fehlers, den er begannen hatte. Das zeigt, wie Stark sie ist. Ich liebe ihren Humor, ihre Offenheit und ihre Bodenständigkeit, denn sie lässt sich nicht vom Reichtum ihrer neuen Familie blenden. Das fand ich ganz wundervoll.

Neil hat mir auch super gefallen. Auch er konnte mein Herz im Sturm erobern. Er war schüchtern, freundlich, ehrlich und charmant. Er ist ein richtiger Traumboy, wenn auch vom äußerlichen eher weniger mein Typ.

Über die Handlung

Die Handlung verläuft ganz anders als erwartet. Warum auch immer hatte ich gedacht, dass Buch wird mehr wie ein Thriller. Das war allerdings absolut nicht der Fall.

Die Handlung beginnt sofort. Der Leser wird also sofort ins Geschehen geworfen und lernt im Verlauf die ganzen Figuren kennen. Zu Beginn bekommt man einen wunderbaren Einblick in Allys normales Leben. So lernt man zunächst Ally richtig kennen, wie sie durch die Erziehung ihres Vater zu einer engagierten, motivierten und bodenständigen jungen Frau wurde. Dann kommt der Wendepunkt. Das FBI steht vor der Tür.

Diese Szene ist erstaunlich weit vorn im Buch, beinah direkt am Anfang. Besonders ab da wird die Spannung aufgebaut. Allys Leben wird komplett auf den Kopf gestellt und sie findet sich in einer völlig fremden Familie und einer völlig fremden Gegend wieder.

Ich war etwas überrascht, dass das ganze schon so früh im Buch passierte, weil ich mir nicht weiter vorstellen konnte, was noch alles auf sie zu kommt. Doch die Autorin hat die Geschichte ganz wundervoll geschrieben. Es war nichts actiongeladenes oder nervenaufreibendes. Die Geschichte ist dafür aber wunderbar ehrlich und emotional. Sie zeigt hervorragend die Gedanken und Gefühle einer Jugendlichen, deren Leben plötzlich aus den Angeln gerissen wird. Es zeigt, wie sie damit umgeht, wie sie sich zurecht findet, wie sie den Verlust der Freunde und der Gewohnten Umgebung verarbeitet. Außerdem zeigt das Buch auch, dass eine Beziehung der Familie im Laufe der Zeit erst entsehen muss und nicht einfach nur, weil man Blutsverwand ist, da ist.

Fazit

Das Buch ist eine wundervoller und empfehlenswerter Jugendroman über die Liebe einer Mutter zu ihrer Tochter, über Familie und Freundschaft.

Bewertung vom 16.04.2021
Die Spur des Schweigens
Fried, Amelie

Die Spur des Schweigens


sehr gut

Darum geht es

Julia Feldmann arbeitet als Freie Journalistin und ackert sich den Arsch ab. Sie kommt grade so um die Runden, da drückt ihr Chef ihr einen Auftrag in die Hand. An einem renommierten Forschungsinstitut sollen Frauen öfters belästigt werden. Ausgerechnet an dem Institut an dem einst auch ihr Bruder gearbeitet hat. Ihr Bruder, der vor Jahren spurlos verschwunden ist. Julia, anfangs skeptisch gegenüber den Behauptungen der Frauen, kommt in ihren Recherchen schnell der dunklen, erschreckenden Wahrheit auf die Spur. Auch Zusammenhänge zu ihrem Bruder fallen ihr auf. Julia versucht heraus zu finden, was genau an diesem Institut hinter verschlossenen Türe vor sich geht und gerät dadurch selbst in Gefahr. Doch so leicht lässt sie sich nicht den Mund verbieten.

Wie es mir gefallen hat

Der Titel passt einfach wahnsinnig gut zu der Geschichte, was mir jetzt erst im Nachhinein richtig bewusst wird. Ich habe nach dem Lesen einige Tage bedenk Zeit gebraucht, um mir darüber bewusst zu werden, wie ich den Roman bewerten soll. Am Ende ist es doch positiv ausgefallen.

Über den Schreibstil

Teilweise etwas ausschweifend und trocken, aber auch lebendig und spannend geschrieben. Der Stil hat mir ganz gut gefallen, konnte mich aber nicht gänzlich überzeugen. An einigen Stellen kam mir das Buch zu langatmig vor, mir fehlte die Spannung. Aber trotzdem ließ es sich allgemein fließend lesen.

Über die Charaktere

Julia gefiel mir als Protagonistin ganz gut, auch wenn sie ihre Ecken und Kanten hat. Vom Alter her konnte ich mich wenig mit ihr identifizieren, auch mit ihren Gewohnheiten und Lebensumstände hatten wir wenig gemein. Dennoch kam ich erstaunlich gut mit ihr zurecht. Sie wuchs mir richtig ans Herz. Im Verlauf der Geschichte sieht man auch hervorragend, wie sie sich weiterentwickelt. Anfangs war Sie nämlich richtig Klischeehaft.

Dafür nehme ich mal ein Zitat von Mias Anker, die das hervorragend beschrieben hat: »Genauer gesagt ist sie das Klischee aller Klischees. Ich spreche von den üblichen „Bildest du dir das nicht ein?“ und „Woher weiß ich, dass du nicht lügst?“ – Fragen bis hin zu Aussagen wie „Du musst reden, sonst machst du dich mitschuldig!“«

Doch im Verlauf der Handlung erkannte sie selbst, wie falsch das war und setzte wirklich alles daran, diese Ungerechtigkeit, diese Straftat aufzudecken. Dabei setzte sie sich selbst einigen Gefahren aus. Also auch wenn es mich anfangs ärgerte, wie unsensibel und unsympathisch sie war, so wurde es doch besser.

Über die Handlung

Ich fand schnell in die Handlung und verfolgte gespannt dir Ermittlung der Journalistin. Auch die kleineren Einblicke in ihren Alltag haben mir gut gefallen, doch ab und an schweifte die Autorin doch etwas vom eigentlichen Thema ab. Das Buch hätte bestimmt 100 Seiten weniger haben können.

Mir hätte es besser gefallen und es hätte bestimmt auch mehr Spannung erzeugt, wenn die Autorin sich auf die Recherche konzentriert hätte, auf die Geschichte vom Institut. Die Suche nach Julias Bruder fand ich noch ganz schön mit eingebunden, grade auch weil ihr Bruder ja im Zusammenhang mit dem Institut steht. Alles andere außen herum hätte aber ruhig weggelassen werden können, sprich die längeren Szenen mit der Mutter, oder die kleineren Aufträge zwischen drin. So wäre die Handlung schneller voran gekommen und auch die Spannung stetig gestiegen.

Sehr gut fand ich, dass die Autorin einfach die erschreckende Wahrheit aufgezeigt hat. In diesem Buch zeigt sie genau, wie es den Betroffen geht, warum sie sich nicht trauen darüber zu sprechen und wie aktuell, wie allgegenwärtig dieses Thema leider in unserer Gesellschaft verankert ist.

Anmerkung: Ich rate all jenen davon ab, das Buch zu lesen, die mit solchen ernsten, erschreckenden Themen nicht umgehen können. Auch mir ging es ganz schön nahe.

Fazit

Teilweise langatmige, ausschweifende Handlung, aber dennoch gelunger, erschreckend ehrlicher Roman.

Bewertung vom 07.04.2021
Homo Lupus
Kiehl, Thomas

Homo Lupus


sehr gut

Darum geht es

Lena ist Biologin und studiert aktuell Wölfe. Mit ihrem Mann und ihrem Sohn lebt sie auf dem Land nahe Berlin. Es ist kurz vor den Wahlen. Aufgrund einer Bombendrohung wird Lena von ihrem alten Bekannten Herr Ewald als Beraterin zu dem Fall dazu gezogen. Er erhofft sich durch ihre Forschungen bei Wölfen Zugang zu dem Clan zu bekommen, der den vermeintlichen Anschlag plant. Schneller als sie ahnt ist sie selbst mitten zwischen den Fronten und damit in höchster Gefahr.

Wie es mir gefallen hat
Über den Schreibstil

An den Stil musste ich mich erst einmal gewöhnen. Zunächst erschien er mir sehr langatmig und schwer zu lesen, doch als ich dem Ganzen eine Chance gegeben habe, gefiel er mir richtig gut. Der Stil war richtig fesselnd, besonders gegen Ende. Der Autor hat es geschafft die Handlung sehr lebendig zu beschreiben. Ich hatte das Gefühl mitten drin zu sein.

Über die Charaktere

Lena Bondroit ist mir sofort ans Herz gewachsen. Sie ist eine starke, selbstbewusste und vor allem auch wirklich intelligente Frau, die sich nichts so einfach gefallen lässt. Zudem ist sie eine wunderbare, liebende Mutter. Etwas leichtsinnig ist sie allerdings schon, auch ganz ehrlich ist sie nicht. Doch diese kleine Makel machen sie menschlich. Sie machen sie realistisch. Das hat mir gut gefallen.

Berger ist ein echter Kotzbrocken. Bei den Kapitel aus seiner Sicht stieg jedes mal Wut in mir auf. Typische, arrogante, machtgierige, sexistische Männer. Er und seine Freunde sind mir tierisch auf die Nerven gegangen. Ich war heilfroh, dass hauptsächlich aus Lenas Sicht geschrieben wurde, sonst hätte ich das Buch vermutlich nicht beendet.

Galib ist ja mein absoluter Favorit unter den Nebenfiguren. Attraktiv mysteriöse Ausstrahlung und überraschend höflich und zuvorkommend. Er ist mir schnell ans Herz gewachsen. Besonders Punkten konnte er durch seine Liebe zu seiner Familie. Ihm wäre ich, ebenso wie Lena, sofort verfallen.

Über die Handlung

Anfangs eher schleppend und langatmig wurde die Handlung doch überraschend spannend. Besonders gegen Ende konnte mich der Autor mich richtig ans Buch fesseln.

Ich habe zum ersten mal ein Poli-Thriller gelesen, ich denke gerade deshalb fiel mir der Einstieg in die Handlung schwer. Ich bin sonst wenig interessiert an politischen Themen und befasse mich auch sehr wenig damit. Das Buch hatte mich dennoch neugierig gemacht, besonders die Kombination von Biologie und Politik. Diese Komponente der Handlung fand ich besonders ansprechend und sie wurde auch hervorragend umgesetzt.

Im Verlauf des Buchs fand ich dann auch gefallen hat den politischen Elementen. Der Autor hat es wirklich geschafft, mich dafür zu interessieren und mich neugierig gemacht. Mit Spannung verfolgte ich also den Kampf zwischen Lena und den Intrigen im deutschen Wahlkampf.

Neben diesen Themen veranschaulichte Thomas Kiehl aber noch weitere gesellschaftliche Probleme. So zum Beispiel den Sexismus im Alltag und am Arbeitsplatz oder eben auch das Thema Familie, wie im obigen Zitat.

Alles in allem hat mir das Buch doch sehr gut gefallen. Nach dem holprigen Start kam ich auch gar nicht mehr davon weg. Ein Großteil dazu trug die romantische Komponente von Lena und Galibs Beziehung bei, die mir an dem Buch mit am besten gefallen hat. Sie schenkte dem spannenden Poli-Thriller auch eine, ich weiß nicht, wie ich es anders sagen soll, heiße, verbotene Note.

Fazit

Schwieriger, schleppender Einstieg, doch überraschenderweise konnte mich das Buch doch noch richtig fesseln. Ein gelungener Poli-Thriller, der einige wichtige Themen anspricht.

Bewertung vom 26.03.2021
Moodboards
Salentin-Träger, Marianne

Moodboards


gut

Erster Satz

Es gibt Momente im Leben, in denen man das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren.

Wie es mir gefallen hat

Ich bin vor allem durch Laura Malina Seiler und ihren Coaching Kurs „Rise Up & Shine Uni“ auf diese Methode aufmerksam geworden. Seitdem liebe ich es Visionboards oder Moodboards anzulegen und zu gestalten.

Über den Schreibstil

Der Schreibstil der Autorin hat mir nicht gänzlich überzeugen können. Sie schreibt informativ und bringt das Thema spannend rüber, dennoch ist mir aufgefallen, dass sie öfter etwas wiederholt. Ab und an hatte ich auch das Gefühl, dass sie Dinge mit anspricht, die einfach wenig mit dem eigentlichen zu tun hat. So wurde es schnell etwas langatmig.

Über das Layout

Leider konnte mich das Layout und die Gestaltung des Buchs gar nicht überzeugen. Ganz besonders gestört haben mich die Zitate, die immer wieder in Versalien, Kursiv, in einer fetten Schrift und auch noch unterstrichen groß über die ganze Seite platziert wurden. Das ganze sah a) nicht schön aus, ließ sich b) durch die enge Schriftart schon nicht gut lesen und wirkte c) durch die Versalien aggresiv.

Es war gefühlt die unkreativste Weise überhaupt, wie man die Zitate hätte platzieren können. Das ganze hätte man einfach so viel schöner gestalten können. Auch dass teilweise Stellen bunt markiert wurden, finde ich nicht sehr schön gelöst. Besonders, weil die Farbe auch so unschön ist. Das ist dann aber doch eher geschmackssache. Ganz unpassend waren diese Markierungen besonders in den Überschriften. Die fallen allein wegen der Schriftgröße und der fetten Font schon auf, daher war es völlig unnötige, diese nochmal zusätzlich mit farbe zu hinterlegen.

Jetzt aber zu dem positiven: Das Layout ist schön übersichtlich und der Fließtext immer wieder von Zwischenüberschriften unterbrochen. Daran kann man sich schön im Text orientieren. Mir hat es auch gefallen, dass der Text Zweispaltig verlief. Durch das breite Format, wirkt es so einfach luftiger und lässt sich schöner lesen.

Ganz besonders gefallen haben mir die Bilder und Grafiken, die eingebaut wurden. Diese waren hervorragend gewählt und hatten eine super Qualität. Sie rundeten das Ganze schön ab, veranschaulichten das Thema und lockerten das Buch auf. Zudem konnte man sich von den vielen Moodboardbeispielen inspirieren lassen.

Über die Handlung

Das Buch wirkt auf den ersten Blick sehr informativ und verspricht einen interessanten, spannenden Inhalt. Leider konnte es mich nicht überzeugen und auch nicht unbedingt halten, was es verspricht. Das Buch ist nicht sehr schön aufgemacht.

Klar hat es ein paar interessante Stellen, die mir gefallen haben. Es informiert beispielsweise knapp über die Wirkung der Farben oder den Goldenen Schnitt. Dinge, worauf man eben achten kann, wenn man ein Visionboard erstellt. Aber sonst gab es leider nichts, was mir das Gefühl gab, dass ich dazu ausgerechnet dieses Buch brauchte.

Was mir sehr gut gefallen hat ist, dass eben ganz unterschiedliche Menschen von ihren Erfahrungen mit Moodboards berichteten. Sie erzählten, was ihnen daran so gut gefällt und wie es ihnen half. Es gab auch einen Abschnitt, in dem man selbst etwas in das Buch eintragen konnte, ein paar Notizen als anreiz für sein eigens Moodboard.

Fazit

Kein gutes Design und auch der Inhalt an sich, ist nicht so spannend und informativ, wie man vielleicht vermutet. Dennoch aber auch schöne inspirationen und Interviews. Besonders die Grafiken zur Farbwirkung und zum Goldenen Schnitt waren interessant.