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Benutzername: herzchen.65


Bewertungen

Insgesamt 12 Bewertungen
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Bewertung vom 17.08.2020
Ein Sonntag mit Elena
Geda, Fabio

Ein Sonntag mit Elena


ausgezeichnet

Ich habe das Buch "Ein Sonntag mit Elena" von Fabio Geda vor einigen Tagen beendet und seine Worte hallen noch immer nach. Es ist eine berührende Geschichte eines Mannes, der einst als Ingenieur durch die Welt reiste, aber im Laufe der Zeit den Bezug zu seinen drei Kindern und vor acht Monaten auch seine Frau verlor. Eine zufällige Begegnung mit Elena und ihrem Sohn soll nun alles ändern und ihm wieder das Wesentliche im Leben vor Augen führen. Erzählt wird diese Familiengeschichte von Gulia, seiner jüngsten Tochter.
Mit sehr viel Empathie und Feingefühl beschreibt Fabio Geda seine sehr unterschiedlichen Charaktere. Sie alle haben verschiedenes erlebt und Fehler gemacht oder noch nicht den Mut gefunden ihre Ziele und Wünsche umzusetzen. Es ist ein schöner, leiser, nachdenklicher Roman über die Kraft der Begegnung und dem, was daraus folgt. Ein sehr tolles Buch für laue Sommerabende.

Bewertung vom 04.05.2020
Offene See
Myers, Benjamin

Offene See


ausgezeichnet

"Offene See" ist für mich eine Liebeserklärung an die Natur, die Lyrik, die Freundschaft und das Leben. Benjamin Myers erzählt sehr detailliert, ruhig und poetisch von der Schönheit der Natur und einer wundersamen Freundschaft zwischen Dulcie und dem 16jährigen Robert. Eigentlich möchte er sein Elternhaus verlassen um das Meer und die Welt zu erkunden, aber als er auf die ältere Dame trifft, bleibt er bei ihr und ihrem Hund Butler hängen. Er pflegt ihr Anwesen und hilft ihr zeitgleich in die Vergangenheit zu blicken und neuen Mut für die Zukunft zu gewinnen. Dabei zeigt sich ihm eine Welt, die keinen Regeln und Konventionen folgt und die in der Abgeschiedenheit und Nähe zum Meer aufblühen kann.
Bei der offenen See habe ich mit einem aufbrausenden Wellengang gerechnet und wurde mit etwas ganz anderem, entschleunigendem belohnt. Es ist ein sehr toller und ruhiger Roman, der mich über das Leben, die Menschheit und die Endlichkeit nachdenken ließ und zeigt, dass Begegnungen das Leben in ganz andere Bahnen lenken können.

Bewertung vom 16.03.2020
Der Empfänger
Lenze, Ulla

Der Empfänger


sehr gut

Ulla Lenze erzählt in ihrem Roman "Der Empfänger" von dem rheinländischen Auswanderer Josef Klein, der während des Zweiten Weltkriegs in das Spionagenetzwerk des Naziregimes in den USA gerät. 1925 betritt Josef Klein die andere Seite des Atlantiks. Sein Neuanfang in New York fällt ihm nicht leicht. Durch einen Zufall trifft er auf Arthur, der ihm eine Stelle in seiner Druckerei anbietet. Mit zunehmendem Einfluss Hitlers und Deutschlands auf die Welt wird auch der Ton in den USA rauer. Das zeigt sich dann auch in den Aufträgen und die Druckerei arbeitet zwischen den Fronten der weißen und schwarzen Bevölkerung.
Josef ist Hobbyfunker und empfängt über seine selbstgebaute Funkstation Meldungen aus aller Welt und schickt ebenso kurze Nachrichten hinaus. Durch eine weitere Bekanntschaft erhält er dann ein Jobangebot als Funker, das er zunächst begeistert annimmt. Doch durch die Zusammenarbeit mit Max und Ludwig, aber auch die Verschlüsselung der versendeten Daten, dämmert es ihm langsam, dass es sich hier nicht um keinen normalen Job handelt. Er ist Teil eines großen Spionagenetzwerks und als er das erkennt, steckt er schon viel zu tief drin. Diese politischen Verstrickungen fernab der deutschen Heimat und den Blick auf den Zweiten Weltkrieg über Europa hinaus fand ich sehr spannend. Leider bin ich mit Josef nicht warm geworden. Seine Naivität und das Schönreden seiner Funktion und der politischen Einflüsse waren für mich sehr anstrengend und erinnerten mich häufig an die Verdrängung der Brutalität hierzulande. Das Buch empfand ich trotz vieler Begegnungen und der sich entwickelnden Liebe zu Lauren als eine sehr kühle und unemotionale Berichterstattung. Es war interessant, allerdings hätte ich mir etwas mehr Gefühl gewünscht, verstehe es aber auch, dass man sich mit dieser Thematik eher unbefangen auseinandersetzen sollte.

Bewertung vom 16.03.2020
Das Haus der Frauen
Colombani, Laetitia

Das Haus der Frauen


gut

Hätte ich "Der Zopf" von Laetitia Colombani nicht so geliebt, hätte ich ihren neuen Roman wahrscheinlich gar nicht erst wahrgenommen. Äußerlich spricht mich dieses Buch so gar nicht an, aber inhaltlich habe ich eine ähnlich schöne Geschichte erwartet. "Das Haus der Frauen" beginnt mit einem Schicksalsschlag für Solène. Sie ist eine erfolgreiche Anwältin, doch nach einem verlorenen Prozess stürzt sich ihr Mandant in den Tod und sie bricht zusammen. Auf Anraten ihres behandelnden Arztes sucht sie sich eine Ehrenamtstelle und landet als Schreiberin im Palast der Frauen. Sie stößt auf die Sorgen und Probleme zahlreicher Frauen, die in dieser Einrichtung Zuflucht suchten, öffnet sich und lernt das Leben nach und nach mit anderen Augen zu sehen. Diese Geschichte war ganz schön und ab und zu hat mich das Schicksal der Frauen sehr berührt und mich daran denken lassen, wie gut wir es doch haben und dass ein Großteil unserer Probleme hausgemacht und nichtig sind. Die Autorin erzählt dann aber auch noch von der Kämpferin Blanche Peyron und der Geschichte, wie es zu diesem Frauenhaus kam. Das war mir persönlich zu viel, alles zu schnell und der Zusammenhang mit Solénes Geschichte, war mir sehr lange nicht klar. Wenn ich nicht wüsste, dass dieser Teil auf einer wahren Gegebenheit beruht, hätte ich das in dieser Form für sehr ausgedacht, kitschig und übertrieben gehalten. So bin ich nun etwas hin und her gerissen, zum Weiterempfehlen reicht es nicht ganz.

Bewertung vom 02.01.2020
Die Weihnachtsgeschwister
Hennig von Lange, Alexa

Die Weihnachtsgeschwister


gut

Eine nette Geschichte rund um ein spannungsgeladenes Weihnachtsfest

"Die Weihnachtsgeschwister" von Alexa Hennig von Lange ist wie der Titel es bereits vermuten lässt, eine Geschichte rund ums Weihnachtsfest. Wie jedes Jahr fahren die drei Geschwister Elisabeth, Tamara und Ingmar mit ihren Familien zu ihren Eltern um dort gemeinsam das Weihnachtsfest zu feiern. Doch das ist jedes Jahr eine große Anstrengung für alle Beteiligten und es endet wie so häufig im Streit. Die Geschwister haben sich in verschiedene Richtungen entwickelt, haben verschiedene Ansichten und ziehen einander ständig auf. Wieso können sie einander kaum noch ausstehen oder steckt hinter der ganzen Streiterei vielleicht noch ein ganz anderer Grund? Ihre Eltern wollen es nicht länger mit ansehen und ausgerechnet so kurz vor der Bescherung sind sie spurlos verschwunden und eröffnen ihren Kindern damit einen Blick in die Vergangenheit.
Alexa Hennig von Lange erzählt von einem sehr spannungsgeladenen Weihnachtsfest und ich habe mich in ihren Zeilen und der Situation sehr wiedergefunden. Verschiedene Ansichten prallen aufeinander und bauschen einander auf. Man kann sich in alle Charaktere gut hineinversetzen, doch sie sind dann Großteils eher unsympathisch. Sprachlich fand ich es sehr locker und leicht, allerdings hatte ich am Ende so das Gefühl, dass es nur eine halbe Geschichte ist. Für ein tolles Buch fehlen mir weitere Erklärungen und ein richtiger Abschluss. So habe ich es zwar gerne gelesen, aber es ist nun kein Buch, dass ich noch einmal lesen würde. Daher gebe ich ihm auch nur drei Sterne.

Bewertung vom 22.10.2019
Wann wird diese Hölle enden?
Berg, Mary

Wann wird diese Hölle enden?


ausgezeichnet

Das Leben im Warschauer Ghetto

Das Tagebuch der Mary Berg oder "Wann wird diese Hölle enden?" hat mich sehr mitgenommen und zutiefst bewegt und erschüttert. Es ist die Geschichte eines jungen Mädchens, das das Warschauer Ghetto überlebt und mit ihren Aufzeichnungen den Nazi-Terror in der Zeit von 1939 bis 1944 schildert. Jeder kennt die Geschichte von Anne Frank, doch hier geht es um eine andere Sichtweise, die polnischen Seite, die Unruhen, das Zusammendrängen der Juden in einzelnen Ghettos in Polen und ihr Leben dort. Ihr Alltag ist geprägt von Terror, Unterdrückung, Hunger und einer erschreckenden Klassenordnung. Marry Berg hatte Glück im Unglück, da ihre Mutter eine Amerikanerin ist, aber Hunderttausende andere starben an Hunger, Elend, wurden wahllos erschossen oder in Internierungslager gesteckt. Dieser Bericht umfasst gerade einmal 5 Jahre und dennoch ist er so gewaltig bedrückend, voller Hoffnung, Angst und einfach nur furchtbar. Ich habe mich häufig gefragt, warum man in der Schulzeit zwar viele unwesentliche Daten und Fakten auswendig lernen muss und solch beeindruckenden Berichte über die Grausamkeiten der damaligen Zeit keine Pflichtlektüre darstellen. Für mich war es eine sehr bereichernde Lektüre und kann ich diese einfach jedem wärmstens ans Herz legen.

Bewertung vom 02.09.2019
Die Leben der Elena Silber
Osang, Alexander

Die Leben der Elena Silber


gut

"Die Leben der Elena Silber" ist ein Buch, das von der eigenen Familiengeschichte Alexander Osangs inspiriert wurde. Kürzlich erschien es auf der Longlist für den deutschen Buchpreis, wahrscheinlich zurecht und doch hat es mir nur bedingt gefallen.
Die Geschichte beginnt mit einem recht aufwühlenden Ereignis. Viktor, Jelenas Vater wird im Februar 1905 in Garbatow, einer kleinen Provinzstadt östlich von Moskau, als Revolutionär auf der Straße hingerichtet und die Familie muss fliehen. Einige Jahre später kehren sie zurück. Jelena verliebt sich in den Berliner Textilingenieur Robert Silber. 1936 folgt sie ihm zunächst nach Berlin, dann nach Schlesien, wo sie dann auch den zweiten Weltkieg überleben. Doch irgendwann verschwindet Robert, Lena und ihre vier Töchter bleiben zurück.

Währenddessen begibt sich 2017 Jelenas Enkelsohn, Konstantin Stein, auf Spurensuche seiner Geschichte. Sein Vater ist dement und erinnert sich nur noch fragmentartig und seine Mutter scheint ihre ganz eigene Version der Geschichte zu haben. Durch Gespräche mit seiner Tante erfährt er weiteres und dennoch bleibt ihm am Ende nur der Weg zurück nach Russland, um der Familiengeschichte auf den Grund zu gehen und um die Wirrungen seines Lebens zu verstehen.
Das 20. Jahrhundert ist gerade für diese Geschichte sehr spannend. Neben Jelana und ihrer Familie geht es um die letzten Ausläufer des russischen Zarenreichs und die Entstehung der Sowjetunion, den zweiten Weltkrieg in Deutschland, die DDR, Flucht, Krieg, konfuse Wirrungen. Osang springt dabei abwechselnd zwischen damals und heute, wobei mich anfangs diese Sprünge ins Altersheim zu Konstantins Vater sehr verwundert haben. Diese großen Sprünge sind leider manchmal eher nervig und verwirrend. Und dann tauchen da neben dem wirklich interessanten Teil der Geschichte ständig Wiederholungen auf. Im Grunde nicht dramatisch und dennoch, konnte ich irgendwann von der Hinrichtung oder dem fehlenden Thema für Konstantins Film nichts mehr hören. Alles zog sich etwas in die Länge und ich habe zwischenzeitlich häufiger die Lust verloren und das Buch zur Seite gepackt. Es ist ein interessanter Generationenroman, aber ich habe schon bessere gelesen.

Bewertung vom 11.06.2019
Der Zopf meiner Großmutter
Bronsky, Alina

Der Zopf meiner Großmutter


gut

Eine eher fragliche Geschichte

"Der Zopf meiner Großmutter" von Alina Bronsky ist die Geschichte einer russischen Patchworkfamilie in Deutschland. Margo versucht mit ihrem Mann Tschingis in Deutschland Fuß zu fassen. Früher war sie groß gefeierte Tänzerin, heute fragt kaum noch jemand nach ihr. Mit im Schlepptau, ihr Enkel Max, den sie vor einfach allem beschützen, bewachen und vor jedem fernhalten möchte. Max ist ihr ein und alles und doch so ein zerbrechliches Kind, das scheinbar nach jedem kleinsten Fehler kaputt gehen könnte. Max ist ihre Aufgabe und so dreht sich alles um ihn, das komische deutsche Schulsystem, die deutschen Süßigkeiten, die noch fraglicheren Menschen, vor denen man sich stets in acht nehmen sollte. Und im ganzen Kuddelmuddel verliebt sich dann auch noch ihr Mann in eine andere Frau. Doch Margo ist so in ihrem Element aus Nörgelei, Wut, Angst, Wahnsinn, dass ihr es erst dämmert, als ihr Mann erneut Vater wird.

Es ist die Geschichte einer Frau, die einst gefeiert nun Angst davor hat, aufs Abstellgleis geschoben zu werden. Der Erzähler und Protagonist Max versucht seinen Weg zu finden und lernt nach und nach die echte Welt kennen, die Margo ihm ständig madig macht. So isst er dann auch Verbotenes, wartet auf den Tod und überlebt. Eigentlich ist er auch weder gebrechlich, noch krank, aber seine Großmutter ist felsenfest davon überzeugt, ihn vor allem schützen zu müssen. Bronskys Roman liest sich recht locker und leicht. Ich fühlte mich bis zur Hälfte auch sehr gut unterhalten, aber dann nimmt der ganze Wahnsinn seinen Lauf und wird mir viel zu abstrus. So kann ich dann am Ende leider auch nicht mehr sagen, dass ich dieses Buch toll finde. Die nörgelige, egozentrische alte Dame habe ich total lieb gewonnen, aber mit dem Kind ihres Mannes, der neuen Familie, dem ständigen Hin und Her, dem plötzlichen neuen Liebhaber und der Depression der anderen Frau, den zahlreichen Lügen usw. wurde mir alles einfach zu viel. Und so kann ich dann leider auch keine wirkliche Empfehlung aussprechen.

Bewertung vom 19.09.2018
Der Blumensammler
Whitehouse, David

Der Blumensammler


ausgezeichnet

"Der Blumensammler" von David Whitehouse war für mich sehr überraschend. Zunächst erwartete ich hier eine Geschichte über ein spannendes Abenteuer bei dem es um die Suche nach bestimmten Blumen ging. Doch am Ende war es dann viel mehr als das. Erinnerungen, Liebe, Freundschaft, Feindschaft, Leben und Seltenheiten sind die Themen die er für mich innerhalb einer wirklich schönen Geschichte vereint.
Es gibt dabei drei Handlungsstränge, aus denen sich am Ende eins ergibt. Nicht sonderlich überraschend und sehr vorhersehbar, aber das war für mich dann auch nicht wirklich schlimm. Peter ist Entrümpler und findet dabei in einem Haus eine seltene Blume hinter dem Spülkasten. Dies ist der Ursprung für seine wachsende Begeisterung für Blumen und er versucht in der Bibliothek entsprechende Informationen und Bücher zu finden. Doch hier erwartet ihn viel mehr, denn in einem Buch ist ein alter Liebesbrief versteckt, der eine Liste von 6 in der Welt recht verstreuten, seltenen Blumenarten enthält.
Er schließt sich einem Blumenfreunde-ZeichenKlub an und lernt dort unter anderem Hein kennen, der ihn in der Suche nach diesen bestärkt. Und natürlich lauern hier die ein oder anderen Gefahren auf die beiden.

Jahrzehnte später sieht Dove immer wieder Erinnerungsfetzen, die vor seinem geistigen Auge die Geschichte des Blumensammlers Peter Manyweathers erzählen. Doch warum? Auch hier entwickelt sich eine spannende Geschichte über Zugehörigkeiten und Erinnerungen.

Was nun die von Professor Cole gefundene Blackbox mit dem Ganzen zutun hat und wie sich das Leben aller wandeln wird, gilt es herauszufinden. Ich hatte jedenfalls sehr viel Freude daran.

Bewertung vom 19.09.2018
Die 5 Sekunden Regel
Robbins, Mel

Die 5 Sekunden Regel


weniger gut

Ein Schnellstart ins Fragliche

"Die 5 Sekundenregel: Wenn du bist fünf zählen kannst, kannst du auch dein Leben verändern" von Mel Robbins klang in Form der Leseprobe wirklich interessant und vielversprechend. Doch es stellte sich für mich recht schnell als Flop heraus. Im Großen und Ganzen dreht sich das Buch einzig um das "5-4-3-2-1-Los" zählen, den Gedankenstrom und Zweifel durchbrechen und einfach mit einer Handlung zu starten. Nun enthält dieses Buch neben dem noch zahlreiche Beispiele verschiedener Menschen, die ihren Erfolg mit dieser Regel kurz schildern. Und ja gut, vielleicht ist dieses Buch wirklich motivierend, mir ging es allerdings recht schnell "auf den Geist". Ich hatte mehr und mehr das Gefühl eine Lobrede in der Hand zu halten und keinen Ratgeber. Die zahlreichen Menschen, die begeistert von ihrem Leben auf Facebook und per Mail berichteten, und hier abgedruckt wurden, zogen es für mich ins Fragwürdige. Die Methode als solches ist super interessant, doch könnte man die wenigen wirklichen Fakten auf maximal 10 Seiten unterbringen, alles andere ist reine, noch nicht einmal schön gestaltetes Gesülze. Für mich gibt es hier 5-4-3-2-1-keine Empfehlung.

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