Kinderbuch des Monats
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Mein Atlas der großen Entdeckerinnen
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Mein Atlas der großen Entdeckerinnen

Wilde Abenteuer und aufregende Entdeckungen sind keine Männerdomäne – und doch wissen wir bis heute nur wenig über Pionierinnen, welche die Welt eroberten. Dieses Buch stellt 18 mutige Frauen vor, die entgegen aller Konventionen ihren Träumen und ihrem Freiheitsdrang folgten. Manche von ihnen waren wie Jeanne Baret inkognito als Mann unterwegs. Andere reisten so, wie und wohin es ihnen passte: Isabella Lucy Bird und Annie Smith Peck erklommen höchste Berggipfel. Isabella Lucy Bird und Ann Bancroft wagten sich durch die Wüste oder das ewige Eis. Annie Londonderry, Nellie Bly und Laura Dekker umrundeten gleich die ganze Welt. Und Walentina Tereschkowa schaffte es sogar als erste Frau in den Weltraum.

Was?

Hier lernen Kinder wahre Heldinnen vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart, aus ganz verschiedenen Ländern und mit unterschiedlicher Herkunft kennen. Mädchen wie Jungen erleben dabei, dass so gut wie nichts unmöglich ist – wenn man nur mit genug Wagemut und Ehrgeiz an die Sache geht.

Wie?

Das Buch hat das Format und den Informationsreichtum eines Atlas, ist dabei aber so farbenfroh und unterhaltsam gestaltet wie ein überdimensioniertes Bilderbuch. Nach einer Einleitung wird jede Entdeckerin mit einem Porträt, kurzen Infotexten und Illustrationen sowie Zitaten vorgestellt. Dazu werden ihre Reisen auf einer Weltkarte markiert. Dazwischen entführen doppelseitige Bilder atmosphärisch in das jeweilige Setting.

Für wen?

Der Atlas ist das Richtige für neugierige Kinder ab etwa acht Jahren beziehungsweise ab der dritten Klassenstufe. Da Entdeckerinnen bisher viel zu wenig Beachtung finden, werden Erwachsene gern mit auf Erkundungstour gehen. So können gemeinsam auch solche Themen besprochen werden, die von unserem Alltag weit entfernt sind.

Von wem?

Riccardo Francaviglia und Margherita …mehr

Während Entdeckerinnen die Weite der Welt erkundeten, gelangen anderen Frauen am Schreibtisch, im Labor oder sogar vom Bett aus wegweisende Innovationen. In der Reihe „Total genial!“ stellt National Geographic Kids einige dieser Pionierinnen vor. Die Autorin Jane Kent und die Illustratorin Isabel Muñoz lassen in den Büchern die Heldinnen ihre Geschichte selbst erzählen. Jedes Buch schließt mit einer illustrierten Zeitleiste und einem kleinen Quiz.

Die Italienerin "Maria Montessori" musste im 19. Jahrhundert gegen viele Widerstände kämpfen, um endlich als Frau Medizin studieren zu dürfen. Schließlich konnte sie sogar promovieren und wurde die erste Ärztin in Italien. Berühmt ist sie heute für ihre Reformpädagogik, die auf einem völlig neuen Ansatz der Erziehung basiert und bis heute weltweit praktiziert wird.

Heute ist die Malerin "Frida Kahlo" eine Ikone der Geschichte Mexikos und der Kunstgeschichte. Besonders Feminist*innen feiern sie weltweit für ihre beeindruckenden Selbstporträts, ihr politisches Engagement und ihre unglaubliche Hartnäckigkeit. Denn seit früher Kindheit war Frida körperlich eingeschränkt und musste im Laufe ihres Lebens immer schlimmere Leiden ertragen. Doch selbst vom Krankenbett aus malte sie unermüdlich in ihrem ganz eigenen markanten Stil.

Noch sagenhafter ist das Leben der Physikerin "Marie Curie": Zum Studieren verließ sie ihre Heimat Polen und ging nach Paris. Hier machte sie bald mit ihrem Ehemann Pierre Curie bahnbrechende Forschungen zur Radioaktivität und entdecke gleich zwei neue Elemente. Ihre Geschichte ist voller Superlative: die erste Nobelpreisträgerin, die erste Person mit Nobelpreisen (Chemie und Physik), die erste Physikprofessorin – und bis heute die bekannteste Wissenschaftlerin der Weltgeschichte. Dass auch ihre Tochter und ihre Enkelin Wissenschaftserfolge feierten, zeigt, wie wichtig große Vorbilder sind.

Zurück zu den Weltreisenden: Bevor Riccardo Francaviglia und Margherita Sgarlata den Entdeckerinnen einen Atlas widmeten, schrieben und gestalteten sie das Buch"Mein Atlas der großen Entdecker". Namen wie Alexander von Humboldt, Marco Polo oder Christoph Kolumbus sind bis heute in aller Munde. Doch wohin führten sie einst ihre Erkundungsfahrten? – War Kolumbus wirklich der erste Europäer auf dem amerikanischen Kontinent? Wie bewies Ferdinand Magellan, dass die Erde eine Kugel ist? Und welche Frau wurde zum Star des investigativen Journalismus? – Das und noch viel mehr erzählt dieses beeindruckende Geschichtsbuch Wissbegierigen ab sechs Jahren.