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STRAFE
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Böses Spiel

Es gibt Bücher, die liest man mindestens zweimal. Doch normalerweise liegt zwischen der Lektüre fast immer eine gewisse Zeitspanne. Bei "Strafe" ging es uns so, dass wir - kaum am Ende angelangt - das Buch wieder von vorn anfingen. Warum? Nun ... Paula Polanski und Håkan Nesser haben sich hier ein ganz besonderes Spiel einfallen lassen. Ein Buch wie eine dieser russischen Babuschkas, der Schachtelpuppen; es steckt immer noch eine Puppe in der Puppe und hier steckt mindestens noch eine Geschichte in der erzählten Geschichte oder dahinter oder zwischendrin. Mindestens ... aber wir müssen aufpassen, um nicht zu viel zu verraten ...

Welches Spiel mit dem Anruf beginnt, ahnt Max Schmeling nicht ...

Die offen daliegende Geschichte - zumindest tut sie so - geht so: Max Schmeling ist Schriftsteller, um die 60 und erhält einen Brief von einem alten Schulfreund. Tibor Schittkowski heißt er und Max hat ihn bestimmt schon seit 40 Jahren nicht mehr gesehen. Doch Tibor hat ihm in der Jugend zweimal das Leben gerettet - und darauf beruft er sich nun. Er, Max, sei ihm schließlich noch etwas schuldig. Max Schmeling sieht die Sache zwar anders, aber da Tibor betont, er würde nicht mehr lange leben und bräuchte seine Hilfe, ringt sich der Autor zu einem Anruf durch. Welches Spiel mit diesem Anruf beginnt, ahnt er nicht ...

Tibor bringt Max dazu, ihn in Gimsen zu besuchen. Dort lebt er; Max lebt in Maardam. Die beiden fiktiven Städte kennen Håkan-Nesser-Leser natürlich aus der Van-Veeteren-Reihe ... Auch so eine Fährte, die gelegt wird - oder ist es ein Köder, durch den wir am Haken zappeln und uns so lange nicht lösen können, wie es die Geschichte eben verlangt ...?

"Bericht über mein Leben" und ein Köder, der Max nicht von der Angel lässt ...

Aber zurück zu Max und Tibor: Max fährt nach Gimsen und bekommt von Tibor eine Geschichte mit. Auf dem Titelblatt steht: …mehr
Autorenporträt
Nesser, Håkan
Paula Polanski ist das Pseudonym einer deutschen Publizistin, die dieses Buch gemeinsam mit Håkan Nesser verfasst hat. Warum sie lieber anonym bleiben möchte, erschließt sich aus der Lektüre des Romans.Håkan Nesser ist einer der beliebtesten Autoren Schwedens. Er gilt als der "Philosoph unter den Krimiautoren Skandinaviens" (Hannes Hintermeier, FAZ). Nesser begegnete Paula Polanski während einer seiner Lesereisen in Deutschland, wo sie ihm ihre Geschichte erzählte.

Polanski, Paula
Paula Polanski ist das Pseudonym einer deutschen Publizistin, die dieses Buch gemeinsam mit Håkan Nesser verfasst hat. Warum sie lieber anonym bleiben möchte, erschließt sich aus der Lektüre des Romans.Håkan Nesser ist einer der beliebtesten Autoren Schwedens. Er gilt als der "Philosoph unter den Krimautoren Skandinaviens" (Hannes Hintermeier, FAZ). Nesser begegnete Paula Polanski während einer seiner Lesereisen in Deutschland, wo sie ihm ihre Geschichte erzählte.

Berf, Paul
Paul Berf, geboren 1963 in Frechen bei Köln, lebt nach seinem Skandinavistikstudium als freier Übersetzer in Köln. Er übertrug u. a. Henning Mankell, Kjell Westö, Aris Fioretos und Selma Lagerlöf ins Deutsche. 2005 wurde er mit dem Übersetzerpreis der Schwedischen Akademie ausgezeichnet.