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Wilhelm Genazino
Genazino, WilhelmWilhelm Genazino (1943-2018) wurde in Mannheim geboren, arbeitete zunächst als Journalist, später als Redakteur und Hörspielautor. Als Romanautor wurde er 1977 mit seiner 'Abschaffel'-Trilogie bekannt und gehörte seither zu den wichtigsten deutschen Gegenwartsautoren. Für sein umfangreiches Werk wurde er mit zahlreichen Preisen geehrt, unter anderem erhielt er 1998 den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und 2004 den Georg-Büchner-Preis. 2007 wurde er mit dem Kleist-Preis ausgezeichnet, 2010 mit dem Rinke-Sprachpreis. 2011 wurde Genazino in die Akademie der Künste gewählt. 2013 erhielt er den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor, 2014 den Samuel-Bogumil-Linde-Preis für sein literarisches Werk.
Kundenbewertungen
26.02.2007
Bewertung von unbekanntem Benutzer am 26.02.2007
Das Buch habe ich mit großem Vergnügen gelesen, ich halte es für das beste von Genazino. Zufällig hatte ich gerade vorher noch einmal John Updike "Gegen Ende der Zeit" gelesen, und ich bin durchaus der Meinung, dass Genazino sich nicht dahinter verstecken muss. Vielleicht fehlt ihm noch die Eleganz der Sprache.
19.06.2007
Bewertung von Gerhard Bonse aus Köln
am 19.06.2007
Das ist große, beinahe kafkaeske Literatur über einen Nomaden, der durch die Großstadt stolpert, schwankt und torkelt. Der Hauptakteur von Wilhelm Genazino, manchmal vermeinen wir ihn in unserem eigenen Spiegelbild zu erkennen, wird immer weniger, er zerbröckelt, er fällt auseinander, er wird atomisiert und sieht ...
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