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Werner Schneider

Der Autor, Jahrgang 1948, wurde im Nachbarhaus des Erfinders in Tarp-Tornschau Kreis Schleswig-Flensburg geboren. Seine Großeltern waren über drei Jahrzehnte die unmittelbaren Nachbarn der Behms. Seine Mutter gehörte zu den Kindern, die in den 30er Jahren von den Behms zu Weihnachten eingeladen und beschenkt wurden. An Johanna Behm, die 1956 starb, kann sich der Autor noch gut erinnern.
In den 80er und 90er Jahren war der Autor in verschiedenen Funktionen in den Bundesministerien für Arbeit und Sozialordnung und für Gesundheit und danach bei einem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen berufstätig. Seine bisherigen Veröffentlichungen konzentrieren sich auf fachliche und politische Themen der Sozial-, Arbeitsmarkt- und Finanzpolitik. Dies ist seine erste Biografie. Heute lebt er in Berlin-Pankow.

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Wiesbaden eine Kapitale der Kalligrafie Produktbild: Wiesbaden eine Kapitale der Kalligrafie

Wiesbaden eine Kapitale der Kalligrafie

Friedrich Poppl, Werner Schneider und Gottfried Pott sind wichtige Protagonisten der Schriftkunst, der Kalligraphie und werden in diesem Buch durch ihre Biografien und ihr Wirken am gemeinsam Ort Wiesbaden erfahrbar gemacht. Sie waren alle drei erfolgreiche Pädagogen und ihre Lebensläufe sind mit der 1949 gegründete Werkkunstschule Wiesbaden verknüpft. Dorthin wurde Friedrich Poppl 1955 für das Fach „Schrift“ berufen und entwickelte sich bis zu seinem Tod 1982 zu einem internationalen Type Designer und Schriftkünstler. Werner Schneider wurde 1955 sein Schüler, auch sein Assistent, unterrichte Schrift ab 1973 als Fachlehrer und wurde Poppls Nachfolger an der Fachhochschule Wiesbaden. Auch Gottfried Pott war 1959 -1963 Schüler von Friedrich Poppl an der Werkkunstschule.

Angestoßen wurde das Buch von Dr. Stefan Soltek, der Gottfried Potts Schreibmeisterbuch „A Letter Collection“ im Klingspor Museum Offenbach mehrfach präsentierte. Er eröffnet das Thema Kalligrafie und mit einer historischen Einordnung in der abendländischen Kultur, geht detailliert auf Potts Kompositionen ein, bes. auf die Blätter die der Hochschul- und Landesbibliothek RheinMain gehören. Soltek stellt auch ein noch nie veröffentlichtes Etüden Buch von Gottfried Pott vor, welches dieser zu Aussagen von Wassili Kandinsky 2022 geschrieben hat.

Friedrich Poppls Lebenswerk endete jäh durch seinen zu frühen Tod 1982 und wurde bisher nur in Fachzeitschriften gewürdigt. Die Autorin Silvia Werfel konnte an die Aufarbeitung seines Nachlasses durch seine Witwe anknüpfen und wertet weitere Nachlassgaben in Berlin und Offenbach aus.

Werner Schneiders Werk wird aus der Erinnerung seiner Schülerin und damaligen Assistentin, Katharina Pieper, präsentiert. Sie wurde Kalligrafin, leitet die Stiftung Schriftkultur in Homburg/Saar und trägt Schneiders Erbe auch als Pädagogin weiter.

Im Ausland wurden die drei als „the Wiesbaden school“ wahrgenommen und erhielten sehr viel Anerkennung durch ihre angesehenen workshops.

Als Vertreter der jungen Generation steuert der Rudo-Spemann-Preisträger, Ole Freytag, Erfahrungen aus seiner Diplomarbeit „Why we write?“ bei.

Dass die Schriftkunst eine eigene, den Zeitgeist widerspiegelnde Kunst- und Designform ist, wird an Hand zahlreicher Abbildungen herausgearbeitet und an Beispielen belegt.

Das Buch möchte dazu anregen, dass Kalligrafie weiterhin in Wiesbaden unterrichtet wird. Es möchte die Erinnerung an diese drei herausragenden Pädagogen als Ansporn für künftig Lehrende erhalten.

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Buch (Gebundene Ausgabe)

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