Stefan Osbahr, 1965, Vater einer erwachsenen Tochter, leitet ein Bildungsunternehmen. Literarisches Schreiben ist für ihn eine Lebensform, die er 2020 während der Pandemie entdeckt hat und die er abends, an Wochenenden und in den Ferien ausleben kann. Stefan Osbahr legt mit "Schirmlinge" zum vierten Mal eine Sammlung mit Erzählungen vor.
Fünf neue Erzählungen, in denen sich die Welt im Kleinen verschoben hat, mit überraschenden Folgen.
Ein Pfarrer verschläft die Beerdigung seiner heimlichen Jugendliebe. - Ein Mann wird für jemanden gehalten, der er gar nicht ist, mit belebenden Folgen. - Ein Agrarkollektiv versucht sich am Anbau von Schirmlingen; niemand hat diese Pilze je kultiviert. - Ein Kernforscher steckt achtlos ein Buch ein, das ihm gar nicht gehört, und findet darin einen Kartenausschnitt; als er die darauf eingezeichnete Wanderung unter die Füsse nimmt, erlebt er Wundersames. - In Managua bebt die Erde und erschüttert die Welt einer ausgewanderten jungen Deutschen.