"So schreiben, dass der Leser alle wichtigsten Fakten zu einem Thema findet und dennoch Spaß beim Lesen hat. Ein Fachbuch muss nicht 'trocken' sein!" - unter diesem Motto arbeitet EK-Redakteur Sebastian Werner, Jahrgang 1973, an seinen Projekten. Neben dem Schreiben ist auch die Eisenbahnfotografie eine seiner Lieblingsbeschäftigungen. Seit seiner frühesten Kindheit mit der Eisenbahn in Vorbild und Modell verbunden, sollte sein beruflicher Werdegang ursprünglich als Lokführer enden. Es kam anders. Nach der Ausbildung folgte das Abitur, dann entschied sich Sebastian Werner für das Studium der Geschichte, Kunstgeschichte und der Historischen Hilfswissenschaften. Nebenbei war er einige Jahre im Traditionsverein Bw Halle P aktiv, organisierte dort u.a. zahlreiche Sonderfahrten, gelangte in das Pflegekollektiv der 03 1010 und war maßgeblich mit an der Wiederinbetriebnahme dieser Lok im Jahr 2011 beteiligt.
Magdeburg - die heutige Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt - erlangte bereits im Frühmittelalter als Kaiserpfalz Ottos I. ("dem Großen") eine überregionale Bedeutung. Mit der Eröffnung der Eisenbahnstrecke Magdeburg - Köthen - Halle (S) - Leipzig im August 1840 besaß Magdeburg fortan auch eine "feste Verbindung" in die Messestadt Leipzig und von dort aus weiter nach Dresden.
Magdeburg entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Eisenbahnknoten in Deutschland, was allein schon die drei dort vorhandenen Bahnbetriebswerke verdeutlichen. Von 1879 bis 1931 sowie von 1945 bis 1990 war die Stadt Sitz einer Eisenbahndirektion.
Das Buch stellt auf 112 reich bebilderten Seiten den Verkehrsknoten Magdeburg vor. Dabei werden außer der Eisenbahn auch die Historie der Elbschifffahrt in der Stadt und der Magdeburger Nahverkehr behandelt.