Robert Eichenauer, geboren in Wels, Oberösterreich, hat Geschichte und Deutsche Philologie in Salzburg und Graz studiert. Seit Anfang der Neunziger Jahre ist er in der Medienbranche tätig und gründete 2005 ein Magazin, das er leitete und in dem er zuletzt als Chefredakteur fungierte. Eichenauer ist verheiratet und hat drei Kinder. „Die Aussenseiterin“ ist sein erster Roman. Zuvor erschien „Bardo“, eine Sammlung von Novellen und Erzählungen.
In den sechziger und siebziger Jahren wurde von Frauen am Land wenig erwartet, außer: stillhalten, sich fügen, bleiben. Nicht so Anna. Sie will hinaus – aus der Enge, der Armut, der Gewalt. In Wien stellt sie sich einem Verlag vor und wird mehr als nur Mitarbeiterin: Sie wird Teil der Literaturszene, Geliebte des Verlagsleiters und bald selbst Autorin. Doch ihre Suche nach Freiheit führt sie auch durch die Schattenseiten der Stadt – in nächtliche Gassen, zu einem berüchtigten Gauner, mit dem sie eine besondere Freundschaft verbindet.
Ein fiktives Frauenleben, das von realer Geschichte durchzogen ist: vom patriarchalen Nachkriegsklima, von Unsichtbarkeit und Aufbruch.
Ein Roman über Außenseitertum, Selbstermächtigung und die zärtliche Rebellion einer Frau, die über sich hinauswächst.