Natascha Ditha Berger ist Expertin an der Schnittstelle von Psychotherapie, Sexualität und moderner Beziehungsgestaltung. Als eingetragene Psychotherapeutin, klinische Sexologin und IT-Managerin verbindet sie in ihrer Wiener Praxis seit 2013 tiefes therapeutisches Wissen mit praxisnaher, lösungsorientierter Beratung. Seit Jahren leitet Natascha Selbsterfahrungsgruppen, in denen sie Menschen an Wendepunkten ihrer Beziehungsgestaltung begleitet und ihnen dabei hilft, erfüllende Lebenswege zu finden.
Ihre fachliche Kompetenz, gepaart mit ihrer direkten, humorvollen und ermutigenden Art, macht sie zu einer glaubwürdigen und gefragten Stimme für eine neue und selbstbestimmte Beziehungskultur.
Die Gestaltung von Liebesbeziehungen wird immer individueller. Dies schlägt sich auch in der psychotherapeutischen Praxis nieder. Patient_innen und Klient_innen wollen in der von ihnen gewählten L(i)ebensform begleitet werden. Mononormativ geprägte Psychotherapeut_innen sind aufgerufen ihre diesbezüglichen Prägungen und Weltbilder zu hinterfragen und sich mit konsensueller Nicht-Monogamie zu beschäftigen. Die Autorin stellt mit dieser qualitativen Forschungsarbeit einen Zusammenhang zwischen der Einstellung der Psychotherapeut_innen zur L(i)ebensform ihrer Patient_innen und dem psychotherapeutischen Verlauf her. Als Basis dienen ihr die Theorien der Integrativen Therapie zu Identität und zur psychotherapeutischen Beziehung. Im weiten Spektrum der einvernehmlich nicht monogamen Beziehungsformen legt sie den Fokus der Interviewpartner_innen auf Polyamorie.