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Autorenporträt von

Max Frisch

Tobias Amslinger, geboren 1985 in Stuttgart, studierte Literarisches Schreiben, Philosophie sowie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft in Leipzig und Berlin. 2017 wurde er mit einer Arbeit über Hans Magnus Enzensbergers »Verlagsautorschaft« an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert. Heute leitet er die Literaturarchive der ETH-Bibliothek in Zürich (Max Frisch-Archiv und Thomas-Mann-Archiv) und ist Mitglied des DFG-Netzwerks »Zusammenarbeiten. Praktiken der literarischen Kollaboration«.Veröffentlichungen u. a.: Max Frisch: Fragebogen. Erweiterte Ausgabe (2019, hg. mit Thomas Strässle); Verlagsautorschaft. Enzensberger und Suhrkamp (2018)..Régine Battiston, geb. 1963, Professorin an der Université de Haute-Alsace in Mulhouse und Direktorin des Institut de Recherche en Langues et Littératures Européennes.Veröffentlichungen u. a.: Max Frisch – Ludwig Hohl, Revue EUROPE, Nr. 1029/1030 (2015, hg. mit Ariane Lüthi); Max Frisch. Sein Werk im Kontext der europäischen Literatur seiner Zeit (2012, hg. mit Margit Unser)..Leider ist derzeit keine AutorInnenbiographie vorhanden.

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»Und nun zu unseren Fragen!«

Neben der Korrespondenz von Max Frisch und Peter Suhrkamp umfasst der Band auch Briefe von Suhrkamps Frau Annemarie Suhrkamp-Seidel sowie von weiteren Verlagsangehörigen. Sie geben Einblick in die kollaborative Arbeitsweise, die für die verlegerische Praxis kennzeichnend ist. Kommentar und Nachwort ordnen die Briefe in ihre biographischen und historischen Zusammenhänge ein.

In Peter Suhrkamp, dem zwanzig Jahre älteren Verleger aus Deutschland, fand der aufstrebende Schweizer Autor Max Frisch einen Mentor und Freund. Sein Tagebuch 1946-1949 erschien gleich im ersten Programm des 1950 neugegründeten Suhrkamp Verlags. Bis ins Jahr 1959, als der durch die Haft im Konzentrationslager schwer gezeichnete Suhrkamp starb, reicht der umfangreiche Briefwechsel. Der Verleger begleitete die Entstehung von Romanen wie Stiller und Homo faber , hielt mit Kritik nicht zurück und setzte sich für die Verbreitung von Stücken wie Biedermann und die Brandstifter ein. Unter seinen »freundschaftlichen Fittichen« gelang Frisch der Durchbruch zum Weltautor.

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