Marten Petersen, 1952 in Nordfriesland geboren. Nach der aktiven Arbeitszeit als Unternehmensberater wanderte er nach Schweden aus und lebt dort seit 2018 auf einem Selbstversorgerhof mit Imkerei.
Trotz seiner Bewunderung für das NS-Regime in Berlin bangt der nordfriesische Expressionist Emil Nolde um seine Werke und seine Freiheit als Maler.
Auf abenteuerliche Weise verlassen etwa Hundert seiner neuesten Werke Deutschland. Mitten im Kriegsgeschehen 1944 gelangen sie über Norwegen ins schwedische Lappland, wo sie über Jahrzehnte als verschollen gelten.
Erst Anfang der 1990er Jahre machen sich zwei Männer mit äußerst unterschiedlichen Motiven auf den Weg, die Werke aufzuspüren.
Kurt Boyens, der Sohn des Mannes, der die Werke vor fast einem halben Jahrhundert nach Schweden brachte, trifft in Lappland auf Dr. Systerman, dem entlassenen Mitarbeiter der Noldestiftung.