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Pazifist mit Gewaltfantasien
Ole Lucoje stellt keine großen Fragen und beantwortet wahrscheinlich auch keine konkret. Er beschreibt sie – vielleicht. Darüber hinaus neigt er zu schamlosen Untertreibungen.
In seinem Debüt zieht er viele Register und versammelt Short Storys mit starker Bildsprache, die häufig ins Groteske kippen und einen Sinn für Tragik offenbaren, seine gefeierten humoristischen Bühnentexte sowie satirisch-essayistische Auseinandersetzungen mit der Überforderung eines jungen Zwangsneurotikers im großstädtischen und studentischen Alltag. Hier meldet sich eine vielversprechende neue Stimme aus der Berliner Lesebühnen- und Poetry-Slam-Szene: jung, hochkomisch, nachdenklich, aufmerksam und unbedingt unterhaltsam mit einem Anspruch auf mehr.
»Einmal aufgeschlagen, ist es ein offenes Buch.«
– Ole L.
Buch (Taschenbuch)
15,00€