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Lou Andreas-Salome

Das Leben der Lou Andreas-Salomé (1861–1937) umfasst die Emanzipation vom zaristischen Russland mit Hilfe eines sehr scharfen und sich keinerlei Zwängen beugenden Verstands, die
finanzielle Unabhängigkeit mit Hilfe der Schriftstellerei und die bereitwillige umfassende Akzeptanz des psychoanalytischen Prinzips in Bewunderung ihres Gründers. Die Stadien dieses Lebens könnten auch betitelt werden mit den Weggefährten jener Zeit – Friedrich Nietzsche, Rainer Maria Rilke, Sigmund Freud –, man wird damit jedoch diesem selbständigen Intellekt und selbstbestimmten Frauenleben nicht annähernd gerecht. Eine ausführliche Lebensbeschreibung findet sich in: »Lou Andreas-Salomé. ›Wie ich dich liebe, Rätselleben‹. Eine Biographie«, von Michaela Wiesner-Bangard und Ursula Welsch, und auf unserer Website zu Lou Andreas-Salomé.. Dr. phil. Cornelia Pechota lebt als Literaturwissenschaftlerin, Autorin und Übersetzerin in Genf. Nach langjähriger Tätigkeit im Verlagswesen und in internationalen Organisationen als Übersetzerin, Herausgeberin und Redakteurin in deutscher, französischer und englischer Sprache studierte sie Germanistik, Anglistik und Assyriologie an der Universität Genf. Eigenständige Publikationen: »O Vater, laß uns ziehn! Literarische Vater-Töchter um 1900. Gabriele Reuter, Hedwig Dohm, Lou Andreas-Salomé« (Hildesheim 2005); »Heim und Unheimlichkeit bei Rainer Maria Rilke und Lou Andreas-Salomé. Literarische Wechselwirkungen« (Hildesheim 2010); »Verleiblichung bei Peter Stamm und Annie Ernaux in ,Nacht ist der Tag‘ und ‚Erinnerung eines Mädchens‘« (Bern/Berlin 2020). Herausgeberin: »Lou Andreas-Salomé: Henrik Ibsens Frauen-Gestalten« (Taching am See 2012, 2. Aufl. 2019). Rezensionen und Beiträge für Blätter der Rilke-Gesellschaft, Nietzscheforschung und andere Jahrbücher, Zeitschriften und Sammelbände. Vorträge in Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Russland und der Schweiz.

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»du Liebe, Leichtsinnige, Faule Lou« Produktbild: »du Liebe, Leichtsinnige, Faule Lou« Band 3 Neu

»du Liebe, Leichtsinnige, Faule Lou«

Als sich Ellen Key und Lou Andreas-Salomé im Mai 1898 das erste Mal treffen, sind beide bereits bekannte Schriftstellerinnen – unmittelbar vor dem Höhepunkt ihrer Bekanntheit:- Ellen Key (1849–1926), schwedische Frauenrechtlerin und Pädagogin, feierte mit »Mißbrauchte Frauenkraft« ihren ersten großen Erfolg in Schweden und in Deutschland,- Lou Andreas-Salomé (1861–1937), Schriftstellerin, Essayistin und Rezensentin, war mit ihren Büchern zu Friedrich Nietzsche und Henrik Ibsen und mit ihrer Sicht auf das moderne Frauenleben bekannt.Es entstand eine offenherzige Freundschaft – im Umfeld von grenzüberschreitenden Frauennetzwerken, Reformpädagogik und »Wahltöchtern«, deren freigeistige und humorvolle Zugewandtheit sich in diesen Briefen widerspiegelt.Als Dritter im Bunde erscheint immer wieder Rainer Maria Rilke, der sich im Jahr 1904 zusammen mit seiner Frau Clara als Gast von Ellen Key und ihren Freunden mehr als ein halbes Jahr in Schweden aufgehalten hat.
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Buch (Taschenbuch)

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