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Autorenporträt von

Lewis Carroll

Lewis Carroll wurde als Charles Lutwidge Dodgson am 27. Januar 1832 in Daresbury, England als drittes von elf Kindern und ältester Sohn des Pfarrers Charles Dodgson geboren. Carroll stellte schon als Kind sein mathematisches Interesse unter Beweis, war sehr belesen und verfasste für sich und seine Geschwister kleine Theaterstücke, um so der engen Welt des Pfarrhauses zu entfliehen. Nach unglücklichen Jahren in einer Privatschule begann er 1850 sein Studium in Oxford am College Christ Church und lehrte dort im Anschluss als Tutor Mathematik. Er entdeckte bald seine Leidenschaft für die Fotografie, später widmete er sich zunehmend auch dem Schreiben, das stark von seiner Liebe zur Logik und Mathematik geprägt war. Er fand insbesondere am Entwerfen von fantasievollen Denkaufgaben und Wortspielen großen Gefallen. An der Universität von Oxford lernte er das Mädchen Alice Liddell kennen, die Tochter des Dekans von Christ Church. Sie gilt als Vorlage und Inspirationsquelle für sein 1865 entstandenes, berühmtestes Werk Alice im Wunderland. Der Roman wurde in mehr als 80 Sprachen übersetzt. Er starb am 14. Januar 1898 in Guildford..Christian Enzensberger, geboren 1931 in Nürnberg und verstorben 2009 in München, war Professor für Englische Literaturgeschichte an der Universität München. Er übersetzte zahlreiche Werke aus dem Englischen ins Deutsche.

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Lewis Carrolls Alice-Box Produktbild: Lewis Carrolls Alice-Box Neu

Lewis Carrolls Alice-Box

Alice im Wunderland: Während ihre Schwester ihr aus einem Buch vorliest, sieht die Titelheldin Alice ein sprechendes, weißes Kaninchen, das auf eine Uhr starrt und meint, es komme zu spät. Neugierig folgt Alice ihm in seinen Bau. Dort fällt sie weit hinunter und landet in einem Raum mit vielen Türen. Nach einiger Zeit findet sie einen Schlüssel, mit dem sie die kleinste Tür aufsperren kann. Sie öffnet diese, schafft es allerdings nicht hindurch, weil sie zu groß ist. Kurz darauf findet sie ein Fläschchen mit einem Trunk, der sie kleiner macht. Aber als sie klein genug ist, ist die Tür wieder geschlossen. Aus diesem Grund entsteht ein Chaos, bis Alice letztlich klein genug ist und das Wunderland, das von Paradoxa und Absurditäten nur so strotzt, betreten kann.Alice hinter den Spiegeln: Im Gegensatz zum ersten Band, bei dem Spielkarten als durchgehendes Thema dienen, baut Carroll hier die Handlung des Buches rund um eine Schachpartie auf. Die Züge dieser Schachpartie werden zu Beginn des Buches präsentiert, die - mit einigen Ausnahmen - eine reguläre Partie darstellen. Ausnahmen sind: Weiß bewegt den König nicht aus einer Schachkonstellation; anstelle der Regel, dass Weiß und Schwarz abwechselnd ziehen, tritt die, dass Alice, die in der Partie die Rolle des weißen Damenbauers eingenommen hat, abwechselnd mit einer der beiden Farben am Zuge ist. Auch ist es hier den Figuren möglich, nach einem Schlag auf den alten Platz zurück-zukehren. Besonders bekannt sind das Nonsensgedicht "Jabberwocky", das Ei auf der Mauer "Humpty Dumpty" und die Zwillinge "Tweedledee und Tweedledum".Alice kehrt zurück: Eigentlich wollen Alice und ihre kleine Schwester Edith nur ihr Osternest im Garten suchen, als sie - tief in ihr Spiel versunken - alles um sich herum vergessen und irgendwann lachend im Gras liegen. Aufeinmal kommt ein Wind auf und der Kirschbaum über ihnen scheint sich zu drehen, wie ein großes Windrad, immer schneller und schneller, und bringt die beiden Mädchen schließlich ins Wunderland zurück. Hier begegnet Alice nach langer Zeit dem Hutmacher wieder, der ihr dabei hilft, ihren verwundeten Löwen zu heilen. Für Edith hat er einen ganz besonderen Luftballon aus Glitzer...
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