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Kengo Kuma

Kengo Kuma (geboren 1954 in Yokohama) besuchte die Universität Tokio und gründete nach weiterführenden Studien an der New Yorker Columbia University 1979 das Spatial Design Studio. 1990 gründete er Kengo Kuma & Associates. In Tokio und Paris ansässig lehrt er an der Graduate School of Architecture der Universität Tokio, der auch sein "Kuma Lab" angegliedert ist..
Philip Jodidio studierte Kunstgeschichte und Wirtschaftswissenschaften in Harvard und war über zwei Jahrzehnte lang Chefredakteur der französischen Kunstzeitschrift Connaissance des Arts. Zu seinen Veröffentlichungen bei TASCHEN gehören die Reihe Homes for Our Time sowie Monografien über zahlreiche bedeutende Architekten, darunter Norman Foster, Tadao Ando, Renzo Piano, Jean Nouvel und Zaha Hadid.

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Kuma Produktbild: Kuma

Kuma


Nach Tadao Ando, Toyo Ito und Fumihiko Maki hat
Kengo Kuma
der japanischen Architektur neue Kraft und Leichtigkeit verliehen. In Abkehr vom modernistischen Wolkenkratzer des 20. Jahrhunderts reiste Kuma quer durch seine Heimat Japan, um einen wirklich
nachhaltigen Ansatz
zu entwickeln und lokale Handwerkskunst sowie Ressourcen in ortsspezifische und zeitgemäße Gebäude zu übersetzen. Sowohl im Bewusstsein der Tradition, als auch mit beiden Füßen fest in der Gegenwart verankert, verkündet der „Materialist” eine
neue taktile Architektur
, die sich durch
ansprechende Oberflächen
,
innovative Strukturen
sowie
fluide Formen
auszeichnet und den Menschen wieder mit der
Körperlichkeit eines Hauses
verbindet. Sein primärer Anspruch ist, wie Kuma betont, „der Respekt vor der Kultur und dem Umfeld des Ortes, an dem ich arbeite”.






In diesem Sinne gestaltete Kuma das
China Academy of Arts’ Folk Art Museum
mit licht- und luftdurchlässigen Wänden aus entsorgten Dachziegeln, schuf in der japanischen Provinz Nagano
eine Kapelle aus Birkenstämmen und Moos
und arbeitete mit ortsansässigen Handwerkern zusammen, um das
V&A Dundee
als gewundene, geschichtete Reminiszenz an die rauen schottischen Felsklippen zu formen. Mit seiner
außergewöhnlichen Sensibilität für Raum, Licht und Textur
gewinnt Kuma dem Material unerwartete Qualitäten ab – die Schwerelosigkeit von Stein im
Chokkura Plaza
oder die Weichheit von Aluminium im Reetdach des
Yangcheng Lake Tourist Transportation Center
.






Seine Idee von nachhaltiger Architektur brachte Kuma kürzlich in ein Projekt von beispielloser Größe und Bedeutung ein:
Japans Nationalstadion für die Olympischen Sommerspiele
, ursprünglich für 2020 geplant. Laut Kuma könne das Stadion „der Katalysator sein, der die jetzige Betonstadt Tokio wieder zurückverwandelt. Mit diesem Beispiel möchte ich dazu beitragen, die Richtung der japanischen Architektur zu ändern.”






In dieser XXL-Monografie mit rund
500 Fotos, Skizzen und Plänen
führt uns Kuma durch
seine gesamte Karriere
, zeigt seine bisherigen
bahnbrechenden Projekte
sowie
aktuell laufende Vorhaben
.



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200,00€

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