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Karl Gjellerup
Der dänische Schriftsteller Karl Adolph Gjellerup (* Roholte 1857, † Klotzsche bei Dresden 1920) studierte zunächst Theologie und war Zeit seines Lebens geprägt vom ländlichen Leben, das er in Kindheit und Jugend kennenlernte. Seine ersten Werke - "Ein Idealist" (1878) und im selben Jahr "Den evige Strid" - fanden viel Beachtung und brachten Gjellerup mit zahlreichen Künstlern in Kontakt. Nach ausgedehnten Reisen, unter anderem nach Italien, die Schweiz, Griechenland und Russland, ließ sich Gjellerup 1892 in Dresden nieder. "Die Hügelmühle" (1896) und "An der Grenze" (1897) waren die ersten Werke, die er auf Deutsch verfasste. Große Beachtung fand "Der Pilger Kamanita" (1906). Gjellerup erhielt 1917 zusammen mit Henrik Pontoppidan den Nobelpreis für Literatur.