Julia Gruber, geboren 1972, lebt im Süden von Wien und ist Mutter eines Sohnes. Nach dem Architekturstudium an der Hochschule für angewandte Kunst absolvierte sie mehrjährige Ausbildungen in den Bereichen Geomantie, Shiatsu und Kinesiologie. Heute arbeitet sie als Autorin, Coach und in einem Büro für Geotechnik. Gemeinsam mit dem Verein „Mensch & Raum“ bietet sie Beratungen und und Seminare an. Publikationen (Auszug): „In Frieden gehen“ (mit Stefan Keller; Verlag Bibliothek der Provinz) „Der eigene Weg“ (Braumüller Verlag) Bücher/Kartensets zur Heilkraft von Pflanzen: „Wildkräuter“ (mit Renate Pelzl), „Natürlich heilen“, „Bäume für die Seele“ (mit Erwin Thoma) u.a. (Königsfurt-Urania, Ueberreuter Sachbuch Verlag)
Der Haiku-Band zeigt Momentaufnahmen ganz eigener Art: Gesichter tauchen auf und verschwinden wieder. Stimmen werden hörbar, um sich zu entziehen. Splitter von Nähe werden erst im Nachhinein greifbar. Aus über hundert Fragmenten entsteht ein vielschichtiges Geflecht aus Begegnungen, manchmal fordernd, manchmal behutsam – aber immer bereichernd. Die persönlichen Texte eröffnen Blicke auf die Weggefährten des Alltags und weisen zugleich über das Einzelne hinaus – auf etwas, das alle verbindet.
In diesem Gedichtband versammelt Julia Gruber Porträts aus dem eigenen Lebenskreis und verdichtet sie zu einer poetischen Spurensuche nach dem Gemeinsamen im Menschlichen. Mit einem Vorwort von Prof. Fatima Naqvi.