JJ Herdegen, born 1991 in Germany, studied film directing (Bachelor of Arts) and media science (Master of Arts). She is a creator of diverse media, author, podcaster and queer activist. Her knowledge of media science and its combination with her creative soul enables a unique insight and access into the field of representation and stereotyping for everyone. Her passion for LGBTQIA+ media content, her personal and professional experiences as a queer woman, her curiosity for human diversity and her love for exchange motivate her to stand with and for her conviction that #Representation Matters and to create out of exactly that.
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Das Ziel der vorliegenden wissenschaftlichen Arbeit ist es zu untersuchen, auf welche Art und Weise die Repräsentation von weiblicher Homosexualität und Weiblichkeit durch den Charakter Cosima Niehaus aus der Fernsehserie Orphan Black erfolgt. Mit Hilfe einer Charakter- und Beziehungsanalyse der lesbischen Figur Cosima, wird die Darstellung beider Themen festgestellt und werden die Auswirkungen der Serie auf die Zuschauenden und die Verwendung von Stereotypisierung in diesem Bereich betrachtet. Ebenso wird dargelegt, wie die beiden Darstellerinnen Tatiana Maslany und Kathryn Alexandre (Schauspieldouble) die Figur Cosima erleben, was zur Repräsentation beiträgt. Durch sehr aktuelle Literatur und Internetquellen, sowie einer eigens durchgeführten Befragung und einem Interview, wird diese Untersuchung ermöglicht und auf die Wichtigkeit von medialer Repräsentation weiblicher Homosexualität (folglich einschließlich des Themas Weiblichkeit) und damit auch von LGBTQIA+ Themen für die komplette Gesellschaft hingeführt, um ein Verständnis von Toleranz, eigener Identität, Identität anderer und Wahrnehmung von Realität zu vermitteln. Somit wird Orphan Black als vorbildhaft vorreitend für LGBTQIA+ Repräsentation erläutert.