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Die Wirkung von Product Placement am Beispiel der James Bond Filmreihe
Es stellt sich die Frage, durch welche Instrumente die Produktmerkmale in der heutigen modernen Kommunikationspolitik optimal an den Empfänger übermittelt werden können. Die bekannteste Übermittlung stellt die klassische Werbung durch elektronische Medien (z. B. Fernsehen, Kino, Radio, Internet) dar. Als ein Störfaktor in diesem Bereich gilt die Werbepause, welche während des Fernsehprogramms regelmäßig eingeblendet wird. Da durch die Masse von Werbespots Langeweile und Aufmerksamkeitsdefizite bei den Zuschauern entstehen, müssen die Unternehmen neue bzw. zusätzliche Methoden finden, um ihr Produkt zu vermarkten und die entsprechende Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Sonderformen der Werbung wie Direktmarketing, Product Placement und Sponsoring, haben im Laufe der Zeit als Marketinginstrumente an Attraktivität gewonnen.
Anhand dieser Arbeit wird Product Placement beschrieben, welches eine werbewirksame Integration von Markenprodukten in Medienprogrammen darstellt. Hierbei handelt es sich um Produktplatzierungen in z. B. Filmproduktionen. Es hilft den Unternehmen den Bekanntheitsgrad ihrer Markenprodukte zu steigern und das Unternehmensimage zu optimieren. Die potenziellen Konsumenten, auch Rezipienten genannt, sollen unbewusst auf die Produkte aufmerksam gemacht werden, ohne dass, im Gegenteil zur klassischen Werbepause, eine kaufbeeinflussende Absicht erkennbar ist. Ein Ziel von Product Placement ist die Möglichkeit der Einblendung von Produkten, ohne dass diese als offensichtliche Werbung erkennbar sind und durch den Empfänger als störend empfunden werden. Der Vorteil liegt nicht allein in der Produktvermarktung der werbenden Unternehmen, Product Placement dient zudem der Finanzierung von Filmprojekten.
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