Autor im Porträt

Toptitel von James Frey

Die Entscheidung / Endgame Bd.3

Broschiertes Buch
Wenn das Gewissen stärker ist als der Hass ...
Die Katastrophe war nicht zu verhindern, Abbadon trifft auf die Erde, tötet 100 Millionen Menschen und verändert den Planeten für immer. Nun ist es an der Zeit, den gewagten Plan in die Tat umzusetzen: Mit Sarahs Hilfe will die Allianz der Spieler die Menschheit endgültig von Leid und Gewalt befreien. Aber kepler 22b schickt zwei mächtige Wesen auf die Erde, um sie zu stoppen.
Das fulminante Finale der Bestseller-Serie: 400 Seiten Spannung pur.
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Die Hoffnung / Endgame Bd.2

Broschiertes Buch
Rasant, actionreich, atemlos: Der 2. Band des Spiegel-Bestsellers! Mit dem ersten Schlüssel löst Sarah ein unheilvolles Ereignis aus: Ein Asteroid wird auf die Erde stürzen und sie für immer verändern. Die Ereignisse überschlagen sich und erstmals stellt sich die Frage: Sind die Spieler im Kern empfindsamer, als sie es sich weismachen wollten? Doch kaum überwindet einer von ihnen seine Skrupel, scheint das Ende der Welt näher als je zuvor. Nur noch wenige Tage bleiben ihnen.
Perfekter Taschenbuchstoff!
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James Frey

James Frey, geboren 1969, studierte Kunst an der University of Chicago. Danach arbeitete er u.a. als Skateboard-Verkäufer, Berater in Jugendcamps, Hilfskellner und Türsteher. In Los Angeles schrieb er Drehbücher, war Regisseur und Filmproduzent. James Frey lebt heute mit seiner Familie in New York.

Kundenbewertungen

Strahlend schöner Morgen

Bewertung von Everett aus Barsinghausen am 12.09.2009
Strahlend geht an fast jeden Tag des Jahres die Sonne über Los Angeles auf. Sie hat einen Blick auf die von Millionen von Menschen bevölkerten Stadt. Gewiss ist es ein mitleidloser Blick. In diesem Roman erzählt der Autor in vier unabhängigen Hauptgeschichten Ein junges Pär-chen aus Ohio versucht in L.A. Fuß zu fassen und als es scheint, dass es nun vorwärts geht, werden sie von der Gewalt eingeholt. Ein berühmter Filmstar führt ein Doppelleben und nur sein Geld kann ihn vor dem Untergang retten. Die Tochter mexikanischer Einwanderer hat ganz andere Probleme und arbeitet im Haushalt einer vermögenden Frau um Geld fürs Stu-dium zu sparen und der Sohn ihrer Chefin scheint ihr Glück zu sein. Dann der Obdachlose Joe, dem seine Hilfsbereitschaft fast zum Verhängnis wird. Diese vier einzelnen, unabhängigen Erzählstränge sind unterbrochen von kurzen geschichtlichen Informationen über Los Angeles, von Daten und Fakten über die Stadt und kurzen Geschichten über andere Menschen der Stadt. Alles ist in einer eher distanzierten Form geschrieben, und auf die wörtliche Rede verzichtete der Autor. Die Leute sprechen dann halt, auf Anführungszeichen wird verzichtet. Das ist mal eine ganz andere Form und mir hat es gefallen. Auch den Schreibstil finde ich gut. Auch, wenn man als Leser eine Art Beobachterfunktion einnimmt ist man gefühlsmäßig trotzdem völlig gefangen. Los Angeles zieht die Menschen magisch an und viele verschluckt sie. In ihr spielen sich alle Facetten des Lebens ab, vielleicht geballter, schneller, wie auch der Wandel der Stadt ist. Mich beschlich trotz der immer scheinenden Sonne über der Stadt und der immer warmen Temperaturen doch oft eine düstere Stimmung. Strahlend kam es mir weniger vor. Dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Der Aufbau, Schreibstil fällt mal etwas aus dem Rahmen und dadurch macht das Lesen umso mehr Spaß. James Frey hat es in Strahlend schöner Morgen wunderbar geschafft, über Geschichte von Los Angeles, über das jetzige Los Angeles zu schreiben und das Leben in dieser Stadt durch einzelne Geschichten von Menschen darzustellen. Mit alles Facetten, dem Schein, der Mit-leidlosigkeit, Menschlichkeit, den kleinen Glückmomenten. Ein umfassender Roman, den man schwer beschreiben kann und den ich als sehr gut empfand, ein echtes Highligt.

Strahlend schöner Morgen

Bewertung von goldfisch am 27.09.2009
Über den ungebrochenen Mythos von Los Angeles „Strahlend schöner Morgen“ von James Frey ist kein gewöhnlicher Roman mit fortlaufender Handlung, sondern eine Sammlung von Episoden über verschiedene Figuren, von denen einige häufiger auftauchen, andere nur einen Auftritt haben. Schauplatz und eigentliche Hauptfigur ist das heutige Los Angeles und alle Figuren haben eines gemeinsam: Sie hoffen, dass sich in dieser Stadt ihre Träume erfüllen. Zu den häufiger auftauchenden Figuren gehören: Esperanza, in den USA geborene Tochter zweier mexikanischer Wirtschaftsflüchtlinge, die als Hausmädchen arbeitet, Dylan und Maddie, zwei verliebte 19-Jährige, die wegen Maddies gewalttätiger Mutter aus ihrer ländlichen Heimat nach Los Angeles geflüchtet sind, sowie Amberton Parker, ein berühmter Filmstar, der verheiratet und nur inoffiziell homosexuell ist. Die Kapitel über diese sehr unterschiedlichen Figuren (und zahllose andere) wechseln ab mit kurzen Abschnitten, in denen einige Fakten über Los Angeles aufgezählt werden. Historische Daten, beginnend mit der Gründung der Stadt, aber auch statistische Daten wie z.B. die Zahl der Einwohner ohne Krankenversicherung. Eigentlich passt dieses Buch eigentlich aufgrund der Episodenform überhaupt nicht in mein übliches Beuteschema. Die Figuren könnten als klischeehaft beschrieben werden, es wimmelt nur so von Kraftausdrücken, Satzzeichen fehlen oft und der Erzählstil wirkt sprunghaft und abgehackt. Trotzdem liest sich diese Ansammlung von Episoden flüssig und spannend. Der fast atemlos wirkende Erzähler fesselt die Leser durch die Schicksale und Träume seiner Figuren, ich litt mit ihnen und freute mich über ihre Erfolge. Los Angeles, die eigentliche Hauptfigur, wird in vielen Facetten gezeigt, manche schillernd, viele jedoch sehr düster. Trotz der klischeehaft wirkenden Figuren und trotz der oft sehr derben Sprache, gelang es James Frey mich um den Schlaf einer Nacht zu bringen, weil ich „Strahlend schöner Morgen“ nicht aus der Hand legen konnte. Ein faszinierendes Porträt der Großstadt Los Angeles, die in vielen ihrer Facetten gezeigt wird, schillernden und auch düsteren. Durch die Augen der Figuren wird die Anziehungskraft dieser Stadt fast greifbar, die trotz vieler deprimierender Einzelschicksale ungebrochen zu sein scheint. Meiner Meinung nach ein sehr empfehlenswertes Buch von einem Autor, der hoffentlich noch viele weitere Bücher schreiben wird.

Strahlend schöner Morgen

Bewertung von Hardy aus Sonthofen am 15.11.2010
L.A., der Glamourtraum hochglanzmagzinverliebter Friseurbesucher entpuppt sich in diesem Roman als dunkler Moloch, der sich von zerstörten Träumen und Hoffnungen der Menschen ernährt, die in Strömen in die Stadt wandern, um dort ihr Glück zu finden .In vielen kleinen Lebensgeschichten wird die Jagd nach dem Glück beschrieben, die fast ausnahmslos in Verzweiflung und Niederlage endet. Und selbst die Protagonisten, die erfolgreich zu sein scheinen, müssen erkennen, dass LA seinen Tribut fordert. Der Autor erzählt in seinem Buch vom Leben in einer Stadt, die wir als Traum aus Sonne und schönen Menschen kennen. Doch hinter der Fassade scheint LA ein Schlund zu sein, der kein Entrinnen kennt und angefüllt ist mit tausenden verlorener Seelen. Wer zur Depression neigt, sollte das Buch besser nicht lesen. Bis auf wenige Seiten mit lustigen Tatsachen über LA, wird wenig geboten, was zum Lachen anregt. Tod, Gier, Hass, verzweifelte Liebe, Sinnlosigkeit..einige der wenig reizvollen Seiten einer Millionenstadt, die keinen Halt kennt. Das Buch fesselt, erschreckt, läßt einen hoffen mit den Darstellern, von denen eine Handvoll bis zum Ende des Buches verfolgt werden. Und immer wieder erstickt der Autor die Hoffnung mit seiner nüchternen Darstellung geplatzter Träume. Manchmal wünscht man sich, der Autor hätte etwas mehr Mitleid mit den Figuren und den Lesern bewiesen und würde ab und zu die Illusion aufrecht erhalten, der American dream könnte in LA wahr werden. Doch erbarmungslos zerbricht der Autor die Hoffnungen, reiht Schicksal an Schicksal aneinander und läßt eine düstere Vision einer Megacity zurück. Schön ist der falsche Ausdruck für dieses Buch. Der kühlen Erzählweise folgend, verschlingt der Leser Seite um Seite und bangt mit den gefallenen Helden der Stadt. Ein wahrlich meisterhafter Roman, der in seiner Konsequenz an so manchen Episodenfilm amerikansicher Machart erinnert, die aufräumen mit der verklärten Sicht auf das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Habgier und Sucht regieren in LA, fordern Opfer, gehen über Leichen. In einer Stadt voll Millionen getriebener Menschen ist kein Platz für märchenhafte Träume. Das Buch ist eine Kollage der Trauer, des Verlustes und trotzdem immer wieder der Hoffnung auf den einen Glückstreffer. Und genauso blättert der Leser Seite um Seite um, wartet auf die eine Geschichte, die der Erfüllung eines Traumes nahekommt: Glück, Reichtum, Liebe. Doch gnadenlos zerbricht der Autor diese Hoffnungen und baut sie sofort wieder auf, um sie wieder einzureißen. Kein leichtes Buch, kein fröhliches Buch...aber ein bemerkenswertes Buch.

Strahlend schöner Morgen

Bewertung von kockritz aus Dresden am 01.09.2009
Gleich vorn weg: wow! Was für ein Buch! Strahlend schöner Morgen ist die Geschichte einer Stadt und eine Geschichte einzelner - scheinbar - willkürlich heraus gepickter Einzelschicksale. Abwechselnd wird von dem Teenagerpäarchen Dylan und Maddie (die aus einer Kleinstadt im Midwesten stammen und versuchen ihrer zerrütteten Kindheit zuentfliehen um bessere Menschen als ihre Eltern zu sein), dem Obdachlosen Trinker Old Man Joe (der aus seiner Lethargie erwacht, als er versucht einem drogensüchtigen Mädchen zu helfen), dem hoch berühmten Schauspielerpaar Amberton und Casey (welches nur zum Schein verheiratet ist und Kinder hat. In Wirklichkeit aber sich auf der ständigen Suche nach Sex und Abenteuern befindet und meint für Geld kann man alles kaufen - auch Liebe und echte Zuneigung) und der mexikanischen Einwanderertochter Esmeralda (die, nachdem sie ihr Stipendium verstreichen lassen hat, als Putze für eine verbitterte alte reiche Frau arbeitet und sich dabei in ihren Sohn verliebt. Ihr grösstes problem sind aber ihre gigantischen Oberschenkel) erzählt. Alle 4 Haupterzählstränge kreisen um ein Thema: wie verwirkliche ich meine Träume und baue mir ein Leben auf in einer Stadt der Superlative, wo alles möglich scheint. Die einzelnen Geschichten wechseln sich ab und werden abgetrennt durch eingeschobene interessante Fakten über die Stadt, oder aber Mini- Erzählungen über andere Schicksale. Von Anfang an aber wird auch die geschichte einer Stadt erzählt, beginned mit der Gründung der ersten Ansiedlung - bis hin zur Auflistung aktuellster Verbrechen. Geschildert werden Gangkriege, drogenhandel und Waffenmissbrauch. Obwohl L.A. nicht unbedingt in den schimmernsten Farben geschlidert wird, ist es dennoch eine Homage auf eine der grossartigsten Städte Amerikas. Auch wenn nicht jede Gechichte ein Happy End ist, kann es trotzdem eine tolle Geschichte sein, die erzählt werden will. L.A. ist wohl davon. Der pessimistische Ton, der das Buch durch zieht, wird an einigen Stellen unterbrochen durch Beispiele von geglückten Lebstraumverwirklichungen. Und so ist es nicht verwunderlich, wenn zu Ende des Buches eine neue Generation sich auf den Weg macht gen Westen in die Stadt der Engel. Das Buch lässt sich der einfach lesen. (das einzig Schwere daran ist es abends weg zu legen - was mir nicht gelungen ist). Selbst die Kapitel, welche nur Auflistungen eigentlich langweiliger Fakten enthalten, sind kurzweilig gestaltet, was sicher auf die z.T. amüsanten Leserkommentare zurück zu führen ist. Als ich fertig war mit Lesen, hätte ich mir am liebsten ein Flugticket nach L.A. gekauft, da ich aber leider nicht über die Geldreserven eines Amberton oder die Zeit eines Old ManJoe verfüge, bleibt mir nur zu hoffen, dass es noch vile so grossartige Bücher gebn wird und dass auch ein Morgen hier in Deutschland strahlend und schön sein kann. Denn jeder Morgen bringt einen kleinen Neuanfang mit sich.

Strahlend schöner Morgen

Bewertung von Fredda am 05.10.2009
In "Strahlend schöner Morgen" geht es um eine Stadt. Es geht um L. A. In Momentaufnahmen können wir teilhaben am Leben einiger Menschen. Die Geschichten einiger weniger anderer ziehen sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch. Da haben wir Maddie und Dylan, die alles hinter sich lassen, um in L. A. ein bescheidenes Glück zu finden. Esperanza, die Tochter mexikanischer Einwanderer, die lernen muss, an sich zu glauben. Old Man Joe, der Obdachlose, der nach Antworten sucht. Amberton Parker, der klassische arme reiche Junge, der eigentlich alles hat, aber dann eben doch nicht alles hat. Dazwischen erfahren wir in kurzen Kapiteln almanachartig sehr vieles über Los Angeles, angefangen über seine Geschichte über seine Autobahnen, seine Gangs, Museen und Theater ...fast kein Thema, das nicht irgendwie erwähnt wird. Ein tolles, packendes Buch, sehr zu empfehlen!

Strahlend schöner Morgen

Bewertung von charlotte_30 aus Dresden am 13.11.2009
„Strahlend schöner Morgen“ steht für eine Metapher in zweierlei Hinsicht, zum einen gibt es in L.A. kaum einen Morgen der nicht strahlend schön ist, zum anderen verbirgt sich dahinter die Schattenseite der Stadt. Sie, die in den Klatschzeitungen der gesamten Welt immer strahlend ist, ist schmutzig, grauenvoll und bringt Unglück. Der Roman ist eine Hommage an die Stadt, wie sie wirklich ist. L.A. ist nicht nur Hollywood, sondern sie ist lebendig und eine fast normale Weltmetropole. Die Storys sind der rote Faden im Roman. Manche Figuren liebt man und manche sind nervig. Esperanza ist eine Amerikanerin mit mexikanischer Abstammung und sie könnte den amerikanischen Traum leben, durch ihre äußerliche Missbildung entzieht sie sich ihm und findet erst am Ende des Romans ihren Traum und man wünscht ihr von ganzen Herzen, dass dieser wahr wird. Dylan und Maddie, die Figuren einer anderen Geschichte laufen von zu Hause weg und versuchen in der Stadt ihr Glück. Ihr Glück ist von kurzer Dauer, denn dass was sie nie gelernt haben, holt sie ein, man muss für seine Taten Verantwortung tragen. Old Man Joe und Amberton sind zwei weitere Figuren unterschiedlicher Geschichten, sie gleichen sich wie Tag und Nacht, durch sie erfährt der Leser von der dunklen Seite der Reichen und der Straße. Neben diesen Storys zeichnet der Autor die Entwicklung der Stadt, die bei kleinen Ansiedlung beginnt und bei einer Metropole endet. Darin fließen Informationen ein, die zu einer Stadtgeschichte gehören, Bevölkerungszahlen mit ihren Abstammung, die Kriminalität, der Verbrauch von diversen Lebensmitteln etc. Beeindruckt hat mich der Schreibstil des Autors, er reist den Leser mit, man möchte dieses Buch nicht mehr aus der Hand nehmen. Die Verbindung von Short Story und Information zur Stadt ist James Frey gelungen. L.A. ist durch dieses Buch realer geworden, sie ist für mich keine Stadt des Glamours und der Oskars mehr, sie ist vielmehr, sie lebt durch die Menschen die sie beherbergt. Der amerikanische Traum wird zwar nie verschwinden, vielleicht wachen einige Menschen auf und suchen ihren Traum andernorts und sind mit weniger zufrieden.

Bewertung von https://www.buecherwesen.de aus NRW am 24.11.2014
Inhalt: Das Ende der Welt wie wir sie kennen wurde mit ENDGAME eingeläutet. 12 Spieler, verteilt auf der ganze Welt spielen darum, dass ihr Geschlecht als einziges auf der Welt überlebt. An zwölf verschiedenen Orten auf dem Globus schlagen Meteoriten ein und hinterlassen für die Spieler eine Nachricht, wo alles beginnt. An dem geheimen Ort treffen die Spieler das erste Mal aufeinander und bekommen ihre erste Aufgabe. Ein Wettlauf um Leben und Tot beginnt und verlangt von jedem Spieler das Äußerste. Meine Meinung: Endgame ist für mich ein Buch, bei dem sich die Geister scheiden, denn vielen Lesern wird es nicht gefallen und andere hingegen werden es regelrecht verschlingen. So wie ich. Für mich hat dieses Buch alles was man braucht, eine sehr rasante Geschichte mit einer sehr düsteren Stimmung im Hintergrund und dazu noch ein bisschen was fürs Herz. Ich kam sehr schnell in die Geschichte rein und sie konnte mich von Anfang an packen. Was mich jedoch ein kleines bisschen störte waren die Ticks von An, die durch "ZUCKblinzel" dargestellt wurden. Sicher gehört das zu ihm als Protagonisten, aber dennoch war es zumindest am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig. Das konnte aber meinen Spaß am Lesen des Buches keineswegs schmälern. Was mir jedoch aufgefallen ist, oder zumindest so vorkam war, dass sich das meiste der Geschichte um Sarah Alopay und Jago Tlaloc dreht. Es stoßen immer wieder von den anderen Spieler welche dazu, ob positiv oder negativ. Einige andere Geschichtsstränge gehen in der Geschichte regelrecht unter und ich hoffe dass sich das im Folgeband ändert. Sehr interessant finde ich auch wie manche Protagonisten sich im Endgame verhalten. Manche sind einfach nur darauf aus die anderen zu töten und zu gewinnen, andere hingegen wollen versuchen dass keiner sterben muss. Definitiv kommt mir Hilal ibn Isa al- Salt viel zuwenig in der Geschichte vor und das obwohl er ein sehr interessanter Charakter ist. Von Aisling Kopp liest man auch zuwenig und bei An Liu bin eigentlich ganz froh dass man recht wenig von ihm zu lesen bekommt. Daher dass einige der Charakter nicht oft vorkommen, ist es kein Wunder dass mir das Gespann aus Sarah Alopay und Jago Tlaloc am sympathischsten ist. Sarah ist ja in Endgame eigentlich nur reingeschlittert, da normalerweise ihr Bruder Spieler war. Mir hat die Idee mit dem Spiel sehr gut gefallen und auch die Umsetzung ist sehr gut gelungen. Ich freue mich schon auf den Nachfolger, der hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lässt. Mein Fazit: Eine sehr tolle Geschichte mit einem kleinen Tick.

Bewertung von Sharons Bücherparadies aus Neustadt am 11.11.2014
Worum gehts? 12 Spieler wurden auserwählt an ENDGAMEteilzunehmen. Sie hätten niemals erwartet, dass es nun soweit ist und sie an ENDGAME teilnehmen müssen. Auserwählt wurden die Spieler schon vor Jahren und sie haben die Aufgabe, ihre Gattung zu retten. Sie müssen nach China reisen, dort wo ENDGAME starten wird. Sie müssen den Erdschlüssel und den Himmelsschlüssel finden, denn sonst werden all um sie herum sterben. Doch Endgame kann nur einer gewinnen und daher geht es hier um Leben und Tod. Ein Kampf um die Schlüssel beginnt, Rätsel müssen gelöst werden und die Spieler nehmen wirklich alles auf sich, geben sogar Opfer, um an die Schlüssel zu gelangen und das Spiel zu gewinnen.... Meinung: Der erste Eindruck des Buches war sehr positiv. Das Buchcover ist in einem schönen goldenen Ton verziert mit kleinen Zahlen und Buchstaben, die aufgeprägt wurden. Man bemerkte sofort die die tolle Aufmachung und dann legte ich auch schon los, es zu lesen. Die Kapitel des Buches waren relativ kurz gehalten, der Schreibstil sehr eigen, jedoch sehr einfach und jedes Kapitel handelte über einen Spieler, so lernte man die Spieler alle nach und nach kennen, was ich sehr positiv fand. Ebenso wurde erzählt, wie den Spielern jeweils klar gemacht wurde, dass es soweit war und ENDGAME begonnen hat. Ein gewisses mystisches Feeling kam beim Lesen auf, was mich absolut nicht mehr loslassen konnte. Auch absolut viel Aktion und Brutalität waren im gesamten Buch nicht zu kurz gekommen. Teilweise gab es Stellen, die richtig ins Detail gingen und das Blut nur so floss, daher sollte hier kein zart besaiteter Leser ans Werk gehen. Leider erinnerte mich das Buch stellenweise an die "Tribute von Panem". Die Geschichte ist zwar so ganz anders als in Panem, doch auch hier geht es darum, welcher Spieler gewinnt um seine Gattung zu retten. Die Handlung war also in vielen Dingen sehr ähnlich. Positiv fand ich allerdings die ganzen Rätsel in dem Buch, die nicht nur die Spieler, sondern auch der Leser lösen sollte. Doch um diese lösen zu können, wird es wohl auf Band 2 und 3 hinauslaufen, da ein Lösen nur in Band 1 für mich schlichtweg unmöglich erscheint. Also können wir nun sehr gespannt auf Band 2 sein.... Die Charaktere waren in dem Buch alle sehr vielfältig. Jeder war für mich auf seine Art und Weise etwas Besonderes, denn wie schon oben erwähnt, wurde jeder Charakter vom Autor sehr detailliert beschrieben. Man konnte sich somit Jeden genau vor Augen vorstellen. Am liebsten mochte ich jedoch Sarah Alopay, welche mit Christopher Vanderkamp zusammen war, bis Endgame startete, denn dann beendete sie die Beziehung zu Christopher und lernte Jago kennen, auch einen Endgamespieler... Sarah wirkte oft geheimnisvoll, jedoch anfangs total verliebt in Christopher. Sie verbrachten beide soviel Zeit miteinander, bis das Schicksal sie auseinanderbrachte. Christopher mochte ich auch sehr. Er war kein Spieler, wusste also zuerst nur sehr wenig über Endgame und erfuhr sein Wissen dann nach und nach durch Sarah und eine andere Spielern, denn er verfolgte Sarah bis nach China. Ein großer Fehler, wie sich am Ende herausstellte. Doch all dies tat er nur, um Sarah nah zu sein. Er wollte versuchen zu helfen und man merkte, wie sehr er sie liebte! Doch auch Charaktere wie zb. An Liu konnten mich faszinieren aber auch zum Lächeln bringen. An Liu hatte die "Blinzel Zuck Macke" und so wurde diese vom Autor auch immer, wenn über An Liu erzählt wurde, mit aufgeführt. Anfangs war diese Art von Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig, aber gleichzeitig auch etwas Besonderes für mich. Natürlich gab es auch Charaktere, die ich absolut nicht mochte, dazu gehörte Baitskhan, welcher absolut von sich überzeugt war. Ein Macho schlechthin. Ein Typ, den man einfach nur hassen kann. Er liebt es zu töten, was er nicht ausstehen kann, was in seinem Kreise nicht erwünscht war. weiter gehts hier: http://sharonsbuecher.blogspot.de/2014/11/rezension-endgame-james-frey.html

Strahlend schöner Morgen

Bewertung von Tista aus Marl am 24.09.2009
The american way of life Haben wir nicht alle unsere Vorstellung von "den Amerikanern"? Durch unsere Tochter, die eine Weile in Kalifornien gelebt hat und durch mehrere Besuche dort, hatte ich schon einige kennen gelernt und auch Los Angeles ist mir nicht fremd und ich habe mir sofort nach Erscheinen dieses Buch gekauft und fasziniert gelesen. Es ist ein wirklich wunderschönes Buch, in dem uns viele verschiedene Gesellschaftschichten und Charaktere geschildert werden. Da ist der arme Odachlose, der in einer Toliette lebt; da ist das junge Pärchen, dass von zu Hause ausreißt um alles anders zu machen und glücklich zu werden. Da ist der reiche Schauspieler, der nach außen hin ein "normales" Familienleben führt, den aber eine unerwiederte Liebe ins Wanken bringt. Da ist die Einwandererfamilie, die alles für ihre Tochter tut, damit diese in Amerika glücklich wird. Die Geschichten all dieser Akteure werden über Jahre geschildert - sehr ausführlich, mal in einer zärtlichen, dann wieder in einer sehr offenen und brutalen Sprache, und geben einen tiefen Einblick in das Leben der Amerikaner. Amerika ist das Land der unbegrenzten Möglichkeiten - man kann vom Tellerwäscher zum Millionär werden - wenn man stark ist und hart dafür kämpft und sich nicht unterkriegen lässt. Viele Amerikaner haben mehrere Jobs, um überhaupt über die Runden zu kommen - viele schaffen es nicht, wenige steigen in die Oberklasse auf. Die Stadt Los Angeles, um die sich alle Geschichten drehen, zeigt sich mal als freundliche, hilfsbereite, weltoffene und fröhliche Stadt. Dann wieder als sehr brutal, schmutzig, Auffangbecken für alle Gestrandeten. Viele Einzelschicksale drumherum werden geschildert und viele viele Fakten und Zahlen rund um die Stadt werden immer wieder aufgelistet. Ich fand diese Auflistungen sehr aufschlussreich und viele Zahlen hätte man so nicht im Kopf gehabt. Zwar wurde man daduch im Lesefluss immer wieder unterbrochen, aber das hat mich nicht gestört. ganz im Gegenteil - das war sehr informativ. Für mich war dieses Buch ein wirklich tolles Erlebnis!!!

Bewertung von sonjaliest aus Hannover am 21.12.2014
INHALT: 12 Geschlechter der Menschheit warten seit Tausenden von Jahren auf den Beginn des Endgames. Die 12 Spieler werden in Kampf und Bildung geschult bis zur Selbstaufgabe. Dann ist der Tag da: 12 Meteoriten schlagen auf der Erde ein und es geht los. Die 12 Spieler erhalten Rätsel, die sie und ihr Geschlecht vor der Auslöschung bewahren sollen. Denn es soll nur ein Geschlecht von 12 überleben. Ein tödlicher Kampf um die Führung beginnt. FAZIT: Das Buch war auf der Frankfurter Buchmesse ein echter Eyecatcher. Es funkelte und strahlte, so dass ich es einfach in die Hand nehmen musste. In die goldene Hülle sind Zeichen eingeprägt. (Dies gehört zur Handlung des Buches, wie ich ein wenig später erfuhr.) Ich gebe jedoch zu, dass mich der PR-Hype um dieses Buch etwas skeptisch machte. Miträtseln? Für einen Goldschatz? Irgendwo auf der Welt? Online und mit Buch? Naja. Egal, die Neugier siegte als es viele widersprüchliche Rezensionen gab. Die einen waren begeistert und viele gar nicht. Eine gesunde Mitte schien es nicht zu geben. Also wollte ich mir selbst ein Bild machen: Ich war begeistert! Bereits nach 5 Seiten! Warum? Das Buch ist sehr aktionreich und auch brutal. Die Spieler schenken sich nichts und sollte dieses Buch jemals verfilmt werden, wird es wohl eine FSK 18 Version geben. Der tödliche Kampf ist packend und die Sichtweise des Buches ermöglicht dem Leser am Endgame teilzunehmen ohne Mitzurätseln. Ich gebe nämlich zu, die Zeichnungen, Zahlenfolgen geben mir nichts. Ähnlich wie bei den Büchern von Dan Brown habe ich diese Daten und Fakten zur Kenntnis genommen und einfach weitergelesen. Der Autor führt einen durch die Geschichte, so dass ich nicht das Gefühl hatte, etwas zu verpassen. Die 12 Spieler sind 12 wunderbar gelungene Charaktere. Denn die jeweiligen Charaktereigenschaften und Talente (Heißsporn, stoische Ruhe, Religosität etc.) können von Vorteil sein oder den Spieler ins Verderben stürzen. Der Leser kommt gut mit der Vielzahl der Charaktere zurecht, da der Autor diese geschickt nebeneinander herführt. Das Buch wird wohl der erste Teil einer Trilogie sein, so dass Ihr Euch am Ende auf einen bösen Cliffhanger gefasst machen müsst. Volle Punktzahl für diese spannende blutrünstige Schnitzeljagd. (Wer dieses Buch unter den Tannenbaum von Jugendlichen legen will, sollte jedoch mindestens einen 16 jährigen Leser vor sich haben, da es hier doch schon recht heftig zur Sache geht.) http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2014/12/james-frey-endgame-die-auserwahlten-von.html
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