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Jörg Weber

Jörg Weber (PhD, ThD) wurde 1956 in Erding geboren. Er studierte Philosophie, Geschichte und Religionswissenschaft an der Freien Universität Berlin. Im Jahr 1986 promovierte er zum Dr. phil. (Religionswissenschaft). Danach folgten Lehraufträge. 1996-2001 Studium der orthodoxen Theologie und schließlich Promotion zum Doktor der Theologie. Weber steht in der esoterischen Tradition des Christentums. Im Schaffen des Autors nehmen die Auslegungen zum theosophischen Werk Franz von Baaders eine herausragende Stellung ein. Sie sind von grundlegender Bedeutung für das Verständnis der okkulten Bewußtseinslehre. Neben Baader sind die Denker des Deutschen Idealismus sowie die Heilige Schrift der Kabbala, der Sohar, zu nennen, die für die okkulte Theologie Webers von großem Einfluß sind.

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Vom verletzten Vertrauen zur inneren Stabilität Produktbild: Vom verletzten Vertrauen zur inneren Stabilität

Vom verletzten Vertrauen zur inneren Stabilität

Sachbuch aus dem Jahr 2026 im Fachbereich ThinkShelf: Sachbücher, , Sprache: Deutsch, Abstract: Das Verhalten von Kindern und Jugendlichen in der intensiven und individualpädagogischen Jugendhilfe ist selten das eigentliche Problem. Es ist Ausdruck von Erfahrungen, die oft nur bruchstückhaft bekannt sind – von Grenzverletzungen, Verlust, Angst und fehlender Sicherheit. Wer Verhalten allein verändern will, bleibt an der Oberfläche.

Dieses Buch lädt dazu ein, hinter das Sichtbare zu schauen. Es versteht auffälliges Verhalten nicht als Fehlleistung des Kindes, sondern als Symptom tiefer liegender Verletzungen, die ihren Ursprung häufig in Vernachlässigung, Misshandlung, Missbrauch oder dem Entzug zentraler Schutzfaktoren haben. Dort, wo Urvertrauen beschädigt wurde, greifen klassische Erziehungsstile zu kurz.

Im Mittelpunkt steht eine pädagogische Haltung, die nicht korrigiert, sondern begleitet. Die Beziehung zum Kind, das Verstehen seiner Geschichte und die gemeinsame Arbeit an den Ursachen rücken an die Stelle von Kontrolle und Verhaltensmodifikation. Kinder tragen keine Schuld an dem, was sie schützt oder überfordert – verantwortlich ist die Erfahrung, die ihnen Sicherheit genommen hat.

Aus entwicklungspsychologischer Perspektive beleuchtet der Autor zentrale Fragen der Resilienz: Warum entwickeln manche Kinder trotz extremer Belastungen innere Stärke, während andere daran zerbrechen? Welche Bedeutung haben Bindung, Urvertrauen und ein schützender Lebensraum für Heilung und Entwicklung? Und wie wirken sich extreme Erfahrungen von Angst, Ohnmacht und Ausgeliefertsein langfristig auf die kindliche Psyche aus?

Dieses Buch richtet sich an Fachkräfte der Jugendhilfe, Pädagog:innen und alle, die mit belasteten Kindern und Jugendlichen arbeiten. Es verbindet fachliche Reflexion mit einer klaren Haltung: Kinder brauchen keine weiteren Maßstäbe – sie brauchen Menschen, die bleiben, verstehen und Schutz ermöglichen.
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