Autor im Porträt

Toptitel von Isabel Allende

Dieser weite Weg

Broschiertes Buch
Wie weit ist der Weg, den wir gehen müssen, um im Leben anzukommen? Isabel Allende erzählt von Flucht und Neuanfang und den zärtlichen Verheißungen einer eigentlich unmöglichen Liebe.
Gerade beginnt der junge Katalane Víctor Dalmau seine vielversprechende Karriere als Arzt, da bricht der Bürgerkrieg aus. Seine Familie beschließt, das belagerte Barcelona zu verlassen, und macht sich auf den beschwerlichen Weg über die Pyrenäen. Unterwegs erfährt Víctor vom Tod seines geliebten Bruders an der Front, aber er bringt es nicht über sich, seiner hochschwangeren Schwägerin Roser davon zu erzählen. Als auch in Frankreich kein Bleiben ist, organisiert er in letzter Minute für Roser und sich eine Überfahrt nach Südamerika. Im chilenischen Exil kommen sich die beiden näher. Ist es Liebe? Für sie und Víctor scheint ein spätes gemeinsames Glück greifbar nahe - bis plötzlich eine weitere politische Katastrophe ihre Pläne zu vereiteln droht ...…mehr

 

12,00 €

 

Geschichten der Eva Luna

Broschiertes Buch
Weit spannt sich der Bogen der 23 Geschichten der Eva Luna, die - wie das gesamte uvre der lsabel Allende - auf wunderbare Weise einen Wesenszug im Charakter der Autorin spiegeln: die Begeisterung für das Leben.

 

16,00 €

 

Isabel Allende

Isabel Allende, 1942 in Lima/Peru geboren, arbeitete lange Zeit als Journalistin und verließ Chile nach dem Militärputsch 1973. Seit 1988 lebt sie mit ihrer Familie in Kalifornien. An den überwältigenden Erfolg ihres ersten Romans "Das Geisterhaus" konnte sie mit weiteren Bestsellern wie "Eva Luna", "Fortunas Tochter" und "Paula" anknüpfen. Heute gilt Isabel Allende als die erfolgreichste Autorin der Welt.

Brief an ihre Leser

Liebe Freunde,

heute möchte ich Ihnen meinen Roman Mayas Tagebuch ans Herz legen. Die Handlung
spielt in der Gegenwart - im Jahr 2009 -, im Mittelpunkt steht die neunzehnjährige
Amerikanerin Maya Vidal, die bei ihren Großeltern in Berkeley
aufgewachsen ist. Als Maya sechzehn ist, stirbt ihr Großvater, den sie sehr liebt, und ihre
Großmutter stürzt in eine tiefe Depression. Bis dahin war Maya ein behütetes
Kind, gesund, sportlich, gut in der Schule, doch in ihrer Trauer gerät sie in verhängnisvolle
Kreise, nimmt Drogen und trinkt und wird straffällig. Nach einer für sie schrecklichen
Erfahrung landet sie in Las Vegas, wo sie in ein Verbrechen verwickelt wird
und vor Killern aus dem Drogenmilieu und vor der Polizei fliehen muss. Ihre
chilenische Großmutter eilt ihr gerade noch rechtzeitig zu Hilfe, und um sie aus der
Schusslinie zu bringen, schickt sie Maya auf eine kleine Insel im Süden Chiles, nach
Chiloé.


Ich habe diese Maya Vidal sehr gern, nicht zuletzt weil sie viele Züge der sechs
Halbwüchsigen aus meiner eigenen Familie trägt, die ständig ungezählten Gefahren
ausgesetzt sind. Genau wiemehr