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Big Magic

Big Magic

Gebundenes Buch
Für alle, die EAT PRAY LOVE geliebt haben: das neue Buch von Weltbestsellerautorin Elizabeth Gilbert
Eine Liebeserklärung an die Macht der Inspiration und Kreativität
Elizabeth Gilbert hat eine ganze Generation von Leserinnen geprägt: Mit EAT PRAY LOVE lebten wir Dolce Vita in Italien, meditierten in Indien und fanden das Glück auf Bali. Mit BIG MAGIC schenkt uns die Autorin eine begeisternde Liebeserklärung an die Macht der Inspiration, die aus jedem von uns einen kreativen Menschen machen kann.
Warum nicht endlich einen Song aufnehmen, ein Restaurant eröffnen, ein Buch schreiben?
Elizabeth Gilbert vertraut uns die Geschichte ihres Lebens an - und hilft uns dadurch, endlich an uns selbst zu glauben.
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12,99
Big Magic

Big Magic

Broschiertes Buch
From the worldwide bestselling author of Eat Pray Love: the path to the vibrant, fulfilling life youve dreamed of
7,49

Elizabeth Gilbert

Es ist sicher nicht leicht, nach einem Weltbestseller wie "Eat Pray Love" (2006), verfilmt mit Julia Roberts in der Hauptrolle, den nächsten Roman vorzulegen. Elizabeth Gilbert hat sieben Jahre damit gewartet und präsentierte dann das fulminante Buch "Das Wesen der Dinge und der Liebe" (2013). Dass Gilbert, Jahrgang 1969, auf einer Weihnachtsbaumfarm in Connecticut aufwuchs, hört sich an wie eine ihrer erfundenen Geschichten, doch es ist wahr. Sie studierte Politikwissenschaften und schrieb nachts Kurzgeschichten. Nach dem Bachelor reiste sie durch das Land, jobbte in Bars und Restaurants oder verdiente sich ihr Geld auf einer Ranch. Sie sagt dazu: All diese Erfahrungen dieser Jahre und Reisen habe ich in Geschichten transformiert.


1993 wurde ihre erste "Transformation" in Form einer Kurzgeschichte veröffentlicht, es folgten "Elchgeflüster" (1997 als "Pilgrims) - ausgezeichnet mit dem Pushcart Prize -, der Roman "Der Hummerkrieg" und die Lebensgeschichte von Eustace Conway, einem amerikanischen Aussteiger, der in den Wäldern lebte ("Der letzte amerikanische Mann"). Das Reisen liebt sie und die Natur fasziniert sie. So kann ihr Weltbestseller "Eat Pray Love" auch als Reisebericht gelesen werden. Ein Reisebericht, in dem eine Frau auf der Suche nach sich selbst - und natürlich auf den Spuren der Liebe - unterwegs ist. Und auch "Das Wesen der Dinge und der Liebe" ist ein Reise- und Abenteuerroman, in dem Gilbert ins 18. und 19. Jahrhundert aufbricht.


Auch ihren Mann José, einen Brasilianer, hat Elizabeth Gilbert auf einer Reise kennengelernt - treuen Lesern besser bekannt als "dieser brasilianische Kerl" ("Eat Pray Love"). Mit ihm zusammen lebt sie in dem kleinen Ort Frenchtown und mit ihm hat sie einen Shop eröffnet, in dem es Kunst und Kunsthandwerk aus aller Welt zu kaufen gibt. Wenn sie nicht schreibt, verreist oder für ihren nächsten großen Roman recherchiert, dann findet man sie in dem Laden zwischen Buddhafiguren, Seidentüchern, geschnitzten Tigern oder Klangschalen irgendwo im Nirgendwo in der Weite New Jerseys.

Medien

Kundenbewertungen

Das Ja-Wort

Bewertung von GUGI aus DUISBURG am 01.09.2011
SUPER SACHE BÜCHER:DE DAS BUCH IST EINFACH KLASSE ABER MANN SOLLTE ERST EAT;PRAY;LOVE LESEN DANN IST ES WIRKLICH SUPER SPANNEND!!!DANKE AUCH AN DAS TEAM BÜCHER:DE

Das Wesen der Dinge und der Liebe

Bewertung von AddictedToBooks aus München am 23.05.2015
"Das Wesen der Dinge und der Liebe" von Elizabeth Gilbert erzählt von Alma Whittaker, Botanikerin und Moosforscherin, die Anfang 1800 zur Welt kam. Ihre Eltern Henry und Beatrix sind bekannte Wissenschaftler. Ihr Vater verkauft Pflanzen und Kräuter als Medikamente und wurde sofort reich. Alma wächst im Anwesen der Familie auf, wo ihre Mutter ihr schon in jungen Jahren viele interessante Dinge beibringt, unter anderem auch Latein, Französisch und Pflanzenkunde. Lange bleibt Alma jedoch nicht allein mit ihren Eltern, denn schon bald adoptieren ihre Eltern ihre Adoptivschwester Pudence. Sie leben beide im selben Haus, jedoch aneinander vorbei. Sie kennen sich nicht einmal richtig und ignorieren sich. Eines Tages stirbt jedoch die Mutter von Alma und ihr Vater entscheidet, seine beiden Töchter zu verheiraten. Ab diesem Zeitpunkt ändert sich alles für Alma. Wird sie trotzdem noch glücklich sein, oder wird sie ihr weiteres Leben ohne Liebe weiterleben müssen? Dazu möchte ich nichts verraten :) Das Buch ist sehr schön und locker geschrieben. Man kann sich gut in Alma und ihr Leben im 19. Jahrhundert hineinversetzen. Auf einigen Buchseiten sind schwarz-weiße Bilder von Pflanzen zu sehen, alle schön beschriftet. Diese Seiten lockern das Buch etwas auf und geben eine Idee in die Welt der Pflanzen. Elizabeth Gilbert ist mit diesem Buch wieder ein richtiger Hit gelungen. Die Geschichte ist etwas ganz Besonderes, anders, als ihre vorherigen Romane und weckt Interesse, sich auch etwas über Pflanzen anzueignen. Obwohl das Buch ziemlich dick ist, ist es überhaupt nicht langatmig, sondern richtig schön und auf jeden Fall zu empfehlen. Für mich ein typischer 5-Sterne-Roman. Ein großes Dankeschön an Elizabeth Gilbert für dieses wunderbare Buch!

Eat, Pray, Love

Bewertung von janaka aus Rendsburg am 05.07.2015
Nach einer Scheidung und einer unglücklichen Beziehung beschließt Elisabeth Gilbert sich ein Jahr Auszeit zu gönnen. Zuerst reist nach Italien, um das süße Nichtstun "Dolce far niente" zu genießen. Hier lernt sie Italienisch, genießt das Essen und ihr Leben. Dann geht es nach Bali in einen Ashram, hier lernt sie zu meditieren und an sich zu glauben. Auf Bali endet die Reise, aber nicht ihr Leben. Hier findet sie ihre innere Balance und die Liebe. In "Eat, Pray, Love" erzählt uns die Autorin Elisabeth Gilbert, wie sie ihr Leben mit einer 12-Monatigen Auszeit wieder in den Griff bekommt. Was mich besonders begeistert hat, ist die Aufteilung dieses Buches. Es ist wie eine japa malas, einer buddhistische Perlenkette aufgebaut. Diese benutzt man zur besseren Konzentration beim Meditieren. Sie besteht aus 108 Perlen -> 108 Kapitel aufgeteilt in drei Abschnitte, das bedeutet 36 Kapitel pro Land und Elisabeth ist 36 Jahre alt, als sie dieses Buch schreibt. Ein interessanter Zufall!!! Elisabeth Gilbert erzählt mit gefühlvollen und wunderbaren Worten von den verschiedensten Menschen, die ihr Leben ein Stück begleiten, von dem herrlichen Essen in Italien, von den Schwierigkeiten, die sie mit der Meditation hat und von der wunderschönen Insel Bali. Im Laufe des Jahres wird Elisabeth wieder eine starke und selbstbewusste Frau, die ihr inneres Gleichgewicht wieder gefunden hat. Immer wieder habe ich mich dabei erwischt, wie ich mir ähnliche Fragen stelle, wie Liz. Das Buch hat mich zum Nachdenken und Innehalten "gezwungen" und ich versuche seitdem auch meine innere Balance und Zufriedenheit wieder zu finden. Zitat Seite 196: "Wenn ich meinen Geist auffordere, still zu sein, ist es wirklich verblüffend, wie schnell er sich 1.langweilt, 2.wütend, 3.deprimiert, 4.ängstlich oder 5.alles zugleich wird." So ergeht es mir auch oft und dann denke ich an dieses Buch, werde ruhiger und kann endlich loslassen. Fazit: Dies ist ein wunderschöner, autobiografischer Roman, der mich zum Nachdenken anregt und mich gut unterhalten hat.

Eat, Pray, Love

Bewertung von janaka aus Rendsburg am 05.07.2015
Nach einer Scheidung und einer unglücklichen Beziehung beschließt Elisabeth Gilbert sich ein Jahr Auszeit zu gönnen. Zuerst reist nach Italien, um das süße Nichtstun "Dolce far niente" zu genießen. Hier lernt sie Italienisch, genießt das Essen und ihr Leben. Dann geht es nach Bali in einen Ashram, hier lernt sie zu meditieren und an sich zu glauben. Auf Bali endet die Reise, aber nicht ihr Leben. Hier findet sie ihre innere Balance und die Liebe. In "Eat, Pray, Love" erzählt uns die Autorin Elisabeth Gilbert, wie sie ihr Leben mit einer 12-Monatigen Auszeit wieder in den Griff bekommt. Was mich besonders begeistert hat, ist die Aufteilung dieses Buches. Es ist wie eine japa malas, einer buddhistische Perlenkette aufgebaut. Diese benutzt man zur besseren Konzentration beim Meditieren. Sie besteht aus 108 Perlen -> 108 Kapitel aufgeteilt in drei Abschnitte, das bedeutet 36 Kapitel pro Land und Elisabeth ist 36 Jahre alt, als sie dieses Buch schreibt. Ein interessanter Zufall!!! Elisabeth Gilbert erzählt mit gefühlvollen und wunderbaren Worten von den verschiedensten Menschen, die ihr Leben ein Stück begleiten, von dem herrlichen Essen in Italien, von den Schwierigkeiten, die sie mit der Meditation hat und von der wunderschönen Insel Bali. Im Laufe des Jahres wird Elisabeth wieder eine starke und selbstbewusste Frau, die ihr inneres Gleichgewicht wieder gefunden hat. Immer wieder habe ich mich dabei erwischt, wie ich mir ähnliche Fragen stelle, wie Liz. Das Buch hat mich zum Nachdenken und Innehalten "gezwungen" und ich versuche seitdem auch meine innere Balance und Zufriedenheit wieder zu finden. Zitat Seite 196: "Wenn ich meinen Geist auffordere, still zu sein, ist es wirklich verblüffend, wie schnell er sich 1.langweilt, 2.wütend, 3.deprimiert, 4.ängstlich oder 5.alles zugleich wird." So ergeht es mir auch oft und dann denke ich an dieses Buch, werde ruhiger und kann endlich loslassen. Fazit: Dies ist ein wunderschöner, autobiografischer Roman, der mich zum Nachdenken anregt und mich gut unterhalten hat.

Eat, Pray, Love

Bewertung von leonie aus Kronach am 29.04.2014
Die 30 Jährige Liz ist nicht mehr glücklich mit ihrem Leben obwohl sie einen wohlhabenden Mann ein großes Haus in New York und einen guten Job hat. sie ihren Mann zu verlassen und eine lange Reise nach Italien dann nach Indien und zuletzt nach Bali zu machen. Sie lernt in Italien neue Freunde kennen, und lernt etwas über die Italienische Essens-, und Sprachkultur. Nach einigen Monaten reist sie nach Indien um dort von einem alten indischen gelehrten die Künste der Meditation zu lernen und den Sinn ihres Lebens herauszufinden. Glücklich begiebt sie sich dann nach Bali wo sie den charmanten Felip kennenlernt in den sie sich sofort verliebt. Wird ihre Liebe über die Entfernung bestehen können??
Mir gefällt das Buch sehr gut da es spaß macht mit der unsicheren Liz ihre Abenteuer mitzuerleben und so viel über das Leben, Freunde und Liebe zu lernen. Ich kann das Buch weiterempfehlen da es sehr abenteuerlich beschrieben ist und man nicht aufhören kann es zu lesen.

Das Wesen der Dinge und der Liebe

Bewertung von Svanvithe am 17.12.2013
Es gibt Romane, die kann man aus der Hand legen, ein paar Tage ruhen lassen und findet sofort den Einstieg wieder. Das mag an der Überschaubarkeit der Handlung und der Personen liegen. Oder aber auch am Erzählstil. Auf "Das Wesen der Dinge und der Liebe" trifft jedenfalls beides zu. Allerdings sei hier gleich zu Beginn angemerkt, dass ich es für ausreichend erachtet hätte, den originalen Buchtitel "The Signature of All Things" ohne das Hinzufügen "der Liebe" in der Übersetzung zu verwenden, weil es die Vermutung hervorrufen könnte, es handelte sich um eine Liebesgeschichte. Das ist der Roman von Elizabeth Gilbert - jedenfalls in der sonst üblichen Form - definitiv nicht. Diesbezüglich halte ich auch den Umschlagtext für irreführend. Das Cover spricht mich sehr an. Gelungen finde ich auch die Gestaltung mit Pflanzentafeln, die sich zu Beginn einen jeweiligen Teils des Romans wiederfinden. Der Roman erzählt vom Schicksal der brillanten Alma Whittaker, Tochter eines verschrobenen englischen Botanikers und einer ehrbaren Holländerin. Alma wird am 5. Januar des Jahres 1800 geboren. Ihr Vater notiert hierzu mit der ihm eigenen willkürlichen Rechtschreibung in seinem Wirtschaftsbuch "Eine ehrbare noia mittreisende ist Zu uns geschtossen". Und da die ersten fünf Jahre ihrer "Mitreise" uninteressant zu sein scheinen, lernt der Leser auf den ersten gut 60 Seiten zunächst Henry Whittaker genauer kennen. Er hat es mit Spürsinn, Geschick und Durchhaltevermögen zu Wohlstand gebracht und kann damit seiner Familie ein sorgenfreies Leben bieten. Alma ist die Tochter ihres Vaters. Sie sieht nicht nur so aus wie er, nein sie ist genauso klug und robust, störrisch, forsch, rastlos. Von Anbeginn will sie die Welt verstehen und das dafür notwendige Wissen finden. Unermüdlich fragt sie, und sie hat diesbezüglich Glück mit ihren Eltern, die keine geistige Trägheit dulden und den Wissensdurst ihrer Tochter fördern. Alma wird eine Spezialistin im Bereich der Bryologie, der Erforschung der Moose. Darüber vergehen die Jahre. Sie ist über fünfzig, als Ambrose kennenlernt. Beide verbindet die gemeinsame Leidenschaft für das Wissen, das Bedürfnis, die Funktionsweise der Welt zu verstehen und den Mechanismus des Lebens zu erkennen. Doch Alma ist eine klar denkende Wissenschaftlerin, Ambrose dagegen Künstler, der Orchideen voller empfindsamer Schönheit malt, weil er in ihnen und anderen Pflanzen göttliche Hinweise über ihr Wesen sieht und sich wünscht, ein Engel Gottes zu sein. Dem kann Alma nicht folgen. Trotzdem bleibt sie stets weiter auf der Suche nach dem Wesen der Dinge und gelangt wie Charles Darwin und Alfred Russel Wallace zu ihrer eigenen Theorie über die Umbildung der Arten. Am Ende ihres Lebens ist sie, die nie etwas anderes kennenlernen wollte als die Welt, glücklich... Ich mochte Alma, deren Namen im Spanischen/Portugiesischem die Bedeutung von Seele, Geist oder auch Verstand hat, von Anfang an. Diese ungewöhnliche Person, die eben mit einem ausgezeichneten, intelligenten, präzisen Verstand ausgestattet ist, deren Kopf zwar nicht schön, aber vollgestopft mit Wissen ist, das sie aufsaugt wie ein Moospolster. Dazu hat wesentlich beigetragen, dass sich der Roman nicht nur eine bildhafte Sprache auszeichnet, sondern sich auch philosophische Momente entdecken lassen und vor allem eine warmherzige, humorvolle Ausdrucksweise findet.

Das Wesen der Dinge und der Liebe

Bewertung von Ritja aus Deutschland am 21.10.2013
Ich habe bereits das Buch "Eat, pray & love" von der Autorin gelesen und fand es gut. Sie weiß den Leser zu unterhalten und die Geschichte so eindringlich und lebensnah zu beschreiben, dass man das Gefühl bekommt dabei zu sein. Auch in diesem Buch schafft sie es, dass man sich schnell in die Familie integriert und sich mit Alma auf eine gewisse Art und Weise verbunden fühlt. Alma, das kleine schlaue Mädchen, das so viele Fragen hat und nicht immer die notwendigen Antworten bekommt. Alma, die eigentlich eine kleine Erwachsene ist. Ihre Eltern scheinen sie zu lieben, aber sie behandeln sie wie eine Erwachsene. Das Lernpensum ist enorm für ein so kleines Kind, aber nicht unbedingt ungewöhnlich für diese Zeit. Was hätte die Mutter zu der heutigen Erziehung gesagt? Beide Elternteile fördern das Kind auf ihre Weise und so hat man das Gefühl, dass trotz der Gefühlskälte und dem fehlenden Kuscheleinheiten das Kind glücklich ist. Die Autorin beschreibt ihre Figuren mit so viel Liebe zum Detail, dass man ein Bild im Kopf aufbauen kann. Sie lässt den Leser auf eine lange Reise nach Liebe, dem Glück und der Erfüllung gehen und ganz nebenbei entdeckt man neue Kulturen und erobert die Moose. Alma erlebt sehr harte Jahre und viele Entbehrungen. Sie muss sich immer wieder neu motivieren und erfahren, dass sie nicht jeden Wunsch erfüllt bekommt. Auch verzichtet sie auf so vieles, was manchen Leser als unmöglich erscheinen wird. Sie scheint fast zu Scheitern an der Liebe zu einem Mann, den sie liebt, aber nicht greifen kann. Doch sie verliert nie ihren Lebensmut, nie ihren Forscherdrang und ihre klaren Ansichten. Die strenge Erziehung und ihre Klugheit lassen sie niemals verzweifeln. So manches Mal habe ich leise beim Lesen den Hut vor ihr gezogen und ihr ab und an Mut zu gesprochen. Ihre klare, ehrliche und strukturierte Weise das Leben anzunehmen und umzugehen, hat mir am besten gefallen. Da die Autorin die Geschichte so detailliert beschreibt, wird das Lesen zum Kino. Der Film ist manchmal etwas überladen und schwer zu greifen, aber immer wieder fesselnd und spannend, bunt und anziehend. Ein tolles Buch über eine bemerkenswert starke und facettenreiche Frau.

Das Wesen der Dinge und der Liebe

Bewertung von tinaliestvor.de aus essingen am 27.10.2013
Elizabeth Gilbert entführt uns rund um die Welt und mitten hinein in die Welt der Botanik und hier speziell in die Welt der Moose. Alma, eine junge und ungeliebte Dame begibt sich auf die Suche und wird fündig in der Welt des Fachgebietes der Moose. Aus ungewöhnlichem Elternhaus, mit allerlei Zwängen und Wissen gespickt, wird sie zwar in ihrer Arbeitswelt fündig, jedoch auf der Suche nach der Liebe nicht. Sie heiratet glücklos, sucht in der Ferne ihr Lebensziel und kehrt zurück in den Schoss der Familie. Mit unglaublich viel Informationen und guten sowie Schattenseiten erlesen wir die damalige Sicht der Welt und der Vorstellung davon, was es heißt, eine gebildete Frau zu sein.

Das Wesen der Dinge und der Liebe

Bewertung von Isländer am 30.11.2015
Alma wird als Tochter gutsituierter Eltern geboren, während ihr Vater das Geld mit dem Handel von Pflanzen und Samen verdient, so widmet sich die intellektuelle Mutter der Bildung ihrer Tochter. Das Buch schildert die Geschichte des Vaters vor Almas Geburt, Almas Kindheit, Almas Jugend mit Prudence der Pflegetochter bis Alma schließlich eine alte Frau ist. Alma erfährt in ihrer Kindheit wenig körperliche Nähe und der eigenen Körperlichkeit und Lust, kommt sie durch ein Buch, was ihr zufällig in die Hände fällt, auf die Spur. Alma sucht in ihrem Leben die Liebe und wird enttäuscht. Als Wissenschaftlerin macht sie jedoch große Entdeckungen. Das Buch war für mich nicht einfach zu lesen und doch habe ich nach vielen Seiten in die Geschichte hineintauchen können und dann wollte ich auch nicht mehr aufhören zu lesen.

Das Wesen der Dinge und der Liebe

Bewertung von Insel am 29.01.2016
Das Buch schildert hauptsächlich das Leben von Alma der Protagonistin des Buches. Zu Beginn des Buches wird jedoch erst einmal das Leben ihres Vaters geschildert, bevor dieser reich wurde und Almas Mutter heiratete. Almas Vater stammt aus ärmlichen Verhältnissen und begeht schon als "Jugendlicher" den Diebstahl von Samen bzw. Pflanzen, die er mit Gewinn verkauft. Sein Vater selbst bringt den Diebstahl bei seinem Dienstherrn zur Anzeige und Almas zukünftiger Vater entgeht nur durch Glück dem Tod, sondern stattdessen wird er auf die Reise geschickt, um etwas über Pflanzen zu lernen, dabei hätte er gut auch zu Tode kommen können. Danach wird Almas Kindheit geschildert, die einsam ist und in der Alma viel Wissen vermittelt wird. Später als Alma Teen wird, kommt Prudence als "Adoptivkind" dazu, die im Gegensatz zu Alma sehr hübsch ist und geschickt auf Gebieten, in denen Alma kein Talent hat. Alma glaubt sich verliebt zu haben, jedoch heiratet ihre Liebe jemand anderen. Ihre Schwester heiratet ebenfalls und zwar den drögen Hauslehrer, mit dem sie gemeinsam aber nicht glücklich leben wird. Alma sieht jedoch nur sich und beneidet ihre Schwester, denn sie "opfert" ihr Leben für ihren Vater und die Pflanzen. Sie entdeckt in jugendlichen Jahren "verbotene" Bücher, die ihr einen Zugang zur körperlichen Liebe verschaffen, von der sie überhaupt keine Ahnung hatte. Alma wartet ihr Leben lang auf die Erfüllung ihrer Bedürfnisse.... und wird in vieler Hinsicht enttäuscht bzw. getäuscht. Das Buch hat nur sehr langsam an Fahrt aufgenommen und nach weit über 100 Seiten war ich bereit es auch zu Ende zu lesen. Da ich mich nicht wie Alma über Moose begeistern kann, haben es mir jedoch die zahlreichen detailverliebten Beschreibungen der Menschen angetan. Der Schreibstil ist wunderschön, jedoch das Buch ist in mancher Hinsicht mir zu ausführlich und andere Personen wie Haneke, die Haushälterin, hätten noch mehr zu Wort kommen sollen. Ich hätte auch gerne mehr über die Politik in dieser Zeit erfahren, denn die Sklavenbefreiung wurde zwar erwähnt, aber durch Prudence die Schwester wäre die Möglichkeit gegeben gewesen, hier mehr in die Tiefe zu gehen bzw. einen der befreiten Sklaven näher kennenzulernen.
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